Verkalkte Wasserleitungen - muss der Vermieter Kosten für Entkalkung übernehmen?

4 Antworten

hallo flipper, wenn die ablagerungen in den wasserleitungsrohren den durchfluss behindern, ist deren beseitigung auf jeden fall eine instandhaltung, bzw. instandsetzung. insofern die leitungen erneuert werden müssen, trifft das ebenfalls zu, egal wie teuer. grundsätzlich ist das sache des vermieters, er muss sämtliche kosten tragen und darf sie keinesfalls auf den/die mieter umlegen. was anderes wäre es, wenn noch alte bleileitungen installiert wären. deren ersatz wäre modernisierung und umlegbar.

Da die Wasserleitungen zum Gebäude und somit dem Vermieter gehören, ist Er für die Instandhaltung verantwortlich. Aber schraube doch mal den Perlator an Deinem Wasserhahn ab und schaue nach ob dieser nicht verschmutzt/verkalkt ist. Sollte auch dann das Wasser nur spärlich fliessen, so setzt Ihm eine Frist (max. 1 Woche) und bestellt dann einen Handwerker auf Seine Kosten bzw. kürzt die Miete. Wendet Euch sicherheitshalber an eine Verbraucherzentrale oder Mietervereinigung.

Grundsätzlich ja, das Instandhalten der Leitungen ist seine Aufgabe (dafür zahlt man ja Miete). Die Frage ist allerdings, wie teuer das Beheben dann wird (Altbau). Ist es unverhältnismäßig teuer bzw. nur mit großem Aufwand behebbar, muss er nicht. Allerdings ist die Miete dann natürlich nicht ortsüblich anhebbar.

Er muss auf jeden Fall die Wasserleitungen instandsetzen lassen

Nicht sagen - SCHREIBEN!! Setze ihn unter Druck, indem ihr ihm mit Mietminderung droht, wenn keine Abhilfe geschaffen wird (Voraussetzung - wenn es wirklich berechtigt ist). Bitte ihn freundlich, einen Handwerker zu bestellen und bitte ihn Euch einen SCHRIFTLICHEN Termin mitzuteilen am besten mit Terminsetzung "bis zum Ende diesen Monats"... Viel Erfolg!

Darf der Vermieter dass? Bodenbelag?

Hallo, es besteht folgendes Problem. Mein Partner und ich wollen zusammen ziehen und haben auch eine sehr schöne Wohnung gefunden wo alles neu gemacht wird so wie auch der Fußboden. Der Vermieter kahm auch sehr vertrauenswürdig rüber. Nun ist es leider so , dass nachdem der Mietvertrag unterschrieben wurde ,der Vermieter an kahm und meinte das er eine mitbeteiligung am Fußboden haben möchte. Und da sind wir beim folgenden Punkt. Wir meinten zu ihm dass es darauf ankommt über was für einen Preis man spricht und da war seine Äußerung,das er es sich so gedacht hat, dass wir die Arbeitskosten vom Bodenleger übernehmen sollen und er das Material bezahlt , darauf haben wir wieder gesagt, dass es wieder darauf ankommt auf was für kosten es sich belaufen soll... Darauf konnte er noch keine Antwort geben. Beim nächsten Gespräch meinte er,dass er sich überlegt hat 50/50 zu machen und darauf meinte ich wieder was für kosten es denn bitte sein soll , darauf meinte er das es wohl um 2000 Euro handelt, wovon wir 1000 Euro übernehmen sollen. Darauf war meine Aussage, dass es mir viel zu viel ist und unteranderem ist es nicht mein Eigentum und nicht mein Boden. Darauf hatte er sich mit dem Bodenleger nochmal kurzgeschlossen und meinte darauf dass die Kosten wohl doch nicht so hoch seien und er dann wohl an 500-600 Euro denk.
Wir haben uns dass erstmal durch den Kopf gehen lassen und haben uns am nächsten Tag bei ihn gemeldet und meinten zu ihm dass wir bei 500 Euro dabei währen , aber mehr nicht , dass es für uns nicht tragbar sei. Darauf kahm er wieder an dass der Preis doch nicht geht , dass er damit Stress bei seiner Frau bekomment. Ich denke mir nur dabei "nicht mein Problem " naja jedenfalls meinte er dann wieder dass er sich schon überlegt hatte ansonsten nur den Flur und einen kleinen Raum mit Vinyl auslegen zu lassen und den Rest müssen wir dann selber mit irgendwas auslegen. Ich meinte darauf dass wir uns nochmal melden... Zu dem Thema, dass passt uns garnicht , bzw. Haben wir nicht nach sowas gesucht. Wir wollten eigendlich in eine Wohnung einziehen wo alles neu und fertig ist .
Nun ist es bei mir so das ich mir darüber nur noch den Kopf zerbreche und erlichgesagt echt unzufrieden bin mit der jetzigen Situation und das jetzige vertrauensverhältniss jetzt schon gestört ist . Da von sowas erst nie die Rede war. Was kann ich jetzt am besten tuhen? Ich habe mich bei einem bekannten erkundigt wie das zu den Thema ist, dass falls er sich nicht auf die 500 Euro einlässt für alles , dass wir am überlegen sind , das Mietverhältnis wieder aufheben zu wollen, jedoch kahm dann raus , dass wenn der Vermieter blöd handeln sollte , dass es sein kann dass wir zumindest in der Wohnung für 3 Monate dann drinne leben müssten, wegen der Kündigungsfrist... Bin mit dem ganzen leider echt gerade ratlos:S

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