Unversichertes Päckchen nicht angekommen, Käufer droht mit Anzeige, was nun?

5 Antworten

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Der gesetzgeber sagt ganz klar: Warenschulden sind Holschulden und Geldschulden sind Schickschulden. Im klartext der muss dafür sorgen das du dein Geld hast und das er sich die Ware hohlt. Wenn er dich jetzt anweist das Gut zu versenden, dann hat sich das für dich mit der abgabe am Postschalter erledigt! Außerdem hast du ja drauf hingewiesen. Haste noch den Einlieferungsbeleg? Wer sagt denn das der nicht nich schon bekommen hat und dich abzocken will?

Laut Ebay Richtlinien, ist es das Risiko des Käufers, wenn er etwas unversichert bestellt. Du musst nur nachweisen können, das Du es verschickt hast (Beleg von der Post).

Verschicke in Zukunft einfach mit Hermes, da kostet ein versichertes Paket so viel wie bei der Post ein Päckchen.

Kaufvertrag ist mit dem Gebot zustande gekommen: Verkäufer ist verpflichtet die Sache abzugeben und Käufer ist verpflichtet das Geld zu zahlen.

Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen, zudem Privatverkauf.

Du hast nix zu befürchten. Er hätte die teurere Versandaart wählen müssen, du bist deiner Informationspflicht nachgekommen.

Eine Rechtsberatung darf hier leider nicht durchgeführt werden. Du hast doch auch bei einem Päckchen einen Versandnachweis über den die Post das Päckchen suchen könnte. Wenn du den verbummelt hast wird es für dich natürlich schwer.

Bei einem Päckchen gibt es keine Identnummer zur Sendungsverfolgung.

Das gibt es nur bei Paketen.

@shalom

ja, ausserdem hat man nur den Beweis, dass ein Päckchen abgegeben wurde, das sagt noch nichts über den Inhalt aus.

@Anna20277

Den hat man auch bei einem Paket nicht. Die Post hat bei Päckchen eh keine Haftung bei Verlust.

Hast Du denn keinen zu Hause gehabt, der die Ware gesehen hat? Vielleicht war ja auch einer dabei und hat gesehen, wie Du die Ware verpackt hast? Und was ist mit Deinem Foto von der Anzeige? Damit hast Du zumindest den Beweis, dass Du die Ware hattest.

Lerne aus der Sache und schicke Ware besonders zur Weihnachtszeit nur versichert. Auch Maxibriefe kann man als Einschreiben senden. Damit hast Du einen Beleg und zumindest eine Versicherung bis 25,- Euro. Doch am besten ist der Hermes-Versand. Für ein kleines, versichertes Packet zahlst Du nur 4,30 Euro/ online sogar für 4,00 Euro.

Rechtlich bist, glaube ich, aus der Sache raus. Aber sicherlich kannst Du Dich auf eine fette, negative Bewertung gefasst machen.

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