Wie formuliere ich richtig einen Widerspruch an die DRV Bund, hatte Antrag auf Erwerbsmindertenrente

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Den formlosen Widerspruch (wie oben schon geschrieben "Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid vom ... AZ ... Widerspruch ein) kannst Du ohne Begründung sofort abschicken. Schreib noch rein, dass Du die Begründung nachreichst. Damit hast Du schonmal die Widerspruchsfrist gewahrt und kannst Dir in Ruhe Beratung suchen. Mit dem VdK habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Bekomme selbst volle Erwerbsminderungsrente.

Wird schwierig, suche die Unterstützung des Arztes Deines Vertrauens. Zum med. Dienst mußt Du sowieso noch mal.

Was du auch noch machen solltest,verlange von der Rentenversicherung die Unterlagen des medizinischen Gutachtens und den genauen Ablehnungsgrund. Viel Glück

danke für den tipp

Der erste Satz im Text muß lauten:

Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid vom... bei mir eingegangen am... fristgemäß Widerspruch ein. Vergiß nicht das Aktenzeichen anzugeben.

Danach folgt Deine Begründung, bei der ich Dir jetzt nicht helfen kann, weil ich den Sachverhalt nicht kenne. Achte auf die Frist. Sie beträgt meistens 4 Wochen. Das muß in der Rechtsbehelfsbelehrung am Ende Deines Bescheides stehen. Dort müßte auch eine Adresse zu finden sein wo Du Dich persönlich einfinden kannst, Zwecks Widerspruch zur Niederschrift. Das heißt, Dir wird dort bei der Formulierung des Widerspruchs geholfen.

Es kommt immer darauf an, aus welchem Grund die Rente abgelehnt wurde.

Ist es eine medizinische Ablehnung, solltest du den Bescheid mit deinem Arzt durchsprechen und darauf achten, dass alle deine Erkrankungen im Bescheid berücksichtigt wurden.

Ist das nicht der Fall, gib an, dass du auch noch diese und jene Erkrankung hast und dass du insgesamt aus Gesundheitsgründen nicht mehr arbeiten kannst.

Wenn du allerdings arbeitsfähig aus der Reha entlassen wurdest und die Ärzte dort festgestellt haben, dass du noch voll arbeiten kannst, ist es schwieriger.

Denn dann hättest du dich darum kümmern müssen, dass der Entlassungsbericht berichtigt wird.

Widerspruch gegen Bescheid für eine REHA-Klinik mehrmals sinnvoll?

Hallo - habe heute die erneute Ablehnung meiner DRV Bund bezüglich Wunschklinik nach ausführlichen Umstellungsantrag inklusive Begründung meines Hausarztes für diese Wunschklinik erhalten: "Ihrem Wunsch die Leistung in der von Ihnen genannten Einrichtung durchzuführen, können wir nicht entsprechen. Nach unserer Überzeugung ist diese nicht die geeignete Einrichtung, um die festgestellten Funktionsstörungen zu behandeln und die wesentliche Verbesserung Ihrer Erwerbsfähigkeit im Sinne der Rentenversicherung sicherzustellen."

Die von mir und meinem Arzt aufgeführte Wunschklinik behandelt ausschließlich und genau diese Funktionsstörungen! Auf telefonische Nachfrage welche genau ihrer Meinung nach fehlt, kam nur: es fehlt die "Psychosomatik". Es ist eine psychosomatische Klinik, die für den DRV-Bund arbeitet. Nach Rückfrage mit dem dortigen Arzt auch bestätigt. Trotz zugesendeten Behandlungsspektrum und Begründungen von mir und meines Arztes kam diese o.g. 6-zeilige Ablehnung (gleicher Text wie im Bescheid). Kann ich gegen diese von der DRV zugewiesene Klinik nochmal Widerspruch bzw. einen Umstellungsantrag stellen mit gleichen Begründungen, gegebenenfalls diesmal über den VDK? Oder muß ich gleich gerichtliche Schritte als nächstes angehen, um mein Recht auf eine Wunschklinik durchzusetzen? Wie schon gesagt, ich habe keine nachvollziehbare Begründung für die Ablehnung erhalten, denn diese Wunsch-Klinik behandelt ALLE im Antrag aufgeführten Funktionsstörungen.

Wer hat da schon Erfahrungen gemacht und wie geht's weiter nach Ablehnung des Umstellungsantrages? DANKE schon mal für die Rückantworten !!!

Grüßchen von Cat

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