Villeicht hilft das weiter:

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/vermoegenswirksame-leistungen-3-unschaedliche-verfuegungsmoeglichkeiten_idesk_PI10413_HI664208.html

Ich denke nicht, dass der Gründungszuschuss relevant ist.
Es zählt die Dauer der Arbeitslosigkeit (mindestens 1 Jahr ununterbrochen) bzw. die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nach Eigenkündigung des Arbeitsverhältnisses (siehe Link!).

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Da im SGB II das Zuflussprinzip (nicht das Entstehungsprinzip) gilt, wird Dein Dezember-Gehalt im Januar angerechnet. Wenn es Deinen Bedarf (Regelbedarf plus Kdu/Heizung) abzüglich der gesetzlichen Freibeträge übersteigt, hast Du für Januar keinen Anspruch auf Hartz IV. Das ist leider so.

Falls das Februar-Gehalt noch im Februar auf Deinem Konto eingehen würde, könntest Du den neuen Arbeitgeber evtl. bitten, dieses erst am 01. Februar zu überweisen. So hättest Du zumindest für Februar einen ALG-II-Anspruch.

Auf jeden Fall musst Du dem Jobcenter den neuen Job spätestens bis zum Stellenantritt melden, damit Du nicht gegen Deine Mitwirkungspflicht verstößt.

Vielleicht hast Du ja Glück und der Antrag wird schon in den nächsten Tagen bearbeitet und damit auch die Februar-Zahlung angewiesen. Ansonsten könnte es sein, dass das Jobcenter erstmal nicht zahlt - bis Du belegt hast, dass Du im Februar tatsächlich keinen Gehaltszufluss hattest.

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Wenn er seinen Anspruch auf ALG I vor Beginn der 6monatigen Beschäftigung bereits aufgebraucht hatte, wird er jetzt keinen Anspruch auf ALG I haben, da er mindestens wieder 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein muss, um für 6 Monate einen neuen ALG-I-Anspruch zu haben.

Die "Anspruchsdauer bei kurzer Anwartschaftszeit" greift meiner Ansicht nach in diesem Fall nicht, da hierfür 4 Bedingungen erfüllt sein müssen, von denen die 2. ("es sich überwiegend um Beschäftigungsverhältnisse gehandelt hat, die von Vornherein auf nicht mehr als sechs Wochen befristet waren") nach dem hier geschilderten Sachverhalt nicht zutrifft.

http://www.arbeitsagentur.de/nn_25638/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Anwartschaftszeit.html

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Ganz unten auf der 1. Seite der Anlage N (Zeile 29) kann man Andere Lohn-/Entgeltersatzleistungen, z. B. Arbeitslosengeld, eintragen. Entsprechende Bescheinigung vom Arbeitsamt nicht vergessen!

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Nein, weshalb sollte man die KK wechseln müssen.? Zumindest, wenn man gesetzlich versichert ist, ist das ganz bestimmt nicht nötig. Wie es sich allerdings bei einer prvaten Krankenversicherung verhält, kann ich nicht sagen.

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Nein, soviel ich weiß, ist es egal, aus welchem Grund die Beiträge nicht gezahlt werden.

Ich war selbst über 1 Jahr arbeitslos und habe meine beiden kapitalbildenden LVs zeitweise beitragsfrei gestellt. Das nannte sich "Beitragsverrechnung". Dabei werden die nicht gezahtlen Beiträge von bereits angespartem Guthaben "genommen", so dass die Versicherungssumme meines Wissens gleich bleibt, wobei der Auszahlungsbetrag am Ende natürlich etwas geringer ist.

Obwohl ich am Telefon meine Arbeitslosigkeit erwähnt hatte, wurde danach aber nicht weiter gefragt bzw. ein Nachweis verlangt, da es ohne Belang ist.

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zu 1:

Meines Wissens darf man pro Jahr höchstens 3 Wochen "ortsabwesend" sein, aber natürlich nur mit Zustimmung der Agentur für Arbeit. Ob man dann bei einer Arbeitslosigkeit, die mitten im Jahr beginnt, nur anteilig "Anspruch" hat, kann ich nicht sagen. Das musst Du ohnehin mit Deinem Arbeitsvermittler abklären.

zu 2:

Man muss lediglich sofort mitteilen, dass man wieder arbeitsfähig ist, am Besten auf dem Vordruck "Veränderungsmitteilung".

Das steht aber auch genau in dem "Merkblatt für Arbeitslose". Das müsstest Du bei Arbeitslosmeldung erhalten haben, ansonsten kannst Du es noch anfordern oder im Internet runterladen.

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Was heißt "azubi ende der 2 monat"? Du bist Azubi und Ende des 2. Monats schwanger?

Als ALG2-Empfänger hat man neben den "normalen" Leistungen ggf. Anspruch auf sogenannte "Einmalige Leistungen". Dazu gehört auch die Erstausstattung für Bekleidung und Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt.

Also am Besten so schnell wie möglich zum Jobcenter und beraten lassen bzw. Antrag stellen.

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Der sogenannte Regelbedarf beträgt für Dich 364 € und für Dein Kind 215 €. Dazu kommen noch die "Kosten der Unterkunft", also Miet- und Heizkosten, die voll übernommen werden soweit sie "angemessen" sind. Von diesem Gesamtbetrag werden dann Deine Einnahmen abgezogen.

Falls Du "verwertbares Vermögen" hast, das bestimmte Freigrenzen übersteigt, musst Du erst dieses für Deinen Lebensunterhalt einsetzen und erhältst erst dann ALG2, wenn die Freigrenzen nicht mehr überschritten werden.

Solltest Du das entsprechende Merkblatt SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende von der Bundesagentur für Arbeit noch nicht haben, kannst Du es Dir über folgenden Link herunterladen:

www.arbeitsagentur.de --> Veröffentlichungen

Dann bei "Suche" am Besten genau den hier in Fettschrift geschriebenen Merkblattnamen eingeben.

Dieses Merkblatt ist für's Erste schon nicht schlecht und da stehen auch alle z. Zt. gültigen Beträge drin.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

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Sie soll auf jeden Fall Sozialgeld beantragen. Wenn das Grundstück z. Zt. nicht verkauft werden kann, ist es ja jetzt nicht verwertbar. Falls das als "Grund" nicht reicht:

Jeder hat einen Freibetrag für Vermögen von 150 Euro für jedes vollendete Lebensjahr (also Alter mal 150). Mit 50 Jahren z. B. darf man daher Vermögen im Wert von 7.500 Euro haben, das nicht angerechnet wird. Dazu kommt noch ein Freibetrag pro Person von 750 Euro für notwendige Anschaffungen. Vermögen aus Riester-Verträgen und unter bestimmten Bedingungen auch Vermögen, das der Altersvorsorge dient (z. B. Lebensversicherungen), bleibt ebenfalls unberücksichtigt.

Die Chancen auf eine Bewilligung von Sozialgeld stehen also nicht schlecht. Deshalb auf jeden Fall noch in diesem Monat den Antrag stellen, denn die Leistung wird immer ab dem 1. des Monats gezahlt, in dem der Antrag gestellt wird.

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