Auszahlung des Jobcenters ohne Bescheid?

4 Antworten

Möglich ist das schon,das eine Zahlung früher auf dem Konto eingeht,als der Bescheid bei dir !!! Normalerweise steht da immer,für was die Zahlung ist.Ich hatte auch schon einmal einen Überprüfungsantrag gestellt,das dauerte auch über 1 Jahr,das Geld war auch auf meinem Konto,bevor ich überhaupt den Bescheid hatte,aber das kam auch vom Jobcenter.Von wem sollte denn sonst eine Nachzahlung kommen,wenn die zustehende nicht gezahlte Leistung vom Jobcenter erbracht werden müsste ?

Wie gesagt, die Dame im Call-Center meinte, dass das wohl ein riesen Unterschied bei denen sei, ob es eine gewöhnliche Nachzahlung oder eine Zahlung aus einem Widerspruch wäre. Ich hätte eben auch gedacht, dass das ein und das selbe ist.

@Reborn28

Mein Eindruck ist, die Leute in den Callcentern haben nicht viel Ahnung von der Materie. Ihr müsstet aber einen Bescheid bekommen, wenn eurem Widerspruch stattgegeben wurde. Vielleicht habt ihr mehrere Jahre lang zu wenig bekommen, dann summiert sich das.

Es könnte aber auch sein, dass das Geld für einen anderen Hilfeempfänger auf eurem Konto eingegangen ist. Dann könnten sie es zurückverlangen. Warte noch ein paar Tage und schicke dann ein Schreiben an die Leistungsabteilung ab, sofern ihr keinen Bescheid bekommt. Damit habt ihr eure Pflicht getan (Kopie des Schreibens aufheben). Sollte das JobCenter sich weiterhin nicht rühren, ist es nicht mehr euer Problem.

@Reborn28

Wenn du die Leute im Amt anrufst und da auf eine aufschlussreiche Antwort hoffst,kannst du gleich eine Glaskugel befragen,das kommt aufs selbe raus !!! Das sind zu 90 % nur angelernte Leute,die sich mit PC - auskennen und ablesen was da steht,was anderes können die nicht,da kannst du keine vernünftige Antwort erwarten.

Bevor du das Geld ausgibst, solltest du tatsächlich den Bescheid abwarten. Es passieren auch Irrtümer, meistens allerdings zuungunsten des Leistungsempfängers.

Auf telefonische Auskünfte von Jobcentern kannst Du Dich nie wirklich verlassen.

Gib das Geld nicht aus, sondern leg es auf Dein Sparbuch (falls Du eins hast). Wenn es Dir zusteht, freu Dich später darüber. - Falls es zurückgefordert wird, kannst Du es ohne Schwierigkeiten zurückzahlen.

Guck Deine Unterlagen nochmal sorgfältig durch. Vielleicht kommst Du ja dann drauf, was es mit den 1000 Euro auf sich hat.

Wenn Du das Geld erhalten hast, steht es erstmal dir zu und keinem anderen, soweit man Dir nicht anlasten konnte, dass Du hättest wissen müssen, dass es dem anderen zusteht.

Einen Bescheid hast du bereits erhalten: die Zahlung selbst kann als Bescheid gesehen werden. Denn ein Verwaltungsakt - so die juristisch korrekte Bezeichnung - ist eine Äusserung staatlichen Willens. Die Behörde hat Dir ja mit der Zahlung bekannt gegeben, dass sie gewillt ist, Dir Leistungen zukommen zu lassen.

Dazu braucht es nicht zwingend die schriftliche Form:

http://dejure.org/gesetze/SGB_X/33.htm

Als Beispiel für so eine "andere Weise": die Polizei fällt über einen vermeintlichen Straftäter her, um eine von ihr beabsichtigte Massnahme gegen ihn durchzusetzen. Damit hat sie auf "andere Weise" bekanntgegeben, wie hier der staatliche Wille ist ;-)

Wenn das Geld ein ganzes Jahr bei Dir verbleibt und Dir nicht bekannt gegeben wird, aus welchem Grunde es ausgezahlt wurde, kannst Du mit der von Dir angegebenen plausiblen Begründung des erwarteten Abhilfebescheids auf die Widersprüche das Geld sogar dann behalten, wenn später die Widersprüche noch abgelehnt würden.

Du brauchst Dich also nicht darum aufzureissen, dass sie Dir Bescheide schicken. Lass die mal ihren Mist selbst machen und nimm's ihnen nicht ab. Die haben Dir sicher auch noch nie was geschenkt, oder?

Jobcenter - Aufhebungs- und Erstattungsbescheid

Hallo liebe Boarder,

folgender Sachverhalt: am 01.05.2012 (da war ich 17 Jahre alt) zog ich mit meiner Mutter (Arbteitsunfähig durch Krankheit) in eine kleinere Wohnung. Da ich mich selbst weder in einem schulischen noch in einem berufsbildenden Lebensweg befinde, beziehe ich Leistungen nach SGB II.

Am 10.07.2012 bekam ich den oben genannten "Aufhebungs- und Erstattungsbescheid" vom Jobcenter, in dem man mir mitteilte, dass ich auf Grund des Umzugs, meine Leistungen gemindert hätten, nämlich um rund 26,34€.

Gleichzeitig stellten sie mir für die Abrechnungszeiträume 1.5.12-31.5.12 sowie 1.6.12-30.6.12 eine Summe von 52,68€ als Erstattung in Rechnung. Aus privaten Gründen konnte ich damals diesen Betrag nicht begleichen und ich habe bis heute auch nichts mehr vom Jobcenter diesbezüglich gehört. Als nun heute die "Mahnung" kam, in der mir das Jobcenter nun einen Forderungsbetrag von 54,78€ in Rechnung stellte, war ich doch sehr verwundert, da im selbigen Schreiben nichts weiter genannt wurde, als das Datum vom oben genannten ersten Brief und einer Aufforderung zur Zahlung innerhalb 7 Werktage.

Nun meine Frage: Kann ich irgendwas dagegen tun, oder muss ich das Geld zahlen? Wieso hat sich das Jobcenter nun 1 Jahr Zeit gelassen und keine Zahlungserinnerung oder ähnliches gesandt, sondern direkt die Mahnung?

Da ich selbst kein Geld habe und nur von meiner arbeitslosen, kranken Mutter 35€ Taschengeld im Monat bekomme, weiß ich nicht wie wir das bezahlen sollen und ich hoffe ihr könnt mir da unter die Arme greifen!

MfG Chion

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Rückforderung vom Jobcenter für (angeblich) zu viel gezahlte Leistungen?

Hallo, wie der Titel schon verrät, habe ich eine Frage zum Jobcenter und zu deren Leistungsrückforderungen.

Ich hatte mich im November 2014 arbeitslos gemeldet, habe jedoch direkt zum 16. März 2015 einen Vollzeitjob bekommen. Dies habe ich dem Jobcenter auch sofort persönlich mitgeteilt. Trotzdem bekam ich Ende März/Anfang April noch einmal eine Zahlung des Jobcenters auf mein Konto. Ich war zwar verwundert, dachte aber dann, dass diese letzte Zahlung damit zu tun haben könnte, dass ich zu Beginn nur den halben Lohn bekommen würde (hatte ja auch erst seit einem halben Monat Arbeit).

Jetzt bekam ich ein Schreiben vom Jobcenter, wo nicht nur die Zahlung für April, sondern auch die für März zurückgefordert wird. Die Begründung lautet, ich hätte im März ja schon gearbeitet und dafür auch Lohn bekommen. Ich kann noch halbwegs verstehen, dass ich das Geld für April zurückzahlen soll, aber warum für März? Laut deren Rechnung hätte ich zuletzt Anfang Februar vom Amt Geld bekommen dürfen und hätte dann knapp 2 Monate später (der Lohn kam immer 5 Tage vor Monatsende), also Ende März einen (halben) Lohn gehabt, mit dem ich im Nachhinein den Monat März und dann auch noch den April hätte beschreiten sollen.

Ich bin definitiv kein Sozialschmarotzer und wenn ich zu viel Leistungen bekommen habe, dann zahle ich diese auch gerne zurück. Nur komme ich mir im Moment so vor, als würde das Jobcenter mich über den Tisch ziehen. Ich habe bereits Widerspruch eingereicht und jetzt einen Bescheid bekommen, dass dieser abgelehnt wurde.

Meine Frage ist jetzt: Hat das Jobcenter recht die(vollständigen) Leistungen für März und April zurückzuverlangen oder ist dem Amt da ein Irrtum untergekommen?

Vielen Dank im Voraus!

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