Was passiert wenn ich Urlaubsbescheinigung nicht einreiche beim neuen Arbeitgeber?

10 Antworten

mein neuer AG will eine Urlaubsbescheinigung von meinem bisherigen Arbeitgeber. Da ich 2013 dort aber nicht angestellt war gibt es sowieso keine Urlaubsbescheinigung von denen. Somit wird der gesetzliche Mindesturlaub ja für das Jahr angerechnet und mein neuer AG kann sehen ob ich noch welchen bekommen darf....

mit dem Urlaub beim alten Arbeitgeber hat der neue AG nichts zu tun. Wenn Du am 01.08. dort anfängst stehen Dir 5/12 des gesetzlichen Jahresurlaubs zu und das wars. Auffällig wäre nur wenn Du auf diesen Urlaub verzichten würdest, denn das macht Keiner

wenn das so wäre wozu soll dann die Urlaubsbescheinigung gut sein?? wie kann ich das jetzt am besten regeln?denn eine urlaubsbescheinigung für 2013 kann ich ja garnicht bekommen...

Wenn keine Urlaubsbescheinigung eingereicht wird, darf der neue Arbeitgeber unterstellen, dass du bereits den vollen Jahresurlaub in Anspruch genommen hast und muss dir für das laufende Kalenderjahr keinen anteiligen Urlaub mehr gewähren. Du kannst auch sagen, du hast deinen vollen Jahresurlaub bereits bekommen, ohne eine schriftliche Bescheinigung darüber vorzulegen.

Sollte dein Schwindel auffliegen, ist dein Arbeitsvertrag wegen Irrtum anfechtbar.

also bist du dir sicher wenn ich beim neuen AG sage das ich den vollen Urlaub bereits genommen habe das die von mir keine Urlaubsbescheinigung mehr wollen??bist du Personaler oderßgrüße

Du kannst nur bis 30.7 den "Urlaub " genommen haben, Darüber hinaus zahlt der neue AG Anteilmäßig. Auch ist es völlig egal was du beim V.gespräch gesagt hast. Wichtig ist der Vertrag den du unterzeichnet hast..

warum wollen die dann eine urlaubsbescheinigung haben??

was meinen sie mit zahlt der neue AG anteilsmäßig??ich bekomme doch kein geld für verlorenen urlaub vom neuen AG.....???

Du kannst nur bis 30.7 den "Urlaub " genommen haben

Er könnte durchaus - und zulässig - schon seinen gesamten Jahresurlaub genommen oder bei Kündigung abgegolten bekommen haben.

Beim neuen Arbeitgeber hätte er dann entweder keinen Urlaubsanspruch mehr oder - falls er bei ihm einen höheren hätte als beim "alten" - nur noch die Differenz.

@Familiengerd

Ja, aber das muss man nachweisen..... Und da geht nur mit eienr Besheinigung vom ALTEN AG, das macht KEIN AG nur auf "guten Glauben"

Allgemein gilt nämlich durchaus die "anteilige Regelung"

Deine zukünftiger AG muss schon suadumm sein, wenn er dir nicht auf die Schliche kommt...

WIES O wil ler eig kein Zeugnis? Da steht zb meist nämlich aUCH drin, wann du aufgehört hat? Und WIE willst du erklären, das du für den Fehlzeitraum kein Zeugnis hast und nicht nacheweisen kannst, WO du gearbeitet hat?

@Iwillbeback
Allgemein gilt nämlich durchaus die "anteilige Regelung"

Unsinn. Lies das Bundesurlaubsgesetz!

Du hast also Deinen Lebenslauf gefälscht?

Denn darin wirst Du ja schriftlich angegeben haben, dass Du da und da arbeiten würdest.

Damit kannst Du sogar nach der Probezeit jederzeit entlassen werden, wegen Täuschungsversuch und Vertrauensbruch......

Super Sache....

Und JA, das wird raufkommen. Der Urlaubsanspruch ist hier Dein kleinstes Problem.

Hallo nochmals,

ich danke euch allen für eure antworten. ich habe jetzt mit einem personaler eines großen unternehmens gesprochen. und der sagte mir wenn ich zum neuen arbeitgeber hingehe und sage das ich meinen urlaub vom alten arbeitgeber bereits anteilig genommen habe und mir ledeglich der gesetzliche mindesturlaub beim neuen arbeitgeber zusteht dann fragt keiner mehr nach einer urlaubsbescheinigung.

ferner fragte ich extra nochmal ob es dem neuen AG möglich ist herauszufinden (über steuernummer, sozialversicherungsnr ,lohnsteuerkarte gibts nicht mehr!!) ob ich arbeitslos war. Das ist vollkommen ausgeschlossen da dies ins Datenschutzgesetz fällt. Info kommt aus der Personalabteilung eines großen deutschen Dax Unternehmens....

Danke euch!!

@marcriva100

Im Lebenslauf Deiner Bewerbung hast Du aber für den Zeitraum der Arbeitslosigkeit einen Arbeitgeber angegeben, oder?

Was machst Du, wenn Dich die Personalabteilung nach ein paar Wochen im neuen Job darum bittet, der Vollständigkeit halber noch das letzte Arbeitszeugnis des letzten Arbeitgebers nachzureichen? Darauf hat man ja Anspruch nach Kündigung und Verlassen der Firma.

Sagst Du dann, dass es gar keinen Arbeitgeber gab oder schreibst Du Dir dann selber eines?

Du hast auf jeden Fall schriftlich falsche Angaben gemacht und das wäre ein Grund für eine fristlose Kündigung, wenn das rauskommt (selbst nach Jahren noch).

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