Wie schreibt man Schwerbehinderung in Bewerbung?

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Ich betreue berufliche Rehabilitanden und rate diesen, eine Kopie des Schwerbehindertenausweises als Anlage zur Bewerbung mitzuschicken. Zweite Möglichkeit: Du gibst im Lebenslauf ja auch deine "Krankheitszeit" an, z.B. 10/2000 bis 08/2001: Krankheit und Rekonvaleszenz. Als Zusatz, direkt darunter kann man dann z.B. schreiben: "Schwerbehinderung: GdB 50 G"

Auf die Idee ne Kopie vom Schwerbehindertenausweis mitzuschicken bin ich noch gar nicht gekommen. Das ist natürlich auch ein Hinweis. Krankheitszeiten wollte ich nicht erwähnen da ich immer noch in ungekündigter Stellung dort angestellt bin.

@kristina

Krankheitszeiten würde ich auch weglassen.

Normalerweise würde ich es gar nicht rein scheiben, aber wenn du einen Vorteil daraus hast, schreibe doch:

Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen. Ich freue mich, dass Sie behinderte Menschen bevorzugene, ich selbst habe einen GdB von xx%.

Vielleicht kannst du es noch ein bisschen umstellen, aber so würde ich es schreiben. Welche Krankheit du hast und wie sie dich im Berufsleben einschränkt, würde ich aber erst im Vorstellungsgespräch erklären.

Klasse Formulierung!

Hört sich gut an!

Eine gute Formulierung, Ich bin genau deiner Meinung, die Schwerbehinderung schreibe ich auch nur in die Bewerbung wenn sich Vorteil daraus ergeben könnte.

Hi! Selber betroffen, ich mache es entweder so, dass ich im Briefkopf unter Name / Anschrift / Mailadresse / TelNr. eine weitere Zeile einfüge: "Grad der Behinderung: 50 (Ausweiskopie liegt bei)". Oder am Ende, kurz vor den "freundlichen Grüßen": "Bitte erlauben Sie mir abschließend den Hinweis, dass ich einen GdB von 50 habe."

Da ja meist ein tabellarischer Lebenslauf gefordert wird, Schreibe einfach hinein,wann sich Deine Behinderung ergeben hat. Hervorheben mußt Du das nicht unbedingt!

Nach en neuste Bestimmungen muss der Grad der Behinderng oder zumindest ein Hinweis darauf im Anschreiben ersichtlich sein. Einfaches beifügen eines Nachweises reicht nicht mehr aus um im Falle einer Nichteinladung Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Ich habe gerade eine solche Gerichtsverhandlung hinter mir.

Außerdem besteht im ÖD eine Einladungspflicht und das ist immerhin schon mal ein Fuß in der Tür.

Nach en neuste Bestimmungen muss der Grad der Behinderng oder zumindest ein Hinweis darauf im Anschreiben ersichtlich sein. 

Interessant, welche neuesten Bestimmungen sollen das sein?

Der Grad der Behinderung wäre ja aus der Kopie eines SchwBA ersichtlich.

@Tilman

Kannst Du googlen.

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