Muß ich auf Mieterhöhung Zustimmung schriftlich ablehnen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hat dir im MEV die Vermieterin denn die drei Vergleichswohnungen benannt? Ohne dem ist das MEV unwirksam. Ein Mietspiegel müsste konkret benannt werden. Wie du schreibst gibt es den aber nicht.

Zu deiner Frage: Ein Widerspruch ist nicht nötig. Indem du nicht zustimmst, gilt das als Widerspruch. Einem unwirksamen MEV muss man natürlich grundsätzlich auch nicht widersprechen. Schweige einfach und zahl die alte Miete weiter. Wollte der V. die neue Miete unbedingt von dir haben, müsste er auf Zustimmung klagen. Das ginge dann vermutlich für ihn in die Hose.

wenn du der Erhöhung nicht zustimmst und aber die Voraussetzungen vorligen, kann dein Vermieter diese einklagen und du trägst die Gerichtskosten deines verlorenen prozesses.

Stimmen Sie nicht zu, so wird er auf die Zustimmung klagen; gleiches gilt für den Fall, dass Sie ablehnen. Er könnte wegen der 20 % scheitern, da nur 15 % zulässig sind!

Erst einmal nichts unterschreiben, sondern zunächst informieren!
Das kannst du u.a. bei der Verbraucherberatung, dazu solltest du auch deinen Mietvertrag mitnehmen.

Ich würde erst mal Einspruch anmelden und dann den Mieterverein einschalten.

Was möchtest Du wissen?