Wie würde ein gefundener Schatz besteuert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das wäre Fundunterschlagung.

MAche einen legalen, aber noch unwahrscheinlicheren Fall daraus.

Du gibst die Tasche beim Fundbüro ab. Dort meldet sich keiner, dem eine Million abhanden gekommen ist.

Daher gehört Dir die Fundsache nach einem Jahr.

Du hast dann eine Bescheinigung des Fundamtes, daher gibt es kein Problem mit der Bank. Und da es in keine Einkunftsart fällt, ist es ebenso steuerfrei, wie ein Lottogewinn.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke. Was passiert allerdings, wenn ich es so mache, wie oben beschrieben? Also einfach das Geld behalten.

"MAche einenleglen" bedeutet "mache einen legalen"? Sorry, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.

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@Wohnio

Wenn Du es machst wie von Dir beschreiben, ist es eine Straftat.

Steuerlich fällt es m.E. auch nicht in eine Einkunftsart. Aber man könnte auch die Idee kommen, es als sonstige Einkünfte zu erfassen.

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@wfwbinder

Auf diese Idee würde ich nicht kommen. Man müsste dabei ja unterstellen, dass es sein "Job" ist, Dinge auf der Straße zu finden. Dann ja.

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@onnEVier245

Ja klar, ich dachte nur, dass ein neidischer Finanzbeamter auf die Idee käme, dass man so viel Geld nicht einfach einsacken darf.

Außerdem, wissen wir es? Eventuell könnte @Wohnio ja nach den Auskünften auf die Idee kommen zum professionellen Geldtaschensucher zu mutieren.

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@wfwbinder

In dem Fall wäre es egal, ob er das Geld direkt findet oder in Form von Pfandflaschen, dann wäre es tatsächlich § 22 Nr. 3 EStG.

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Dann begehst Du schlicht und ergreifend eine Straftat!

Du bist verpflichtet, diese Tasche bei der Polizei oder dem Fundbüro abzugeben!

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