Nebenkostenabrechnung - wer kann helfen

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5 Antworten

Die Berechnung des Endbestandes und Verbrauchs ist falsch. Es gilt bei der Verbrauchsrechnung, dass der zuerst aufgenommene Bestandswert auch zu erst verbraucht wird. Das ist die sog. FIFO-Methode: first-in first-out

Der Restbestand von 10000 kg besteht wertmäßig also in diesem Fall nur aus der letzten Befüllung, ist also ein Rest von den 14.000 kg und hat einen Bestandswert von € 2.142,86 (= €3.000 : 14.000kg * 10.000kg).

Der Verbrauch der Jahresabrechnung von 28.600 kg ist also mit € 7.857,14 zu bewerten (= 5.000+300+1.700+3.000 - 2.142,86) und nicht mit € 7.500!

Die Nebenkostenabrechnung hat eine gewisse Analogie zur Abrechnung der Instandhaltungsrücklagen. Die Zahlungen für Pellets wie auch für die Instandhaltungsrücklagen werden zunächst geleistet und sind nicht sofort auch Nebenkosten. Erst der festgestellte Verbrauch im Abrechnungsjahr wird zu Nebenkosten, die in der Nebenkostenabrechnung umgelegt werden. Das Nichtverbrauchte ist der Endstand, an dem Ihr einen Guthabenanspruch habt, der aber in der Jahresabrechnung nicht umgelegt und nicht ausgezahlt, sondern ins neue Jahr vorgetragen wird.

Eure anteilige Zahlung auf die ersten € 5.000 ist als Nebenkostenvorauszahlung anzusehen, die bei der Jahresabrechnung natürliche als geleistete Teilzahlung angesetzt werden muss. Leider machst Du keine Aussage darüber, wie bzw. wer die Lieferungen 1 bis 3 bezahlt wurden bzw. hat.

 


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Kommentar von Lottner30
20.04.2015, 22:28

Lieferung 1-3 wurden denke ich von unseren Nebenkosten bezahlt die wir monatlich an den Hausverwalter überweisen.

Ich Blick nicht mehr durch ob da jetzt der Anfangsbestand doppelt berechnet wird oder ob das ganze so passt...

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Willkommen im Club, ich verstehe die Abrechnung für unsere WEG auch immer erst nach längerem Studium. Ich kenne Deine Abrechnung nicht und vermute Folgendes:

Wenn Ihr die erste Ladung Pellets bezahlt habt, müsste Ihr sie natürlich nicht nochmals zahlen. Aber sie müssen ja trotzdem auftauchen, weil sie Teil des Gesamtverbrauchs sind. Erst nachdem 2014 um ist, weiß man ja wer wieviel für Heizen verbraucht hat. Und ob wohlmöglich irgendjemand damals im Januar 2014 zuviel oder zu wenig gezahlt, das wird jetzt mit der Abrechnung ausgeglichen.

Und daher sind vermutlich auch die 10.000 kg, die Ende 2014 noch bei Euch im Keller lagen, wieder abgezogen, weil die erst 2015 verbraucht werden.

Was die Sonderzahlung für die Pellets im Januar 2014 betrifft, die sollte in der Abrechnung eigentlich aufgeführt sein als geleistete Zahlungen, dann zahlst Du auch nichts doppelt.

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Kommentar von Lottner30
20.04.2015, 21:33

Ich verstehe halt nicht warum im Gesamtbetrag von 7.500 nochmals die 5000 EUR darunter sind. 

Ich finde das hätte man aufführen müssen was die KG angeht , aber dann in klammer aufführen müssen bereits bezahlt. Aber dieser Betrag darf doch nicht in den Gesamtbetrag einberechnet werden.

Oder ich verstehe es absolut nicht ...

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Insgesamt wurden für 10.000 € gekauft. Restbestand 2.500 €, Verbrauch

7.500 €. Diese werden in Grund-und Verbrauch geteilt.

In der gesamten Abrechnung müssen eure Vorauszahlungen aufgelistet sein, d.h. auch der Anteil von euch, der für die 1. Lieferung gezahlt worden ist.

Ist dies z.B. durch eine Sonderzahlung der Eigentümer geschehen, muss auch diese in der Abrechnung unter Vorauszahlungen aufgeführt sein.

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Schau doch mal Deine Heizkostenabrechnung genauer an, da erscheint sicher auch eine Position geleistete Abschlagszahlungen. Unter dieser Position sollte auch die Abschlagszahlung für das Heizmaterial erscheinen.

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Das habe ich doch oben aufeführt oder was meinst du genau ?

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Kommentar von LittleArrow
20.04.2015, 21:39

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