Erbbaurecht durch Heimfall beendet - schätzt Gutachter dann Gebäudewert ein? Üblich? Erfahrung?

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Erbauszahlung?

Hallo, guten Tag.

Folgender Sachverhalt

Meine Mutter verstarb, meine Schwester und ich sind daher in einer Erbgemeinschaft zu je ein halb im Erbschein eingetragen.

Meine Schwester hatte zu Lebzeiten unserer Eltern auf deren Grundstück ein Haus gleich neben dem unserer Eltern erbaut.

Zu welchen Bedingungen weiss ich leider nicht, also ob es eine Schenkung, oder Erbbaurecht oder sonstiges war.

Nun, als unsere Mutter nun auch verstorben ist, unser Vater ist schon seit 2003 verstorben, möchte meine Schwester dass ihre Tochter das alles nimmt, und uns beide ausbezahlt. Meine Schwester ist psychisch nicht stabil, deshalb habe ich gesagt, gut, dann soll sie es nehmen. Nun meine Frage. Das Haus mit Grundstück hat einen Verkehrswert von nur 80.000 ergeben, da angeblich ein hoher Sanierungsstau vorliegt. Dieser wurde mit 81.000. Sanierungskosten vom Gutachter, welchen übrigens meine Schwester bestellt hat, veranschlagt.

Ich solle nun nur!!!! 40.000 von meiner Nichte ausbezahlt werden.

Die eigentliche Frage jedoch lautet, wenn ich auf mein Vorkaufsrecht verzichte, damit meine Schwester ihre Tochter statt mich in der Nähe hat, würde mir da zusätzlich zu den 40.000 eine Art Entschädigung zustehen ???

Denn wenn ich das Haus nehmen würde, und darin die nächsten zehn Jahre wohne, es saniere, meist in Eigenleistung, dann kann ich es sicher für 200.000 verkaufen, bzw. Meinen Kindern einen guten Nachlass hinterlassen.

Die 40.000, welche ich ausgezahlt bekommen soll, dann was soll ich mal meinen Kindern hinterlassen??

Dafür möchte ich eben eine Entschädigung.

Aber gibt es sowas??

Hoffe, ich habe mein Problem ausführlich beschreiben können.

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