Rücktritt vom Mietvertrag seitens des Vermieters

5 Antworten

Frage beim Wohnsicherungsamt nach. Die kennen sich mit so etwas sehr gut aus und können dir einen Rat geben. Du kannst da in der Regel auch ohne Termin hin und es gibt in jedem Bezirk einen. 

Im Grunde ist es vom Vermieter nicht rechtens.

Wieso wurde die Frage neu eingestellt nach 7 Jahren?

Ein Rücktritt vom Mietvertrag ist noch immer nicht möglich.

Es gibt bei Mietverträgen kein Rücktrittsrecht, das gilt gleichermaßen für Mieter und Vermieter. Bezüglich der Mängel müßt ihr nun beide schauen, wie ihr die Kuh vom Eis bekommt, denn in Eurem Fall haben hier wohl zwei zusammengefunden, die nicht zueinander passen. Schade, hätte man vor Vertragsunterschrift klären können; versucht Kompromisse zu schließen, wenn ihr nicht den harten Weg einschlagen wollt.

Wir haben ihm mitgeteilt das wir trotz der Mängel einziehen werden,da sich diese erst nach dem unterzeichnen aufgezeigt haben und der auslöser für sein verhalten ist so unsere Vermutung das wir ihn drauf angesprochen haben,warum die heizung läuft(ÖL) wenn noch keiner drin lebt und es dann unsere Kosten sind. dumm ist nur das wir die maklerin ja schon bezahlen mußten und die rückt ihr geld nicht mehr raus

@hasuemausue

Die Maklerin hat ihre Provision mit dem Zustandekommen des Vertrages verdient, das ist insofern in Ordnung (es sei denn, sie hätte mit dem Vermieter gemeinsame Sache gemacht und wesentliche, ihr bekannte Mängel arglistig verschwiegen). Wie gesagt: Ihr habt einen für beide Seiten verbindlichen Vertrag, ihr dürft die Mieträume nutzen, ihr habt bereits die Schlüssel - und wenn bis zum Einzug der Vermieter vielleicht die Schlösser auswechseln sollte, dürft ihr euch auch mit Gewalt Zutritt verschaffen. Wie gesagt: Habt ihr die Mängel erst nach Vertragsabschluss entdeckt, könnt ihr Mängelbeseitigung verlangen und Mietminderung geltend machen, falls nichts geschieht. Allerdings dürfte das alles in allem ein unerfreuliches Mietverhältnis werden.

@hasuemausue

Nun, die Heizkosten können Euch ja erst ab Mietbeginn 15.10 angelastet werden. Wenn er das Objekt bis dato nicht auskühlen lassen will - auf seine Kosten - ist das doch oK. Alle anderen Mängel müßt Ihr dann schriftlich anmelden und unter Fristsetzung die erfolgreiche Mängelbeseitigungsleistung einfordern. Bitte beachte auch die Antwort von Saarland - wahrscheinlich müßt Ihr auch nachweisen, zu welchem Zeitpunkt Euch die Mängel bekannt wurden. Den Einzug kann er Euch mangels Rechtsgrundlage -Deiner Schilderung nach - in keinem Fall verweigern.

@Saarland60

Ein Mängelpunkt haben wir vor Mietsbeginn gefunden dieser ist aber auch von der maklerin in den Mietsvertrag übernommen worden und im beisein der maklerin ist uns zugesichert worden das dieser behoben werden wird.Das schlimme daran ist echt das wir in dieses haus einziehen müssen ob wir nun jetzt wollen oder nicht weil die maklerprovision enfach für nix ausgeben können wir uns mit 3 kindern nicht leisten.Na nen neues Schloss kommt so oder so dann rein sobald wir einziehen.Aber vielen dank für die Informationen

@geige

das haus ist das ganze letzte jahr laut seiner Aussage nicht beheitzt worden,erst seit dem wir den vertrag unterschrieben haben wird das wenige heizöl was noch im tank ist verwendet,das problem ist das wir alleine für die betankung zuständig sind,und wir nicht tanken wollen bevor wir nicht eingezogen sind,weil heizöl ist auch geld was man nicht einfach so zum fenster rauschmeißt

Entweder der Vermieter erfüllt seinen Vertrag oder er wird schadenersatzpflichtig (falls ihr nicht enziehen könnt und eine andere Bleibe suchen müsst) für alle Kosten, die mit dem bevorstehenden Umzug und eventuellen Übergangslösungen (z.B. Hausrat einlagern, Hotelkosten). Auch die Maklergebühren könntet Ihr von ihm fordern, da diese nur entstanden sind, um genau diese Wohnung zu mieten. Wichtig dafür wäre allerdings, dass im Mietvertrag ersichtlich ist, dass ein bestimmter Zustand der Wohnung bzw. Renovierungsmaßnahmen ersichtlich sind. Wenn die Mängel nachträglich erst bemerkt wurden, kann man auch nach dem Einziehen die Miete angemessen mindern, solange bis der Mangel behoben wurde. Es scheint sinnvoll, dass Ihr einen Anwalt oder Mieterschutz konsultiert.

uns bleibt ja nix anderes übrig als da einzuziehen da wir wie schon betont am 15.10 aus unserer jetzigen Bleibe raus müssen da nachmieter dann einziehen und wir ein schulpflichtiges Kind haben was ja zur schule muß ne,der mangel wurde im Mietsvertrag festgehalten , das haus wird unrenoviert übergeben.

@hasuemausue

Wenn vertraglich zugesichert war, dass das Haus renoviert übergeben wird, dann kannst Du entsprechend die Miete mindern. Ich kann nur raten Euch schnellsten mit einem Anwalt zu besprechen, um ggf. rechtzeitig agieren zu können.

@dock69

Renovieren müssen wir selber,so steht es auch im Mietsvertrag.

Es ist der Mängel mit eingebunden worden im Vertrag und das der Stromzähler erneuert wird,also das wir einen seperaten bekommen,da er dieses aber bis zum 15.10 nicht schafft haben wir bis ende des jahres keine Stromkosten die wir zahlen müssen da wir auf den Firmenstrom derzeit zugreifen. aber wie es wohl scheint werden wir dann den kostspieligen Weg über Anwalt ect nehmen müssen den es ist alles schon fix und fertig für den umzug . Vielen Lieben Dank für deine Tips

Mietrecht - Vermieter klagt gegen Mieter. Gericht entscheidet ohne Chance für Mieter?

Hallo Zusammen,

Um es kurz zu machen:

Mieter A und B mieteten ein Haus dessen Vertrag auf einem Mietkauf ausgelegt war. Das Haus wies nach einigen Wochen stärkere Mängel auf, wie Schimmel im Keller & Zimmer, eindringende Feuchtigkeit im Keller etc.

Ebenso mussten die Mieter A und B in der ersten Überwinterung an die 2000€ an Heizöl investieren, da das Haus nicht isoliert ist. Mieter A hat somit im Verlaufe der Zeit, einige Zimmer mit Styropor provesorisch isoliert, ebenso musste Er selbst eine Drainage verlegen.

Der Vermieter allerdings, bestehend auch aus 2 Personen (A und B), wurde mehrfach darauf angesprochen und auf die Mängel hingewiesen, doch diese lehnten eine Behebung der Mängel aus finanziellen Gründen ab.

Die Mieter A und B konnten schlussfolgernd eine Kaution in Höhe von 1600€ nicht aufbringen, da diese in der Anfangszeit selbst finanziell tätig wurden um das Haus einigermaßen herzurichten. Dies wurde mit den Vermietern A und B MÜNDLICH vereinbart. Ebenfalls trat das Problem auf, dass 2 Monatsmieten nicht rechtzeitig/gar nicht gezahlt wurden, aufgrund dieser finanziellen Investitionen seitens der Mieter A und B. Auch dort wurde mit den Vermietern A und B eine mündliche Vereinbarung getroffen, was allerdings in einen Streit ausartete.

Aufgrund der ganzen Mängel kam der Mietkauf nie zustande und es verblieb bei einem reinen Mietvertrag, jedoch war ein Bekannter der Mieter A und B gewillt, das Haus für einen vorgeschlagenen Preis zu kaufen, den die Vermieter allerdings ablehnten. Der Bekannte der Mieter A und B wollte aber nicht mehr investieren, da er selbst noch einige finanzielle Mittel in eine Sanierung hineinstecken musste. Jedoch platzte auch dieses Vorhaben da die Vermieter eigene Preisvorstellungen hatten.

3 Jahre später setzten die Vermieter eine, über den Rechtsanwalt, getätigte Klage auf, aufgrunddessen, da die Kaution immer noch nicht gezahlt wurde. Die Mieter A und B wiesen über ihren Anwalt daraufhin die Mängel am Haus, den selbst getätigten Investitionen der Mieter und der Tatsache, mit dem Vermieter A diverse mündliche Kompromisse eingegangen zu sein, die Kaution somit nicht bewusst gezahlt zu haben/zahlen konnten.

Die Vermieter A und B stritten daraufhin alles ab, wussten angeblich nie etwas von Mängel, wussten nie etwas über einen Bekannten der das Haus kaufen wolle, oder gar das die Mieter selbst Reparaturen (wie das verlegen einer Drainage) vollzogen hatten.

Das kuriose ist allerdings, nachdem vor einigen Jahren alles in Streit ausartete, kam** nur noch Vermieter A** zu den diversen Gesprächen und schloss diverse Kompromisse mit den Mietern A UND B.

Das Gericht jedoch entschied sich nun für die Vermieter, da die Mieter keine (schriftlichen) Beweiskräfte haben. Es wurden noch nicht mal irgendwelche Zeugen seitens des Gerichts einberufen, sondern allein die schriftliche Stellungnahme der Kläger (Vermieter) über ihren Anwalt reichte aus, um diesen Fall zu entscheiden.

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Lärmbelästigung in sanierter Wohnung, wie vorgehen?

Ich bin nach längerer erfolgloser Wohnungssuche am 01.02.2016 in eine 1 Zimmer Wohnung gezogen. Es handelt sich dabei um eine 1 Zimmerwohnung in einem Mehrfamilienhaus aus den 1960er Jahren. Die von mir bezogene Wohnung wurde vor meinem Einzug komplett neu Saniert (neues Bad, neuer Boden, neue Elektroleitungen). Es handelt sich bei der Liegenschaft um eine Seniorenwohnanlage, jedoch werden die Wohnungen auch an Studenten (so wie mich) vermietet.

Seit der ersten Nacht in der Wohnung werde ich permanent durch laute Fernsehgeräusche belästigt. Diese Geräusche kommen aus der Wohnung unter mir, die von einem älteren Herrn bewohnt wird. Er schaut von ca. 20 Uhr an Fernseher, meistens bis ca. 01:00 Uhr - 03:00 Uhr Nachts. Das Fersehgeräusch ist laut und deutlich in meiner Wohnung zu hören und unheimlich nervig. Als wäre das nicht genug, geht der Nachbar dann zwischen 01:00 - 03:00 Uhr ins Bad duschen. Dabei entsteht ein extrem lautes Wasserrauschen, welches aus meiner Wand kommt und so laut ist, dass ich davon immer geweckt werde. Es ist kurioserweise lauter, als wenn ich den Wasserhahn oder die Dusche in meiner eigenen Wohnung betätige.

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Gibt es ein Gesetz, dass den Vermieter verpflichtet, ein Mindestmaß an Schallschutz zu gewährleisten? Es kann doch nicht sein, dass man in seiner eigenen Wohnung permanent störendem Lärm ausgesetzt ist. Wie gesagt, ich vermute dass hier bei der Sanierung gepfuscht wurde, speziell da sich keiner der anderen Nachbarn gestört zu fühlen scheint. Ich wohne übrigens im 3. OG , welches auch zugleich das oberste Stockwerk darstellt.

Als ich die Wohnung bezogen habe, wurde ich noch explizit darauf hingewiesen, dass ich mich leise verhalten solle und nicht zu spät Duschen dürfe, da ich Rücksicht auf die überwiegend älteren Bewohner nehmen müsse.

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Autokauf / Unfallschäden : Unbekannt angegeben / Zweifel

Hallo ;-)

Wir haben am 12.09.2013 bei einem großen Opel Händler einen gebrauchten Meriva gekauft. 1 Jahr alt, 20000 km gelaufen.

Als wir den Kaufvertrag unterschrieben haben, ist mir aufgefallen, das unter ,,Unfallschäden'' UNBEKANNT angegeben war. Haben den verkäufer darauf angesprochen und er meinte, das sie das immer so reinschreiben.,, Der Vorbesitzer hat uns gesagt, der Wagen ist Unfallfrei, aber das können wir ja nicht überprüfen. Darum schreiben wir das immer so rein. Aber der Wagen ist Unfallfrei. ''

Haben uns nichts böses dabei gedacht und den Vertrag unterschrieben.

Jetzt, bei genauer durchsicht der Papiere kommen mir doch langsam leichte Zweifel. Denn im AU Bericht steht drin, das die AU ,,nach erfolgreicher Reperatur'' durchgeführt worden ist.

Ich habe durch das Service-Heft den Vorbesitzer (ebenfalls ein großer Autohändler, welches dieses Fahrzeig wohl an Sixt vermietet hat) in Wiesbaden ausfindig machen können und denen jetzt mal eine Email geschrieben, ob Ihnen ein Unfall bekannt ist. Mal sehen was ich für eine Antwort bekomme.

Meine Frage nun, könnte ich vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn es tatsächlich einen Unfall gegeben hat? Ich denke dann müssten die mir noch den Vertrag zuschicken, wo sie angeben, das der Wagen als UNFALLWAGEN verkauft wurde. Denn wenn nicht, hätte das mein Opel händler ja nicht wissen können, oder? Wie sieht es dann aus, mit einem Rücktritt vom Kaufvertrag? Es geht hier immerhin um 15,000 € :-(

Danke für die Antwort ;-)

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