Was tun wenn der Kindsvater seine Umgangstermine nicht einhält?

5 Antworten

Kann man pauschal nicht sagen. Warum musste er das denn über das Gericht machen? Konntet ihr euch nicht ganz normal einigen?

er hat behauptet ich würde die kinder verweigern daher hat es vor gericht geklärt ohne mich zu fragen wie es weiter gehen soll. ich habe stets gefragt wie es weiter gehen soll und seine antwort war stets ist egal - klären wir vor gericht.

Nei aus meiner Sicht nicht, denn Kinder sollten immer über allem stehen.

das sehe ich genauso, bei ihm ist fussball wichtiger.

Gegenfrage: Wenn es wichtigeres gibt, als das eigene Kind, lohnt es sich dann noch darüber sich zu ärgern?

Ich mein, ich kenne diese Situation zu gut und wünsche es keinem Kind der Welt, aber ich für meinen Teil musste lernen, das es für mich einfacher ist, wenn ich mich darüber nicht mehr ärgere, meine Pläne ohne den Kindesvater mache und falls er dann doch vor der Tür stehen sollte - schön. Wenn nicht, macht nichts - ich hab meine Pläne.

Auch meinem Kurzen erzähle ich provokant nicht mehr, wann sein Vater eigentlich geplant hatte zu kommen. So erspare ich allen die Enttäuschung und wenn der Vater doch vor der Tür stehen sollte, allerdings 10 Minuten zu spät (unentschuldigt), gehe ich meinen Plänen nach und bin mit größter Wahrscheinlichkeit nicht mehr da, mit samt dem Kind.

ich ärgere mich nicht wirklich ich find es nur traurig, wenn die kinder 6 und 3 jahre es wissen und der vater sagt wegen fussball dann ab. kannst du mir noch mehr tipps geben wie deine pläne machst.

@silke825

Deswegen sage ich meinem Kurzen nichts. Wir kennen das Spiel leider auch - es wird ein Termin vereinbart, man wartet und ne halbe Stunde später kommt eine Nachricht: Komme doch nicht. Klasse!

Blöd ist nur nun, das der Vater meinem Kurzen nun immer sagt, dann und dann komme ich vorbei und wir machen was. Und wer kommt nicht?! Genau. Ich halte nicht viel davon den anderen Elternteil schlecht zu machen, denn das Kind kann nichts dafür. Aber damit gibt er mir keine andere Möglichkeit, als zu sagen: Er kann nicht kommen. Was mein Kurzer (5) daraus irgendwann machen wird, wird seine Entscheidung sein.

Ich lenke den Kurzen und mich dann gerne ab. Einen langen Waldspaziergang, Spielplätze unsicher machen, Fahhradtouren oder ähnliches. Hauptsache für ne knappe Stunde nicht daheim. Ich lasse mich nicht veräppeln und wenn ihm soviel daran liegt, soll er sich entweder für die Verspätung anmelden, oder eben die Stunde vor der Tür warten. Die Kinder starren auch auf die Uhr und warten... Darauf wird keine Rücksicht genommen und wenn man nur so wenig Möglichkeit hat, seine Kinder zu sehen (bei uns einmal im Monat für 2 Tage - auf seinen Wunsch), sollte man darauf Rücksicht nehmen, komme was wolle...

@Nordengel

ich mach den kindsvater nicht schlecht. wenn ich die kids ablenke tun wir spielen, basteln o.ä. je nach wetterlage

Ich nehme jetzt mal an, dass das häufiger vorkommt, und Du Dich nicht beim ersten abgesagten Termin schon solche Gedanken machst. Du kannst ihn nicht zwingen, diese Termine einzuhalten - das ist auch nicht im Sinn Deines Kindes. Für zukünftige Debatten oder Gerichtstermine dazu würde ich allerdings Aufzeichnungen führen: wann welche Termine ausgemacht wurden, wann mit welcher Begründung abgesagt wurde.....

Lass Dich nicht dazu verleiten, Deinem Kind zu sagen, dass er nicht will, oder dass es ihm nicht wichtig genug ist.... Sag, dass der Vater nicht kann, auch wenn Du innerlich vor Wut kochst. Dem Vater ist es nämlich egal, wie Du über ihn denkst, es verletzt nur Dein Kind, das sich sowieso irgendwann von selber entsprechende Gedanken machen und seine Konsequenzen ziehen wird.

die termine wurden mit einer verfahrenpflegerin zusammen gestellt

@silke825

Na dann ersparst Du Dir den Schritt.... Absagen solltest Du aber trotzdem aufzeichnen: wie lange davor, mit welcher Begründung, wie das Kind darauf reagiert hat....

@kataha

ich schreibe alles auf wenn etwas ausfällt. es kommt die begründung dahinter.

@silke825

Auch, wenn von Dir her mal ein Termin ausfallen müsste, weil das Kind krank ist oder so... Hinterher ist das dann nicht mehr so leicht nachzuvollziehen, da wird "krank" oft als faule Ausrede hingestellt.

Wenn es ausnahmsweise geschieht, wäre es okay. Ich würde mich da nicht groß aufregen, denn es kann immer mal passieren - auch dir. Wegen einer seltenen Gelegenheit, wie zum Beispiel ein ganz wichtiges Fußballspiel lässt man doch nicht seine Kinder im Stich. Sie sind ja bei dir und er hat ja abgesagt. Er könnte ja auch krank werden oder in seiner Familie ist plötzlich einer gestorben...gg! Ich glaube, das Problem liegt ganz woanders, wenn ich schon in der Frage lese, dass der Vater um sein Umgangsrecht kämpfen musste. Legst du ihm wohl Steine in den Weg?

Oder stört es dich? Was, wenn du irgendetwas vor hast und den Kindsvater bittest, einmal mehr auf die Kinder aufzupassen????

Liebe Leute, hört bitte auf, das alles auf den Köpfen der Kinder auszutragen und verhaltet euch wie Eltern und vor allem erwachsene Menschen. Wärt ihr noch zusammen, hätte dich das Fußballspiel auch nicht gestört, oder?

klar hat er abgesagt, aber dann war doch nicht beim fussball. das ärgert mich. wegen krankheit sage ich auch nix das kann jeden treffen. aber fussball ist in meinen augen keinen grund die umgangstermine fallen zu lassen, vorallem wenn man doch nicht beim fussball war und doch die termine hätte einhalten können.

nein ich lege ihn keine steine in den weg. er hat diesmal selbst die termine abgesagt und nicht ich. er hatte am 03.04. und 04.04. umgang mit den kindern, wir kontakt wegen den terminen wo ich ihm sagte das die gemeinsame tochter einen wichtigen termin (ERGO) hatte am 04.04. / ich war bereit diesen termin 04.04. auf heute zu verlegen gleiche uhrzeit auch diesen vorschlag für ´heute hatte er abgesagt aus welchen grund keine ahnung, sagt er mir nicht.

also sag nicht ich würde ihm steine in den weg legen. wenn wir termine absprechen und er diese nicht wahrnimmt

Alleiniges Sorgerecht? Wie bekommt man es?

Guten Abend. Folgendes Szenario: Ein Ehepaar lässt sich nach zwei Jahren Ehe im Jahr 2006 scheiden. Das Sorgerecht wird geteilt für die beiden gemeinsamen Kinder. Die Kinder leben bei der Mutter und es wird vereinbart, dass der Kindsvater jedes zweite Wochenende die Kinder zu sich holt. Von Anfang an kommt der Kindsvater der Regelung nicht nach und holt die Kinder nur sporadisch ab. Z.T. will er die Kinder über Monate hinweg nicht sehen und zeigt kein Interesse. Den Unterhaltszahlungen kommt er über Jahre hinweg nicht nach, die Ex-Frau schlug ihre Unterhaltsansprüche bei der Scheidung aus. Der Vater zahlt seit gut einem Jahr regelmäßig den Unterhalt, da er mittlerweile wieder geheiratet hat und ein weiteres Kind das Licht der Welt erblickte. Die Unterhaltszahlungen bezahlt er an den Rechtsanwalt der Ex-Frau, dieser überweist dann weiter. Die Ex-Frau lebt seit knapp 3 Jahren mit den Kindern und ihrem Lebenspartner (Heirat 2012) in einer gemeinsamen Wohnung. Seit der Kindsvater die neue Partnerin hat und Unterhalt zahlt, zeigt er mehr Interesse, denn er will ja für sein Geld was haben ;). Er holt sie ca. alle 4 Wochen übers Wochenende und bringt sie dann regelmäßig verspätet zurück. Er und seine Partnerin lassen kein gutes Haar an der Kindsmutter und ihrem Partner. Der Kindsvater und dessen Partnerin verleumden und beschimpfen nachweislich die Kindsmutter und deren Partner. Ihre Meinung zu Kindsmutter und deren Partner vermitteln sie den Kindern ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Kinder kommen meist zurück, dass man sie kaum wieder erkennt, völlig unsicher und durcheinander. In den Zeiten zwischen den Wochenenden besteht null Kontakt zwischen Kindsvater und Kindern, kein Interesse. Nun zu den eigentlichen Fragen: Ist es möglich, dass die Kindsmutter auf Grund des sehr raren Kontakts und der wirklich sehr üblen (und nachweisbaren) Nachrede das alleinige Sorgerecht bekommt? Die Nichteinhaltung von Hol- und Bringzeiten, sowie die ausstehenden Unterhaltszahlungen wären dies Gründe?

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