Warum könnte eine Bank einen Grundbucheintrag gelöscht haben wollen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz einfach, die befürchten, dass der Eigentümer irgendwann die Löschungsbewilligung verbummelt und beim Erbfall dann die Erben wegen einer neuen Löschungsbewilligung an die Bank herantreten und sauer sind, wenn da Geld kostet.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke, wfwbinder. Könnte es noch mehr Gründe geben?

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wfw: Genau so sehe ich es auch. Uralt-Vorgänge suchen, Grundbuchauszug prüfen, Urkunde erstellen, wegen der Kosten von z.B. 50 € unerfreuliche Korrespondenz führen usw.

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Gegenfrage - welchen Vorteil hätte sie, da immer noch drinzustehen?

Den Vorteil, dass der Darlehensnehmer, sollte er in der Zukunft ein weiteres Darlehen benötigen, sich wieder an dieses Institut wendet.

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Kann ich Schadenersatz für Belästigung durch unerwünschte Werbung bekommen?

Gibt es so etwas? Der Sachverhalt: seit ein paar Wochen werde ich von einer regionalen Bank (und deren Kooperationspartner easy ...) mit Briefen "bombardiert" in denen mir ein Kredit angeboten wird. Ich habe aber noch nie im Leben einen Kredit aufgenommen und dürfte (wenn überhaupt) nur einen äußerst positiven Eintrag bei der Schufa oder ähnlichen Agenturen haben. Von dort haben die meine Adresse bestimmt nicht. Weiterhin kommt noch dazu, dass ich noch nie ein Konto oder eine sonstige Verbindung zu dieser regionalen Bank hatte. ABER: mein Opa hat bei einer Filiale in dem Stadtteil, in der er wohnt, ein Sparbuch bei dieser Bank. Und (welch Zufall!): genau von dieser Filiale erhielt ich als erstes einen Brief, in dem Sie mir einen Kredit angeboten haben. Und der nächste "Zufall": mein Opa hat mich als Begünstigten bei seinem Sparbuch eintragen lassen, falls Ihm etwas zustoßen sollte. Daher ergibt sich für mich die Schlussfolgerung: die Herrschaften von der Regionalbank haben missbräuchlich meine Adresse dazu benutzt, um mir unerwünschte Werbung zuzuschicken. Dazu haben Sie das Ganze auch noch an Ihren Kooperationspartner (easy...) in einem anderen Bundesland weitergeleitet, der mich jetzt auch Werbebriefen für Kredite belästigt. Natürlich könnte ich jetzt Mails und Briefe schreiben, in dem ich die Bank und den Kooperationspartner auffordere, meine Adresse aus Ihrer Datenbank zu streichen. Aber davon habe ich nichts. Deswegen die Frage: könnte ein cleverer Anwalt so etwas wie Schadenersatz für mich heraus schlagen wegen der Belästigung durch unerwünschte Werbung und Verstoßes gegen irgendwelche Datenschutz-Bestimmungen? Weil ich sonst Verbraucherschutz, Medien und ggf. auch noch Behörden informieren würde? Meinungen und Tipps? Danke im Voraus!

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