Also deine Ansprüche bezüglich des ALG I verfallen nicht, sondern laufen nach einem eventuellen Ende des Jobs weiter. Es erfolgt jedoch ggf. eine Neuberechnung der Höhe, wenn sich dein Gehalt verändert.

Deine Begründung, dass der Job ja nur rund ein halbes Jahr läuft wird man wohl nicht akzeptieren.

Bei der Bezahlung sieht es so aus, dass dir zumutbar ist, dass du innerhalb der ersten drei Monate einen Job annimmst, der maximal 20 Prozent dir weniger einbringt, als der Job vor der Arbeitslosigkeit.

Ein paar weitere Informationen findest du z. B. hier:

http://www.alkv-loeb-zit.de/docu/info4.pdf

 

 

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Pausenzeitenregelung: Welche Abzüge sind rechtens?

Hallo zusammen!

Ohne große Umschweife geht es mit den äußeren Umständen los (was man zum Sachverhalt wissen muss): Ich bin Dualstudentin mit Auszubildendenstatus. Das bedeutet, ich studiere quasi ganz normal auf Vollzeit, arbeite in den Semesterferien / während der Vorlesungsfreien Zeit, bekomme jeden Monat eine Ausbildungsvergütung und zahle keine Steuern, aber Sozialversicherungen.

Um mein Gehalt aufzubessern, habe ich für die Ferien neben dem normalen 40h-Job in meinem Betrieb noch einen Kellnerjob angenommen, auf 450€-Basis, unbefristet, 9,50€ die Stunde.

Als meine erste Abrechnung kam, fehlten mir 53,84€. Meine Stunden habe ich mir aufgeschrieben und sie sind auch im System verzeichnet. Daher sprach ich die Restaurantleiterin an, wie der Fehlbetrag zustande käme. Sie hatte die Abrechnung noch nicht vorliegen, erklärte aber, dass man versehentlich mit 8,50€ gerechnet hatte, dazu kamen Steuerabzüge. Da dann immer noch etliche Euros fehlten, erreichte mich wenig später eine Nachzahlung von 27,20€, was insgesamt immer noch 26,64€ zu wenig waren.

Sie erklärte, dass im Restaurant die Regelung vorhanden sei, dass nach 4,5h eine halbe Stunde Pause abgezogen wird. Ich konnte dies nicht prüfen, da im Vertrag kein entsprechender Paragraph verzeichnet ist und auch kein Betriebsrat existiert. Diese besagte halbstündige Pause habe ich jedoch kein einziges Mal vollständig genutzt. Ich durfte mich zwischenzeitlich an einigen Tagen für 5, maximal 10 Minuten in die Küche oder auf den Hof setzen, aber wirklich Pause war das auch nicht, da es ja direkt mit dem Stress weiterging.

Mir ist klar, dass das in der Gastronomie normal ist. Aber habe ich das Recht, mir mein Geld zu erkämpfen? Für eine Studentin mit Auszubildendenvergütung ist das viel Geld. Ich habe keine halbe Stunde Pause gemacht. Ich lasse mir gerne 15 Minuten abziehen, wenn es die Inhaber glücklich macht, aber 30 Minuten sind zu viel. Das wären 19€, von denen ich für MINDESTENS 9€ noch gearbeitet habe.

Und das ist nur der erste Monat, wer weiß, wie es bei den übrigen aussieht, wo ich viel mehr und öfter länger als 4,5h gearbeitet habe - die Abrechnung steht nächste Woche an, daher möchte ich vorbereitet sein.

Darf ich das mit mir machen lassen? Bin für jeden Rat dankbar! :)

LG Jessi

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Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden in den vorhergegangenen Antworten bereits zur genüge diskutiert.

Die Frage ist jetzt natürlich, wie du auf deine Situation reagieren kannst oder solltest. Das grundsätzliche Problem sehe ich erst mal nur in der Tatsache, dass du von der Pause nach viereinhalb Stunden nicht wusstest und diese aus diesem Grund auch nicht in Anspruch genommen hast. Somit fehlen dir die 26,64 EUR. Ich kann gut nachvollziehen, dass dies aus deiner Sicht ungerecht ist und sie dir durchaus zustehen (sollen). Du solltest im ersten Schritt nun noch mal auf deine Chefin zugehen und fragen, ob man sich mit dem Geld irgendwie einigen kann.

Danach kannst du natürlich versuchen, über andere Wege an dein Geld zu kommen, solltest aber immer dran denken, dass das Arbeitsverhältnis danach sicherlich nicht mehr so ideal sein wird. Da solltest du dir die Frage stellen, was dir wichtiger ist.

Für für die Zukunft ist die Sache jedoch klar. Wenn dein Arbeitgeber eine halbe Stunde Pause nach viereinhalb Stunden verlangt, dann musst du dich daran halten. Du hast im Gegenzug aber natürlich auch das Recht diese einzufordern.

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Eines vorab: Ich würde dir empfehlen, bezüglich dieses Vorgangs und den hohen Beträgen empfehlen, einen Steuerberater zu konsultieren.

Der kostet zwar ein paar Euro, spart euch aber hinterher vermutlich unter dem Strich den ein oder anderen Euro mehr.

Mir persönlich fallen hier zwei Dinge ein:

Zum einen die Nutzung der Fünftel-Regelung. Hier wird bei der Berechnung ein fünftel der Abfindungssumme auf dein Jahreseinkommen drauf gerechnet und dann die Steuerdifferenz zu deinem Jahreseinkommen ohne Abfindung mit fünf multipliziert. D. h. die Abfindung wird fiktiv auf fünf Jahre verteilt. Hierdurch kann man je nach Grenzsteuersatz etwas sparen.

Zum anderen könnte es sich lohnen, dass ihr im Jahr der Abfindungszahlung auf die gemeinsame Veranlagung verzichtet und jeder für sich eine Steuererklärung macht. Hierdurch verringert sich dein Grenzsteuersatz, da du weniger verdienst. Hierdurch wird die fünftel-Regelung noch attraktiver.Am attraktivsten würde es aus steuerlicher Sicht meiner Ansicht nach aber folgendes Modell für dich aussehen. Du lässt dir die Abfindung plus die Gehälter für das Jahr 2017 komplett als Abfindung Anfang 2017 auszahlen. In 2017 würdest du dann komplett auf eine weitere Arbeit verzichten. Hierdurch wäre der Steuerspareffekt im Zusammenspiel mit der fünftel-Regelung maximal. Du solltest hier aber beachten, dass du in diesem Fall natürlich nicht Sozialversichert bist und somit auch wieder Nachteile entstehen können.


Trotzdem ein kurzes Beispiel:

Verdienst in 2017 20.000 EUR+70.000 EUR, Abfindung Auszahlung komplett in 2017, Gemeinsame Veranlagung: Bei 50k Abfindung Brutto bleiben ca. 28.811 EUR

Verdienst in 2017 20.000 EUR, Abfindung Auszahlung komplett in 2017, Einzelveranlagung: Bei 50k Abfindung Brutto bleiben ca. 34.400 EUR

Verdienst in 2017 0 EUR, Abfindung Auszahlung komplett in 2017, Einzelveranlagung: Bei 70k Abfindung Brutto bleiben ca. 64.300 EUR

Unberücksichtigt bleibt hier, dass die jeweiligen Modelle durchaus auch andere Nachteile haben (Mann zahlt in dem Jahr wiederum mehr Steuern, weil er die 70.000 EUR nach Lohnsteuerklasse I versteuern muss, ...), bzw. ggf. auch andere rechtlichen Probleme entstehen können. Daher der dringende Tipp mit dem Steuerprofi.

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Hmm... Eines verstehe ich gerade nicht. Seid ihr nun eine Erbengemeinschaft oder gehört jedem ein Teil der Fläche? Ich gehe mal von ersterem aus. In diesem Fall kannst du gar nicht ohne "deinen Teil der Fläche" verkaufen. Wenn es keine Einigung über den Verkauf gibt und trotzdem jemand raus will, wird "einfach" die Zwangsversteigerung angesetzt und der Erlös entsprechend aufgeteilt. Dies ist meist aber der schlechteste Weg.

Wie ihr am besten verhandeln solltet, wird dir hier niemand sagen können. Verhandeln ist sicher nie schlecht, aber wie eure Karten stehen werdet ihr dann sehen.

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Gehe auf deinen Ansprechpartner beim Jobcenter zu. Wenn du nicht selbst gekündigt hast oder die Kündigung nicht fahrlässig verursacht hast, müsste das Jobcenter für den Umzug aufkommen. Du solltest nur zusehen, dass du dich auf die Suche nach einer neuen Wohnung machst. Die Miete werden, wenn du im Kostenrahmen bleibst, ja wie bisher übernommen. Evtl. kann dir auch hier das Jobcenter Hilfe bzw. Ansprechpartner bieten, wie du vielleicht an eine Sozialwohnung kommen kannst.

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Ich rate dir von Reiseschecks ab. AMEX hat den Verkauf dieser zum Ende letzten Jahres in Deutschland auch eingestellt. Ich weiß nicht genau, ob sie trotzdem noch über andere Wege zu erhalten sind, aber es wird auch immer schwieriger diese (auch im Ausland) einzulösen.

Das Mittel deine Wahl sollte eine Kreditkarte sein. Hier sind die Gebühren i. d. R. auch nicht höher als bei Reiseschecks. Die EC-Karte kannst du in Indien aber tatsächlich vergessen.

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Nette Idee, aber da gebe ich dir keine großen Chancen.

Wenn sich baulich oder organisatorisch im Fitnessstudio nicht maßgeblich etwas verändert hat, dann hätte dir dies bereits beim Probetraining auffallen können. Es steht ja vermutlich in deinem Vertrag keine Zusicherung eines entsprechenden maximalen Lärmpegels. Auch gesetzlich sehe ich da keine Chance, es sei denn, wir sprechen von dauerhaften Lärmbelastungen jenseits der gesundheitlichen Unbedenklichkeit.

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Die Umschuldung wird hier kein Problem sein (zumindest was die Baufinanzierung angeht, ansonsten kann die Ablösung der bestehenden Kredite schon ein Problem sein, da ggf. Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen). Ehr schon die Tatsache, dass du überhaupt Schulden hast. Grundsätzlich solltest du davon ausgehen, dass deine Schuldenfähigkeit bezüglich der Baufinanzierung sich mindestens um die genannten 31.000 EUR reduziert.Was habt ihr denn damals durchfinanziert bekommen? Nur das Grundstück? Oder habt ihr euch bereits die Finanzierung eines entsprechenden Neubaus durchrechnen lassen (bzw. ggf. hier auch schon vertraglich etwas vereinbart. Ich sehe nämlich ein zweites Problem bei der Finanzierung des Hauses (da vermutlich auch kein oder nur ein sehr geringes Eigenkapital vorhanden ist, sonst hättest du vermutlich ja auch nicht die Schulden in der Höhe). Falls ihr nämlich den Neubau nicht bei der gleichen Bank finanzieren wollt, wird die andere Bank euch nur ein Nachrangdarlehen (2. Grundschuld-Rang im Grundbuch) anbieten können. Und dieses wird nicht gern gemacht (zumindest nicht mit ausreichend Eigenkapital) bzw. ist dann gleich einiges teurer.

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Preise in Internetshops sind genauso wie Preise in Geschäften erstmal als "unverbindliches Angebot" zu sehen. Sie können an der Kasse ggf. noch korrigiert werden.

In einem Internetshop sieht das so aus, dass die Bestellung selbst i. d. R. nur als Angebot deinerseits gesehen wird. Erst mit der Bestellbestätigung (meist per Mail) wird das Angebot auch vom Shop angenommen. Solltest du diese bereits bekommen haben und es keinen Vorbehalt zu einer eventuellen Preiserhöhung geben, liegt ein gültiges Rechtsgeschäft vor. Grundsätzlich wäre dieses vor Gericht auch durchsetzbar.

Erstmal sitzt der Shop aber am längeren Hebel. D. h. wenn er nicht liefert, müsstest du ihn im Zweifel verklagen. Ob sich das Risiko bei der Preiserhöhung lohnt wirst du selbst entscheiden müssen. Aber die Lieferung mit Fristsetzung anzumahnen ist durchaus ein Versuch wert.

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Wenn du sie beantragt hast und die Bedingungen erfüllt ist es tatsächlich so, dass die Sparzulage direkt auf das Konto des Vertrags überwiesen wird. Dies geschieht i. d. R. jedoch erst zum Ende der sechs Jahre (Voraussetzung für VL sind sechs Jahre sparen und ein Jahr den Vertrag ruhen lassen).

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In der Steuererklärung addierst du dieses nicht, sondern trägst die freiberufliche Tätigkeit im entsprechenden Formularfeld (ist ein anderes als Erträge durch unselbstständige Tätigkeit) ein. Das addieren übernimmt dann das Finanzamt für dich.

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Also ich sehe dieses definitv als genehmigungspflichtig an. Hier spielt nicht nur die Meinung der Mieter, sondern die Meinung der anderern Eigentümer eine Rolle, da durch die Voliere das äußere Erscheinungsbild verändert wird (sie ragt nämlich vermutich über die Balkonbrüstung hinaus).

Zudem befürchte ich, dass es hier mit den Nachbarn Probleme aufgund einer Ruhestörung kommen kann (wenn die Vögel die ganze Zeit draußen sind, vor allem früh an einem Sommermorgen anfangen zu trällern (natürlich abhängig von Art und Lautstärke der Vögel).

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Wenn es sich um einen Kredit handelt, der ordentlich dokumentiert und somit nachweisbar ist, dann kannst du die Zinsen durch ihn tatsächlich steuerlich geltend machen. Jedoch solltest du vorher mit dem Verwandten dieses Thema ansprechen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Während du dein Einkommen durch die Zinsen minderst (geht natürlich nur, wenn kein rein privater Grund vorliegt), muss dein Verwandter diese Zinsen als Einnahme versteuern. Wenn du nun die Zinsen in deiner Steuererklärung geltend machst, dann wird das Finanzamt mal genauer hinsehen und prüfen, ob dein Verwandter auch hierfür Steuern zahlt. Falls nicht, wird er wohl ein nettes Schreiben vom Finanzamt erhalten. ;)

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Also grundsätzlich kann eine Stadt solche Ausnahmen zulassen, aber ehlich gesagt glaube ich das nicht wirklich. Weshalb? Ganz einfach. Wenn alle Zweitwohnungen steuerbefreit wären, die aus beruflichen Gründen angemietet wären, dann müssten im Grunde Studenten auch befreit werden (das Studium ist ja im Grunde deren "Arbeit"). So und dann ist die Frage wer denn überhaupt noch übrig bleibt? Die Ferienwohnungsbesitzer?! Ich glaube dann könnte sich die Stadt die Steuer auch ganz sparen.

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Der Erhalt von Meister-BAföG bedeutet nicht automatisch, dass man keinen Unterhalt mehr zahlen muss. Jedoch ist es dir, aufgrund des geringen Verdienstes vermutlich möglich beim Familiengericht eine Neuberechnung des Unterhalts zu beantragen. Hier kann sich dann ggf. ergeben, dass du Aufgrund deines Selbstbehalts aktuell nicht in der Lage bist Unterhalt zu zahlen.

Eigenmächtig die Zahlung einstellen ist nicht. Andernfalls wirst du wohl schnell Post erhalten.

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Die Inflationsrate wird auf Basis eines fest definierten Warenkorbs errechnet. Dieser Warenkorb wird von Zeit zu Zeit auf die Lebensgewohnheiten der deutschen Einwohner angepasst. Daher spielt dieser eben auch nur den Durchschnittsbürger und nicht unbedingt dein Verhalten wieder.

Von gefühlter Inflation spricht man immer dann, wenn die gefühlte Preissteigerung von der eigentlichen Preiserhöhung des Warenkorbs abweicht. Wie stark die Gefühlte wirkt ist davon abhängig, ob alltägliche Güter (Milch, Kaffee, Benzin, etc.) stärker als der Durchschnitt steigen (dann ist sie höher) oder Güter, die nur in großem Abstand bezahlt (ggf. sogar per Bankeinzug und somit noch unscheinbarer; z. B. Grund- und KfZ-Steuer) werden (dann ist sie niedriger).

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Eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ist schon zu empfehlen. Sie ist auch nicht wirklich teuer.

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Die Frage ist, ob deine Mitarbeiterin tatsächlich eine verbindliche Ratenzahlung vereinbart hat. In diesem Fall dürfte (zumindest was diesen Gläubiger angeht) keine Pfändung mehr erfolgen (andernfalls würde die Ratenzahlung keinen Sinn machen) . Es sei denn in der Ratenzahlungsvereinbarung ist ewas anderes ausgemacht worden.

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Also erstmal darf der Vermieter tatsächlich nicht ohne deine Genehmigung deine Wohnung betreten. Grundsätzlich darf er, ohne eurer Zustimmung nicht einmal einen Schlüssel haben, sondern hätte alle Schlüssel beim Einzug aushändigen müssen.

Eine Ausnahmen besteht, wie Robinek bereits beschrieben hat nur dann, wenn es eine dringende Reparatur ist, die weiteren Schaden verhindern sollte (z. B. Rohrbruch). Sollte dieses nicht der Fall sein, hat sich der Vermieter schuldhaft verhalten.

Jedoch halte ich bei einem einmaligen Vergehen des Vermieters auf diese Weise definitiv nicht für eine fristlose Kündigung. Hier hört es sich so an, als würdest du die Aktion des Vermieters als vorgeschobenen Grund nutzen wollen um aus dem Mietvertrag herauszukommen. Vielmehr solltet ihr auf Ihn zugehen und dieses klären. (ggf. war es auch ein einfaches Missverständnis).

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Wenn der Vertrag vom Notar aufgesetzt wurde, erfolgt von diesem eine Meldung an das Finanzamt. Diese stellt einen entsprechenden Bescheid mit der zu zahlenden Grunderwerbssteuer aus. Erst wenn diese gezahlt ist, wird eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt ausgestellt, mit der dann der Notar den Eintrag im Grundbuch beantragen kann.

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