Hausverwaltung wünscht Aktenvernichtung

1 Antwort

Sie haben hier ein sehr komplexes Thema angesprochen.

Eine Verwaltung kann grundsätzlich für Personen-, Sach-, Vermögensschäden und ähnliche Schäden herangezogen werden. Dies detailliert auszuführen schildert meiner Ansicht nach den Rahmen dieses Forums. Sollten Sie einen konkreten Fall haben, können Sie diesen besser schildern. Pauschalieren und philosophieren, wie ein Fall gelagert sein könnte, dürfte weder Ihnen noch dem Forum hilfreich erscheinen. So gibt es z. B. Haftungsfälle, deren Verjährungsfrist erst mit Bekanntwerden des Schadens beginnt o. ä.

Grundsätzlich ist die Vernichtung von Unterlagen nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und ggf. der vertraglich vereinbarten Fristen, möglich. Eine Beschlussfassung dazu ist also in Ergänzung der gesetzlichen Situation möglich. Wünscht die Eigentümergemeinschaft, dass die Unterlagen bei Ihnen weiterhin eingelagert werden, so ist hierzu auch ein Beschluss notwendig. Kritsch ist diese Vorgehensweise, u. U. auch für Sie, wegen möglicher datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Ohne Zustimmung der WEG sollten Sie Unterlagen keinesfalls einlagern - diese dürfte Ihnen der Verwalter auch nicht herausgeben u. v. w. m.

Viel Erfolg für Sie.

WEG Sondernutzungsrecht

Hallo liebe Community,

ich habe folgenden Sachverhalt und brauch dazu mal Hilfe bzw. Rat:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) besteht für jeden Eigentümer (10 Parteien) das Recht die Waschküche zu nutzen. Also ein Sondernutzungsrecht besteht nicht. Diesen Raum nutzen im Moment 5 Eigentümer, mehr Maschinen (Waschmaschine oder Trockner) passen da auch nicht mehr rein. Also wenn nun ein anderer Eigentümer ankommt und eine Maschine installieren möchte, ginge dies nicht. Dazu kommt noch, dass die elektrischen Leitungen neu verlegt werden müssen, da die jetzige Leitung nicht Sachgerecht ist. Angezapft wird direkt vom Zähler der Eigentümer auf der jeweiligen Etage. In der Eigentümerversammlung wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen:

  1. Gemeinschaftsmaschinen anbringen -> wurde abgelehnt
  2. Elektrische Anschlüsse für alle 10 Parteien verlegen lassen -> abgelehnt aufgrund dessen, dass in die Waschküche keine 10 Maschinen reinpassen.
  3. Elektrische Anschlüsse für die 5 Eigentümer, die auch den Raum nutzen. -> einstimmig akzeptiert

Allerdings mussten wir auch folgendes bedenken:

Was ist, wenn nun z.B. nach einem Jahr, einem Monat etc. ein Eigentümer ankommt und auch eine Maschine in den Raum stellen möchte? Ein Recht auf Nutzung besteht ja auch. Um solches zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, dass die Nicht-Nutzer Ihre Rechte zur Gemeinschaftsnutzung aufgeben und den jetzigen Nutzern übertragen, also quasi den aktuellen Nutzern ein Sondernutzungsrecht zu übertragen. Dies wurde in der Versammlung so beschlossen. Doch zwei Eigentümer, die an dem Tag nicht anwesend waren (von denen aber einer mit Vollmacht vertreten wurde) sind damit nicht einverstanden und legen Widerspruch ein, da man kein Sondernutzungsrecht einfach in der Versammlung beschließen kann.

Meine Fragen:

1) Kann in einer Versammlung ein solches Sondernutzungsrecht für immer mit Stimmenmehrheit vereinbart werden?

2) Falls nein, was passiert, wenn jetzt ein Eigentümer auch seine Maschine in die Waschküche stellen möchte?

3) Nach welchen Kriterien werden diese beschränkten Plätze vergeben?

4) Wie kann man so ein Problem lösen?

Könnt Ihr mir evtl. auch mit Auszügen aus dem Wohnungseigentumsgesetz helfen?

Ich bedanke mich im Voraus.

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Inkompetente Hausverwaltung in Eigentümergemeinschaft, was kann ich als Mieter dagegen tun?

Ich wohne seid 12 Jahren in einem Haus mit 10 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten.

Es handelt sich um Eigentumswohnungen einer Eigentümergemeinschaft. Die erste Hausverwaltung war hier im Ort und sehr kometent, wurde aber abgesägt. Die jetzige Hausverwaltung wohnt ca. eine Std. entferrnt und ist meiner Meinung nach nachlässig und inkompetent. Beispiele:

Vor ca. 5 Jahren haben wir Mieter einen Beschwerdebrief an die Hausverwaltung mit Unterschriften geschrieben. Wir haben keinen Hausmeister, nicht mal einen Aushang mit Notfallnummern im Treppenhaus. Eine der Gewerbeeinheiten entsorgt den Gewerbemüll in unseren Mülltonnen, trotz eigener Tonnen. Der Fahradunterstand des Hauses wird von der selben Gewerbeeinheit für seine Zwecke entfremdet. Ständig Fremdparker auf unseren Parkplätzen, die nicht als Privatparkplatz bzw. jeder Wohneinheit gekenzeichnet sind. Zu jeder Wohnung gehört ein Autostellplatz. Mieter kaufen Glühbirnen um kaputte Lampen im Teppenhaus bzw. Hausflur zu ersetzen, weil hier nichts passiert. KEINE REAKTIONEN. Bis HEUTE nicht. Mein neuer Vermieter (Nr:4) wurde von mir aufgeklärt. Wenn irgend etwas ist gehe ich meinem Vermieter auf die Nerven, da ich bei der Hausverwaltung in ungnade gefallen bin.

Im Dezember 2018 ist die Heizung ausgefallen für 2 Tage, weil der Eigentümer besagter Gewerbeeinheit nicht rechtzeitig Öl bestellt hat, und das war nicht das erste Mal. Er hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht sich um die Heizung zu kümmern, und die Mülltonnen an die Strasse zu stellen, obwohl es nicht seine Aufgaben sind, und er kein Hausmeister ist. Er mischt sich auch in alles ein und versteht sich sehr gut mit der Hausverwaltung.

AKTUELL : Seid 12.12.18 Ist das Schloss der Haupteingangstür defekt. Wurde von der Hausverwaltung angeblich in Auftrag gegeben. Bis HEUTE nichts passiert. Die Tür ist Tag und Nacht offen. Alle warten immer noch auf die Betriebskostenabrechnung von 2017. Anfang Januar gab es über eine Woche keine Aussenhofbeleuchtung. Erst als es im Haus einen "Kurzen" gab bei dem die Treppenhaus und Flurbeleuchtung, TV-Schüssel und Klingel ausgefallen war, wurde alles am nächsten Tag von einem Elektriker wieder in Ordung gebracht.

Sich eine gleichwertige Wohnung zu suchen ist durch gewisse Umstände sehr schwer. 2 Mieter des Hauses ist das egal, weil sie eh bald wegziehen. Der Rest schlägt bei Ihren Vermietern auf taube Ohren, selbst bei der Hausverwaltung.Mein Vermieter will das bei der nächsten Versammlung anbringen und ist mit vielem auch nicht einverstanden.

Was können wir noch tun, ausser unserem Vermieter auf die Nerven zu gehen?

Um kompetente direkte Tipps würde ich mich sehr freuen.

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Balkongeländer zu niedrig, Hausverwaltung bleibt untätig, was nun?

Hallo, und zwar handelt es sich um meine Eigentumswohnung, die ich nun vermieten werde. Bislang hab ich drinne gewohnt und mich hat es nicht gestört, dass das Balkongeländer ca. 15cm zu niedrig ist. Ich habe das Problem bereits mehrmals bei der Hausverwaltung und auch in den Eingentümerversammlungen als Thema angesprochen. Es waren auch mal Fachkräfte da, die alles nachgemessen habe, bzgl Sicherheit. Dabei ist rausgekommen, dass das Geländer 15cm höher sein muss, da jetzt Gefahr droht, dass jemand runterstürzen könnte. Da ich nun meine Wohnung vermiete, möchte ich natürlich, falls etwas passieren sollte, nicht herangezogen werden. Daher habe ich bei der Hausverwaltung abermals angerufen und der Dame nochmal meine Sorgen genannt und ihr gesagt, dass ich ein Schreiben aufsetzen werde, wo ich auf die Haftung verzichte (ob das nun etwas bringt- sei mal dahingestellt; wollte einfach, dass sie aktiv wird). Die Dame meinte am Telefon, sie könne nichts dagegen tun, da sich die anderen Parteien weigern würden zu bezahlen. (3 Häuser á 6 Wohnungen/Mietparteien, sind erst seit kurzem wieder "zusammengegangen", dadurch weigern sich die anderen beiden Häuser, dass sie "unser" Haus "mitfinanzieren", weil ihre auf den aktuellen Stand sind.) Daraufhin sagte ich ihr, dass ich bereit wäre, es aus meine eigene Tasche zu bezahlen, dies darf ich aber auch nicht, weil die Hausansicht gleich aussehen muss. Was kann ich nun tun? Ich habe echt bedenken, meine Mieter in die Wohnung zu lassen und auch Angst, dass wenn was passiert, ich herangezogen werde.

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Ruhestörung in der Wohnung über uns

Hallo zusammen, seit kurzem sind wir stolze Eigentümer einer Eigentumswohnung. Wir wohnen im ersten Stock und haben also sowohl über auch noch unter uns jemand der da wohnt. wir haben mit der unteren Partei ein recht herzliches Verhältniss. Die Bewohner über uns machen uns jedoch Probleme. Die beiden sind etwa Anfang Zwanzig, und es kommt nun immer wieder vor das sie nach 22 uhr Lärm machen. Ich war deswegen schon mehrmals Vorstellig gewesen. meist war dann wieder eine Zeit Ruhe, aber dann ging es wieder von vorne los. In den Wohnungen ist überall Laminat verlegt, und die Trittschalldämmung scheint auch nicht die beste zu sein. Als wir nämlich vor zwei Jahren einen Wasserschaden bei uns hatten haben wir gesehen das unter dem Laminat lediglich eine Art Teppich auch dem rohen Betonfußboden liegt. Wir haben nun schon mehrmals an die Hausverwaltung geschrieben, aber da hat sich bis jetzt noch nichts getan. Wir werden jetzt bis zur nächsten Eigentümerversammlung warten und unserem Ärger massiv Luft machen. In der Hausordnung steht eindeutig dirn das jeglicher vermeitbare Lärm zwischen 22 und 6 uhr sowie in der Mittagspause von 12 bis 14 uhr zu unterlassen ist. Ich weiß auch das sich die Hausverwaltung um die Durchsetzung der Hausordnung zu kümmern hat. Jetzt sind wir schon so weit beim nächsten Mal die Polizei ins Haus zu so zu unserem Recht zu kommen. Man kann uns nicht nachsagen das wir nicht alles versucht haben: wir haben Zettel in den Briefkasten geworfen, wir haben selber mit den Beiden gesprochen, und immer wieder kommt es vor das wir Nachts nicht schlafen können oder wir mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden. Man hatte manchmal gedacht das oben pausenlos Möbel hin und hergerückt werden, es wird sehr laut gesprochen und es wir scheinbar wahllos durch die Zimmer getrampelt, so wie es sich anhört barfuß. Wir sind nun schon soweit zum Anwalt oder zumindest zur polizei zu gehen. Wir wollen auch von der Hausverwaltung denn namen und die Adresse des Vermieters wissen das der sich darum kümmert. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen. ich habe einen sehr stressigen Job und ich brauche meine Nachtruhe dringend genauso wie unsere Tochter die noch zur Schule geht. Was würdet ihr in unserem Fall noch machen ? Wir befürchten nämlich das die ganze Sache noch einmal eskaliert.

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