offenbar ist deine KLV dynamisiert, wenn du inzwischen den vierfachen Beitrag zahlst. Von deinen Beiträgen wird nach Abzug aller Kosten jeweils lediglich der Sparanteil verzinst. Die genaue Höhe des Sparanteils wird dir die Versicherung nicht mitteilen, muss sie leider auch nicht. Wenn du wie ich die KLV-Check Software nutzt, kannst du am Verlauf der Renditekurve auch erkennen, dass in den ersten Jahren der Sparanteil praktisch Null ist. D.h. deine Beiträge werden fast vollständig von Risiko-, Verwaltungs- und vor allem Abschlusskosten aufgefressen. Die Abschlussprovision ist irgendwann getilgt ("gezillmert"), übrig bleibt dann meist noch eine monatliche Bestandsprovision, ebenfalls ein versteckter Posten, den du abdrückst. Für eine Renditeberechnung brauchst du aber keine finanzmathematische Ausbildung. Dafür genügt das gängige Zahlungsflussmodell, das offenbar auch KLV-Check benutzt. In Excel gibt es dafür die IKV-Funktion. Die ist dort aber unhandlich, weil du dir Schätzwerte aus den Fingern saugen musst. Ausserdem hast du dann immer noch keinen grafischen Verlauf anhand deiner Prämien und den jährlichen Standmitteilungen. Und andere Dinge wie Hochrechnungen, relative Wertsteigerungen (von Standmitteilung zu Standmitteilung) und die Berücksichtigung verschiedener Leistungsanteile, die KLV-Check liefert. Klingt jetzt wie Werbung, aber ich nutze die wirklich günstige Software selbst seit fast 4 Jahren und bin sehr, sehr, sehr zufrieden 8-)

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Ich kann nur persönlich sagen, dass die Rendite meiner Generali-Police unterirdisch ist. Sie ist zwar mit einer BU verbunden, aber die Kosten dafür habe ich aufgeschlüsselt vorliegen. So kann mir klv-check die Beiträge dafür herausrechnen. Der Rückkaufswert liegt weit unter einer COSMOS Police, die ich später angefangen habe und für die ich auch niedrigere Beiträge zahle. Der einzige Grund, warum ich die Generali-Police noch nicht gekündigt habe, ist der relativ hohe Garantiezins. Tatsächlich liegt die jährliche Wertsteigerung momentan noch knapp bei über 3%. Meine größerere Sorge ist, dass die italienische Generali-Mama in ein paar Jahren einfach mal eine Pleite hinlegt und die Kunden in die Röhre gucken lässt. Wie hieß der Kapitän der Costa Concordia noch? 8-((

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niemand weiss was du ursprünglich gedacht hast ; -) Spaß beiseite - die Ablaufleistung wird irgendwo zwischen garantierter und anfänglich prognostizierter Summe liegen. Ich weiss, das hilft dir nicht viel, weil die Werte weit auseinander liegen. Wenn du es genauer wissen willst und dein Vertrag mind seit 5 (besser seit 10 Jahren) läuft, kann dir die Hochrechnungsfunktion der KLV-Check Software helfen. Ich hatte das mal getestet, indem ich die Wertmittelung für meine Police in einem Vorjahr eingegeben hatte und mir den Wert des Folgejahres prognostizieren ließ. Den habe ich dann mit der Wertmitteilung des aktuellen Jahres verglichen. Die beiden Vergleichswerte lagen um ca. 100€ auseinander. Bei dem damaligen Vertragswert von ca. 115.000€ fand ich das doch erstaunlich gut. KLV-Check kann die Hochrechnung bis zum Ablauf durchführen. Die so geschätzte Summe kann wegen der Fehlerfortpflanzung gewiss nicht exakt sein, aber mit Sicherheit besser als die aufgehübschten Vorhersagen des Versicherers.

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Klv-check kann auch mit Änderungen der Zahlweise von Prämien umgehen. Es gibt eine kostenlose Testversion online (http://www.klv-check.de/Lite), die aber ungenauer wie die Kaufsoftware rechnet, weil sie unterjährige Zahlungen jeweils nur als eine Jahresprämie rechnet. Aber vielleicht reicht dir das?!

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Überschussbeteiligung, Rückkaufswert und Garantiezins auf der einen Seite, versteckte Provisionen und Kosten auf der anderen Seite. Kapitallebensversicherungen sind eines der intransparentesten Finanzprodukte insgesamt. Was nützen Ihnen tausende Euros an Überschussbeteiligung, wie sie die jährliche Standmitteilung ausweist, wenn die garantierte Gesamtleistung bei Rückkauf unter dem Betrag liegt, den Sie als Prämien bisher aufgebracht haben? Zur Bewertung meiner Police interessieren mich genau zwei Kennzahlen, nämlich die Gesamtrendite unter Berücksichtigung sämtlicher Prämien und die Wertsteigerung seit letztem Jahr. Letztere Kennzahl ist ein wichtiges Indiz, ob sich eine Fortführung meiner Police überhaupt noch lohnt, oder eine alternative Anlage lukrativer sein könnte. Natürlich müssen in diese Kalkulation der Todesfallschutz, die steuerfreie Ablaufleistung und Kosten für eine Neuanlage berücksichtigt werden. Im Moment sehe ich bei weitem noch keinen Handlungsbedarf 8-)

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Sie hatten weder Einzugsermächtigung noch Dauerauftrag - sehr merkwürdig?! Bedeutet "vor ewigen Zeiten", dass es sich um einen steuerbegünstigten Altvertrag vor 2005 handelt? Wenn ja, sollten Sie sich Ihre Kündigung genau überlegen. Lohnen tut sich das dann nur für Ihren Versicherer.

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ich nehme an du sprichst von einer klassischen Kapitallebensversicherung?! Nur die lässt sich überhaupt verkaufen. Nach umfangreichen Recherchen von Finanztest (Aprilheft) lohnt sich das aber überhaupt nicht. Vielmehr besteht die Gefahr, an eine betrügerische Firma zu geraten. Realistisch gesehen bleibt also nur der Rückkaufswert der Versicherung. Da eine Vertragskündigung immer mit Verlust verbunden ist, solltest du genau nachrechnen (bisherige Entwicklung der Beitragsrendite, die relative Wertsteigerung der letzten Jahre, hochgerechnete Ablaufleistung). Das leistet sehr gut die KLV-Check Software, die ich auch benutze. Darüber hinaus musst du bedenken, dass bei Altverträgen (vor 2005) nach 12 Jahren die Ablaufleistung komplett steuerfrei ist. Das gibt es heute bei keinem anderen Finanzprodukt mehr! Dazu handelt es sich um eine relativ sichere Anlageform. Das kann man von Gold nicht behaupten. Hier findet keine garantierte Verzinsung statt und die Wertentwicklung gleicht einer Achterbahn. Das ist reine Spekulation. Der Goldpreis kann wieder klettern, befindet sich aber bereits auf sehr hohem Niveau. Große Investoren wie W. Buffet sind wegen der Gefahr einer aktuten Blasenbildung bereits ausgestiegen - aber vielleicht weisst du mehr ;-)

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aus der Frage geht nicht hervor, ob es sich um einen Verkauf an einen gewerblichen Aufkäufer oder einen privaten Interessenten handelt. Ersteres würde ich grundsätzlich ablehnen (siehe Aprilheft von Finanztest). Bei einem Privatverkauf würde ich mich zunächst vom Verbraucherschutz beraten lassen und zwar hinsichtlich der Fragen, die unter http://www.test.de/filestore/f200608039.pdf?path=/protected/d1/34/c69274cc-e345-4c66-901b-f496d6e04db1-protectedfile.pdf&key=9AA6BADFBADBDCE68E2D40736CFB64AF8BFFF990 gut nachzulesen sind. Der Anruf bei einem Notar kann auch nicht schaden. Auf jeden Fall würde ich zusätzlich unbedingt einen Steuerberater einschalten. Dieser ganze Aufwand lohnt sich natürlich nur, wenn der Aufkäufer signifikant mehr bezaht als den Rückkaufswert!

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das kann man herausfinden, indem man die jährlichen Wertmitteilungen verfolgt. Ich selbst übertrage jeweils die neuen Werte (Rückkaufswert, Überschussbeteiligung etc.) in die KLV-Check Software. Dort habe ich bereits Angaben zur Vertragslaufzeit, den monatlichen Prämienzahlungen usw hinterlegt. In den Charts sehe ich dann den grafischen Verlauf meiner bisher geleisteten Einzahlungen, der Versicherungsleistung bei Rückkauf und die daraus resultierende Zwischenrendite. Weil die bisher erzielten Rückkaufswerte und Überschüsse garantiert sind und damals vertraglich noch einen relativ hoher Mindestzins von 3,5% festgelegt wurde, ist ein Minus faktisch ausgeschlossen. Von einer Pleite des Versicherers gehe ich jetzt mal nicht aus 8-)

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mir kommen allensfalls Stornokosten in den Sinn, steuerliche Aspekte mal ausgeklammert. Andererseits gibt es einschlägige Urteile, welche deren Rechtmäßigkeit zumindest in Einzelfällen in Abrede gestellt haben. Genaueres dazu lässt sich per Google finden...

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aus Sicht des Kunden ist die optimale Kapitallebensversicherung diejenige, die er niemals abgeschlossen hat ;-)

ps: diejenigen, die jetzt über mich herfallen, sind Makler und bestätigen daher meine These 8-))

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die vom Versicherer kalkulierten jährlichen Rückkaufswerte von Vertragsbeginn bis Ablauf liegen deinen Vertragsunterlagen bei und sind garantiert. Wenn du dir weiter deine jährlichen Wert-/Standmitteilungen seit 2004 ansiehst, wirst du bemerken, dass die darin genannten garantierten Rückkaufswerte die ursprünglich kalkulierten übersteigen. Das liegt an den Zinsen und Überschüssen, die der Versicherer bislang für dich erwirtschaftet hat. Du musst da unterscheiden. Es gibt auf der einen Seite einen Mindestzins, der nach unten begrenzt ist und darüber hinaus nur auf den Sparanteil deiner Prämien, also nach Abzug aller Kosten, gezahlt wird. Und es gibt die sog. Übeschussbeteiligung, die vom Versicherer überhaupt nicht garantiert wird und die nächsten Jahre theoretisch auch ausfallen könnte. Auf der anderen Seite stehen dir alle Erträge aus Zinsen und Überschussbeteilgung aus der Vergangenheit auch bei Kündigung in vollem Umfang zu. Im Gegensatz dazu verlierst du bei Kündigung den Schlussüberschuß komplett oder wirst allensfalls geringe Anteile davon erhalten.

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Es gibt die garantierten Rückkaufswerte, die sich kontinuierlich pro Jahr erhöhen und bei Vertragslegung bis zum Ablauf festgelegt sind. Diese sind als Vertragsbestandteil in jedem Fall garantiert. Dazu kommen die angesammelten jährlichen Überschüsse und Zinsguthaben. Wenn du dir deine letzte Wertmitteilung durchliest, wirst du feststellen, dass der aktuelle garantierte Rückkaufswert im Vergleich zum ursprünglich kalkulierten höher ausfällt. Es ist daher ein Irrglaube, dass bei Kündigung einer Kapitallebensversicherung lediglich der ursprünglich kalkulierte Rückkaufswert ausgezahlt wird. Allerdings ergibt sich ein nennenswerter Rückkaufswert erst nach etlichen Beitragsjahren, da du mit deinen anfänglichen Prämien erst einmal die Versicherungsprovision bezahlen musst. Ausserdem bekommst du bei Kündigung vom Schlussüberschuss und den Bewertungsreserven allenfalls einen anteiligen, aber nicht den vollen Wert ausgezahlt. Diesen Sachverhalt habe ich mir von zwei Gesellschaften bestätigen lassen.

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Den Wert bekommst du per jährlicher Mitteilung von deiner Versicherung. Ob und wieviel du damit im Plus bist, verschweigt sie dir aber. Wenn du die Wert- sprich Rendite-Entwicklung wissen willst, warst du bis vor kurzem auf dich und MS-Excel angewiesen. Seit einiger Zeit gibt es Spezialsoftware (KLV-Check) dafür, die ich auch benutze. Kurz gesagt, zaubert das Programm aus den Wertmitteilungen und deinen Beiträgen grafische Renditekurven sowie Hochrechnungen bis zum Ablauf. Mit einem Verkaufssimulator kannst du den Verkaufswert bestimmen. Stell dir vor, du würdest dir selbst deine Police abkaufen, indem du den Rückkaufswert sowie die Prämien bis zum Ablauf bezahlst . Du wirst erstaunt sein, wie hoch die Rendite sein wird! Der Grund dafür ist ganz einfach. Nach einigen Jahren sind die Abschlusskosten getilgt und die LV beginnt ihre Erträge zu erwirtschaften. Mit den hohen Garantiezinsen vieler Altverträge sowie den Überschüssen liegen die jährlichen Zuwächse heute noch meist über 4%. Nur deshalb konnte überhaupt ein Zweitmarkt entstehen. Die Frage ist daher nicht, "ob sich ein Verkauf lohnen würde", denn das tut er nie. Die Frage kann nur lauten, ob jemand als ultima ratio gezwungen ist, seine Police verhökern zu müssen.

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Risikolebensversicherung macht Sinn, wenn es ein hohes Risiko abzusichern gilt, z.B. wenn Kinder vorhanden, du Alleinernährer, Häuslebau im Gange etc. Eine Kapitallebensversicherung kann nicht empfohlen werden - die macht euch beide arm!

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es macht keinen Sinn, eine Verzinsung (denn nichts anderes ist die ÜSB) losgelöst vom Marktumfeld zu werten. Genau so muss das jeweilige Inflationsniveau berücksichtigt werden. Und es ist kurisoserweise am wenigsten die Überschussbeteiligung, die Kapitallebensversicherungen so unattraktiv macht ;-)

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grundsätzlich geht das. Was dabei zu beachten ist, wurde vor einiger Zeit von finanztest beleuchtet: http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Lebensversicherung-verkaufen-Griff-zum-Tafelsilber-1398147-1397015/

Zur Berechnung eines fairen Verkaufspreises könnte die KLV-Check Software helfen.

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die genannten Finanzrechner sind nach meiner Erfahrung unbrauchbar, weil sie die zu prognostizierenden Werte (Ablaufleistung) bereits als Eingabe erwarten. Besser macht das die KLV-Check Software, die aus Prämienzahlungen und jährlichen Wertmitteilungen exakte Zwischen-Renditen berechnet und daraus auch die weitere Entwicklung bis zum Vertragsende hochrechnet. Lediglich die Schlussüberschüsse sind schwer vorherzusagen, können aber oft den Leistungen bei Tod entnommen werden, da sie dort in aller Regel höher ausfallen als bei Vertragskündigung. Ich setze die Software bereits im zweiten Jahr ein und zumindest die kurzfristigen Vorhersagen haben sich bislang alle bewahrheitet. Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass es zur Zeit eine sichere Finanzanlage gibt, die einen KLV-Altvertrag toppt, zumal Alternativen mindestens der Abschlagssteuer unterliegen.

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es gibt eine garantierte Ablaufleistung. Die steht steht dir in jedem Fall zu. Dann gibt es den Garantiezins (eigentlich Höchstrechnungszins). Da wird es schon kompliziert, denn dieser bezieht sich lediglich auf den verbleibenden Rest deiner Prämien nach Abzug von Kosten für Vertrieb, Verwaltung plus Risiko. Dann ergeben sich jedes Jahr Überschüsse, die bei besseren Versicherern (gute gibt es nicht) höher und bei schlechteren Versicheren geringer ausfallen oder ganz entfallen. Den besten Anhaltspunkt zum Verlauf liefert die jährliche Gewinnmitteilung des Versicherers. Dort stehen die Zuwächse jeweils im Vergleich zum Vorjahr aufgeschlüsselt nach garantierten Leistungen (bei Rückkauf) und nicht garantierten Leistungen (Schlussüberschuss, Beteiligung an Bewertungsreserven). Mit der KLV-Check Software kannst du das alles in Bezug zu deinen geleisteten Prämien setzen. Damit lässt sich der Renditeverlauf gut erkennen und sogar für die kommenden Jahre bis Ablauf hochrechnen. Was du ganz vergessen solltest, ist die anfänglich vom Versicherer genannte "wahrscheinliche" Ablaufleistung. Die ist stets unverbindlich und hatte nur den einen Zweck, deine Unterschrift auf den Vertrag zu bekommen ;-)

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wenn ich jetzt vor der Wahl stünde, z.B. bei der Allianz eine KLV abzuschließen oder mich mit deren Aktien einzudecken, würde ich nicht lange überlegen, zumindest nicht bei einem langen Zeithorizont ;-)

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