Bambus vom Nachbarn treibt auf meinem Grundstück aus , wer muß die Sprößlinge dauerhaft entfernen?

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Um weitere Ausbreitung zu verhindern, sollte der Nachbar eine sogenannte Rhizomsperre benutzen. Das ist der einzige Weg, eine erneute Ausbreitung des Bambus zu verhindern, wenn er die Schäden (er steht da in der Pflicht ) behoben hat. Gibts in gut sortierten Gartencentern.

Hallo,

es gibt dahingehend Urteile, derjenige in dessen Verantwortungsbereich der Bambus ohne Rhizomsperre gepflanzt wurde muss für dessen frei wuchernde Bambusrhizome und dadurch entstehende Schäden voll haften. Derjenige steht auch in der Verantwortung weitere Schäden zu verhüten.

Der verantwortliche Nachbar sollte entweder eine Bambusentfernung in Auftrag geben und horstbildende Bambuspflanzen (Fargesia) als Alternative setzen oder nachträglich eine Rhizomsperre einbauen lassen.

Bambusrhizome können massive Schäden an Garten, Bodenplatten Straßenbelägen und Bauten verursachen, deshalb sollten Sie ein Auge darauf haben, dass sich die Bambusrhizohme nicht auch in Ihrem Garten ausbreiten können. Ein Graben ab etwa 50 cm Tiefe kann eine wirkungsvolle Barriere als zeitweise Notlösung darstellen. Hier werden die durchstechenden Rhizome im Graben abgefangen und abgeschnitten. Auf Dauer kann aber nur eine Rhizomsperre Abhilfe schaffen. Die Rhizomsperre sollte min 70 cm innerhalb des Erdreiches und 5 cm oberhalb des Erdreiches aufweisen, sie sollte aus speziellem Kunststoff sein und müssen mit Metallschinen fest verschraubt werden. Idealerweise wird die Rhizomsperre mit einer nach unten verengenden Neigung eingebracht.

Gruß

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