Partner erbt Haus ich möchte gerne mit ins Grundbuch?

5 Antworten

An Stelle deines Partners würde ich aber in dem Fall einen Vertrag mit dir schließen, der für den Fall einer Trennung gilt. Lasst den derzeitigen Wert des Hauses schätzen, diese Summe soll dein Partner im Falle einer Trennung vorab erhalten. Dann teilt ihr euch den Rest des Hauses.

Du hast Recht, dein Partner hat das Haus nicht bezahlt, sondern quasi geschenkt bekommen. Aber - glaubst du wirklich, der Erblasser wollte dir die Hälfte des Hauses schenken? Doch wohl nur deinem Partner. Ihr solltet den Willen des Toten respektieren.

Ansich ist es ja schön und gut zusammen im Grundbuch zu stehen. Allerdings müsste er dir dann nach meinem Wissen die hälfte Übertragen, was wiederum mit Notarkosten verbunden ist da ein entsprechender Vertrag aufgesetzt und Beurkundet werden muss dass brauch auch Zeit. Mit einem Grundbucheintrag sind immer Kosten verbunden. Die Kosten für Sanierung etc. kann man sich ja trotzdem teilen.

Sehr Lustig das du das geschenkte Haus auf das du keinen Anspruch hast als Nullsummenspiel einbringst.

Beispiel (Wenn er nicht gerade eine Ruine erbt):

Dein Partner hat also ein Haus für sagen wir 180000€, Ihr wollt für 100000€ renovieren/sanieren. Es gibt Jeder 50000€. Das heisst selbst wenn ich den Gebäudewert durch die Sanierung/Renovierung rechnerisch nicht erhöhe willst du für 50000€ zu1/2 ins Grundbuch wo selbst das unsanierte Haus hälftig schon 90000€ wert wäre.

Ich denke wenn mans auf die Ebene der Zahlen bringt wäre bei einer normalen Berechnung nach diesem Gusto 1/4 im Grundbuch mehr als genug.

PS:

Mal das obere kompett außen vor. Denk dran, wenn Ihr nicht verheiratet seit siehst du im Erbfall übrigens nichts von seinem verbliebenen Besitz , auch bei einem Testament, fliegen dir als "Fremde vor dem Gesetz" ohne Hochzeit ca. 30% Erbschaftssteuer um die Ohren, bei gerade mal 20000€ Freibetrag.

Dein Partner hat das Haus geerbt. Und jetzt möchtest Du die Hälfte des aktuellen Wertes von im geschenkt haben, in Form der Eintragung ins Grundbuch. Von den Renovierungskosten soll er auch die Hälfte tragen.

Tut mir leid, aber da würde ich nicht mitspielen. Denn auch wenn Dein Partner das Haus durch eine Erbschaft erworben hat, es ist sein Vermögen, nicht Deines.

Wenn Du Dich an den Renovierungskosten beteiligst, kann er alternativ eine Grundschuld eintragen lassen, damit Du bei einer Trennung Dein Geld wieder zurück erhältst, ohne daß er gezwungen ist, das Haus zu verkaufen.

Alternativ könnt ihr darüber nachdenken, zu heiraten. Dann bist Du am Zugewinn beteiligt und hast einen höheren Freibetrag bei der Erbschaftsteuer.

Beim Geld hört die Freundschaft auf.

Giwalato

Was sagt ihr dazu? Ist das gerecht? Oder seh ich das falsch?

Ich habe selbst geerbt und mein Mann steht nicht im Grundbuch. Ich sehe dazu keine Veranlassung. Im Falle einer Trennung muss der Ehepartner nicht seine Finger im Erbe des anderen drinnen haben. Wenn er umbauen möchte soll er das tun, ob du investierst oder nicht musst du entscheiden aber ich würde an seiner Stelle keine Eintragung im Grundbuch vornehmen. Würdest du in einer Wohnung leben müsstest du auch für Renovierungskosten aufkommen die dir keiner erstattet.

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