gaszähler abgeklemmt

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das kommt mir sehr komisch vor. Ich kenne keinen Versorger, der den Zähler ausbaut wenn man nicht zahlt, die schließen nur den Zähler.

Da muss also deutlich mehr vorgefallen sein. Wahrscheinlich wurde von der Mieterin immer wieder der verplombte und geschlossene Gaszähler wiederrechtlich geöffnet und sozusagen Gas geklaut. Sonst machen die EVU soetwas nicht.

Und dann ist es die logische Konsequenz dass die EVU das Gas nur wieder laufen läßt wenn der Kunde alle dabei anfallenden Kosten auch trägt.

also:

650 € sind für den Einbau eines Gaszählers schon eine hausnummer. ich denke schon, dass das auch preiswerter geht. im Zweifelsfall noch mal ein Angebot bei einem anderen Installateur einholen.

es ist übrigens auch richtig, dass der Installateur den Zähler einbaut. immerhin muss er für die Sicherheit der Gasanlage gerade stehen. dem entsprechend wird auch vor dem Einbau des Zählers die komplette Gasanlage auf Dichtheit überprüft. das kann, je nach dem wie verzweigt die Rohre verlaufen schon mal ein paar Arbeitsstunden mit 2 Leuten in Anspruch nehmen.

was die Kostenübernahme für die Widerrinbetriebnahme angeht, müsste zu nächst mal geklärt werden, wer überhaupft dafür verantwortlich ist, dass die Gasrechnung nicht gezahlt und somit der Zähler überhaupt ausgebaut wurde, denn so weit mir bekannt,. fällt das Gas unter Heizkosten und ist somit eigendlich durch die Sozialleistungen gedeckt...

schlimmsten falls müsste man vor das Sozialgericht ziehen und versuchen die Ansprüche dort duchzusetzen. aber vorher würde ich mich von einem entsprechend qualifizierten Rechtsbeistand beraten lassen.

Also eigentlich sollte der Vermieter für derartike Kosten zuständig sein. Hier ist es allerdings so, dass der Grund für die Kosten ja durch die Mieterin verursacht wurde. Ich fürchte, da wird sie auch für die Kosten aufkommen müssen. Weder Krankheit, noch Alter sind eine Rechtfertigung dafür, Schulden zu machen, sorry.

Da belibt im Zweifelsfall nur die Möglichkeit, sich das Geld irgedwo zu borgen und in Raten abzuzahlen; evtl. akzeptiert ja auch der Klempner eine Ratenzahlung.

Also, durch den immensen Aufwand, der betrieben muss, wenn ein Gaszähler abgeklemmt wird, sind die 650 € mehr oder weniger berechtigt. Deswegen wird im Normalfall selten irgendwo überhaupt der Gaszähler abgeklemmt. Bei Strom und Wasser wäre das was Anderes. Das machen die Außendienstler der Versorger selbst und da würde ein Wiederanschluss wesentlich weniger kosten. Quasi eine Aufwandspauschale (meist um die 50 €). Die Kosten für den Installateur muss deine Bekannte allerdings selbst bezahlen. Immerhin war sie diejenige, die nicht zahlen konnte. Da kann weder ihr Vermieter, noch der Versorger was dafür. Und dass sie Hartz IV bekommt ist natürlich schade, aber auch da kann keiner der beiden genannten Parteien was für.

Habe ich das richtig verstanden, der Gaszähler wurde ausgebaut? Dann muß doch aber schon etwas mehr vorgefallen sein, denn normalerweise wird lediglich der Haupthahn geschlossen und verplombt.

Strom und Gaszähler gesperrt, wegen Vormieter, wer ist verantwortlich?

Hallo liebe Community,

ich hatte hier schon eine ähnliche Frage entdeckt, aber ich brauche Antworten zu meinem individuellen Fall.

Wie die Überschrift schon sagt, sind die Strom und Gaszähler auf Verschulden des Vormieters gesperrt worden. Die Wohnung wurde mir am 08.03.2014 über geben und habe dort auch die Schlüssel bekommen. An diesem Tag wurde mir gesagt, dass der Stromzähler gesperrt wurde. Von Gaszähler wurde nichts erwähnt.

Ich habe mich dann am 11.03. um einen Strom- und Gaslieferanten gekümmert, in der Hoffnung das alles zum 01.04. klappt. Nun habe ich eine Woche vor dem 01.04. erfahren, das der Gaszähler auch noch gesperrt ist.

Der Netzbetreiber von Strom teilte mir mit, dass der Stromzähler erst entsperrt werden kann, wenn ein Stromvertrag vorliegt. Hatte noch keinen Vertrag in der Hand, da ich über ein Vergleichsportal einen Stromanbieter bestellt hatte. Das Vergleichsportal sagte mir, dass der Antrag seit dem 13.03. abgeschickt wurde und der Stromanbieter sagte mir, dass noch kein Antrag da wäre, aber das ist eine andere Geschichte.

Also habe ich den Grundversorger angerufen und glücklicherweise kommt morgen (04.04.) jemand, der den Stromzähler entsperrt. Der Gaszähler wird am 11.04. entsperrt und die Anlage muss überprüft werden, da diese wohl schon sehr lange ausgestellt war. Der Netzbetreiber von Gas sagte mir schon, dass die Rechnung der Vermieter tragen muss.

Nun meine Frage: Wer wäre dafür verantwortlich gewesen, es in die Wege zu leiten, dass Strom- und Gaszähler zum Tag des Einzuges entsperrt werden? Der Vermieter oder der neue Mieter? Ich kenne nur, dass man sich um einen Strom- bzw Gaslieferanten kümmern muss. Ich hatte noch nicht den Fall, dass Zähler gesperrt waren. Wer trägt die Kosten? Ist fehlender Strom aufgrund verschulden des Vormieters ein Mietmangel? Bin ich im Recht, die Miete um vier Tage, 11 Tage bzw überhaupt zu kürzen?

Ich hatte die Vermieter höflich gefragt, ob es okay wäre, den Mietvertrag zum 15.04. zu ändern, da ich ja kein Strom habe und noch nicht wusste, wann jemand kommt der den Strom entsperrt und in meiner jetzigen Wohnsituation die Miete für einen halben Monat bereits zahlen musste.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen, vlt kennt sich der ein oder andere damit aus.

Lieben Gruß

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