Abstand Grundstücksgrenze Außenbereich

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Hallo, in den Bauordnungen der Länder sind sog. Schwengelrechte vorgesehen. Du musst zum Ackerland einen gewissen Abstand halten, damit der Bauer bis an die Grenze seines Ackers pflügen kann. Also, er darf pflügen bis an die Grenze - du musst ihm dafür sogar extra Platz lassen. Allerdings darf er nicht düngen, sodass dein Gründstück nachher auch mitgedüngt ist. Das geht natürlich nicht.

de.wikipedia.org/wiki/Schwengelrecht

Hat jetzt Gutefrage die Links so beschnitten , daß sie nicht mehr angezeigt werden, ist mir heute schon ein paar mal aufgrefallen

@Tux31

Ja, die Links funktionieren heute sehr schlecht, das stimmt - manche werden auch gar nicht mehr angezeigt.

Vielen Bank für die Antworten,das Problem ist ,das der scheinbar Narrenfreiheit genießt ,sich auch nix sagen lässt.Vorher hat er wenigstens so ca.30 cm Abstand gehalten,war am Anfang fast ein Meter,sodaß wir mit dem Rasenmäher einmal an der Grenze entlang fahren konnten, aber er kam dann immer näher und gab zur Antwort,das wäre so weil die Geräte immer breiter würden.Hab jetzt nur Bedenken das meine neuen Büsche und der Rasen das nächste Jahr nicht überleben wenn er jetzt fast mehr oder weniger meinen Garten mit seinem Mist versorgt,hatte gehofft,das er auch Abstand halten müsse....

ich kann Dir zwar nur eine indirekte Antwort geben, aber vielleicht reicht Dir ein Denkanstoß ja auch. Er benutzt JAUCHE an Deinem Grundstück? Das ist wohl kaum zulässig --> Geruchsbelästigung Sollte er wirklich Unkrautvernichtungsmittel ausbringen (auch auf Dein Grundstück), dann grenzt das an Kuriminalität. Denn die Sachen aus Deinem Gemüsegarten kannst Du dann 14 Tage lang (oder solange das Zeug braucht, bis es abgebaut ist) nicht verzehren, ohne Gesundheitsschäden zu riskieren. Da er aber sicherlich haftbar dafür zu machen wäre (Verursacherprinzip)... Versuche doch mal beim Ordnungsamt oder Gesundheitsamt der Gemeinde was herauszubekommen.

Ich kenne das Problem mit diesen "netten" Bauern . Einige denken die können sich alles erlauben.Bei mir hat es geholfen, daß ich ihm gezeigt habe , daß ich auch nicht zu der nettesten Sorte gehöre , wenn ich provoziert werde

Wie nah darf ich einen Carport an die Grundstücks- Grenze bauen?

Da ich auf diese Frage bislang keine Antwort erhalten habe stelle ich sie hier noch einmal: Unser Bauamt hat im Rahmen einer Bauvoranfrage zuerst Folgendes zu unserer Carportplanung gesagt. Da es entlang der Grenze unseres Grundstücks verlaufen würde, an der der Gehweg entlang geht, müssten wir eigentlich 3 m Abstand von der Mitte des Gehwegs aus gemessen einhalten. Da dieser 3 m breit ist, wären es also 1,5 m von unserer Grundstücksgrenzen entfernt. Als ich stärker nachharkte, womit das begründet sei, fragte die Zuständige bei ihrem Vorgesetzten nach. Der teilte mir mit, dass ich an der Grenze bauen dürfe, da die Stadt ja keinen Ölecke haben will, was bedeuten soll, dass die Stadt nicht möchte, dass zwischen Carport und Gehweg ein Streifen entsteht, der von mir ja evtl. nicht gepflegt werden würde oder gar zu Lagerzwecken genutzt werden könnte. Egal warum mir dieses nun inzwischen im Genehmigungsfreistellungsverfahren erlaubt wurde, das Buaschild mit dem gründen Punkt ist zumindest da. Eigentlich habe ich nun aber doch noch Fragen, die aufgekommen sind. Im § 6 BauO NRW "Absatz 11.5 Öffentliche Verkehrsfläche" und "Absatz 11.8 max. Grenzbebauung" habe ich nun aber Folgendes gefunden: Absatz 11 begünstigt nunmehr auch Gebäude an der öffentlichen Verkehrsfläche, nicht mehr nur Gebäude an der Nachbargrenze. Die Beschränkung auf 9 m entlang einer Grenze bezieht sich wie bisher nur auf die Nachbargrenze. Grenzen zur öffentlichen Verkehrsfläche sind keine Nachbargrenzen. Die Länge einer Bebauung an der Grenze zur öffentlichen Verkehrsfläche wird nicht mehr auf die maximal zulässige Grenzbebauung von 15 m angerechnet. An der Grenze zur öffentlichen Verkehrsfläche sind Gebäude nach Absatz 11 abstandflächenrechtlich ohne Begrenzung der Länge der Grenzbebauung begünstigt. Einschränkungen aufgrund planungsrechtlicher Bestimmungen bleiben unberührt. 1. Heißt das jetzt, dass ich außer den genehmigten 9m Carport bzgl. der max. Grenzbebauung von 15m nicht Berücksichtigung finden und ich diese noch voll für ein weiteres priviligiertes Gebäude zur Verfügung habe? 2. Heißt das, dass ich das Carport auch bspw. 12m lang bauen könnte, da es ja am Gehweg steht? 3. Was bedeutet das für die Nutzung? Könnte ich z.B. das Carport nach hinten in eine überdachte Terrasse übergehen lassen, die nicht zu den priviligierten Gebäden gehört, nur weil diese am Gehweg und nicht an einer Nachbarschaftsgrenze läge? Bei der Stadt werde ich nicht nachfragen. Warum dürfte aus der oben beschriebenen Situation her klar sein.

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Darf man Pflanzen bei Aufgabe des Gartens wieder ausgraben?

Folgender Sachverhalt: Meine Mutter bewirtschaftet seit über 40 Jahren ein Gartenstück, was immer in Familienbesitz war. In der Zeit hat Sie natürlich einige Sträucher, Büsche etc. gepflanzt. Mein Bruder hat ihr auch eine Gartenhütte auf dem Land gebaut.

Durch Erbschaft ging das Grundstück in den Besitz meiner Tante über. Diese hat es jetzt verkauft. In Absprache mit den neuen Besitzern darf meine Mutter den Garten so lange wie sie möchte weiter bewirtschaften. Leider wurde das nirgendwo schriftlich festgehalten.

Jetzt fangen die neuen Besitzer an, meine Mutter da "rauszuekeln". Es werden einfach Blumen abgeschnitten, über die Beete gelaufen, Büsche und Sträucher verstümmelt etc. Die Begründung war: "Wir haben das gekauft und können hier machen was wir wollen. Sie müssen endlich einsehen, dass hier alles uns gehört. Und wenn Sie damit nicht klar kommen, sind Sie nicht die richtige für den Garten."

Daraufhin meinte meine Mutter, Sie wird jetzt vorm Winter noch einige Rosen, Obststräucher etc. ausgraben. Prompt bekam sie zur Antwort: "Hier wird gar nichts ausgegraben. Das gehört jetzt alles uns. Alles was mit der Erde verwurzelt ist bleibt stehen."

Ist das wirklich so? Darf man seine eigenen Pflanzen nicht ausgraben, wenn man einen Garten aufgibt? Und wie sieht es mit der Gartenhütte aus? Muss sie die auch stehen lassen? Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass meine Mutter keinen Pachtvertrag o.ä. hat. War ja auch nie nötig.

Ich hoffe, mir kann jemand helfen.

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