Die Anrechnung des eigenen Einkommens bei Bezug von Witwenrente erfolgt so: . Wenn das monatliche Nettoeinkommen des Hinterbliebenen ab 1. Juli 2020 oberhalb eines Freibetrags von 902,52 Euro West bzw. 877,27 Euro Ost liegt, wird es auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. 40 Prozent des Betrages, der 902.52 Euro im Westen und 877,27 im Osten übersteigt, wird von der Hinterbliebenenrente abgezogen. Bei hohem eigenen Einkommen (oder auch eigener Rente) besteht dann nach geltendem Recht kein Anspruch mehr auf Hinterbliebenenrente.

Während des sog. Sterbevierteljahrs erfolgt noch keine Anrechnung.

(Der Freibetrag für die Einkommensanrechnung ist mit dem aktuellen Rentenwert verknüpft. So ist sichergestellt, dass er mitwächst, wenn die Renten erhöht werden. Die Rentenwerte ändern sich jährlich am 1. Juli.)

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Zunächst mein Beileid. Bitte lies die folgende Broschüre. Da steht alles drin zu kleiner und großer Witwenrente. Beachte auch die Einkommensanrechnung.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/hinterbliebenenrente_hilfe_in_schweren_zeiten.pdf?__blob=publicationFile&v=6

Grundsätzlich gilt: Keine Rente ohne Antragstellung.

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Hier geht es um die Anrechnung des eigenen Einkommens bei Bezug von Witwenrente. Wenn das monatliche Nettoeinkommen des Hinterbliebenen ab 1. Juli 2019 oberhalb eines Freibetrags von 872,52 Euro West bzw. 841,89 Euro Ost liegt, wird es auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. 40 Prozent des Betrages, der 872,52 Euro im Westen und 841,89 im Osten übersteigt, wird von der Hinterbliebenenrente abgezogen. Bei hohem eigenen Einkommen (oder auch eigener Rente) besteht dann nach geltendem Recht kein Anspruch mehr auf Hinterbliebenenrente.

(Der Freibetrag für die Einkommensanrechnung ist mit dem aktuellen Rentenwert verknüpft. So ist sichergestellt, dass er mitwächst, wenn die Renten erhöht werden. Die Rentenwerte ändern sich jährlich am 1. Juli.)

Das kann gut sein, dass die Rückforderung hier rechtens ist. Anhand meiner o.g. Zahlen kannst Du es selbst ausrechnen.

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Gib hier mal Deine Daten ein und schau, was bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen herauskommt:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste/Online-Rechner/RentenbeginnUndHoehenRechner/rentenbeginnrechner.html

Wenn Du den Schwerbehindertenstatus bereits hast, kommt diese Rentenart in Frage. Ansonsten würde ich raten, es zu beantragen.

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Ich hätte da noch einen Tipp, wenn beide Eltern Rentner sind, dann ist Folgendes möglich:

Auf der Seite Anforderung von Druckprodukten für Versicherte bei der Rentenversicherung unter diesem Link:

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

in die Zeile Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt (Versichertenrente) anklicken (beide Eheleute einzeln), Daten ergänzen. Post kommt schnell.

************************************

Nach Vorliegen der Post von der DRV dann zusammen mit diesem Formular (und ggf. Zinserträgen) zum Finanzamt schicken.

ANTRAG auf Ausstellung einer Nichtveranlagungs- (NV-) Bescheinigung (§ 44a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG)

(gibts im Internet oder beim Finanzamt)

Wenn das Finanzamt die Nichtveranlagungsbescheinigung erstellt, gilt diese dann für 3 Jahre. Achtung: Bei Veränderung in den Voraussetzungen (Scheidung, Tod ...) muss sie zurück gegeben werden.

PS: Die Tatsache, dass sie noch nie eine Einkommenssteuererklärung abgegeben haben, schützt nicht davor, dies tun zu müssen und gegebenenfalls steuerpflichtig zu sein.

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Hallo Birgit, durch Deine 4 Kinder erfüllst Du bereits die Mindestversicherungszeit für eine eigene Rente. Ein Jahr Kindererziehung ergibt fast einen Entgeltpunkt. Bitte hier weiterlesen:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Familie-und-Kinder/Kindererziehung/kindererziehung_node.html

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Hier noch ein Link der Deutschen Rentenversicherung:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Arbeitnehmer-und-Selbststaendige/03_Selbststaendige/selbststaendige_Inhalt.html;jsessionid=2398FA8ECAD6B673C5F1DF7AE123C614.delivery2-8-replication#doc58496146-f190-4116-8e77-d7626a594659bodyText7

Dort heißt es: "Wenn Sie selbstständig tätige Lehrkraft im Haupt- und Nebenberuf oder Erzieher sind, mehr als 450,00 Euro monatlich verdienen und regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, dann sind sie versicherungspflichtig."

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Lies mal hier, was eine Fachanwältin dazu schreibt:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/rentenversicherungspflicht-bei-freiberuflichen-dozenten-lehrkraeften_106965.html?__cf_chl_jschl_tk__=14f8c0b85a4f05a3f264293a6a1b97fafab09de1-1588835414-0-ASFHq-qe5sBH_CB5dWFb8IYeLwyiKWBZwEcdUG-dS6BN-_tEx2y2uNe6svCwzFTJRxeKsbLr8vmJlzeZOqUbm6fzYPZwiT4c-1r7rp3uF0QNSTq_Rkq543stkO9xXRIur3cFSnWUP5fZNnoS7Ybp60VfHV3E1i6tdRnSGRedduQHlPnuLo4cz2zxL21_gWHRKndo8TNAG4oJKCJN5g1NEf3aMzlHcvv6OWpg41XbLvbu2NiQ1XtxNPkYVbaUud99NYD428tCoQ5gN4NCiqmL3QJ279eVo-KwFMwmftk5iPYKrk3-EkGuzDZjYlqi6s7r-ZNXLTqd7aIXTzCF6IXlCrLy9kRDmJca3VFKepjFWgp5GDugrQL5oxMpVpQeykkAlRRNONFTc0mohIsGqb6q4p1_IEuTJU_MmM2TTM1LAZygfHYwUhvF7MF-gSdd3oZR1yH3_3eNwYqzEBLSTaDRopg

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An der Höhe des Rentenzahlbetrages wird sich nichts ändern, nur der Name. Dann ist es die reguläre Altersrente. Durch den Bezug der Erwerbsminderungsrente sind ja keine Anwartschaften hinzugekommen (Entgeltpunkte), die jetzt eine Erhöhung rechtfertigen bzw. dazu führen.

Da in diesem Fall Bestandsschutz gilt, kann die Altersrente nicht geringer ausfallen als die bisherige Erwerbsminderungsrente.

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Hallo, in der Broschüre der DRV steht alles drin (siehe vor allem Seite 9 und 10):

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/hinterbliebenenrente_hilfe_in_schweren_zeiten.pdf;jsessionid=67E04051303033CE55953554418314ED.delivery2-8-replication?__blob=publicationFile&v=6

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Hallo, auf dieser Seite siehe link habe ich gute Informationen gefunden - auch dazu, dass es teuer werden kann, wenn Du später nicht in die gesetzliche Krankenversicherung zurück wechseln kannst. Bitte auch das bedenken !

(Und ja, die Deutsche Rentenversicherung zahlt auf Antrag einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung für Renten.)

Quelle: https://www.finanztip.de/pkv/pkv-wechsel/

"Studenten - Zu Beginn ihres Studiums können sich Studenten für eine private Krankenversicherung entscheiden. Sie sind dann für die Dauer der Hochschulausbildung an diese Entscheidung gebunden. Es gibt für sie spezielle Studententarife. Wenn frisch gebackene Akademiker zum ersten Mal eine hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen, können sie zurück zu einer gesetzlichen Kasse wechseln. Machen sie sich direkt nach dem Studium selbstständig, müssen die Absolventen allerdings privat versichert bleiben, selbst wenn sie wenig verdienen. Sinnvoll ist die private Krankenversicherung vor allem für Studenten, die Kinder von Beamten sind, da sie bis zu 80 Prozent Beihilfe erhalten."

Da Du Dich vor Beginn des Studiums nicht für die private KV entschieden hast, muss nun alles beim Alten bleiben.

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Umschulungen werden immer so geplant, dass Ferienzeiten enthalten sind. Natürlich haben dann alle Lehrgangsteilnehmer zur gleichen Zeit Urlaub. Wer aus besonderen Grund mal einen Tag zwischendrin frei braucht, kann das beantragen. Dies wird in der Regel auch genehmigt.

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Dem Umzug muss das Amt (in Ihrem Fall Recklinghausen) zustimmen, wenn die neuen Unterkunftskosten einerseits angemessen sind und ein wichtiger Grund vorliegt.

Nur wenn die Behörde dem Umzug zustimmt, besteht auch eine Verpflichtung der Behörde zur Übernahme der Umzugskosten. Soweit möglich, sollen die Umzugskosten auch so gering wie möglich gehalten werden.

Zur Berechnung Ihres Anspruchs auf Grundsicherung wird auch das Einkommen (ggf. Vermögen) Ihrer Lebenspartnerin einbezogen, lesen Sie hier ab Seite 12:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/grundsicherung_hilfe_fuer_rentner.pdf?__blob=publicationFile&v=3

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Die gesetzliche Rentenversicherung (gRV) ist bisher keine Erwerbstätigenversicherung, sondern konzentriert sich in Fortführung der Tradition der Bismarck’schen Sozialversicherung auf die Absicherung von Arbeitern und Angestellten (und – als Ausnahmen von der Regel – nur auf einzelne Gruppen von Selbstständigen). Für ein zukunftsfähiges Rentenversicherungssystem und gerechte Renten wird immer mal wieder eine allgemeine Erwerbstätigenversicherung gefordert, in diese sollen alle Erwerbstätigen einzahlen. Hierfür wäre der derzeit gültige Beitragssatz in der gRV in Höhe von 18,6 Prozent zu zahlen. Die Einführung der Erwerbstätigenversicherung seitens des Gesetzgebers wird wohl noch lange dauern - es ist derzeit Zukunftsmusik.

Von daher sollte es selbstverständlich sein, dass sich Selbstständige privat absichern und vorsorgen.

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Für das Jahr 2020 wurde die Verdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten von 6.300 Euro auf 44.590 Euro angehoben. Rentnerinnen und Rentner können daher bis zu 44.590 Euro im Kalenderjahr zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne dass diese gekürzt wird. Die Erhöhung der Verdienstgrenzen soll Personalengpässe entgegenwirken, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Ab 2021 gelten wieder die bisherigen Grenzen.

Die Erhöhung der Verdienstgrenzen gilt nicht für Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten.

Quelle: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/In-der-Rente/Hinzuverdienst-und-Einkommensanrechnung/hinzuverdienst-und-einkommensanrechnung.html

In Bezug auf die Frage nach der Steuerpflicht rate ich, einen Steuerrechner z.B. auf der Internetseite des Finanzministeriums zu googeln.

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Diese Links sollten weiterhelfen:

https://www.steuerschroeder.de/Steuerrechner/Renten-Steuerrechner.html

https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/Abgabenrechner/abgabenrechner.html

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Hallo, die Witwenrente kann man sich nicht auszahlen lassen. Was Du meinst, ist sicher die Rentenabfindung, die es als Starthilfe für die neue Ehe gibt.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/hinterbliebenenrente_hilfe_in_schweren_zeiten.html

Wenn Du anspruchsberechtigt für die Witwenrente vom 2. Ehemann warst/bist, dann würdest Du auch diese Rentenabfindung erhalten. Sollte die zweite Ehe jedoch weniger als 2 Jahre bestanden haben, zum Beispiel nur 14 Monate, bevor Dein 2. Mann gestorben ist, gibt es diese Abfindung nicht 24-fach (wie üblich), sondern nur anteilig in Höhe von 14 Witwenrenten.

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Hallo Sodieda, bis 2010 bestand für hilfesuchende Empfänger von Leistungen nach den Hartz-IV-Gesetzen Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Zum 1.1.2011 hat sich für Bezieher von Hartz-IV die Absicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung geändert: Sie unterliegen nicht mehr der Versicherungspflicht. Empfänger von Hartz-IV Leistungen erhalten keine Pflichtbeiträge mehr durch das Jobcenter. Durch die Reform von 2010 (siehe Haushaltsbegleitgesetz 2011) werden die Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Regel schlechter gestellt. Sie erwerben somit keine neuen Rentenanwartschaften. Bei der späteren Rente gibt es also dafür keinen Cent. 

Der Minijob wirkt sich rentenerhöhend so aus, wie Du in Deiner Frage beschrieben hast, sofern Du die Versicherungspflicht nicht abgewählt hattest.

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