Elternhausverkaufen wegen Pflegekosten auch wenn wir selbst drin wohnt?

2 Antworten

Wenn dein Vater jetzt zum Pflegefall würde, wird in erster Linie sein EINKOMMEN, als zweitens SEIN Vermögen angegriffen. Da das Haus auf ihn eingetragen ist, gilt es selbstverständlich weiterhin als sein Vermögen. Erben kannst du erst, wenn er stirbt. Außerdem wird eure Miete (wenn ihr nicht zahlt, eben fiktiv) zu seinem Einkommen gerechnet. Verkaufen müsste er das Haus dennoch nicht. Das Sozialamt würde die vorausscihtlichen Pflegekosten für die ersten 10 Jahre als Grundschuld ins das Grundbuch eintragen lassen. Nach 10 Jahren würde der Vorgang wiederholt. Das ERBE weürde also langsam verbraucht.

Auch wenn er jetzt das Haus auf dich überschreiben würde, würde im Pflegfall dieser Schenkungsvertrag innerhalb von 10 Jahren wieder rückabgewickelt. Das würde also nichts nützen

Ergänzend muss ich noch erwähnen, dass die Wohnung meines Vaters im Erdgeschoss nicht vermietet werden kann, da wir keinen extra Eingang haben und über den gleichen Flur verfügen. Angrenzend an unser Haus gibt es noch drei Baugrundstücke, die ebenfalls meinem Vater gehören. Auf der grenze von zwei Gundstücken steht jedoch unser Schuppen, der sonst abgerissen werden müsste. Muss sonst etwas von den Grundstücken verkauft werden, obwohl es ja auch noch zum Teil von uns genutzt wird?

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