Warum ist das Gemeinschaftskonto nicht sofort mit Auflösung der WG ebenfalls aufgelöst worden? Es war ja ausschließlich für die Kostenabwicklung dieser WG gedacht und hätte sofort nachdem alle Schlussabrechnungen gelaufen waren, aufgelöst werden müssen. Ist Dir bewusst, dass Du für alle evtl. Überziehungen in der Mithaftung bist?

Außerdem ganz schön leichtfertig, über drei Monate nicht zu bemerken, das da noch 3 mal €400 "versehentlich" überwiesen wurden. Aber das wirst Du ja sicher selbst schon festgestellt haben und daraus lernen.

So einfach, wie Du Dir das jetzt aber vorstellst, funktioniert es leider nicht.

1.Das Wichtigste ist zunächst, Dir die €1.200 zurück zu überweisen, das geht natürlich. Warum hast Du das nicht längst gemacht? Wenn Du wirklich zuviel Geld überwiesen und außerdem noch Zugriff auf das Konto hast, warum fragst Du Deinen Mitbewohner? Mach das selbst, und zwar möglichst sofort.

2.Mit welchem Argument weigert er sich denn, das Geld zurück zu überweisen?

3.Den Dauerauftrag an den neuen Vermieter kannst Du zwar löschen, aber das nutzt Dir nicht viel, denn der kann ja sofort wieder neu eingerichtet werden oder die Miete kann per normaler Überweisung bezahlt werden.

4.Deinen ehemaligen Mitbewohner anzuzeigen, bringt Dir gar nichts. Geld nicht zurück zu zahlen ist nicht zunächst mal nicht strafbar. Die Rückzahlung müsstest Du dann, wenn z.B. kein Geld mehr auf dem Konto sein sollte, auf dem mühsamen zivilrechtlichen Weg durchsetzen: Schriftliche Zahlungsaufforderung, Mahnbescheid, Gerichtsverfahren, wobei Du natürlich die Berechtigung der Forderung beweisen musst.

5.Es nutzt Dir nichts, das Konto einseitig "sperren" zu lassen. Bei einem Gemeinschaftskonto geht fast alles immer nur, wie der Name schon sagt, gemeinsam. Da müsst ihr euch schon beide zur Bank begeben und das Konto auflösen oder umschreiben lassen.

https://www.gemeinschaftskonto24.net/gemeinschaftskonto-kuendigen/

6.Du könntest aber, wenn Dein ehemaliger Mitbewohner sich nicht kooperativ zeigt, folgendes überlegen: Da es sich bei dem Konto offensichtlich um ein "ODER"-Konto handelt (falls Du nicht weißt was das ist: google!) wäre es eine Überlegung, Deinen ehemaligen Mitbewohner aus dem Konto entfernen lassen

Falls es sich bei dem Gemeinschaftskonto um ein ... ODER-Konto handelt, so hat jeder der zwei Kontoinhaber durchaus die Möglichkeit, den anderen Kontoinhaber entfernen zu lassen. Da es sich nicht um eine Kontoauflösung handelt, ist dafür keine Zustimmung des betroffenen Kontoinhabers notwendig. Daher kann es in der Praxis durchaus passieren, dass der eine den anderen ... einfach aus dem gemeinschaftlichen Konto entfernen lässt. Nachdem dies geschehen ist, hat der vorherige zweite Kontoinhaber keine Verfügungsgewalt mehr über das Girokonto.

http://www.girokonto.org/ratgeber/gemeinschaftskonto-gemeinsames-konto

Das hängt natürlich davon ab, ob das Konto im Plus oder Minus ist. Nicht dass Du einen evtl. Dispo zunächst allein der Backe hast.

Sieh zu, als erstes das Geld zurück zu überweisen, dann sprich mit Deinem Kontrahenden über eine umgehende Kontoauflösung bzw. eine alleinige Kontoübernahme durch ihn. Falls er nicht einverstanden ist, geh sofort zur Bank (s.o.). Die können Dich vielleicht auch noch zusätzlich beraten.

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Gar nicht, wer außer ihnen sollte denn die Entscheidung über ihre Privatinsolvenz treffen bzw. verzögern können/dürfen?

Sie sollten schnellstmöglich Privatinsolvenz anmelden, niemand muss damit warten, "weil eine Immobilie noch frei auf dem Markt angeboten werden soll". Wer hat denn so einen Unsinn erzählt, etwa die Bank? Das Gebäude gehört wohl doch sowieso (als Sicherheit) der Bank, die dann ggf. die Zwangsversteigerung betreiben muss. Auch wenn die Bekannten das Haus "freihändig" verkaufen würden, würde die Bank den Erlös sofort kassieren und gegen das Darlehen verrechnen. Für denjenigen, der Privatinsolvenz anmelden will, macht ein Mehrerlös aus einem freihändigen Verkauf kaum einen Unterschied, wohl aber für die Bank.

Sobald die Privatinsolvenz in die Wege geleitet ist, ist wenigstens ein Teil des Stress weg und alles was man danach zahlt, wirkt sich positiv für den Insolventen aus. Alles was vorher noch gezahlt wird, ist weg und verloren.

Sie sollen unverzüglich zu einer kostenfreien Schuldnerberatung in der Nähe gehen

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Grundsätzlich reicht auch ein einfacher Zettel aus. Whatsapp kann helfen, welche Beweiskraft WA allerdings hat, ist mir nicht bekannt.

Ob der Zettel allein als Beweis ausreicht, hängt davon ab, was für ein Text auf dem Zettel steht, also daraus hervorgeht, dass Du ihm diese Beträge geliehen hast und ob er das unterschrieben hat. Wenn ja, ist das ein "Schuldschein".

Hier findest Du eine Info, wie Du vorgehen könntest:

https://www.vzhh.de/themen/einkauf-reise-freizeit/mahnungen-inkasso/mahnverfahren-so-kommen-sie-ihr-geld

Ob sich der Aufwand und die Kosten lohnen, musst Du selbst entscheiden. Falls Du Recht bekommst, ggf. vor Gericht, muss er allerdings alle Kosten tragen.

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Lies mal hier, das scheint mir recht gut erklärt:

https://www.vzhh.de/themen/einkauf-reise-freizeit/mahnungen-inkasso/mahnverfahren-so-kommen-sie-ihr-geld

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Nein, gibt es nicht.

Mehr Erträge sind nur mit höherem Risiko möglich, dann aber auch mit der Möglichkeit, dass man nach drei Jahren, wenn man das Geld braucht, im Minus ist.

Mach drei Jahre Festgeld und ärgere Dich nicht weiter über die niedrigen Zinsen, das bringt leider gar nichts. So ist es eben im Moment und leider nicht zu ändern.

https://www.finanztip.de/festgeld-vergleich/

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"Automatisch" ist bei einem Aktienkurs gar nichts.

Die Entwicklung eines Aktienkurses hat zunächst mal nichts mit dem Börsenplatz zu tun, sondern entsteht durch Angebot und Nachfrage. Soweit eine Aktie ein entsprechendes Marktvolumen (wie Facebook) hat und daher permanent irgendwo gehandelt wird, ändert sich der Kurs ständig und kann auch innerhalb kurzer Zeit stark schwanken.

Wie gesagt, da passiert nichts automatisch.

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Ja, das musst Du.

Du hattest 6 Wochen Zeit, Dich umfassend zu informieren und ggf. das Erbe auszuschlagen, falls dieses z.B. überschuldet war. Dass Du nichts von den Schulden wusstest, ist leider Dein Problem.

Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, in denen diese Entscheidung reversibel ist.

https://www.finanztip.de/erbausschlagung/

Ich gehe aber nach Deiner Frage bzw. Deinem folgenden Kommentar davon aus, dass das Erbe nicht überschuldet war, sondern sich trotz der Insolvenzforderung noch ein Überschuss ergeben hat. Daher hätte eine Ausschlagung des Erbes keinen Sinn gemacht und es ist lediglich für Dich eine unangenehme Sache, das sich das Erbe jetzt noch unerwartet um die zu begleichende Forderung reduziert. Hoffentlich ist das Geld noch nicht ausgegeben.

Über die Insolvenz Deines Vaters bzw. seine Schulden wird es sicher ausreichend Informationen in dessen Unterlagen geben, die Dir ja als Erbe komplett zur Verfügung stehen.

Über Insolvenzen bekommt man Informationen bei den Registergerichten bzw. den schon in einer anderen Antwort genannten Insolvenzbekanntmachungen.

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Ich habe selbst weder Fonds noch einen Sparplan, kann Dir daher also nicht direkt eine kompetente Antwort geben, außer: Du hast recht, simpel geht fast nie.

Etwas schwierig könnte sein, dass sich die Regelungen für die Fonds-Besteuerung Anfang dieses Jahres geändert haben. Außerdem gab es permanent Käufe (Wiederanlage der Auschüttungen) und Verkäufe (Begleichung der Kosten), FIFO, siehe @LittleArrow.

Du hattest ja sicher auch einen Freistellungsauftrag, so dass ein Teil der Erträge bereits steuerfrei war und ein Teil der Fondsanteile ist aus der Zeit vor Einführung der Abgeltungssteuer, also möglicherweise bis Ende 2017 steuerfrei (gewesen).

Zur weiteren "Vereinfachung" möchtest Du nur die Häfte verkaufen. Nach meinem Gefühl scheint die Berechnung ziemlich kompliziert.

Ich würde mich mal mit der Fondsgesellschaft in Verbindung setzen, die müssten Dir dazu etwas sagen können, denn soweit ich weiß, berechnen die die Abgeltungssteuer automatisch. Dazu habe ich aber gelesen, dass diese Berechnungen nicht immer korrekt sein sollen, man sie also überprüfen sollte.

Wichtig wäre auch, zu wissen, wie groß die zu versteuernden Beträge überhaupt sind, um beurteilen zu können, in welchem Umfang sich ein Prüfaufwand überhaupt lohnt.

Hier ein paar Links zu kompetenten Seiten, dort solltest Du auch Hinweise finden:

https://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-vorsorge/fondsbesitzer-aufgepasst-demnaechst-werden-auch-auf-altbestaende-steuern-faellig!-1001316477

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fonds-serie-teil-2-durchblick-bei-der-neuen-fondssteuer/20557892.html

Eventuell könnte es, je nach erwarteter Steuerhöhe sinnvoll sein, sich dort Beratung zu suchen, das kostet nicht viel:

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/wie-funktioniert-die-abgeltungssteuer.html

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Dann hilft nur, sich selbst die entsprechenden Kenntnisse anzueignen. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

Als Hilfe gibt es neutrale Informationen (z.B. Bücher von Finanztest)

https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/

oder online-Infodienste, z.B.

www.finanztip.de

Wichtig ist, dass man sich Informationen ausschließlich bei neutralen Stellen holt, wo selbst keine Anlageprodukte angeboten werden.

Wenn man ganz großes Glück hat, hat man jemanden im Freundeskreis, der einem etwas Grundlagenwissen beibringen kann.

Allerdings äußerste Vorsicht! Es darf nur um Grundlagenwissen gehen. Niemals irgendwelche im Verwandten- oder Freundeskreis vermittelten Versicherungen oder Geldanlagen abschließen. Das führt fast immer zu Problemen.

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Erfahrungen mit Profinance habe ich leider nicht, aber die scheinen seriös zu sein (Bewertung durch Finanztest und Ökotest lt. Homepage, habe ich nicht geprüft).

Ich habe (einige Zeit zurückliegende) gute Erfahrungen mit

https://www.avl-investmentfonds.de/Fondsvermittler

gemacht.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Kauf über einen Fondsvermittler natürlich Sinn macht. Wenn diese seriös sind, bracht man sich über die Einhaltung der Zusagen bzgl. Treuebonus, Prämien etc. (soweit gesetzlich zulässig) keine Sorgen zu machen.

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Lies mal gründlich die folgenden Links:

https://www.finanztip.de/altersvorsorge/

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

Dann hast Du einiges an Grundlageninformationen und kannst Deine Entscheidung vielleicht selbst treffen.

Meine Tipps dazu sind:

1.Drei Monatsgehälter als "Notfallreserve" auf ein Tagesgeldkonto (+/- 0,5%).

https://www.finanztip.de/tagesgeld/

2.Vielleicht ein weiteres Teil als Festgeld 1-2 Jahre zu 1,2-1,4%

https://www.finanztip.de/festgeld-vergleich/

3.Z.B. Sparplan, keine Aktienfonds, sondern Indexfonds (siehe erste Links), und immer daran denken: Aktien und Fondsanlage immer nur mit Geld, welches man 10-15 Jahre entbehren kann, damit man schlechte Börsenzeiten "aussitzen" kann.

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Sofort mit Deinen Eltern sprechen, anders kommst Du nicht aus der Geschichte heraus.

Dass Deine Eltern "nichts wissen dürfen", das hättest Du Dir vorher überlegen müssen. Es wird höchste Zeit, dass Du lernst, dass man nicht "einfach mal so" ein falsches Alter angeben kann und sich nicht um Gesetze kümmern muss. Das ist Betrug und strafbar.

Dass gestern und heute zwei Mahnungen und ein Mahnbescheid gekommen sind, stimmt sicher nicht, die kommen nie nach 5 Monaten "plötzlich und unerwartet" und dann noch gleichzeitig.

Wenn Du das Geld wirklich korrekt mit der richtigen IBAN überwiesen hast, ist das Geld auch nicht "irgendwie" nicht angekommen, das hat mit der "verlorenen" Bankkarte oder einer Automatenüberweisung gar nichts zu tun.

Wenn das Geld wirklich von Deinem Konto abgebucht wurde, was Du ja auf dem Konto sehen kannst, dann ist das Geld auch beim Empfänger angekommen. Wenn es nicht vom Konto abgebucht wurde, ist es natürlich auch nicht beim Empfänger angekommen. So einfach ist das, das kann man ganz einfach überprüfen.

Willst Du aus der Sache mit einem blauen Auge herauskommen, solltest Du sofort mit der Lügerei aufhören. Das macht es nur schlimmer. Jetzt kann Dir nur noch völlige Ehrlichkeit und eine Beichte bei Deinen Eltern helfen, es gibt keinen anderen Weg.

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Du "forderst" Ratenzahlung von ihm, er "fordert" eine Einkommensbescheinigung.

Fordern darf jeder alles, ob der andere es macht, bleibt ihm überlassen, das ist keine Frage eines Titels oder irgendwelcher Gesetze. Das ist einfach eine normale Verhandlung.

Gib ihm keine Einkommensbescheinigung, dann gewährt er keine Ratenzahlung, bitte Du ihn nicht um Ratenzahlung, sondern zahl die Schulden zurück, dann fragt er auch nicht nach einer Einkommensbescheinigung. So einfach ist das.

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Abgesehen davon, dass Du so einen Kredit von seriösen Anbietern nicht bekommen wirst, warum willst Du einen Kredit aufnehmen, der sicher hohe Zinsen kosten würde um Kredite die Du (von Deinen Gläubigern) wahrscheinlich zinslos eingeräumt bekommen hast, abzulösen?

Was für einen Sinn soll das denn ergeben? Du reduzierst doch Deine Schulden nicht "auf einen Schlag" um 25-35%, sondern Du hättest genauso viel Schulden wie vorher, nur eine Bank als Gläubiger eingetauscht und höhere Kosten.

Du hast doch anscheinend soweit alles richtig gemacht. Lass es wie es ist, zahl jetzt Deine Schulden zurück und fertig.

Zusatz:

Denk bloß nicht über dieses dubiose "Bsa Center Sarl" nach, die hier mehrere (Werbe-)Kommentare hinterlassen haben (ist bereits bei GF gemeldet, aber leider noch nicht entfernt). Aber ich denke, Du bist intellligent genug, das selbst zu wissen.

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Das ist sicher so richtig, da Du ja Genossenschaftsanteile erwerben und Mitglied werden musst. Dein Partner muss das nicht.

Daher bist Du der Vertragspartner der Genossenschaft und Dein Partner ist eben Dein "Mitbewohner". Ich finde das nicht seltsam.

"Untermieter" ist er nicht, es sein denn, Du machst mit ihm einen "Unter-"Mietvertrag. Das wird aber, denke ich nicht zulässig sein, da im Moment sehr viel Missbrauch damit getrieben wird (Airbnb).

Wenn er sich an der Miete beteiligt, das keine Untermiete im rechtlichen Sinn.

Auch nicht unwichtig ist der Punkt, den @Andri123 erwähnt.

Dass Dein Partner bei Dir wohnt, wird natürlich von der Genossenschaft akzeptiert, da Du es angegeben hast und sie sogar das Klingelschild entsprechend anfertigen.

Wenn er von Dir eine entsprechende Bescheinigung erhält und sich dann unter dieser Anschrift anmeldet, muss er auch keinen Mietvertrag vorlegen. Da ist er nicht er Einzige.

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Es ist wenig ergiebig, darüber zu diskutieren, ob das, was Du in den letzten 10 Jahren gemacht hast, sinnvoll war, oder nicht. Hinterher weiss man immer alles besser. "Du hast noch nicht längst verkauft, obwohl die Aktie schon so tief gefallen ist?", "Du hast Die Aktie noch nicht verkauft, obwohl sie schon so hoch gestiegen ist?". Was soll's, das ist Vergangenheit und ohnehin nicht zu ändern.

Ob Du Aktien nun schon 10 Jahre oder erst 10 Wochen "besitzt" und ob sie inzwischen erheblich im Kurs gefallen oder gestiegen sind, ist unerheblich für "den Sinn" einer möglichen Verkaufsentscheidung. Entscheidend ist allein Deine heutige Strategie bzw. Deine heutigen Kurserwartungen. Ich besitze Aktien, die ich schon mehr als 20 Jahre im Depot habe, deren Erträge allein inzwischen schon den Kaufpreis "finanziert" haben und deren Kurswert sich in dieser Zeit vervielfacht hat (zudem dauerhaft steuerfrei, da Kauf vor Einführung der Abgeltungssteuer). Ob ich diese weiter behalte, ist ausschließlich davon abhängig, ob ich deren Zukunftsaussichten so einschätze, dass ich sie zum aktuellen Kurs kaufen würde.

Gleiches gilt für eine Aktie, die erheblich im Kurs gefallen ist (soweit kein aktuelles Insolvenzrisiko besteht). Auch diese kann aus aktueller Sicht ein erhebliches Kurspotential haben. Auch wenn ich heute sicher keine DB-Aktien kaufen würde, gibt es dazu ganz unterschiedliche Ansichten. Diese Frage/n sollte man daher aufgrund von selbst recherchierten Informationen eigenständig entscheiden.

Du gehörst, wie hier schon geschrieben wurde, zu den inaktiven Anlegern, was nicht negativ sein muss. Ob man als solcher sein Geld besser in Aktienfonds oder ETFs (die ich bevorzugen würde) anlegen sollte, ist ebenfalls eine individuelle Frage, die jeder für sich beantworten muss. Ich bin z.B. "inaktiver Anleger" und habe nur Einzelaktien.

Die erste Frage an Dich wäre, warum willst Du Dich überhaupt von den Aktien trennen? Brauchst Du das Geld oder würdest Du es direkt neu investieren wollen?

Es ist ggf. nicht unwichtig, zu berücksichtigen, dass (weitere) Kursgewinne, zumindest bei der Telekom-Aktie steuerfrei wären. Würdest Du diese verkaufen und das Geld neu investieren, müsstest Du mit der neuen Aktie je nach Deinem Steuersatz für einen gleichen Gewinn nach Steuern eine gleich hohe Dividende und eine um 100% bessere Kursentwicklung haben.

Zu Deiner Zusatzfrage:

Rechnen kannst Du aber schon? ;-)

Verkaufserlös + Dividenden/Erträge - Kaufpreis = Gewinn/Verlust

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Schreib an das Inkassounternehmen, dass diese Bestellungen nicht von Dir sind und Du die Forderungen daher nicht akzeptierst.

Wenn Du nichts bestellt hast und Deine Mutter das ohne Dein Wissen in Deinem Namen gemacht hat, dann hat sie (leider) betrogen und Du bist dafür nicht verantwortlich. Das Erbe hast Du ja ausgeschlagen, also kann Dir nichts passieren.

Das Inkassounternehmen bzw. Otto/Neckermann müssen ja Bestellunterlagen haben, anhand derer sie Ihre Forderung nachweisen können. Einfach so sagen, wir haben keine Unterlagen, geht nicht. Da könnte ja jeder kommen und beliebig irgendwelche Beträge fordern.

Gleichzeitig würde ich mit den Unterlagen zu einer Verbraucherzentrale in Deiner Nähe gehen und mich dort zusätzlich beraten lassen. Das kostet nur ein paar € und die kennen sich damit aus.

https://www.verbraucherzentrale.de/

Etwas nach unten scrollen, da findest Du die Suchfunktion, wo bei Dir in der Nähe eine ist. Viel Erfolg!

Und warte damit nicht mehr lange, gleich in der nächsten Woche erledigen! Da können Fristen ablaufen, die hoffentlich inzwischen noch nicht abgelaufen sind. Ohne zu meckern: Warten und den Kopf in den Sand stecken, ist immer die schlechteste Lösung. Solche Dinge erledigen sich nie von selbst, sondern können nur schlechter werden, wenn man nichts tut. Im schlechtesten Fall musst Du für dinge bezahlen, die Du eigentlich nicht verantwortlich bist!

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Wie hier schon empfohlen wurde:

Miete Dir ein Schließfach und pack Dein Dein Geld in bar dorthin. Dann hast nur Du einen neutralen Schlüssel, an dem man nichts erkennen kann. Das ist die günstigste und sicherste Lösung.

Du brauchst weder einen Notar noch einen Vermögensverwalter dafür, beides unnötige Kosten.

Und noch zwei Anmerkungen zu Deiner Situation.

1) Nachdem Du geschieden bist, denke ich, dass Dein Vermögen vom Jobcenter nicht mehr berücksichtigt wird. Du musst allenfalls bei der Scheidung festgelegten Trennungsunterhalt an Deinen Mann zahlen, der dann vom Jobcenter gegengerechnet wird.

2) So lange Du nicht geschieden bist, musst Du korrekte Angaben über Deine Vermögensverhältnisse machen, sonst ist das Betrug und strafbar.

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Natürlich muss er nicht haften und das hat gar nichts mit Trennungsjahr oder ob die beiden verheiratet sind, zu tun.

Niemand darf "auf den Namen eines anderen" etwas bestellen, das ist Betrug.

Sofort Strafanzeige stellen und das Unternehmen, dessen Rechnung nicht bezahlt wurde, darüber informieren und dieses auffordern, den Schufa-Eintrag löschen zu lassen. Ggf auch eine Kopie an die Schufa senden.

Ich würde mir überlegen, die Sache von einem Anwalt regeln zu lassen, damit alles rechtlich einwandfrei abläuft.

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