Nachbarin hat meinen Hund getötet?

5 Antworten

Wenn es so abgelaufen ist, wie du beschreibst, ist es von der Pferdebesitzerin natürlich nicht in Ordnung, die Hunde mit einem gefährlichen Spray zu besprühen.

Ich vermute aber mal, daß du auch deine Aktien in der Situation hast.

Erfahrungsgemäß stehen Hunde nicht einfach ruhig am Zaun und "beobachten" die Pferde. Sie rennen am Zaun auf und ab und bellen nach Kräften, schon gar wenn sie zu zweit sind. Dann fühlen sie sich besonders stark und schaukeln sich gegenseitig hoch.
Haben sie dabei mal die Pferde erschreckt? oder Schlimmeres?

Ich vermute mal, du hast nicht besonders viel dagegen getan.

Was ist alles vorgefallen, bis die Situation so eskaliert ist?

Du tust hier so auf tierlieb. Hast du irgendwas getan, um die Pferde vor Beunruhigung durch deine Hunde zu schützen?

Du kannst die Pferdebesitzerin natürlich wegen Sachbeschädigung anzeigen. Teile mir mal das Aktenzeichen mit und wann die Verhandlung stattfindet. Die würde ich mir gerne ansehen.

Es ist keine Sachbeschädigung

@kuechentiger

Tiere sind zwar keine Sachen, dennoch handelt es sich hier um Sachbeschädigung, § 90a BGB:

Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

@kuechentiger

Das legt immer noch ein Richter fest, falls es soweit kommt.

Für Tierquälerei gibt es keinen Beweis, ausser eine Aussage der Besitzerin des Hundes und du kannst dir ja vorstellen, wie eine solche gewertet wird,

@PatrickLassan

Mein Gott, nein! 

Sachbeschädigung hat was mit Kosten zu tun, nicht mit dem Tier an sich! Schäden, die das Tier erleidet, werden nach dem Tierschutzgesetz beahndelt

Der zweite Passus bezieht sich auf Verträge, einzuklagende Tierarztkosten, finanziellen Verlust beim Tod eines wertvollen Zuchttieres usw. - Schäden, die dem Tierbesitzer zusätzlich entstehen.

@kuechentiger

Es ist Sachbeschädigung und Tierquälerei. Beide Straftaten kommen hier gleichzeitig (in Tateinheit, wie es in der Gerichtssprache heißt) in Frage.

@BohemianLife

Nein, das legt nicht ein Richter fest. Das legen die Gesetzbücher fest.

@Bitterkraut

Nein, das stimmt nicht. Der Richter legt fest, ob jemand schuldig ist oder nicht. Und weswegen er schuldig ist. Ebenso legt er das Strafmaß fest.

Gestetzbücher sind nämlich nicht in der Lage Beweise zu analysieren und Urteile zu fällen, die können nämlich nicht reden. Klingt logisch, oder?

@Bitterkraut

In Tateinheit = entweder, oder! Beides geht nicht. So ist das im Juristendeutsch ;-)

Die Pferde haben sich nicht erschreckt nein. Meine 2 Dackel haben die Nachbarin angebellt, als diese direkt am Zaun stand um die Pflanzen zu besprühen. 

@steinblau23

Deine Dackel haben die Nachbarin also an dem Tag zum ersten mal gesehen?

Und was hast du getan, als die Hunde anfingen zu bellen??

@Dackodil

Mich mit deiner Mutter über Ihre Schulden unterhalten.
Sorry aber echt keine Lust auf so blöde Kommentare grade.

@steinblau99

Beleidigungen bedeuten immer einen Volltreffer. Das wollte ich nur wissen.

Ganz ehrlich ?

Ich bin hier ein wenig zwiespältig in meinem Empfinden....

Man sollte erstmal immer versuchen, ein einigermaßen gutes und loyales Verhältnis mit seinen Nachbarn zu pflegen - kann sich im Ernstfall überaus positiv auswirken...:)

Im Ernstfall kann der Tierarzt bei Vergiftungen meist helfen, sofern man ihn sofort aufsucht und die Ursache offenlegen kann !

Wenn dies alles wirklich zutrifft, wie du es beschreibst und die Hunde hinter dem Zaun waren, kannst und solltest du diese imaginäre Person anzeigen !

Heute weiss jeder potentielle Tierbesitzer, dass Pflanzengift auch Tiere tötet !  

Im Ernstfall kann der Tierarzt bei Vergiftungen meist helfen, sofern man ihn sofort aufsucht und die Ursache offenlegen kann 

Es war ein Ernstfall und ich habe den Tierarzt sofort aufgesucht. Das Gift hat den Hund von innen aufgefressen und es war bereits zu spät...

Heute weiss jeder potentielle Tierbesitzer, dass Pflanzengift auch Tiere tötet

Das war doch nur so eine blöde Ausrede von ihr.. Ihren Hunden hätte sie das bestimmt nicht ins Gesicht gespritzt!

@steinblau23

I`m sorry, aber ich tu mich echt schwer, dir diesen Sachverhalt ohne weiteres abzukaufen...:(

Mein Bauchgefühl mal wieder...:)

@MissPommeroy

Dein Bauchgefühl? Ich glaube du hast 'se nicht alle. Warum sollte ich für so ein Forum mir lügen ausdenken? Da könnte ich doch wohl auch direkt die Klappte halten. Erst nachdenken bitte :)

@steinblau99

Musst nicht gleich beleidigend werden - ich denke permanent nach...:)

Hier ist jemand bei Hundefragen aktiv, die/der ständig den Account wechselt und mit immer neuen unglaublichen Stories zum Thema aufwartet..

Wenn das stimmt, was du schreibst, würde ich an deiner Stelle nicht erst fremde Leute fragen, was zu tun ist, sondern einfach handeln ! 

@MissPommeroy

Was haben übrigens deine anderen Hunde abgekriegt, die auch besprüht wurden ?

Konnten die vom TA gerettet werden ?

Ich habe bei den meisten Tierfragen hier nicht den Eindruck, dass potenzielle Tierbesitzer überhaupt irgendwas wissen.

@kuechentiger

Da hast du wohl recht...;)

§ 303 StGB 

Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ein Hund bzw. ein Tier zählt nach Meinung in Literatur und Rechtsprechung als "Sache". 



§ 17 TierSchG
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder2. einem Wirbeltiera) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oderb) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oderLeiden zufügt.

Absatz 1 des §17 TierschG ist ggf. erfüllt und zwar gleichzeitig mit der Sachbeschädigung. Das heißt, dass die sogenannte Tateinheit gemäß § 52 StGB vorliegt und somit nur der Strafrahmen des härteren Gesetzes, hier des § 17 TierSchG, zur Anwendung kommt!



Sofern keine Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründe vorliegen (dazu fehlen uns viele Details, Hintergrundwissen und die Aussage der Nachbarin), ist die Tat rechtswidrig und schuldhaft. 



Ich bin sofort rausgerannt

Dadurch hast du deine Aufsichtspflicht verletzt. Aufgrund der Unberechenbarkeit eines Hundes, besteht stets ein gewisses Risiko der Gefahr. 

Demnach muss man Fragen, ob der Erfolg eingetroffen wäre, wenn du deinen Hund beaufsichtigt hättest???


Der Hund zählt nicht als Sache!!

@Mari1000

§90a BGB

“Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Auf gut deutsch: Es bleibt alles beim alten, also bevor der §90a ins BGB eingeführt wurde. 

““Der Hund zählt nicht als Sache!!““

Wird aber so behandelt. Was das “Kind“' für einen Namen trägt, ist irrelevant!!

@matrix1984

Der wird als Sache behandelt, wenn es um Sachenrecht geht. Kaufverträge, Besitzverhältnisse usw. Wenn das nicht so wäre, dann könnte man nicht Eigentümer eines Tieres werden. 

Man hat an einem Tier nicht die gleichen Rechte, wie an anderen Sachen. Das ist hier mit "soweit nicht etwas anderes bestimmt ist" gemeint. Die Besitzrechte an Tieren werden, durch das Tierschutzgesetz und die Haltungsvorschriften, zugunsten des Tieres eingeschränkt.

Im Falle einer Tierquälerei oder unerlaubter Tötung wird ein Tier als Lebewesen gesehen. Und da zählt das Tierschutzgesetz vorrangig.

Genaue ausführliche Erklärung dazu hier
https://dogaktuell.de/warum-tiere-rechtlich-als-sache-gelten/

Ehrliche Meinung? Du bist selbst schuld. Hunde haben auf und an einer Pferdekoppel nichts verloren. Pferde sind Fluchttiere, Hunde Raubtiere. Ein Pferd kann in Panik geraten und durchgehen, wenn es den Hund auf sich zurennen sieht. Und ein durchgegangenes Pferd ist eine extreme Gefahr, sowohl für Hunde als auch Menschen, die sich an und auf der Koppel aufhalten. Du hättest deine Hunde anleinen und zurückhalten müssen.

Wenn die Nachbarin dann Abwehrmaßnahmen ergreift, um die Sicherheit ihrer Pferde zu gewährlisten (und nebenbei auch ihre eigene), dann ist das ihr gutes Recht. Das Mittel, dass sie nun eingesetzt hat, ist allerdings dann wieder unverhältnismäßig. Da sie aber beteuert, sie wüsste nicht, dass es für Hunde tödlich sei, kannst du ihr nur schwer einen Vorwurf machen. Und ein Richter wird es mit Sicherheit genauso sehen.

Vor Gericht würdest du es deshalb sehr schwer haben, eine Verurteilung zu erwirken - ich sehe hier keine Schuld bei der Nachbarin. Du hast mit deinem Verhalten grob fahrlässig gehandelt und sowohl Mensch als auch Tier in Gefahr gebracht. Hätte die Geschichte einen anderen Ausgang genommen, dann wärst du es nämlich, die eine Anzeige am Hals hätte - das musst du dir klarmachen.

Traurig ist es nur um den Hund, denn das Tier hat sich nur seiner Natur gemäß verhalten. Wenn der Besitzer nicht die Verantwortung tragen kann, leidet immer nur das Tier. Den Schuh musst du dir nun anziehen. Ich hoffe, du lernst etwas aus diesem Fehler.

Die Hunde waren nicht auf der Koppel!!!! Die Wiese der Pferde ist durch einen hohen weiten Maschendraht an mein Grundstück getrennt. Meine 2 Dackel waren also nie auf der Wiese der Pferde, sondern standen lediglich an dem Zaun.

@steinblau23

Red dich nicht raus. Auch an der Koppel haben die Dackel nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Woher soll das Pferd wissen, dass der Hund nicht da durch oder da drüber kann? Und bitte lüg nicht rum: Gestanden haben sie nicht einfach nur. Sie sind sicher auf und ab gerannt und haben gekläfft. Eine wirklich beängstigende Situtation für ein Pferd, selbst wenn es "nur" Dackel waren.

Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit ist es ohnehin total verantwortungslos, Hunde unangeleint zu führen. Viele Tiere haben jetzt Brut- und Setzzeit. Und wenn du schon siehst, dass die Hunde am Zaun kläffen, dann darfst du auf keinen Fall untätig bleiben. Ich finde es wirklich traurig, was deinem Hund wiederfahren ist. Der Hund kann nichts dafür. Aber er stand unter deiner Verantwortung. Und die trägt man für einen Hund übrigens immer.

Wäre dein Hund jetzt nicht an der Koppel, sondern auf die Straße gelaufen und überfahren worden, wäre es ebenfalls deine Schuld. Du müsstest dann sogar den Schaden am Auto bezahlen, beziehungsweise deine Haftpflichtversicherung.

@MarkusPK

Die Hunde waren an ihrem eigenen Gartenzaun, innen, auf ihrer Seite. Sie sind nicht frei an einen fremden Koppelzaun gelaufen.

@MarkusPK

Also jetzt schlägts aber 13! Sollen jetzt die Hunde im eigenen Garten schon nicht mehr frei leben können wie sie bzw. der Halter es möchte?! ja, Pferde sind Fluchttiere und keine Lastenträger, dennoch werden sie von den Pferdehaltern dazu mißbraucht und gezwungen über Hürden zu springen obwohl sie in der Natur jede Hürde umlaufen würden. Und ein Pferd muß auch vom Halter dran gewohnt werden, sich mit anderen Tieren und Geräuschen zu arrangieren denn sonst wird das Pferd zu einer lebensbedrohlichen Gefährdung z. B. im offenen Gelände! Außedem kann ich mir nicht vorstellen dass auf Steinblaus Grundstück Bodenbrüter nisten.... Wenn jeder mit Gift um sich sprühen würde wie er grade drauf ist, haben wir bald kein Überbevölkerungsproblem mehr. Giftattacken, Waffenattacken jeglicher Art sind absolut inakzeptabel und verwerflich! Es gibt IMMER einen anderen Weg, der einem Lebewesen solch massiven Schaden anzutun bringt wohl nur ein Soziopath fertig.

Es steht, soweit mir bekannt ist, auf allen solchen Mitteln drauf, dass man sie nicht einatmen soll, Berührungen mit Augen und Haut vermeiden und sie nicht in der Nähe von Futter- oder Nahrungsmitteln lagern soll.
Und dass bei sachgerechtem Umgang keine Schäden zu befürchten sind...

Da kann ein erwachsener Mensch nicht behaupten, dass er gedacht hat es wäre harmlos, es einem Hund direkt ins Maul zu sprühen.

Ich bin auch kein Freund von Zaunkläffern in der Nachbarschaft, aber auf so eine blöde Idee wär ich nicht verfallen.

@kuechentiger

Das sehe ich auch so. Unverhältnismäßig war es auf jeden Fall. Und als Hundehalter wäre ich auch sehr entrüstet darüber, was die Frau getan hat. Aber ich würde auch meinen eigenen Anteil an dem Vorfall sehen: Wären die Hunde angeleint gewesen, wären beide noch wohlauf.

@MarkusPK

Die Hunde sind auf dem Grundstück des Hundebesitzers gewesen. Wieso soll er sie denn da anleinen?

@kuechentiger

Weil es eben die gegenseitige Rücksichtnahme gebietet. Dafür gibt es kein Gesetz, klar. Im Grunde kann jeder auf seinem Grundstück machen, was er will. Aber wer auch mit seinen Mitmenschen auskommen will, der macht auch Zugeständnisse und übernimmt Verantwortung, anstatt jetzt nach einem solchen traurigen Vorfall in einer virtuelen Community nach Trost und geheuchelter Entrüstung zu betteln. Ich halte meine Kaninchen auch in einem extra Gatter, dass abseits vom Nachbarszaun liegt, weil der eben einen Hund hat. Und der Hund vom Nachbarn kann nur in den hinteren Bereich des Gartens laufen - soweit die Leine eben reicht.

Es ist nicht die Frage, ob man Hunde in seinem Garten frei Laufen lassen darf, sondern ob man es auch einfach unbedacht tun sollte, wenn man doch weiß, dass man eine Pferdekoppel daneben stehen hat. Ganz zu schweigen von einer offenbar nicht ganz richtig tickenden Nachbarin.

Und erzählt mal nichts von Unvorhersehbarkeit: Wenn ich weiß, dass die Hunde meine Nachbarin und die Pferde stören, dann muss ich mit Konsequenzen rechnen, wenn es mir eben egal ist, dass es sie stört. Wisst ihr, wie oft die Frau sich vielleicht schon beschwert hat? Wie oft sie darum gebeten hat, die Dackel anzuleinen? So eine Tat begeht niemand, wenn nicht schon im Vorfeld einiges vorgefallen ist. 

Hier trägt nun leider der Hund die Konsequenzen. Und das ist das einzig traurige: Der kann nämlich am wenigsten dafür.

@MarkusPK

Am besten eine dicke, hohe Betonwand mit Schalldämmung, vielleicht noch überdacht, damit sich die Pferde nicht gestört fühlen. Aber dann dürfen auch keine spielenden, kreischenden Kinder in die Nähe dieser Pferde und deren offenbar hohlköpfigen Nachbarin, sonst können vielleicht ein paar besonders behandelte Gummibärchen den Kindern angeboten werden.

Gegenseitige Rücksichtnahme selbstverständlich nur ist es komisch, dass dies immer von den Hundehaltern verlangt wird. Z. B. kenne ich nur 1 Pferdestall der die Hinterlassenschaften seiner Pferde via Schubkarre entfernen läßt.

Wo kommen wir denn hin, wenn man auf dem eigenen Grundstück nicht mehr machen kann was man will, sofern es gesetzl. ok ist?! Da hätte man viel zu tun, z. B. der Hobbyhandwerker. Sollte man dem die Kreissäge verbieten weil er sie immer am Samstag, regelmäßig über Jahre, nutzt? Oder das samstägliche Fußballspiel auf der Wiese in direkter Nachbarschaft mit dem entsprechenden Geschrei, ohne Bedacht ob sich vielleicht der eine oder andere alte/kranke/gestresste Mensch ausruhen möchte...

Und wer sagt denn, dass die Dackel nicht zuerst da waren?

Die Kirche muß schon im Dorf bleiben.

An meinem Zaun z. B. gehen täglich die Pferde mit ihren Reitern vorbei und meine 4 Hunde melden das jedesmal, ob im Garten oder im Haus und stellt Euch vor: Den Pferden ist das sowas von schnurz! die zucken nicht mal mit einem Ohr, weil sie es eben gewohnt sind, dass es Geräusche gibt. Das liegt an den Pferdehaltern dass sie ihre Tiere alltagstauglich machen.

@MarkusPK

Grade Du redest von "gegenseitiger Rücksichtnahme"...:)

Auch Pferdehalter haben eine Verantwortung - nämlich die, ihre Pferde quasi resistent zu machen gegen z. B. Hundegebell...

Ansonsten dürften diese potentiellen Pferdehalter als Reiter nicht sehr weit kommen...:)

Ich kann mit meinen Pferden und Hunden stets dorthin, wo ich möchte - weil mir alle vertrauen, auch die Anwohner...;)

Reicht deine "Toleranz" als Jäger gegenüber den Pferdehaltern auch aus, wenn diese Abends oder im Morgengrauen als Reiter der freien Natur fröhnen möchten ? :) 

@MissPommeroy

Meine Liebe, wann habe ich denn keine Rücksicht auf dich genommen? Möchtest du mir irgendetwas sagen?

Zu den Reitern im Wald: Solange sie die Reitverbotsschilder tolerieren, die im Revier aufgestellt sind, toleriere ich sie selbstverständlich. Die stehen da nämlich auch zu ihrer eigenen Sicherheit, was leider oft vergessen wird. :-)

Bevor du dich weiter echauffierst noch einmal zur Klarheit: ich fand es auch unter aller Sau was die Nachbarin dem armen Dackel angetan hat. Das war auf jeden Fall unverhältnismäßig. Ich versuche jedoch auch die Gegenseite zu sehen, wenn es einen Konflikt gibt, und es ist nunmal so, dass der Hundehalter die Verantwortung für sein Tier trägt. Man hätte im Vorfeld durch eine Leine deeskalieren können. So hätten die Hunde noch jede Menge Freilauf, würden aber nicht zum Zaun gelangen. Und dieses Versäumnis der gegenseitigen Rücksichtnahme hat die Situation eskalieren lassen. 

@MarkusPK

Zum Einen bin ich nicht "deine Liebe" - das weißt du auch und mich zu "echauffieren" hab ich nicht nötig ! :)

Außerdem kann es m. E. nicht sein, dass man einen sog. "Konflikt" darin erkennen will, wenn sich eine Psychopathin wohlgemerkt hinter dem Zaun von Hundegebell gestört fühlte und deshalb Gift versprüht ! 

Traurig, wenn man schon die eigenen Hunde im eigenen Grundstück anleinen müsste...:(

Nix für ungut, aber deine Auffassung von "Rücksichtnahme" kann und will ich nicht nachvollziehen - beim besten Willen nicht !

Abgesehen davon, dass ich den ganzen Sachverhalt hier mehr als merkwürdig finde und meine Zweifel am Wahrheitsgehalt wohl begründet sind...:) 

@MissPommeroy

Du verkennst die Lage vollends. Die Annahme, bei der Nachbarin handelt es sich um eine Psychopathin können wir unmöglich pathologisch stützen, da wir die Frau nicht kennen. Du siehst in der Nachbarin eine quasi verteufelte Person, die aus purer Bosheit Tiere tötet. Doch übersiehst du alle weiteren Möglichkeiten: Sie könnte das Gift auch tatsächlich in der Erwartung eingesetzt haben, dass es dem Dackel einfach nur unangenehm ist und er sich nach der "Behandlung" entfernt. Dass diese Annahme falsch und der Einsatz des Giftes grob fahrlässig und unverhältnismäßig war, liegt nun auf der Hand - wohl auch der Nachbarin. In dieser Option wäre sie also einfach unwissend gewesen, man kann auch von Blödheit sprechen meinetwegen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass aufgrund gehäufter anderer Situationen der Nachbarin nun endgültig der Kragen geplatzt ist. Dies rückt die Nachbarin zwar nun auch in ein düsteres Licht, lässt aber auch Raum zur Annahme, dass der Konflikt, den wir hier unverkennbat haben, auch von der Hundehalterin mit ausging.

Alles natürlich nur Spekulationen, aber wenn wir schon spekulieren, dann sollte zumindest mehr als eine Option und mehr als nur ein sehr radikaler Blickwinkel berücksichtigt werden.

Und was hast du eigentlich gegen Langleinen?

@MarkusPK

Falls es dir entgangen sein sollte, zweifle ich generell am Wahrheitsgehalt dieser Geschichte !

Im übrigen ist es unverzeihlich und mit nichts zu rechtfertigen, dass man Gift auf Tiere sprüht - soweit sollte sich jeder im Griff haben, vor allem wenn er Verantwortung für Lebewesen übernommen hat...

@MissPommeroy

In diesem Punkt sind wir uns völlig einig.

Nein, man ist nicht selber schuld, wenn ein andere Tiere tötet. Dass die Nachbarin ein tödliches Gift auf den Hund sprüht, war nicht vorherzusehen. 

Ich würde zur Polizei gehen und eine Anzeige aufgeben wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Niemand darf einfach so einen Hund töten, auch nicht aus Versehen oder weil der schon 3mal die Pferde gejagt hat.

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