Stadt möchte Ackerland / Grünland von uns kaufen und Baugebiet ausweisen - 40 % d. Baulandpreises

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Ich nehme mal an, es gibt bereits einen städtebaulichen Entwurf. Kennwerte, wie das Verhältnis von Rohbauland:Nettobauland müsste sich aus den Erläuterungen zum Planentwurf ablesen lassen. In unserer Region ist es inzwischen üblich, dass sich die Gemeinde auch an dem Entwicklungsgewinn beteiligt und vom Eigentümer für die städtebauliche Entwicklung die Abtretung von 25 % der Flächen fordert. Das ist auch nachvollziehbar, da der Entwicklungsgewinn somit nicht ausschließlich den Grundstückseigentümern sondern auch der Gemeinde zukommt. Ein Angebot von 40 % (nornalerweise läßt sich da auch verhandeln) des Preises für das erschließungskostenbeitragsfreie Vergleichsgrundstück (Wortungetüm, nennt sich aber so) für Deine Gesamtfläche, scheint mit nicht so schlecht zu sein. Zumal man neben den Erschließungskosten auch die Entwicklungskosten (Ingenieurleistungen für die Planung etc.), Kosten für die Teilungsvermessung etc. berechnen muss, die die Stadt dann zu tragen hat.

Nicht verkaufen.

Die Stadt macht sonst einen erheblichen Gewinn und genau das will sie erreichen.

Einfach sagen, dass ihr zu dem Preis nicht verkaufen wollt... und stur bleiben.

irgendwann wird das gesamte Gebiet umgewidmet und dann verkauft ihr direkt an interessierte Bauherren.

Natürlich darf sie von mir aus auch Gewinn machen.

100 % d. landwirtschafltichen Fläche zu Baulandpreis verkaufen zu wollen wäre wohl utopisch. Irgendwie muß sie ja auch noch rund 25 % der Fläche für Verkehrsflächen abziehen und Erschließungskosten etc.

Wir suchen halt nach dem realistischen Preis als Verhandlungsbasis.

Weitere Tips welcome ;-)

ich kenne das eigentlich so, dass du im interesse der allgemeinheit enteignet wirst, wir brauchen wohnraum junge, die interessen eines einzelnen haben da zurückzustehen

also dein land wird konfisziert, aber wir sind nicht in der ddr hier, du wirst natürlich entschädigt

zu einem sehr, sehr guten ackerlandpreis, sagen wir 25€, was weiß ich

dann widmet die stadt es um und verkauft es einfach für 160€

so kenn ich das

ich kenn auch welche, die haben der stadt angeboten, die erschließung vollständig in eigenregie zu machen und der stadt zu übereignen

google mal "märchensiedlung", das gibt es aber auch in viel kleiner, auch bei uns im ort, vielleicht so 1ha waren das

musst du alles durchrechnen, wie du dich am besten stellst, sicher bringt es nachher mehr, aber guck ins baugesetzbuch oder irgendwo, enteignen ist drin

wenn du der stadt das komplett erschließt und ihr die straßen schenkst, darfst du es natürlich dann zu 100% verkaufen, sonst aber nicht, werden sie nicht mitmachen

Danke schon mal für Euere Beiträge.

Noch wissenswert: Es handelt sich so überschlagen um ca. 10 Bauplätze und wir haben ehrlich gesagt kein Interesse daran, diese in Eigenregie zu verkaufen. Zu aufwendig.

Suchen daher mehr nach einer Verhandlungsstrategie gg. der Stadt und einem fairen Preis.

@Dea2010 Abwarten und selbst verkaufen ist uns wie gesagt zu aufwendig.

@ GmbHundCoKG für Enteignen braucht es meines Wissens schon ein bisschen mehr...

also, so persönlich finde ich 40% schon gut

wenn du es so rechnest

verkehrs und grünflächen, spielplatz?

dann die erschließung

versuch vielleicht 50, ist so schön salomonisch

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