Wenn die Inflation anzieht, wäre ein Teil der 1000 Euro für Produkte auszugeben, welche Du absehbar benötigst. Durch Bevorratung würdest Du den Renditemix verbessern. Mit dem als Geldanalge investierten Anteil mußt du zur Werterhaltung die Inflationsrate + die Steuerlast erwirtschaften. Das engt das Investitionsfeld auf Produkte ein, welche eine Rendite von über 5% leisten. Betrachte also Fonds und ETFs auf die Höhe und Beständigkeit ihrer Wertsteigerung abzüglich ihrer Kosten.

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Die Instabilität in Afghanistan trägt ein Gran zur Crashbereitschaft bei. Die Erwartungen von Erträgen aus Investitionen in dieser Terra Nova werden enttäuscht. Auch ohne weitere geostrategische militärischen Maßnahmen bewirkt ein nationaler Macht- und Systemwechsel Schockwellen. Die Betroffenheit über menschliches Leid ist von Vorsicht im Allgemeinen begleitet. Der Flügelschlag des Schmetterlings am Chaiber-Pass kann Stürme über Stadt und Feld auslösen.

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7/2021 wird die Inflation sichtbar. Die Geldmengentheorie behält ihre Gültigkeit. In der Ursprünglichen Identitätsgleichung sind

Geldmenge * Umlaufgeschwindigkeit = Preisniveau * Transaktionen

(Geldmenge g + Coronageld c) * (Umlaudgeschindigkeit - Lockdownbremse) = stabile Preise * geminderte Transaktionen

Mit Aufhebung des Lockdowns erhöht der Geldüberschuß nun die Preise. Die Inflation trabt an, bis ein neues Gleichgewicht hoher Preise und gesunkender Transaktionen eintritt.

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Es wäre vorteilhafter, wenn Deine Eltern Dein Depot führen und Du als sachkundiger Berater die Empfehlungen für Kauf und Verkauf aussprichst. Dein steuerlicher Freibetrag und Deine Expertise addieren sich dann zu überdurchschnittlichen Erträgen. Überdenke Deine Konstruktion und firmiere um.

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Deine Absicht den Einsatz eines Investments durch Verkauf abzusichern, ist eine kluge Strategie. Die Steuerstaffel Deine Aktiengeschäfte hilft Dir bei der Gewinnermittlung weiter. Sobald Du mit Ausschöpfung Deines Freibetrages steuerpflichtige Gewinne erzielst, berücksichtigst Du den steuerlichen Hebel. Weil Du nach Ausschöpfung Deiner Freibeträge den Gewinn versteuern mußt, fällt am Jahresende die Entscheidung leicht: Bei einem Höchststand des DAXes verkaufst Du am ersten Handelstag im Neuen Jahr und erzielst wieder Gewinne innerhalb Deines Freibetrages.

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Die Reduzierung der Verschuldung folgt dem Konzept erfolgreicher Großinvestoren. Kosten fressen Erträge, Schulden aber vertilgen das Kapital. Ein historischer Höchststand eines Börsenindex ist eine günstige Gelegenheit Kasse zu machen. Verbleiben liquide Mittel, können diese beim nächsten Rücksetzer häppchenweise investiert werden.

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Die Überlegung wo man Aktien kauft greift zu kurz. Das Vertrauen in Werthaltigkeit und Wachstum ist für den Kauf ausschlaggebend. Preisunterschiede der Handelsplattformen spielen demgegenüber keine Rolle. Die Stiftung Warentest hat in ihrem Finanztest die Depotkosten von Anbietern verglichen.

Wer höhere Depotkosten trägt, sollte auch dem Personal Dienstleistungen abverlangen. Mag sich die Commerzbank noch so sehr hinter Anrufbeantwortern, Bots, Codenummern verschanzen. Nerve also Deinen Banker, denn Du hast dafür bezahlt. Mit jedem Kauf sinkt Dein Ansehen, mit jedem Verkauf hälst Du dem Händler die Treue, mit jeder Beschwerde forderst Du aber die notwendige Achtung ein.

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Kann man eine ÖPNV Jahreskarte auch bei Teilzeit in der Steuererklärung ansetzten und muss ggf. eine private Nutzung berücksichtigt werden?

Ich fahre nur an zwei Tagen in der Woche mit der Bahn zur Arbeit, daher sind die Kosten für den ÖPNV höher als die Entfernungspauschale. Eine Jahreskarte wäre günstiger als einzelne Tickets für die Fahrten zur Arbeit. Kann ich nun auch trotz Teilzeit die Kosten für die Jahreskarte in der Steuererklärung angeben? Spielt es eine Rolle, ob ich die Jahreskarte außerdem noch privat nutze?

Es gäbe noch eine günstigere Alternative für die Fahrten zur Arbeit: Dies wären Einzeltickets in Verbindung mit der Bahncard 50. Ist das relevant? (Diese Kombination ist für mich aber weniger interessant, weil ich die Jahreskarte auch für etliche private Fahrten nutzen könnte).

Hier nochmal die konkrete Situation:

Mit den 2 Arbeitstagen je Woche ergeben sich ca. 90 Arbeitstage im Jahr. Die Entfernung zum Arbeitsplatz sind 22 km. Das ergäbe eine Entfernungspauschale von 594 Euro.

Sogar die günstigste Ticketvariante (Einzeltickets mit Bahncard 50) liegt mit insgesamt 881,70 Euro über der Entfernungspauschale (7,30 für die einfache Fahrt x 90 Tage + 224,70 Bahncard).

Die Jahreskarte kostet 1.288 Euro. Diese würde ich zusätzlich vsl. 1-2 je Woche auch privat nutzen.

An den 90 Arbeitstagen mit Normalfahrkarte zu fahren wären 1314 Euro (7,30 x 2 x 90).

Ich werde noch weitere Werbungskosten (Berufskleidung und Fortbildung) haben, so dass ich die Werbungskostenpauschle übersteige.

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Wegen solcher leidigen Berechnungen, kaufe ich teure Einzeltickets. Diese können dann mit durch die Entwertung kenntlichen Bezug zur Arbeit als Kosten für den Weg zur Arbeit abgesetzt werden, Tagesttickets kommen bei unterschiedlichen Einsatzorten auch in Betracht.

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In Verkaufsveranstaltungen lernst Du die Präsentation des Verkaufsangebotes kennen. Du kannst üben die plenar vorgestellten Zahlen mit Deinen Quellen zu vergleichen. Wenn Du Kenntnisse in der skalierten Beurteilung plenarer Vorträge hast, wirst Du die Referenten für Ihren Einsatz benoten. Solche Mitschriften archiviern sachkundige Besucher von Verkaufsveranstaltungen. Die Intensität der Verkaufsanstrengungen vervollständigt Dein Bild von einem Unternehmen und seinem Netzwerk.

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Die Handlungen eines Anlegers sind mehr als An- und Verkauf.

Die Beratung der Bank sollte Dich über Veränderungen informieren. Haben also Bankangestellte ihre Anleger im Corona-Crash ihre Kunden auf notwendige Veränderungen ihres Depots angesprochen, so haben diese beraten. Gemeinhin ist die Beratung durch Angestellte einer Bank ein Verkaufsgespräch. Seltener als in der Automobilbranche kauft die Bank. Wie beim Verkauf eines gebrauchten Autos, meint es der Käufer nicht gut mit dem Kunden, sondern verkauft den billigen Einkauf sofort teuer weiter. Das ist das Prinzip der Fonds mit ihren Aufschlägen und Verwaltungsgebühren.

Bei Banken mußt Du Erfahrungen sammeln und an den abwimmelnden Bots der Telefonschaltungen zum fachkundigen Berater durchdringen, der Dir auch mal mit klickendem Taschenrechner bei der fernmündlichen Beratung den Steuerwert Deine Anlage ausrechnet. Wenn Du unaufdringlich aber durch Anlässe die Beschwerdestelle einer Bank anschreibst, wird auch die Bank lernen Dich als Kunden ernst zu nehmen.

Die Beziehung zu Brokern ist eine persönliche, vereinnahmende.

Die Beziehung zu Verkaufsportalen ist eine unpersönliche automatisierte.

Mit dem Aufbau einer Beziehung zu einer Bank liegst Du heutzutage irgendwo dazwwischen. Du zahlst für Dienstleistungen. Spar nicht unbedingt an den Beratungsgebühren. Verhandle Vergünstigungen für Dein Depot. Erteile Lob und Tadel. Gib Deine Meinung in Verbraucherportalen kund. Tritt in der Hauptversammlung in Erscheinung. Fordere Beratung ein und bestätige erhaltene Auskunft und mahne ausgebliebene Antworten an. Führe Buch über Bearbeitungszeiten.

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Der Zeitpunkt eines Investments darf nicht bagatellisiert werden. Aktien sind im Verhältnis zu ihren Gewinnen 2020 überteuert. Das Weltwirtschaftswachstum ist ins Negative gekippt. Die deutsche Konjunktur durchläuft ihren abschwingenden 8. Konjunkturzyklus. Die Erholung von Anlageindizes steht in frappierendem Kontrast zu Barometern der Wirtschaftslage. Dahinter steht das Investment von geliehenem Kapital.

Jetzt breit gestreut investieren: Ein klares mahnendes NEIN.

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Die Formel 72 gilt für fest verzinste Anlagen und die fortlaufende konstante Verzinsung des Zinswertes zusammen mit dem Kapital.

Der Dividenen-DAX (DAX-Performance-Index) - und steht entgegen den international verwendeten Indizes ohne Dividenden - wird unter Reinvestment der Dividenden kalkuliert. Dabei entstehen folgende Fehler

  1. Der Anleger kann nur den nach Versteuerung verbleibenen Teilbetrag der Dividende wieder anlegen.
  2. Eine Stagnation der Unternehmenswerte wird nicht sichtbar, da die Dividenden den DAX schönen.
  3. Steuerfreie Dividenden und versteuerte Dividenden werden bei der Wertentwicklung des Dividenden-Daxes nicht unterschieden.
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Ja, auch 10 Jahre nach der mit einem mißverständlichen "Nein" eingeleiteten Antwort, kann sich jedermann "Finanzberater" nennen. Bei Geldinstituten findet sich ein phantastischer Reigen von Bezeichnungen, welche den Verkäufer mit Rang und Würden ausstatten: Senior-Relationshipmanager, Abteilungsdirektor, Wealth-Manager etc. Manchmal steht eine abgeschlossene Berufsausbildung dahinter. Viel ist es schon wenn der Vermögensverwalter Prokurist irgendeiner Tochterstruktur eines Unternehmens ist. Viele Finanzberater sind in ihre Berufung einfach hineingeschliddert und haben keine eigene Million Euro geschaffen.

Aufpassen, wenn sich so einer/so eine privat an Dich ranmachen will. Abdingungserklärung unterschreiben lassen.

https://www.nzz.ch/finanzen/finanzberatung-auf-diese-punkte-sollten-sie-achten-ld.1585501?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

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Solch ein Angebot verkaufte einst die City-Bank einem Freund im 80. Lebensjahr. Er suchte eine Geldanlage, die er seinen Enkeln stolz vererben konnte. Er mußte noch erleben, wie die Citybank sein Vermögen durch fortwährende Umschichtungen um 30% abgeschmolzen hat. Dieser Grandseigneur hat seiner Familie damit eine wertvolle Erfahrung vermacht - und der Citybank geht es heute auch gar nicht mehr ...

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Seit 2018 ist der ATX stark rückläufig. Der Coronacrash ging nicht mit einer hakenförmigen Erholung knapp unter dem Stand vor dem Einbruch einher, wie er bei robusten Volkswirtschaften zu beobachten ist. Die im ATX vertretenen Unternehmen erleiden durch den Coronacrash anhaltende schwerwiegende Verluste. Die Tagesnachrichten sprechen am 13.11.2020 davon, daß die "Schwergewichte den Index kurfristig nach oben ziehen." In einem internationalen Portfolio wären nach meinem Dafürhalten Shortpositionen auf den ATX eine gewinnfördernde risikoerhöhende Beimischung. Verbunden mit Deiner Frage nach Bitcoins charakterisierst Du Dich als stark risikosuchender Geldgeber ohne Investmentabsichten. Vergleichbare Anleger verursachen nachvollziehbaren die kurzen Spikes im Verlauf des ATX.

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Sieben Essentials für die erste Investition

  1. Erstellen eines Entnahmeplanes. Daraus ergibt sich der Anlagehorizont für Teile dieser Rücklage.
  2. Erwägung hochproduktiver Investitionen. Ausbildung und Weiterbildung erhöhen das Gesamteinkommen. Kannst Du Dir vorstellen parallel zu Deiner beruflichen Bildung ein Fernstudium zu absolvieren?
  3. Festlegung von akzeptablen Verlustmargen. Die Verlusttoleranz entscheidet über die Zusammensetzung Deiner Anlageklassen.
  4. Investition in 5 Anlageklassen inclusive Reserveliquidität. Bei absehbarer Entnahme innerhalb des ersten Anlagejahres 6 Anlageklassen.
  5. Abwarten des Nadirs des 8. Konjunkturzylus der BRD vor irgendeiner Investion
  6. Beobachtung von Anlageprodukten in der Rezession des 8. Konjunkturzyklus.
  7. Schrittweises Investment. Wo ständest Du heute, wenn Deine Anlage knapp vor dem Corona-Crash erfolgt wäre?

Als unerfahrener Anleger, der auch keine in der Familie tradierten Wertschöpfungskonzepte in dieser Fragestellung einbringt, brauchst Du viel mehr Zeit als sie Dir jeder "Berater am Tresen" bieten kann, um die Dynamik sicherer Geldanlagen zu erfahren.

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Die Einberufung zur Hauptversammlung hat 30 Tage ausschließlich des Tages der Einberufung vor der Hauptversammlung zu erfolgen (§ 123 Abs. 1 Satz 1 AktG).

Ein Gegenantrag oder Vorschlag zur Hauptversammlung ist ausschließlich des Tages des Einganges 14 Tage vor der Hauptversammlung einzureichen (§ 126 Abs. 1 Satz 1 AktG).

Mit einem Ergänzungsverlangen kann der Aktionär völlig neue Tagungspunkte einbringen (§ 124 AktG).

Die Hauptversammlung entscheidet erst dann über Gegenvorschläge, wenn der Vorschlag der Verwaltung nicht die erforderliche Mehrheit gefunden hat.

Sieger profitieren von der Briefwahl - bei der Wahl innerhalb einer Aktiengesellschaft wie auch im US-amerikanischen Wahlkampf 2020. Erfolgreiche Gegenkandidaten informieren ihre Unterstützer vorausschauend auf den dezidierten Zeitplan einer Hauptversammlung. Letztlich überzeugen sie dann auch die Verwaltung davor, dass sie komplexe Abläufe überschauen und das Projekt stringent im Blick behalten.

Verlierer nörgeln, suchen Verfahrensfehler und beschreiten den Klageweg.

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Riester Deka Zukunftsplan behalten oder kündigen?

Hallo zusammen,

im April diesen Jahres habe ich einen Deka Zukunftsplan Classic zur privaten Altersvorsorge abgeschlossen. Aktuell hinterfrage ich diese Entscheidung und überlege daher zu kündigen bevor ich etwaige Zulagen oder Steuervorteile nutze, die ich dann zu einem späteren Zeitpunkt zurückzahlen muss.

Folgende Hintergründe zu mir und meinen Beweggründen. Ich bin 25 Jahre alt, single, kinderlos, festangestellt als Ingenieur und verdiene aktuell ca. 70.000 Euro im Jahr. Teilweise investiere ich ebenfalls in weltweit gestreute ETF zum Vermögensaufbau, zur Altersvorsorge aktuell aber eben auch in den Deka Zukunftsplan als Riester Fonds.

Die Effektivkosten sind mit 1,47% wohl vertretbar, allerdings schreckte mich zuletzt dieser Beitrag hier ab ... das dicke Ende kommt zum Schluss: https://www.finanzberatung-bierl.de/leistungen/altersvorsorge/riester-ueber-deka-dws-oder-union-no-go/

Ich zahle aktuell den max. Betrag von 1925 Euro jährlich ein und würde die Grundzulage von 175€ beziehen. Die Hauptvorteile sind für mich klar die steuerlichen Vorteile, die sich bei meinem Einkommen geschätzt auf 782 Euro jährlich belaufen sollen. Bis zur Rente wären das nochmal gut 30.000€.

Einen garantierten Rentenfaktor bzw. garantierte Rente gibt es bei der Deka nicht, sondern wird erst zum Renteneintritt festgelegt.

Wie ist eure Meinung dazu? Verstehe ich einen wichtigen Punkt nicht oder ist mein Bild insofern korrekt, dass sich die geflossenen Vorteile zum Renteneintritt mit entsprechendem Abschluss der Rentenversicherung aufwiegen werden und ich somit genauso gut die 160 Euro monatlich zusätzlich in ETFs stecken sollte - zwar ohne staatliche Förderung, dafür aber auch ohne entsprechende Riester-Nachteile und mit besserer Renditeerwartung? Welche Riester-Anbieter gibt es mit ggf. grantantierter Rente?

MfG

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Bierls Pepptalk verunsichert die Leser. Das DEKA-Modell ist insofern ehrlich, als es keine Prognose zur Höhe einer Rente macht. Erinnern wir doch die Renditeversprechungen von Lebensversicherungen (>7%), die Pleiten von Versicherern und die von Auffanggesellschaften geleistete immerhin noch stattliche Rendite von 4%.

Geld läßt sich nicht wertsteigernd bis ins höchste Alter konservieren. Nach 10 Jahren sinkt die Rendite von Aktien. Nach 20 Jahren erfolgt der Rückbau von freien Beteiligungen zu unerwartet erhöhten Rückbaukosten.

Sinnvoller als das Sparen für das hohe Alter ist der zwischenzeitliche Wandel in andere Werte. Das Ansparen für eine Immobilie ist solch ein Wandel.

Wer schon eine Immobilie hat, kann dem Bankkaufmann den Erwerb der seinigen mit dem vertrauensvollen Kauf seiner Andienungen sichern.

Unterscheide: Was ist Dein Anliegen und was dient der Verkäufer an? Wodurch entsteht eine scheinbare Deckung? Decke Absichten und Divergenzen auf. Dies ist bei der Lektüre von Geschäftsberichten auch der Schlüssel, um Vertrauen in Unternehmensdaten zu bilden.

PS: In einem Anlagemix verzichtet man natürlich nicht auf eine greifbare Förderung. Mitnehmen und das Kostenminimum berechnen.

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Dein eigener Sparplan kann der Kauf ausgewählter vertrauenswürdiger Aktien mit einem Haltehorizont von 3 bis 10 Jahren sein. Ein solches Investvent bindet Dich nicht an einen sparVERTRAG mit einem Geldinstitut. Du bleibst der Herr Deines Kapitals und Deiner Entschlüsse. Wird eine Hausse offensichtlich verkaufst Du langsam und schrittweise. Tritt eine Krise ein, so verkaufst Du beim ersten Signal schlagartig viel und kaufst zögerlich nach Abzeichnung des Überwindens der Talsohle.

Wann hat Dir Deine Bank je Empfehlungen zum Verkauf gegeben?

Welcher Bankkaufmann hat Dich angerufen und vor einer Krise gewarnt?

Was plant also der Vertriebler der Bank, wenn er Dir einen sparPLAN anbietet?

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Investieren in ETFs sinnvoll?

Ich bin 22 Jahre alt und gebe allgemein nicht viel Geld aus. Bin aber risikofreudig und habe weder Kinder noch Schulden und mir gehören dank meinen Eltern zwei Wohnungen in der Innenstadt. Anstatt mein Geld einfach in der Bank (Tagesgeld, Bausparvertrag) "liegen zu lassen" habe mich ein bisschen mit ETFs auseinander gesetzt. Ich habe Youtube-Videos gesehen und das Buch "Souverän investieren für Einsteiger" von Gerd Kommer gelesen und wollte andere nach Ihrer Meinung zu ETFs fragen, bevor ich darin investiere.

Wenn ich ein Online-Depot eröffne, muss ich weder einen Ausgabeaufschlag noch einen Fondsmanager bezahlen und habe dadurch weniger Kosten. Es ist eine sichere Anlagestrategie die jährlich ungefähr um 5-8% wächst (Kommt drauf an wo man investiert).

Ich habe von Leuten gehört, die vor dem Alter 50 von Jahren schon in Pension gehen konnten, weil sie nur von den jährlichen Zinsen leben, indem sie durch den Zinseszinseffekt und dem Cost-Average-Effekt ihr Vermögen schnell erhöht haben. Ist das wirklich möglich? Schließlich kann leicht eine Krise passieren wie zum Beispiel Covid 19, welche hervorruft, dass ETFs weit sinken. Wenn man in einem weit gestreuten Portfolio investiert, nicht nur in ETFs sondern zum Beispiel auch in Gold und anderes Vermögen, könnte man durch Rebalancing diesen heftigen Drop wieder ausgleichen oder?

PS: Welche ETFs würden Sie mir empfehlen?

PPS: Ich danke im Voraus für alle Meinungen und Kritiken an dem was ich geschrieben habe.

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Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Oktoberheft eine Übersicht zur Krisenfestigkeit von Finanzprodukten. Im Vordergrund stand die Bewertung von ETFs. Wenn die zugrundeliegenden Indizes sinken, sinkt auch der Wert der ETFs. Historisch sind mehrjährige Verluste möglich.

ETFs sind wegen einer größerer Streuung der Anlage in viele Aktien gegenüber einem Investment in einzelne Aktien robuster gegenüber Kapitalverlusten aufgrund von Firmenpleiten. Die Minderung von Risiken durch die Streuung des Investments ist für die Verteilung großer Vermögen auf Grundkategorien wie Grundbesitz, Immobilien, festverzinste Anlagen, Edelmetall etc. belegt. Das Risiko von kompletten Ausfällen sinkt auch mit der Anzahl von Aktien in einem Depot. Mit einer schier unüberschaubaren Vielzahl von Aktien wächst aber auch das Risiko "faules Obst" im Warenkorb zu haben.

Ein festgelegtes Jahr für die Entnahme einer Anlage ist nicht planbar. Genau im Jahr der geplanten Rente und der Beendigung langfristiger Erwerbstätigkeit, könnte eine Krise vergleichbar der tiefen und langen Depression auftreten.

Wichtiger als die Produkte sind der Zeitpunkt von Kauf und Verkauf von Aktien und ETFs. Wer darauf vertraut, daß ETFs als junges Produkt eine große Chance haben, wird mit einer Investition in die Herausgeber von ETFs größere Erfolge haben, als beim Kauf von diesen Produkten. So stieg der Kurs eines führenden ETF-Herausgebers trotz des Covid-19-Crashes und entgegen des Einbruches seiner Produkte stetig weiter an.

Abwägung eines partiellen Investments in einen Index gegenüber einem ETF, welcher den Index nachbildet:

Der Verlust einer Beteiligung an dem 2020 insolvent gewordenen Unternehmen WIRECARD wird im Indexverlauf des DAX aufgrund des geringen anteiligen Gewichtes dieser Aktie am Index nicht im Indexverlauf sichtbar.

Mit der Pleite dieses Unternehmens ist jedoch eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 1/30 (3,3%) bei einer gewichtsunabhängigen Investion in DAX-Unternehmen eingetreten. Mit einer Entscheidung für die vertrauenswürdigere Hälfte der DAX-Unternehmen ließe sich dieses eingepreiste Risiko eines ETFs umgehen. Damit würde das partielle Investment eine Überrendite gegenüber dem ETF erzielen.

ETFs erscheinen ein sicheres Anlageinstrument zu sein, wenn die Märktpreise steigen. Deutschland befindet sich allerdings 2020 mit Beginn der Covid-Krise im absteigenden Teil seines 8. Konjunkturzyklus. Also dauerte es viele Monate bis wenige Jahre bis das Wirtschaftswachstum einen begründeten positiven Börsentrend verursacht.

Stiftung Warentest präsentiert das Rebalancing als "Pantoffel-Portfolio". Die Risikobereitschaft entscheidet über den Aktienanteil der Anlagen und fortlaufend wird dieser Anteil entsprechend von Wertzuwächsen und - verlusten nachjustiert.

Schau Dir die Verlustrisiken in Abhängigkeit vom Aktienanteil eines Investments an:

Wenn Du bereit bist Deine Altersvorsorge mit einem Verlustrisiko von ca. - 8,5% anzulegen, darf Dein Aktienanteil niemals 20% überschreiten. Vermögensbildung setzt die Begrenzung von Verlusten voraus.

Die höchsten Renditen werden bei Anlagen zwischen 3 und 10 Jahren erzielt. Ab dem 11. Jahr eines Investments sinkt der Ertrag.

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