Muss man Minijob beim Jobcenter melden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mensch Frankfurter;

da für einen Minijob natürlich eine Meldung zur Sozialversicherung erstattet wird und einmal im Monat der Datenbestand der Deutschen Rentenversicherung mit dem Datenbestand der Sozialleistungsträger (Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter usw.) abgeglichen wird, fällt das zeitnah auf.

Die Konsequenz: Ermittlungsverfahren nach § 263 StGB und damit Ärger ohne Ende. Und das ist auch gut so !

Jede Veränderung in den wirtschaftlichen wie finanziellen Verhältnissen ist dem Jobcenter umgehend mitzuteilen und ggf.nachzuweisen !

Das kommt durch einen automatischen Datenabgleich früher oder später raus und dann kommt nicht nur eine Rückforderung von zu unrecht bezogenen Leistungen,sondern sicher noch eine Strafanzeige die mit weiteren Kosten verbunden sein kann auf einen zu.

Das JC kann sich zB die Kontoauszüge zeigen lassen, dann fällt das auf. Nennt sich dann Sozialbetrug.

Dann wird man ja auch bei einem 450€ Job pauschal versichert und versteuert und das JC kann solche Daten abfragen. Auch dann ist das Sozialbetrug.

Das JC lässt sich dann Gelder zurück zahlen, auch deutlich über der Zeit des Betrugs hinaus.

Ja, es ist anzugeben.

Wenn du deinen Bescheid durchliest, wird dort irgendwo sinngemäß stehen, dass jegliche Änderung anzugeben ist.

Sie merken es natürlich, wenn du deine Kontoauszüge zur Einsicht abgeben musst, da sind Zuflüsse ersichtlich, und dürfen auch nicht geschwärzt werden.

Zudem gibt es den Datenabgleich:

https://www.sozialhilfe24.de/news/2035/hartz-4-automatisierter-datenabgleich-jobcenter-finanzamt

Betrugsversuche fliegen allermeistens früher oder später auf.

Weiterhin sollte es auch "eine Frage der Ehre" für dich sein, nicht zu betrügen..:-)


"Frage der Ehre" .... Hahahahahaha junge Junge ....

@FRANKFURTLIVEDE

sag lieber "opa opa" das passt besser :-)

empfindest du es nicht als ehrenhaft, wenn du aus Transferleistungen raus kommst... und sagen kannst: "ich sorge für mich selbst "... ?

...na wie auch immer...hätt ja so sein können

@Jogi57L

Geh mal durch deinen ortsansässigen Supermarkt und überleg, welches Produkt ehrenhaft hergestellt und vermarktet wird. Augen auf ;) Wir sind täglich von Unehrenhaftem umgeben, jeder muss für sich entscheiden, was er tut und wie er dribbelt.

@FRANKFURTLIVEDE

Das sind natürlich bedenkenswerte Aspekte. So kommen wir vom hundertsten ins tausendste. 

Jedenfalls solltest du zusätzliches Einkommen 'ehr'lich melden, um Konsequenzen zu vermeiden.

Über faireren Handel und Produktion können wir auch diskutieren... klar.

Schon mal was von einer Anzeige wegen Sozialbetrug gehört?

Natürlich musst du es melden und offenbar ist dir nicht bewusst, dass der AG auch beim Minijob pauschal Steuern zahlen muss, auch wenn die Höhe sehr gering ist. Aber so erfährt das Finanzamt es und das Jobcenter kann die Daten dann abgleichen und sehen, dass da was nicht stimmt.

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