Verstorbenen nicht im Grundbuch geändert, der Erbe mittlerweile auch gestorben , wie ändern ?

5 Antworten

Mein Vater ist allerdings 2011 verstorben. Nach der gesetzlichen Erbfolge ist meine Mutter ( seine Ehefrau) gesetzliche Erbin da kein Testament vorhanden ist.

Zumindest nach der deutschen gesetzlichen Erbfolge wurde deine Mutter nicht Alleinerbin, sondern in der Regel Erbin zu 1/2 und der Rest teilt sich auf die Kinder auf. Wenn du das einzige Kind bist, also auf dich.

Wenn deine Mutter keine weiteren Kinder hatte, bist du jedoch nach ihr Alleinerbin geworden und damit alleinige Eigentümerin des weiteren 1/3 Anteils.

Das Grundbuch kann berichtigt werden, indem ein Erbnachweis nach deinem Vater und deiner Mutter dem Grundbuchamt mit der Bitte um Grundbuchberichtigung vorgelegt wird. Wenn es keine öffentliche Testamente gibt, benötigst du also zwei Erbscheine. Einen nach deinem Vater und einen nach deiner Mutter. Ein Notar ist für die Antragstellung nicht erforderlich.

Die Berichtigung ist übrigens in den ersten zwei Jahren seit dem Erbfall kostenlos. Aber da dein Vater bereits 2011 verstorben ist, werden Kosten zu erheben sein.

jeweils 1/3 Anteil mein Ehemann und mein Vater,

> da fehlt 1/3.

Mein Vater ist allerdings 2011 verstorben. Nach der gesetzlichen Erbfolge ist meine Mutter ( seine Ehefrau) gesetzliche Erbin da kein Testament vorhanden ist.

Falsch! Ohne Testament erben Ehepartner und Kinder in gesetzlicher Erbfolge.

Du benötigtst also auf jeden Fall einen Erbschein nach dem Vater.

Was ich nicht verstehe, was du nun beim Notar machst. Einen Erbschein beim Notar zu beantragen, ist auch nicht erforderlich, das geht beim Nachlassgericht.

Geht es um eine Erbauseinandersetzung und alle Beteiligten sind sowieso beim Notar und es geht hier um das Haus, dann kann alles mit einem Abwasch erledigt werden. Beantragung Erbschein Vater, Mutter, neue Eigentumsanteile am Haus bilden, und vom Notar die Eintragung der neuen Anteile beantragen lassen.

Im übrigen benötigst du für die Beantragung des Erbschein die Sterbeurkunde und das Familienbuch der Eltern. Du könntest ja noch Geschwister haben.

Mein Vater ist allerdings 2011 verstorben. Nach der gesetzlichen Erbfolge ist meine Mutter ( seine Ehefrau) gesetzliche Erbin da kein Testament vorhanden ist.

Nicht ganz, sie sind da zur Hälfte Miterbin. Spielt aber jetzt nur noch in Bezug auf die Erbschaftssteuer eine Rolle, da Sie ja wiederum Alleinerbin ihrer Mutter sind. Und sie müssen den Erbschein für den Erbfall ihres Vaters natürlich korrekt ausfüllen.

Das Grundbuchamt führt nach Vorlage beider Erbscheine die Berichtung des Grundbuchs durch. Das ist rechtlich gesehen auch keine Übertragung, da das Eigentum mit den Erbfall automatisch auf den Erben übergeht.

Es handelt sich um eine einfache Grundbuchberichtigung, für die ein formloser Antrag und ein entsprechender Erbnachweis ausreicht. Einen Notar benötigt man im Grundstücksverkehr lediglich für die Beurkundung des Kaufvertrages und dergleichen.

Bedenke: du benötigst sowohl einen erbschein nach deinem Vater als auch einen nach deiner Mutter.

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