Bin jetzt kein großer Rechtsexperte, aber da die Tochter zum Zeitpunkt des Erlasses des Vollstreckungsbescheides minderjährig war, hätte er den Eltern - als gesetzliche Vertreter- zugestellt werden müssen. Zugestellt, das heißt, daß er mit Einschreiben hätte gesendet werden müssen. Wenn Du den Bescheid nicht bekommen hast, dann schreib auf jeden Fall an den Absender zurück, sie müßten Dir den Zugang des Bescheides nachweisen, hast Du ihn nicht, dann würde ich sagen, die Sache ist verjährt, hast Du ihn aber bekommen (und weißt es nur nicht mehr), dann solltest Du die Forderung schnell zahlen, nicht, daß noch andere Zwangsmittel eingesetzt werden.

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Geschwister können leider keinen Kindergeldantrag stellen, das müßte der leibliche Vater tun evtl. auch ein Stiefvater oder Pflegevater, ansonsten übers Jugendamt nachfragen.

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Beim Bezug von Arbeitslosengeld darf man 160 Euro im Monat ohne Anrechnung dazuverdienen, würde Dir auf jeden Fall raten, die Sache bei der Arbeitsagentur zu melden. Wichtig ist, daß Dich die Studie nicht an der Arbeitsaufnahme hindern würde, sonst wärst Du nicht für den Arbeitsmart verfügbar und würdest kein Alg bekommen.

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Ich habe kürzlich bei meiner Bank mitbekommen, daß sie gar nicht mehr selber buchen, wenn ich also am Schalter eine Überweisung abgebe, wird die weitergeschickt und erst am nächsten Tag gebucht, warst dann noch nachmittags dort, kanns gut sein, daß der Überweisungsträger erst am nächsten Tag weggeschickt wird, so kann so eine Verzögerung eintreten. Wenn Du selber online buchst, ginge es schneller.

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Bei nichtvorhersehbaren Überschreitung der 400-Euro-Grenze (wie z. B. Krankheit einer Kollegin, Unfall einer Kollegin, etc), kann die Grenze zwei mal im Jahr bis zum Doppelten überschritten wären. Aber Achtung: wenn Du regelmäßig die Urlaubsvertretung übernehmen würdest, dann wäre das vorhersehbar (jeder nimmt mal Urlaub), dann wäre die Grenzüberschreitung nicht ok und würde zur Verischerungspflicht führen.

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Steuerlich seh ich keine Probleme, kannst diese Tätigkeit auch noch mit der Steuererklärung beim Finanzamt melden. Aber wenn Deine Eltern Hartz IV kriegen, bist Du wahrscheinlich auch in der Bedarfsgemeinschaft enthalten, bekommst wohl selber auch AlgII-Leistungen, daher bist Du verpflichtet Dein Einkommen der Arge zu melden, aus dieser Richtung könnte es sonst großen Ärger geben.

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine gesetzliche Krankenkasse Pleite geht, vorher wird sie natürlich den Zusatzbeitrag erhöhen. Falls es doch passieren sollte, können die Versicherten ganz normal die Kasse wechseln.

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Ich seh da kein Problem, aber Du mußt natürlich dann auch tatsächlich zu Deinem Bruder umziehen, Dich auch ummelden, dann kannst ja verdienen was Du willst, aber der Arge solltest Du schon Bescheid geben. Du mußt aber auch dran denken, Dich um Deine Krankenversicherung zu kümmern, wenn Du kein Bafög mehr bekommst, denn wenn Du mehr als 360 Euro im Monat verdienen würdest, wäre (in der gesetzlichen KV) keine Mitversicherung mehr über die Mutter möglich.

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Falls eine Rentenerhöhung käme, dann zum 1. Juli, aber wie die Presse immer berichet, soll es wohl 2010 wieder eine Nullrunde für die Rentner geben. Das kann also kein Grund für die höhere Halbwaisenrente sein, hat sich vielleicht ein angerechnetes Einkommen des Kindes verringert? Ab 18 J der Waise wird ja Einkommen angerechnet. Ansonsten einfach bei der Rentenversicherung nachfragen.

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Ich kenne es von Bekannten (die auch eine Chemo hatten) so, daß sie von ihrer Krankenkasse eine Perücke bezahlt kamen, die wurde über die Therapie getragen und nach einer Weile kamen auch die Haare wieder.

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Es gab sehr wohl eine diesbezügliche Regelung, und zwar in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Überlebenden bekamen die Kriegszeiten in der Rentenversicherung als "Ersatzzeiten" angerechnet, so daß sie rentenmäßig angerechnet werden konnten. Die Witwen und Waisen bekamem, im Fall des Todes Witwen- und Waisenrenten. Die Waisenrente müßtest Du als Kind noch bekommen haben, allerdingst wird diese nur bis zum 18. Lebensjahr gezahlt. Die Witwenrenten werden bis zum Tod der Witwe gezahlt, es sei denn, sie hätte wieder geheiratet. Es gibt zusätzlich auch noch die Kriegsopferfürsorge.Aufgabe der Kriegsopferfürsorge ist es, sich der Beschädigten und ihrer Familienmitglieder sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen anzunehmen, um die Folgen der Schädigung oder des Verlustes der/des Angehörigen angemessen auszugleichen oder zu mildern. Diese Leistungen kann man beim Landratsamt beantragen, dafür gibts spezielle Sachbearbeiter, habe Dir dazu noch einen Link kopiert. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen. http://www.hannover.de/de/gesundheit_soziales/beratung/pflegeinfo/senrat/finanz/kof.html

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Eine Eigentumswohnung wäre bei Hartz 4 (wobei Du ja - da Du Beiträge zur Alo-Versicherung gezahlt hast, erst mal das normale Arbeitslosengeld bekommen würdest, die zahlen aber nur 60 % vom alten Lohn - nicht mehr! Du könntest aber "aufstockend" dazu auch AlgII beantragen) natürlich geschützt, wenn sie so um die 80 qm hätte, aber bedenke, die Arge wird dann nur die Schuldzinsen übernehmen, keine Tilgungsbeiträge (sonst würde ja der Steuerzahler Deine Wohnung abbezahlen), ob sich die Bank dann bei einer neuen Finanzierung darauf einläßt? Die Bank wird auch kaum finanzieren, wenn Du noch in der Ausbildung bist, bzw. noch keinen Job gefunden hast. Da würde ich Dir lieber raten, erst nach einem festen Job zu suchen, etwas zu verdienen, ansparen, damit etwas Eigenkapital hast und dann kaufen.

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Meine Freundin hat auch immer Pfennig für ihre Brautschuhe gesammelt (ein alter Brauch bei uns) und die ging einfach zur Sparkasse, der Kassier warf die Pfennige ins Zählgerät und das wars. War überhaupt kein Problem. Einfach kurz an der Kasse Deiner Hausbank fragen oder Du gehtst zu einem Bäcker, die brauchen auch immer Kleingeld.

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Wenn ein Brief mit Vermerk "Unzustellbar" zurückkam, ist der Postrentendienst natürlich vorsichtig und stellt er mal die Zahlungen ein, um evtl. hohe Rückforderungen zu verhindern. Du solltest an die Rentenversicherung schreiben, unbedingt aber Deine Rentenversicherungsnummer angeben, vielleicht holst Du Dir auch beim örtlichen Versicherungsamt eine Lebend-Bescheindigung läßt sie dort ausfüllen und schickst sie mit, damit die sicher sein können, Dich gibts noch und Du lebst. Außerdem solltest Du mit dem Postboten reden, daß der Ärger kein 2. Mal auftreten kann und auch den Briefkasten überprüfen.

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Ich würde Dir raten, die Sache bei Deinem Steuerberater abzuklären, ob Du mit Deiner Rente und evtl. Nebenverdiensten (Miete, Pacht, Zins) steuerpflichtig bist, denn wenn ja, dann bist Du verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben. Auf die Aufforderung vom Finanzamt würde ich nicht warten, da riskierst Du vielleicht eine Strafe.

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Es gibt die Rente für Schwerbehinderte ab einem festgestellten Grad der Behinderung von 50. Die Schwerbehindertenrente ist zwar mit weniger Kürzung wie die anderen Renten, aber ohne Kürzung können Schwerbehinderte erst mit 63 Jahren in Rente gehen. Ausnahme, wenn sie schon länger (ich glaub Stichtag war ca. 2000) einen Ausweis mit 50 % hatten. Aber Du kannst Dich trösten, daß Du nicht 18 % Abzug haben wirst wie bei der Altersteilzeitrente, sondern nur 10,8 %.

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Es werden Rentenbeiträge in Höhe von 80 % des alten Verdienstes gezahlt. Wenn die Kurzarbeit nicht oft und lang vorkommt, dann werden die Nachteile zu verschmerzen sein. Kleines Beispiel dazu, wenn jemand durchschnittlich verdient, steigt die Rente um ca. 26 Euro, bei einem Jahr Kurzarbeit (wobei es doch normal nur wenige Monate sind) würde die Rente dann nciht um 26 Euro, sondern nur um 20,80 Euro steigen.

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Ich habe gelesen, daß alle Versorungsträger (gesetzliche Rentenversicherung, Betriebsrententräger...) die Zahlungen ans Finanzamt melden. Die Rentner sollten lieber vorher noch überprüfen, ob sie nicht steuerpflichtig sind, denn sonst droht noch Nachzahlung und evtl. Ärger mit dem Finanzamt.

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Hi Nadine, von der Steuer und Sozialversicherung her gesehen, darf man neben einem versicherungspflichtigen Hauptjob einen geringfügigen Nebenjob bis zu 400 Euro monatlich ausüben, aber man sollte den Arbeitgeber darüber in Kenntnis setzen.

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