Anfechtung des Kaufvertrages wegen Arglistiger Täuschung?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich Denke der Käufer hat vor Gericht kein Erfolg, wie seht Ihr das?

Ich denke, dass das nicht vor Gericht landet. Wegen der Verjährung (1 Jahr) kommt es zwar auf das Verkaufsdatum an, denn Verkauf im August plus 6 Wochen würde bedeuten Mitte Oktober, was wir gerade haben, aber bei einem Privatverkauf unter Ausschluss der Garantie und Gewährleistung hat der Käufer keine Chance.

Ich habe vor fast 2 Jahren einen 13 Jahre alten Mercedes gekauft, mit 140.000 km. Jetzt hat er 210.000 km auf der Uhr. Ich kann sicher nicht beim Verkäufer einen Getriebeschaden reklamieren (den ich nicht habe, nur als Beispiel), weil es viel zu lange her ist, und es ein Privatverkauf war.

Dazu kann man dich nicht dafür verantwortlich machen, dass es einen Schaden gab, den sogar der Mitarbeiter des TÜV übersehen hat.

Der Anwalt hat echt Fantasie! Wer mit arglistige Täuschung kommt, braucht schon verdammt gute Argumente und das durchzusetzen und indirekt beschuldigt er ja den TÜV (ö. ä.) der Schlamperei und Mitschuld.

Der Wagen ist 13 Jahre alt, da sind Rost völlig normal und als Laie verlässt man sich auf dem TÜV, dass der sowas erkennt. Rost entsteht ja nicht innerhalb 6 Wochen und so schwer, dass da gleich was zusammenbricht.

Übrigens: Gemäß §124 BGB beträgt die Frist ein Jahr, nachdem die arglistige Täuschung bekannt wurde, die Frist scheint hier also abgelaufen zu sein.

§124 DGB Frist ein Jahr ist Richtig aber ab Schaden bzw. ab erkennen des Mangels, und diese Frist war noch nicht abgelaufen, es fehlten noch drei Tage!

die Eigentliche Frage ist ja auch dabei, er Repariert den Schaden für 160,- Euro und kommt 10 Monate später und will jetzt das Fahrzeug zurückgeben... Ein Schelm der böses dabei denkt... das Fahrzeug hat eine Gasanlage verbaut, die Förderung des LPG Gases läuft 2018 ab, vielleicht hängt es ja damit zusammen.

@Rosiho

die Förderung des LPG Gases läuft 2018 ab

Nein, tut sie nicht

 vielleicht hängt es ja damit zusammen

... und das daher eher auch nicht.

Quatsch ,.Du hast einen alten Wagen zum Restwert,am Rande des reinen Schrottwertes und Preises gekauft.

Ein Ermüdungsbruch ist völlig normal und kann auch beim Check nicht vorerkannt werden.

Arglistische Täuschung ist,ein Getriebe,wo in einem Gang ,ein Zahnrad defekt ist,ein Zahn fehlt,durch das reindrücken einer Banane zu übertünchen.^^

"ein Jahr danach kommt ein schreiben vom Anwalt: Anfechtung des Kaufvertrages wegen Arglistiger Täuschung," 

Ich wage zu bezweifeln, dass das Schreiben von einem Anwalt stamm. 

Hast du geprüft, ob es die besagte Kanzlei überhaupt gibt? 

habe nachgeschaut, den Anwalt gibt es wirklich, egal wo aussichtslos die Sache ist, ein Anwalt verdient immer

das sehe ich auch so, er hat ein altes Auto gekauft da gibt es immer irgendwelche Schäden. Für 1000,- € gibt es keinen Neuwagen. Ich denke der Käufer und der Anwalt bluffen nur.

Was möchtest Du wissen?