Klv-check kann auch mit Änderungen der Zahlweise von Prämien umgehen. Es gibt eine kostenlose Testversion online (http://www.klv-check.de/Lite), die aber ungenauer wie die Kaufsoftware rechnet, weil sie unterjährige Zahlungen jeweils nur als eine Jahresprämie rechnet. Aber vielleicht reicht dir das?!

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Sie hatten weder Einzugsermächtigung noch Dauerauftrag - sehr merkwürdig?! Bedeutet "vor ewigen Zeiten", dass es sich um einen steuerbegünstigten Altvertrag vor 2005 handelt? Wenn ja, sollten Sie sich Ihre Kündigung genau überlegen. Lohnen tut sich das dann nur für Ihren Versicherer.

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aus der Frage geht nicht hervor, ob es sich um einen Verkauf an einen gewerblichen Aufkäufer oder einen privaten Interessenten handelt. Ersteres würde ich grundsätzlich ablehnen (siehe Aprilheft von Finanztest). Bei einem Privatverkauf würde ich mich zunächst vom Verbraucherschutz beraten lassen und zwar hinsichtlich der Fragen, die unter http://www.test.de/filestore/f200608039.pdf?path=/protected/d1/34/c69274cc-e345-4c66-901b-f496d6e04db1-protectedfile.pdf&key=9AA6BADFBADBDCE68E2D40736CFB64AF8BFFF990 gut nachzulesen sind. Der Anruf bei einem Notar kann auch nicht schaden. Auf jeden Fall würde ich zusätzlich unbedingt einen Steuerberater einschalten. Dieser ganze Aufwand lohnt sich natürlich nur, wenn der Aufkäufer signifikant mehr bezaht als den Rückkaufswert!

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das kann man herausfinden, indem man die jährlichen Wertmitteilungen verfolgt. Ich selbst übertrage jeweils die neuen Werte (Rückkaufswert, Überschussbeteiligung etc.) in die KLV-Check Software. Dort habe ich bereits Angaben zur Vertragslaufzeit, den monatlichen Prämienzahlungen usw hinterlegt. In den Charts sehe ich dann den grafischen Verlauf meiner bisher geleisteten Einzahlungen, der Versicherungsleistung bei Rückkauf und die daraus resultierende Zwischenrendite. Weil die bisher erzielten Rückkaufswerte und Überschüsse garantiert sind und damals vertraglich noch einen relativ hoher Mindestzins von 3,5% festgelegt wurde, ist ein Minus faktisch ausgeschlossen. Von einer Pleite des Versicherers gehe ich jetzt mal nicht aus 8-)

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mir kommen allensfalls Stornokosten in den Sinn, steuerliche Aspekte mal ausgeklammert. Andererseits gibt es einschlägige Urteile, welche deren Rechtmäßigkeit zumindest in Einzelfällen in Abrede gestellt haben. Genaueres dazu lässt sich per Google finden...

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die vom Versicherer kalkulierten jährlichen Rückkaufswerte von Vertragsbeginn bis Ablauf liegen deinen Vertragsunterlagen bei und sind garantiert. Wenn du dir weiter deine jährlichen Wert-/Standmitteilungen seit 2004 ansiehst, wirst du bemerken, dass die darin genannten garantierten Rückkaufswerte die ursprünglich kalkulierten übersteigen. Das liegt an den Zinsen und Überschüssen, die der Versicherer bislang für dich erwirtschaftet hat. Du musst da unterscheiden. Es gibt auf der einen Seite einen Mindestzins, der nach unten begrenzt ist und darüber hinaus nur auf den Sparanteil deiner Prämien, also nach Abzug aller Kosten, gezahlt wird. Und es gibt die sog. Übeschussbeteiligung, die vom Versicherer überhaupt nicht garantiert wird und die nächsten Jahre theoretisch auch ausfallen könnte. Auf der anderen Seite stehen dir alle Erträge aus Zinsen und Überschussbeteilgung aus der Vergangenheit auch bei Kündigung in vollem Umfang zu. Im Gegensatz dazu verlierst du bei Kündigung den Schlussüberschuß komplett oder wirst allensfalls geringe Anteile davon erhalten.

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Es gibt die garantierten Rückkaufswerte, die sich kontinuierlich pro Jahr erhöhen und bei Vertragslegung bis zum Ablauf festgelegt sind. Diese sind als Vertragsbestandteil in jedem Fall garantiert. Dazu kommen die angesammelten jährlichen Überschüsse und Zinsguthaben. Wenn du dir deine letzte Wertmitteilung durchliest, wirst du feststellen, dass der aktuelle garantierte Rückkaufswert im Vergleich zum ursprünglich kalkulierten höher ausfällt. Es ist daher ein Irrglaube, dass bei Kündigung einer Kapitallebensversicherung lediglich der ursprünglich kalkulierte Rückkaufswert ausgezahlt wird. Allerdings ergibt sich ein nennenswerter Rückkaufswert erst nach etlichen Beitragsjahren, da du mit deinen anfänglichen Prämien erst einmal die Versicherungsprovision bezahlen musst. Ausserdem bekommst du bei Kündigung vom Schlussüberschuss und den Bewertungsreserven allenfalls einen anteiligen, aber nicht den vollen Wert ausgezahlt. Diesen Sachverhalt habe ich mir von zwei Gesellschaften bestätigen lassen.

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Risikolebensversicherung macht Sinn, wenn es ein hohes Risiko abzusichern gilt, z.B. wenn Kinder vorhanden, du Alleinernährer, Häuslebau im Gange etc. Eine Kapitallebensversicherung kann nicht empfohlen werden - die macht euch beide arm!

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Fest steht, dass KLVs gegen Ende ihrer Laufzeit die besten Erträge bringen. Die Konditionen von Altverträgen sind aktuell unschlagbar - Euro hin, Euro her. Rechne dir mit Excel doch einfach mal den Zuwachs zwischen deinen beiden letzten Wertmitteilungen aus (Stichwort IKV). Liegt normalerweise selbst bei einer miesen Versicherung über 3% - steuerfrei!

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der Sparanteil ist zur Berechnung der Rendite völlig unerheblich. Um es einfach auszudrücken: "entscheidend ist, was hinten bei rauskommt". Oder mathematisch fundierter: http://www.fbv.kit.edu/symposium/8th/papers/schradin.doc

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zur vollständigen Renditeberechnung müssen einerseits ALLE Prämienzahlungen seit Anbeginn berücksichtigt werden, zum anderen die Ablaufleistung bei Versicherungsende. Bei Vertragslaufzeiten von oft über 40 Jahren und meist monatlicher Zahlweise macht aber selbst MS-Excel mit dubiosen Fehlermeldungen die Grätsche. Dazu kommt, dass ich mir als Kunde bereits weit vorher ein Bild machen möchte, welche Ablaufleistung ich erwarten kann. Die garantierte Ablaufleistung ist zwar viel zu niedrig als Berechnungsgrundlage, da die Überschussbeteiligung komplett fehlt. Die vom Versicherer (selbstverständlich völlig unverbindlich) anfänglich "prognostizierte" Ablaufleistung dagegen ist viel zu hoch angesetzt und wohl eher dem Marketing als einer seriösen Berechnung geschuldet.

Was aber jederzeit machbar ist und von der Spezialsoftware KLV-Check offensichtlich so umgesetzt wird, ist, sich zu jedem Zeitpunkt X einer Stand- (bzw. Wert-) Mitteilung die Zwischenrendite berechnen zu lassen. Man tut also so, als käme die Police zur Auszahlung. Damit ist der Wert der LV (Rückkaufswert + Überschüsse + Beteiligung an stillen Reserven) bekannt und die bislang getätigten Prämienzahlungen sowieso. Also liegt zum Zeitpunkt X ein vollständiges Modell aller Zahlungsflüsse vor, aus dem exakt die Rendite berechnet werden kann. Da die Standmitteilungen normalerweise jährlich erfolgen, erhalte ich über die Zeit gesehen einen Renditeverlauf, der sich der tatsächlien Rendite bei Ablauf immer mehr annähert. Daher funktioniert auch die Prognosefunktionalität bei KLV-Check ziemlich gut, wenn sich die Police bereits im letzten Drittel befindet 8-)

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ich nehme an, wir sprechen über eine Kapitallebensversicherung?! Ihr Makler erzählt Quatsch, aber was soll man von jemandem auch erwarten, der heutzutage noch KLVs verkauft! Andererseits - solange er einen Dummen findet...

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kommerzielle Händler zahlen - wenn überhaupt - nur unwesentlich mehr als den garantierten Rückkaufswert. Je nach Wertstand (Rückkaufswert + Beteiligung aus Überschüssen und Mindestreserven) deiner Police könnte aber ein privater Investor interessiert sein. Damit würdest du dir theoretisch die Marge für den Zwischenhändler sparen. Meines Wissens bietet KLV-Check.de so etwas an.

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Kündigung, sprich Storno würde ich ernsthaft erwägen, wenn in einigen Wochen der Mond auf die Erde stürzen sollte. Aber im Ernst - Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ich rate zu einem kühlen Kopf, einem Finanztest-Abo und der KLV-Check Software zur Analyse deiner LV. Erst die Fakten checken, dann entscheiden. Außerdem, wenn die Inflations-Gefahr so greifbar real wäre, hätte der Markt dies in alle Sachwerte bereits eingepreist.

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