Lässt Inkassobüro mich wirklich in Ruhe nach Erledigungsschreiben? Abschließende Frage zum Thema.

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die haben Dir das Erledigungsschreiben geschickt. Du hast den Nachweis über Kontoauszüge, das Du bezahlt hast. Mach Dir nicht unnötig einen Kopf. Klar wäre es theoretisch denkbar das sie sich melden, aber das macht doch nichts. Du kannst Problemlos nachweisen, das Du gezahlt hast und es erledigt ist. Hake es ab und gut. Aller voraussicht nach, wirst Du nie wieder etwas von denen zu diesem Fall hören.

Ok danke für Deine Antwort. Sie beruhigt mich wirklich sehr. Ich werde das Thema versuchen abzuhaken und nicht mehr darüber nachzudenken =)

@Fear24

trotz allem hast du ein Recht darauf den Titel zurück zu erhalten. Ich würde den Anwalt das ganze durchziehen lassen. Die Kosten trägt ab ende das Inkassobüro da sie schlichtweg unterliegen werden. Die spekulieren warsch. darauf das du es nicht machst.

@Geheim0815

Klar kann man auf sein Recht unbedingt Pochen. Aber es bringt nchts, ausser das man selbst dabei viel Zeit und Nerven investiert. Der TE macht sich eh schon selbst verrückt. Das würde während der ganzen Prozessdauer sicher nicht besser.

@Bielefelderin

Das Argument von Bielefelderin ist nicht von der Hand zu weisen

Das hält der TE nervlich kaum durch

Wir hatten das schon mehrfach. Dass der Titel geschreddert wurde, ist derart absurd und abwägig, dass man das kaum glauben sollte. Gerade so ein großes Inkassobüro schreddert nicht einfach Titel. Denn genug Schuldner fordern über Anwälte oder Schuldnerberatungen den Titel zurück. Ich würde deinen Anwalt nun anweisen, dort Klage zu erheben. Du hast Anspruch darauf, dass dir entweder der entwertete Titel ausgehändigt wird oder dass das Inkasso/ der Gläubiger notariell beglaubigen lässt, dass die Schuld erloschen sei.

Ein einfaches Erledigungsschreiben genügt gerade nicht. Der Gesetzgeber sieht vor, dass du statt des Titels ein beglaubigtes Schreiben erhältst. Mach davon Gebrauch.

Hinterher nach zig Jahren haben die dann doch noch den TItel und zweifeln die Echtheit des Erledigungsschreibens an. Was dann? Dann hast du einen dämlichen Rechtsstreit. Das kannst du dir mit einer beglaubigten Erklärung alles vermeiden.

Was Inkassos am Telefon alles erzählen, ist sowieso Blödsinn. Wenn dein Anwalt die Klage angedroht hat und sie dennoch ihre gesetzliche Pflicht verweigern, dann klagt man halt. Zudem: Wenn du nun deinen Anwalt klagen lässt, müssen die auch deine Anwaltskosten zahlen.

Aber gut, es ist deine Entscheidung. Den Prozess hättest du definitiv nicht verloren, denn das ist dein gutes Recht, auf der beglaubigten Anerkenntnis zu bestehen.

Dann hoffe mal, dass der TItel nicht verkauft wird und dass nicht ein neues Inkasso in ein paar Jahren wieder die Hand aufhält und behauptet, dass du an die Kohl KG nie schuldbefreiend bezahlt hast.

Denk aber dran: Heb dir alle Schreiben, das Erledigungsschreiben und die Kontoauszüge mindestens 30 Jahre auf.

Ja das hoffe ich wirklich. Die ganzen Schreiben von Kohl sowie meine Kontoauszüge hebe ich auf jeden Fall die 30 Jahre auf. Sicher ist sicher. Ich weiß auch, dass ich das Recht auf den Titel oder ein notariell beglaubigtes Anerkenntnis habe. Aber ich bin ein sehr labiler Mensch (leider) und mich belastet die Angst, dass Kohl irgendetwas vorhat, sodass ich den Prozess verliere. Wie erklärst Du dir denn, dass Kohl auf das Anwaltsschreiben nicht reagiert? Wenn ich den Prozess zu 100% gewinnen würde, dann müsste Kohl das doch auch klar sein. Warum also weigern die sich trotzdem, auf das Schreiben meines Anwalts zu reagieren? Wollen die wirklich gerne ihr Geld für Gerichtskosten und Anwaltskosten ausgeben? Wie erklärst Du dir das? =(

@Fear24

Wie erklärst Du dir denn, dass Kohl auf das Anwaltsschreiben nicht reagiert?

Die wollen nicht zugeben, dass sie mit dem TItel-Schreddern Blödsinn erzählt haben. Und eine notarielle Bteglaubigung kostet KOHL KG etwas bzw. den Gläubiger. Sprich: Die hoffen, dass du Ruhe gibst und es sie nichts kostet. Das ist meine Meinung.

Ich hatte schon einmal einen Fall mit einem Inkasso, wo ein Titel zurückgesandt werden sollte. Die haben den nicht zurückgesandt. Die hatten dann unmittelbar mit Klageerhebung den Titel an die Adresse eines mittlerweile in Rente gegangenen Anwalts gesandt, der 4 Jahre vorher mal aktiv war vor Gericht für den Schuldner in einer völlig anderen Sache (aber gegenüber dem gleichen Inkasso). Die hatten auch zwischendrin mal eine Nachricht geschickt, woraufhin der Schuldner deutlich schrieb, sie sollen nicht mehr den Anwalt anschreiben, da dieser gar kein Mandat hat.

Inkassos machen mitunter den größten Blödsinn. Nicht immer ist das mit Logik nachzuvollziehen. Natürlich habe sie auf voller Linie verloren, denn der Titel war nicht an den Schuldner herausgegeben worden.

Mit Kohl KG habe ich bisher nur außergerichtlich über Schuldner Erfahrungen gemacht. Hinsichtlich TIteln hatte ich da noch keine Erfahrung. Soweit aber schreiben die auch in Briefen manchmal den größten Blödsinn.

Es ist deine Entscheidung. Wenn du dich zu sehr verrückt machst, lass es bleiben. Auf der anderen Seite macht es dich auch verrückt, den Titel nicht zurückbekommen zu können.

@mepeisen

Ich lass es wirklich lieber bleiben und hoffe, dass ich für immer Ruhe vor Kohl habe. Jetzt noch den ganzen Prozess abwarten zu müssen und Angst vor dem Ausgang des Urteils haben zu müssen, wäre mir zuviel Belastung. Ich versuche lieber wieder zur Ruhe zu kommen und hebe mir einfach alle Schreiben von Kohl sowie die Kontoauszüge auf. Ich denke mal, damit komme ich jetzt am besten zur Ruhe. Ich hoffe noch in dieser Woche das Thema Kohl aus meinen Gedanken gelöscht zu haben und den Kopf wieder frei für schönere Dinge zu haben. Zudem habe ich am 07. Mai meine Abschlussprüfung vor der IHK (mache eine Umschulung zum Bürokaufmann, welche vom JobCenter finanziert wird). Es ist mir sehr wichtig, einen guten Abschluss zu bekommen. Deshalb versuche ich nun das Thema Kohl zu vergessen.

Hi,

Es ist völlig unverständlich und absurd, dass du das Mandat deines Anwaltes umgehst.

Du rufst den Inkassonepper an und triffst vereinbarungen, ohne dass dein Anwalt davon kenntnis hat.

Ohne beleidigend zu wirken weiß ich ehrlich gesagt nicht, was man dazu schreiben soll.

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