Auto gekauft nach 75km tauchte ein Motorschaden auf!

5 Antworten

Hallo!

  • Das Auto hat 2.300 € gekostet, also nicht gerade geschenkt.
  • Du hast leider verabsäumt VOR dem Kauf das Objekt auf Mängel zu untersuchen.
  • Du hast von Privat gekauft ohne Garantie und Gewährleistung.
  • Leider hast du auf die Aussage des Verkäufers gesetzt, ohne dies zu hinterfragen bei einem Preis von 2.300 €. Das war nicht klug.

Ich würde an deiner Stelle den Schaden eruieren lassen und Reparatur-Kosten einholen.

Liegen die Reparaturkosten jenseits von Gut und Böse, kannst du immer noch überlegen rechtlich gegen den Verkäufer vorzugehen, wenn dieser auf stur schaltet. IdR gibt es dabei nur einen Gewinner ... und das ist der Rechtsanwalt. Also gut überlegen, ob es das Wert ist?

Im anderen Fall, falls die Reparatukosten in einem vertretbaren Rahmen liegen, würde ich mich mit dem Verkäufer auf eine finanzielle Lösung einigen - zB 50:50 der Reparaturkosten - und gut ist es.

LG Bernd

Wenn der Verkäufer kein gewerblicher Anbieter ist und die gesetzliche Sachmängelhaftung vertraglich ausgeschlossen hat, müsstest Du ihm nachweisen, dass er von dem Mangel wusste oder wissen musste.

Sonst sieht's schlecht aus.

Du könntest noch mit einem Anwalt auskaspern, ob der Ausschluss der Sachmängelhaftung in dem Vertrag wasserdicht formuliert war - wenn nicht, könntest Du den Verkäufer vielleicht noch zu fassen kriegen.

Der verkäufer muss nachweisen, dass der Mangel nicht schon vor dem Kauf vorhanden war. Diese regelung gilt soweit ich weis auch bei Gebrauchtfahrzeugen die ersten 6 wochen. Eine Frage hätte ich dazu aber noch. Um welche marke / Modell handelt es sich?

Ein gewerblicher Verkäufer müsste das - ein Privater nicht.

Auf dem Weg nach Hause ist das Auto stehen geblieben.

Kann es sein das , der Motor innerhalb von 75km kaputt gehen kann?

Das Auto ist ein Hyundai Trajet.

Ich habe noch die E-mails von den Verkäufer das , dass Auto keine Mängel hat.

Okay lass eine Werkstatt begutachten, was den Motorschaden ausgelöst hat. Wenn die meinen, dass der verkäufer davon gewusst haben muss, kannst du zum Anwalt gehen und mit ihm rechtliche schritte einleiten. Z.b. einen Gutachter beauftragen und mit den beweisen vor gericht gegen den verkäufer vorgehen.

Kann man die Sachmängelhaftung bei Gebrauchtwagen (Ver)kauf ausschließen?

Ich habe mein Auto verkauft. Habe dazu so ein ADAC Kaufvertrag benutzt. ( So ein Standard Kaufvertrag... unter Ausschluss der Sachmängelhaftung usw ) zusätzlich wurde unter dem Punkt Sondervereinbarung eingetragen das das Auto ohne Gewährleistung verkauft wird , es sich um ein Bastlerfahrzeug ( Unfallfahrzeug) handelt und "gekauft wie gesehen"

Vorsichtshalber wurden alle Schäden bzw Unfallschäden die am PKW während meines Besitzes entstanden sind aber Repariert wurden zusätzlich notiert. Steinschlag Scheibe wurde repariert , Erneuerung Flexrohr Vorder rohr und Mittelschalldämpfer und das der Anlasser vor 1 Jahr ausgetauscht wurde . Die Belege dazu habe ich dem Käufer mitgegeben. Da der Tüv im Februar 2016 fällig ist frage ich mich ob ich mir nun Gedanken machen muss wenn der Wagen nicht überm Tüv kommt weil weitere Mängel festgestellt werden oder jetzt der Wagen einen Motorschaden bekommt die ich nicht im Kaufvertrag erwähnt habe. Dazu muss ich jetzt sagen das der Wagen über 13 Jahre alt ist und schon über 300000 Km gelaufen hat. der Wagen qualmte beim Gas geben aber das hat der Käufer bei der Besichtigung gesehen. ( Probefahrt wollte der Kaufer nicht machen.

Ich habe wie bereits schon gesagt den Wagen Privat verkauft. Im Kaufvertrag war der Käufer auch Privatperson. Da ich die Kennzeichen behalten wollte und der Käufer das Auto nur Ummelden wollte bin ich mit zum Straßenverkehrsamt gefahren. Der Käufer hat das Auto auch umgemeldet jedoch nicht auf sich als Privatperson sondern auf seiner Firma. Also ist das Auto jetzt " ein Firmenfahrzeug" gibt es da Besonderheiten die ich da hätte beachten müssen ? Im Internet lese ich immer nur was von Privat an Privat , Gewerblich an Privat und Gewerblich an Gewerblich aber nichts von Privat an Gewerblich. oder kann mir das quasi egal sein ob die Person das auto jetzt Privat oder gewerblich benutzt. ich frage jetzt nur weil mein Bekannter mir heute gesagt hatte das als er sein PKW von Privat gekauft hatte und obwohl im Kaufvertrag erwähnt wurde das es sich um ein Unfallauto handelt und die Gewährleistung ausgeschlossen wurde musste der Private Verkaufer meinem Bekannten 10% des Kaufpreis als Entschädigung zahlen weil bei dem Wagen meines Bekannten Mängel aufgetreten sind.

Ich hoffe ihr könnt meine Frage(n) beantworten

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?