Rechtliche Handhabung bei Unterschlagung von Erbe

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Wenn in dem notariellen (und auch im handschriftlichen) nur gesagt ist: "meine Nicht .... ist alleinerbin," dann ist es fast unmöglich zu beweisen, das nicht vorher mit Recht den Schmuck und das Geld verschenkt hat.

Wenn aber im Testament der Schmuck udn Geld genannt wurden: "Meine nicht soll als Alleinerbind, die Bankguthaben, das Bargeld und den Schmuck bekommen," dann müßte schon einiges an Beweisen vorgelgt werden. Insbesondere wenn die Tante vorher im Haus war udn "aufgeräumt" hat.

Ich glaube nicht, dass Du da was tun kannst. Du kannst ja nicht beweisen, dass alles unrechtmäßig genommen wurde und auch nicht, ob die Tante nicht tatsächlich ihre Meinung geändert hat, und die Dinge verschenkt hat. So ist das leider manchmal.

Was kann ich bei veruntreuter Unterschlagung meines Erbes tun?

Mein Vater ist vor drei Monaten verstorben. Er hatte kein Testament gemacht, Ich habe noch zwei Brüder mit denen ich nun eine Erbengemeinschaft bilde. Alle drei Kinder meines Vaters wussten von einer hohen ersparten Geldsumme, welche mein Vater zurückgelegt hatte um seine Grabpflege für die nächsten 25 Jahre zu sichern. Ausserdem sollte für jeden seiner Kinder und Enkelkinder ein Geldbetrag übrigbleiben. Beerdigung und sonstige anfallenden Kosten seien auf jeden Fall gedeckt. Als nun mein Vater starb, ging wider aller Absprache, mein ältester Bruder mit seiner Frau in die Wohnung meines Vaters nahmen alles Geld und wichtige Unterlagen an sich. Mein jüngerer Bruder und ich wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Summe, welche mein Bruder angab ist gerade einmal so hoch, dass wir eine würdige Beerdigung abdecken konnten. Außer Drohungen meines älteren Bruders ist uns nichts geblieben. Was können wir tun? Es kann doch nicht sein, dass der erste der in die Wohnung meines Vaters kommt ales im Alleingang machen kann.

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Verfügung zugunsten Dritter für den Todesfall (Sparkasse); Erbe; Erbverwalter

Hallo, was soll ich nun tun? Unsere Mutter ist verstorben. Das Testament wurde eröffnet. Meine Schwester und ich wurden als Erben benannt. Ich habe aber noch eine weitere Schwester die verstorben ist. Sie hat fünf Kinder. Eines von diesen Kinder ist auch verstorben und hat ein Kind. Ich wurde im Testament als Erbverwalter eingesetzt. Ich habe die Kosten der Beerdigung und die Gebühren der Testamentseröffnung beglichen. Weitere Rechungen werden noch erwartet. Ich habe alles aus dem Nachlass meiner Mutter beglichen mit einer exakten "Buchhaltung". Das vorhandene Bargeld reichte bzw. reicht aber nicht. (...) nun sind da noch die beiden Sparbücher. Durch die Verfügungen mit der Sparkasse für mich als Begünstigter (meine Mutter und ich haben 1995 diese Verfügungen unterschrieben) habe ich die Konten aufgelöst und das Geld auf ein Extrakonto geparkt. Mir wurde gesagt, dass es sich hier um eine vorgezogene Schenkung handelt. Gehe ich nun davon aus, dass ich über die Guthaben der Bücher verfügen kann? Das Amtsgericht rechnete diese Spareinlagen zum Nachlass. Danke für die freundliche Antworten sagt Winni1503

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Notariell Erbfolge geregelt - was ist bei Verkauf zu beachten?

Folgender Sachverhalt:

Die Tante schenkt der Nichte ein Haus, und lässt notariell festschreiben, dass bei Tod der Nichte, deren Sohn das Haus erben soll. Es wurde notariell so geschrieben, dass die Tochter nichts davon erben soll, weil diese sich nie um die Tante gekümmert hat.

Jetzt soll das Haus aber vorher verkauft werden, dazu muss ja die Beschenkte Nichte und deren Sohn zum Notar mit dem Käufer. Jetzt muss der Sohn zugunsten der Mutter verzichten und unterschreiben, dass die Mutter das Haus verkaufen darf. Folge dessen hat aber die Schwester dann sofort auch Anspruch auf 50% Erbschaft. Was aber nie im Sinn der Tante war. Wie kann das verhindert werden? Kann der Notar das wieder so formulieren, dass der Sohn nur zu Gunsten des Verkaufs verzichtet aber es sich nichts an der ursprünglichen Erbschaftsfolge ändert.

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Eigentümergemeinschaft bei überschriebenem Elternhaus?

Meine Mutter hat mir und meiner Schwester zu Lebzeiten das Elternhaus überschrieben. Meine Mutter hat lebenslanges Wohnrecht und bewohnt eine Wohnung, die zweite Wohnung bewohnt meine Schwester unentgeltlich, die dritte Wohnung ist vermietet. Jetzt kommt es zwischen meiner Schwester und mir zu Streitigkeiten. Sie kümmert sich nicht mehr, wie bisher, um meine Mutter und die Außenanlagen, wie Rasen mähen, sowie sonstige organisatorische Tätigkeiten, da sie ja im Haus wohnt und ich nicht im selben Ort. Ich bin immer davon ausgegangen, dass dies durch die mietfreie Wohnung auch so gerechtfertigt ist. Was kann ich nun tun? Kann ich meiner Schwester auferlegen, dass Sie Miete an mich zu zahlen hat, zumindest für meine 50%. Kann ich meine 50 % des Hauses verkaufen? Hat meine Schwester u. U. ihren Anteil an dem Haus bereits "abgewohnt". Sie wohnt bereits seit mehr als 30 Jahre mietfrei in diesem Haus? Kann ich meine Schwester u. U. irgendwie zwingen, diese Tätigkeiten wieder zu übernehmen, da sie ja mietfrei wohnt?

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Wie kann man eine Erbschaftsteuer zeitlich umgehen?

Hallo, meine Schwester und ich haben von meiner verstorbenen Tante ein Haus geerbt. Nur die Mutter wohnt da. Im Testament steht, dass sie ein lebenslanges Wohnrecht hat und alle anfallende Kosten am Haus decken müsse. Alles soweit in Ordnung. Doch nun müssen meine Schwester und ich bald diese Erbschaftsteuer bezahlen. Doch, wir sind beide Hausfrauen und haben kein Einkommen.

Ein Hypothek oder ein Kredit aufnehmen wird schwierig, weil wir ja nichts zurück zahlen können, wo von denn auch.

Eine Stundung beim FA würde uns monatlich ja 0,5 % an Zinsen anfallen. Kann man denn nicht zinslos stunden lassen?

Wäre es am besten vor Ort beim FA sich vorzustellen? Obwohl wir aus einem anderen Bundesland kommen.

Oder wäre es besser das Haus, mit der Oma als Mieterin quasi, zu verkaufen?

Viel haben wir ja am ende ja auch nichts geerbt. Denke, 30.000 wird es am ende nur sein.

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