Die Vermittlerin hat da gar nichts zu melden. Die ist an den fünf Jahren nur deswegen interessiert, weil sie erst dann ihre Provision vollständig verdient hat.

Wie gekündigt werden muss, steht in der Regel in den Versicherungsbedingungen. Die zu wahrende Form ist meistens einen Brief schreiben (+ unterschreiben) und ihn per Einschreiben auf den Weg bringen. Extra Formulare sind mir von keinem Versicherer bekannt.

Und wenn die weiter Probleme machen: Beschwerde bei der Aufsicht (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin).

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Solange der Steuersatz nicht 100% beträgt, ist ein Zusatzverdienst immer rentabel.

Von welcher Steuer redest Du hier? Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer?

Der Höchstsatz für die Einkommensteuer für Einkommen unter 250.000 EUR jährlich beträgt 44,31% (42% + 5,5%b Soli), da bleiben vom Gewinn also mehr als 50% übrig. Dochwie ist es mit der Sozialversicherung?

Warum gibtst Du nicht einfach 86.000 Einkommen in einen Steuerrechner ein und schaust, was da an Einkommensteuerlast rauskommt?

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Der Versicherungsnehmer - also Dein Vater - hat das Recht, das Bezugsrecht jederzeit zu ändern. Und das hat er gemacht. Somit bekommt die Witwe alles und Du nichts. An dieser Stelle spielt die gesetzliche Erbfolge keine Rolle.

(Es gibt auch das unwiderrufliche Bezugsrecht, das aber nur in speziellen Konstellationen eine Rolle spielt, in der Regel gibt es das widerrufliche Bezugsrecht, das eben jederzeit vom Versicherungsnehmer geändert werden kann.)

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Nebenkostenabrechnung - wer kann helfen

Hallo zusammen,

wir wohnen seit Dezember 2013 in unserer neuen Eigentumswohnung. Das ganze ist ein Neubau mit einer Pelletsfussbodenheizung. Jetzt haben wir diese Woche unsere erste Nebenkostenjahresabrechnung bekommen, diese wird jetzt noch von den Rechnungsprüfern geprüft, dennoch hab ich vorab mal eine Frage bzgl. den Kosten für die Pellets. Das ganze wird wie folgt aufgeführt :

Anfangsbestand : 16.000 KG, 5.000 Euro

  1. Lieferung : 900 KG , 300 Euro
  2. Lieferung : 7.700 KG , 1.700 Euro
  3. Lieferung : 14.000 KG , 3.000 Euro Restbestand :-10.000 KG ,-2.500 Euro

Ergibt ein Verbrauch von 28.600 KG, 7.500 Euro

Diese 7.500 EUR wurden jetzt aufgeteilt durch die 16 Parteien. 30% Grundkosten 70% verbrauchte Kosten.

Jetzt stellen sich mir da ein paar Fragen. Ich muss dazu sagen, dass wir mit dem Tag des Einzugs ja das erste mal Pellets haben kaufen müssen. Da zu dem Zeitpunkt noch keine Nebenkosten bezahlt wurden hat der Hausverwalter die 16.000 KG gekauft und die Kosten von 5.000 EUR gleich mit einer extra Rechnung von allen Parteien eingefordert, je nach Wohnung eben mehr oder weniger. Das wurde natürlich Anfang 2014 gleich an den Hausverwalter bezahlt.

  1. Warum wird dieser Betrag dann jetzt nochmals auf der Kostenaufstellung aufgeführt? Diese 5.000 EUR wurden doch damals schon bezahlt. Hab ich da jetzt einen Denkfehler? Meiner Meinung nach werden diese 16.000 KG Anfangsbestand doppelt berechnet.Damals 5.000 EUR und jetzt werden diese nochmal aufgeführt... Oder denke ich falsch ?

  2. Ich verstehe auch nicht warum der Restbestand wieder abgezogen wird. Diese Pellets mussten wir doch auch bezahlen, egal ob die verbrannt wurden oder im Keller liegen. Ich mein bezahlt haben wir die doch.. Verstehe das nicht so ganz.

Vielleicht kann mich da jmd aufklären, ist die erste Abrechnung die ich bekomme und verstehe das nicht so ganz...

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Willkommen im Club, ich verstehe die Abrechnung für unsere WEG auch immer erst nach längerem Studium. Ich kenne Deine Abrechnung nicht und vermute Folgendes:

Wenn Ihr die erste Ladung Pellets bezahlt habt, müsste Ihr sie natürlich nicht nochmals zahlen. Aber sie müssen ja trotzdem auftauchen, weil sie Teil des Gesamtverbrauchs sind. Erst nachdem 2014 um ist, weiß man ja wer wieviel für Heizen verbraucht hat. Und ob wohlmöglich irgendjemand damals im Januar 2014 zuviel oder zu wenig gezahlt, das wird jetzt mit der Abrechnung ausgeglichen.

Und daher sind vermutlich auch die 10.000 kg, die Ende 2014 noch bei Euch im Keller lagen, wieder abgezogen, weil die erst 2015 verbraucht werden.

Was die Sonderzahlung für die Pellets im Januar 2014 betrifft, die sollte in der Abrechnung eigentlich aufgeführt sein als geleistete Zahlungen, dann zahlst Du auch nichts doppelt.

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Dass das Original nicht mehr auffindbar ist, halte ich für gut möglich, weil heutzutage alles eingescannt und das Original vernichtet wird Aber da Du nur eine Kopie möchtest, sollte das Ganze nicht daran scheitern.

Ich würde so machen, wie von @Apolon  vorgeschlagen: Brief an den Vorstand mit der Ankündigung der Zahlungseinstellung, wenn bis dann und dann keine Vertragskopie bei Dir eingetroffen ist.

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Juristisch sind das zwei Paar Schuhe: der Behandlungsvertrag, den Dein Kind bzw. dessen Erziehungsberichtigte mit dem Arzt abschließt und der Versicherungsvertrag den Du für Dein Kind abgeschlossen hast.

Für mein juristischen Laienverständnis bedeutet das: Du hast keinen Behandlungsvertrag bezüglich Deines Kindes mit dem Arzt abgeschlossen, also musst Du die Rechnung auch nicht zahlen.

Da die KV aber über Dich läuft, hängst Du allerdings doch irgendwie mit drin. Wenn irgendwie möglich, solltest Du Dich mit der Kindsmutter einigen. Du bezahlst den Beitrag für die KV, die Mutter die Rechnungen, dafür erhält sie dann den Erstattungsbetrag der KV. Besser würde ich es aber finden, wenn das Kind über die Mutter versichert ist, dann gibt es an der Stelle keine Reibereien. Entweder indem sie das Kind in ihre Versicherung aufnimmt oder indem sie die private KV für das Kind übernimmt.

Und Ärzte sind auch nicht dumm: die schicken die Rechnung an denjenigen, wo sie glauben, am ehesten an ihr Geld zu kommen.

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Als Freibrufler bist Du Unternehmer und trägst damit auch das Risiko, dass die Geschäfte mal nicht so gut laufen. Dein Modell sieht offenbar vor, dass wenn es schlecht läuft, Du auf die Unterstützung der Allgemeinheit zurückgreifen willst und wenn es gut läuft, willst Du Dich entsolidarisieren. Ich finde, das geht nicht und daher ist es zu recht schwierig, je nach Laune von der PKV in die GKV und wieder zurück zu wechseln. Warum haben Andere ja bereits geschrieben.

Falls es Dir allerdings gelingen sollte, in die GKV zu kommen und die PKV kündigst, würde bei einem erneuten Wechsel in die PKV wieder eine Gesundheitsprüfung gemacht werden und wegen Deines erhöhten Alters steigt der Beitrag. Dem kannst Du entgehen, indem Du die PKV nicht kündigst, sondern in eine Anwartschaftversicherung umwandelst. Dann zahlst Du einen geringen Beitrag und behältst dafür die Rechte aus dem Vertrag, insbesondere die Einschätzung Deiner Gesundheit und Deinen niedrigen Beitrag (abgesehen von zwischenzeitlichen Beitragsanpassungen (=BAP)).

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Also, abgesehen davon, dass eine Rentenauszahlung nur in sehr eingeschränkten Maße möglich ist, wie meine Vorposter bereits geschrieben haben, finde ich es eine etwas merkwürdige Idee, mit der ausgezahlten Rente das Eigenheim abzubezahlen um dann später mit einem abbezahlten Eigenheim und geringer Rente von der Allgemeinheit den Lebensabend finanzieren zu lassen.

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War das nicht Thema im Bewerbungsgespräch, wann Du anfangen kannst? Die Kündigungsfristen kannst Du, wie schon mehrfach erwähnt, dem Arbeitsvertrag entnehmen. Ein vernünftiger zukünftiger Arbeitgeber wird darauf Rücksicht nehmen.

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Mein juristischen Laienverständnis und mein Rechtsempfinden sagt, dass immer derjenige Zahlungspflichtig ist, der gerade Eigentümer ist, also im Grundbuch steht. Daher muss man die Abrechnung vermutlich splitten.

Dafür ist die Hausverwaltung zuständig und dafür wird sie von Euch bezahlt. Und ich würde ihr da Beine machen, sonst bleibt Ihr auf den Kosten sitzen!

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Die Gewährung von Weihnachts- und Urlaubsgeld ist in der Regel im Tarifvertrag gergelt, ich gehe davon aus, dass bei Rewe ein Tarifvertrag gilt. Meistens gibt es da Formulierungen wie "... wenn am 31.12. ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis besteht". Das Weihnachtsgeld muss bestimmt zurück gezahlt werden, das Urlaubsgeld vielleicht anteilig.

Was die Überstunden betrifft, wüßte ich spontan nicht, warum da etwas zurück gezahlt werden soll. Ich würde hier mal nachfragen, aufgrund welcher rechtlichen Grundlage hier die Rückzahlung gefordert wird. Also Rewe soll mal sagen, in welchen Gesetz steht, dass Überstunden nicht bezahlt werde müssen oder ob sie mit Deiner Tochter einen Vertrag abgeschlossen haben, wo das vereinbart wurde.

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PKV verwehrt mir trotz anwaltlicher Hilfe den Basistarif seit 8 Monaten

Bin 62 Jahre alt, war bis 2013 selbständig, und versuche seit Anfang letzten Jahres bei meiner PKV den Basistarif zu bekommen, ( bin ab 2014 wieder in meinen alten Tarif gestuft worden)erst hat mir ein Mitarbeiter massiv davon abgeraten, und dann sollte ich die Gesundheitsfragen beantworten, was ich auch gemacht habe, dann kam ein Schreiben, worin mir geschrieben wurde, das da Diskrepanzen bestehen würden, also musste ich die Fragen nochmal beantworten, was ich nochmals gemacht habe.Dann kam wieder ein Schreiben, worin angezweifelt wurde, dass die Fragen richtig beantwortet seien.Darauf hin habe ich mir einen Beratungsschein des Amtsgerichtes geholt, um endlich Rechtshilfe zu bekommen, mit dem Ergebnis, dass man dem Anwalt nochmals geschrieben habe, wenn ich die Gesundheitsfragen beantworten würde, würden sie mich rückwirkend versichern.Was bezweckt die PKV damit, denn auch beim dritten Mal wären die Antworten wie beim ersten und zweiten Mal. Mein Anwalt hat mir von einer Klage am Sozialgericht abgeraten hat , weil das Verfahren für mich zu teuer werden würde, da ich nur H4 bekomme.Seit 3 Monaten hat die PKV einen Titel von 750 € von Teilbeträgen von 2014 gegen mich , aber da ich die eidesstattliche Versicherung abgegeben habe, besteht keine Möglichkeit Teilbeträge zurückzuzahlen. Inzwischen sind bei mir 1400€ Arztrechnungen angefallen, die ich erstmal versuche als Darlehen vom Jobcenter erstattet zu bekommen. Ich weiß nicht mehr weiter,vielleicht soll ich mich doch an den Ombudsmann wenden???

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Ich kenne mich in dem Gesetzes-Dschungeln nicht gut aus, aber ich dachte, die KV muss jeden aufnehmen. Ob im Basistarif, weiß ich nicht.

Eine Beschwerde beim Ombudsmann ist möglich, hat aber den Nachteil, dass das mehrere Monate dauern kann, je nach Anzahl der dort eingehenden Beschwerden. Ich würde es parallel mit einer Vorstandsbeschwerde bei Deiner PKV versuchen, das geht nach meiner Erfahrung schneller.

Eine Gesundheitsprüfung ist erforderlich, weil innerhalb der PKV-Unternehmen für den Basistarif Umverteilungen stattfinden (können) um die Lasten gerecht zu verteilen. Auch könntest Du theoretisch später in einen anderen Tarif wechseln, wo eine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird.

Was ich nicht verstehe: Du bist doch bei der PKV schon länger versichert, warum sollst Du dann Gesundheitsfragen beantworten?. Durch die eingereichten Rechnungen kennen sie den doch. Vielleicht fragst Du - sofern nicht bereits geschehen - bei der PKV nach, was denn genau für Unstimmigkeiten bestehen.

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Ja, Dein Instinkt täuscht Dich nicht. Der Vermittler bekommt eine schöne Provision, die Du dann bezahlen darfst - zusätzlich zu der anderen, die Du schon bezahlt hast. Zwar wird das Kapital vom alten Versicherer auf den neuen übertragen, aber die Provision geht davon trotzdem ab.

Weiterhin gab es in den letzten Jahre mehre Höchstrechnungszinsabsenkungen, die neueste ist für 01.01.2015 geplant, das bedeutet für Dich, dass bei gleichen Beitrag die garantierte Rente sinkt. Zwischen 2004 und 2006 betrug dieser Höchstrechnungszins 2,75%, ab Januar 2015 nur noch 1,25%.

Also: wenn Du mit Deiner bisherigen Versicherung zufrieden bist, bleibe da.

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Hätte Dein Mann die Kündigung vor dem 30.10. abgegeben, dann hätte er keinen Anspruch, weil dann ein gekündigtes Arbeitsverhältnis vorliegen würde. Da letzte Woche aber schon nach dem 30.10 war, sollte es Weihnachtsgeld geben. Maßgebend ist hier aber der Arbeitsvertrag, in dem aber vermutlich auf die Betriebsvereinbarung verweist.

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