Rechnung vom Schrotthänder angeben bei der Steuer

5 Antworten

Nein, das musst Du nicht. Du machst ja keinen Gewinn damit. Wenn Du z.B. eine Waschmaschine zum Schrotthändler bringst und dafür 10 € bekommst, die Waschmaschine aber vor Jahren für 1.000 € geklauift hast, dann hast Du ja Verlust damit gemacht. Solange Du nicht gezielt Schritt suchst oder billig einkaufst, um ihn dann teuer weiterzuverkasufen, ist das nicht steuerpflichtig.

So lange das eine (mehr oder weniger) einmalige Aktion war, Du also nicht regelmäßig Schrott ablieferst und dadurch regelmäßige Einnahmen erzielst, handelst Du auch nicht gewerblich. Von daher sollte sich das Finanzamt auch nicht allzu sehr für diese Einnahme interessieren.

Wenn du nicht gerade "Betriebsmittel" verschrottet hast, ist das dem Fiskus egal

Nein. Wo soll da überhaupt der "Gewinn" herkommen? Waren doch wohl eher alte Metallsachen aus Deinem Bestand, oder? Die hast Du doch wohl mal viel teurer gekauft?

Es steht dir völlig frei, deinen persönlichen Besitz zu verkaufen. Schön für dich, wenn du damit einen Gewinn erzielst.

Solange du das nicht gewerblich machst, interessiert sich das Finanzamt nicht dafür.

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