Frist zur Rückzahlung von Hausgeld nach der Abrechnung?

2 Antworten

Also bei meiner Wohnung verrechnet der Verwalter die HG-Erstattung grundsätzlich mit der nächsten Rate. Und wir sind eine Eigentümergemeinschaft von knapp 150 Einheiten - bisher scheint sich noch niemand beschwert zu haben!

Diese Vorgehensweise ist auch grundsätzlich in Ordnung, wenn die Gemeinschaft so hierüber beschlossen hat.

die auszahlung des Guthabens hat nichts mit den Nachzahlungen der anderen Eigentümer zu tun. Grundsätzlich ist das Abrechnungsergebnis mit Beschlussfassung fällig. Sollte nicht genug Geld auf den Verwaltungskonto sein wirtschaftet der Verwalter nicht ordnungsgemäß. Ist der neue Wirtschaftsplan zu gering?? Ein weiterer Grund können Eigentümer sein die große Hausgeldrückstände haben. In diesem Fall muss er eine Sonderumlage beschließen. Auch wenn imlaufenden Jahr große reparaturen bezahlt wurden kann das Konto in die Knie gehen. Hier muss er dann auch eine Sonderumlage machen.

Auf jeden Fall ist seine Argumentation für den Popo und wenn kein Geld auf demKonto ist muss er darüber Auskunft geben.

Wie sollen die Nebekosten nach Eigentümerwechsel mit dem neuen Urteil vom 13.09.2013 verteilt werden

Hallo, letztes Jahr habe ich in eine Wohnung in einer WEG gekauft, in der ich selbst wohne. Zwischen Januar und Juli war die Wohnung leer. Ende Juli wurde den Warmwasserzähler gelesen. Ich bin Anfang September angezogen. Für die Jahresabrechnung 2012 musste ich etwa 50 Euro nachzahlen. Der Voreigentümer reklamiert, dass ich denen einen Gutschrift für den Zeitraum Januar-Juli überweise. Die exakte Abrechnung hat er von der Hausverwaltung bekommen. Keine kaufvertragliche Sondervereinbarung wurde unterschrieben. Die Hausverwaltung sagte erst, dass ich nichts zu zahlen habe. Nun sagt die, dass ich mit dem neuen Urteil vom 13. Septempber doch zahlen soll. Nun bin ich etwas verloren, möchte aber das richtige tun. Danke im voraus für Ihre Hilfe. MfG, batmac51 PS: hier Extrakten der Kommunikation mit dem Vorbesitzer:

26.09.13 Sehr (ich), da sind Sie nicht richtig informiert, mit dem BGH-Urteil, es gibt ein neues Urteil in dem der neue Eigentümer nicht für die Außenstände des Verkäufers haftet und nicht dafür einstehen muß. Weiter gilt die Regelung nur (auch nicht eindeutig entschieden /BGH), wenn keine Ablesung der Verbrauchskosten vorgenommen wurde, bei uns fand eine Ablesung statt und die restlichen Kosten können für die Nutzungsdauer errechnet werden, trifft in unserem Fall zu, siehe Abrechnung. Sicher wurde im Kaufvertrag nicht gesondert die Hausgeldabrechnung vereinbart, wir fanden es nicht für nötig. In der Abrechnung der Firma X ist der Betrag des Verbrauch klar erkennbar und ihre Nachzahlung wurde durch ihre Nutzung verursacht. Wir schlagen eine gütliche Einigung vor und bitten Sie den Betrag zu erstatten., da die Wohnung in der Zeit vom 1.Januar bis zum ihrem Nutzungstag leer stand und wir das Hausgeld, wie Sie bestätigen, im vollem Umfang bezahlt haben. Überprüfen Sie auch ihre Einstellung zu Recht und Gerechtigkeit, ob der Betrag Ihnen zusteht. X

24.09.13 Sehr X, nach Absprache mit der Hausverwaltung wurde es mir folgendes mitgeteilt: "Die BGH-Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsgesetz verpflichtet den Verwalter das gesamte Wirtschaftsjahr mit dem zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Jahresabrechnung eingetragenen Eigentümer abzurechnen. Ist der Voreigentümer seiner Verpflichtung zur regelmäßigen Wohngeldvorauszahlung pünktlich nachgekommen, ist für ihn das laufende Wirschaftsjahr abgeschlossen. Nachzahlungen hat der Neueigentümer zu tragen, Guthaben werden ihm erstattet. Kaufvertragliche Sondervereinbarungen zwischen Käufer und Verkäufer bleiben bei der Abrechnung nach dem Wohnungseigentumsgesetz unberücksichtigt." Die Nachzahlung habe ich getragen, die für den Zeitraum von 01.01.2012 - 31.12.2012 bestand. Da wir keine kaufvertragliche Sondervereinbarung unterschrieben haben, besteht keine Gutschrift. (ich)

05.09.13 Sehr (ich), die Hausverwaltung hat uns die Abrechnung übermittelt und mitgeteilt, nach dieser Nebenkostenberechnung besteht eine Gutschrift von € XXX zu unseren Gunsten.

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Wer bekommt das Nebenkosten / Guthaben nach Verkauf der Immobilie (WEG)?

Wir haben unser Haus im Dezember mittels Makler verkauft! Übergabe war Februar. Wir haben unsere Hausverwalterin immer und ständig in den Ohren gelegen was mit unserem Nebenkosten Guthaben ist! Sie sagte uns das wir auf die Abrechnung im Juni warten müssten! ( Wir fragten nicht nur einmal danach! ) Im Juni sendete Sie uns per E-Mail die Jahresendabrechnung, mit einem schönen Guthaben!!! 8 Tage nach dem Sie uns die Abrechnung sendete gab es eine Eigentümerversammlung, dort wurde der Wirtschaftsplan 2017 verabschiedet. Alle waren mit der Abrechnung einverstanden. (Jeder mit seiner eigenen!) Einen Tag später schrieb uns die Hausverwalterin das uns das Guthaben nicht zusteht, da wir keine Eigentümer mehr wären! Für uns völlig undenkbar, da es sich ja um PRIVATE KOSTEN handelt! Einen Tag später schrieb Sie uns erneut eine Mail mit einer Frist ihr bis zum Tag X einen Nachweis darüber zu erbringen das uns das Geld zusteht, andernfalls überweist Sie das Geld den neuen Eigentümern. Sie sagt wer an dem Tag der Beschlussfassung Eigentümer ist erhält das Geld! Wir haben aber doch laufend nach dem Guthaben gefragt und wurden immer wieder vertröstet...

In unserem Vertrag steht folgendes:

Vom Lieferungstage ( bei uns der 1. Februar ) an gehen alle Rechte, Pflichten, Nutzungen und die Gefahren, die mit dem Kaufobjekt verbunden sind, auf den Käufer über. Gleiches gilt für die das Kaufobjekt betreffenden öffentlichen und privaten Lasten und Abgaben.

Ist das nicht ein Beweis das uns das Geld zusteht? Es geht doch um rein Privatesten und um nichts anderes! Hätte ich an die Stadtwerke bezahlt, hätten die mir doch auch das Geld gegeben und nicht den neuen Eigentümern?! Ich verstehe die Welt gerade nicht mehr! Außerdem frage ich mich ob das nicht auch ein Teil der Aufgabe unseres Maklers gewesen wäre?

Macht es Sinn sich einen Anwalt zu nehmen, oder reicht vielleicht sogar schon der Absatz aus dem Vertrag?! Allein die Vorstellung das wildfremde Menschen Geld annehmen das ihnen gar nicht zusteht... wo bleibt da die Moral?!?!

Ich danke euch fürs lesen und hoffe so sehr auf ein Wunder

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