Frau gegen den Willen des Mannes schwanger geworden?

13 Antworten

"Jetzt von der Seite des Mannes gesehen - Welche rechtliche Möglichkeiten
hat der Mann sich NICHT um das Kind kümmern zu müssen und NICHT
Unterhalt zahlen zu müssen?"

Exakt die gleichen Möglichkeiten wie jeder andere Mann auch; ob und wie verhütet wurde und ob eine der beiden Parteien die andere dabei getäuscht hat, hat keine Auswirkung.

In der Praxis zahlen nur sowas wie 50% der Väter Unterhalt; heißt also mit gezielt davor drücken hat man gewisse Chancen davon zu kommen; die Motivation dazu dürfte bei Lügen hinsichtlich Verhütung größer sein.

Keine Chance... wer sicher gehen will muss selbst verhüten oder es lassen. Das Kind muss aber geschützt werden, deswegen kann nichtmal die Frau auf den Unterhalt verzichten.

Kümmern muss er sich nicht zwingend. Um den Unterhalt wird er nicht herum kommen, denn das Kind kann nichts dafür, dass es auf diese Art entstanden ist. Und der Unterhalt ist für das Kind und nicht für die Mutter. 

Im Übrigen steht es jedem Mann frei, Kondome zu benutzen, wenn er nicht das Risiko eingehen will Vater zu werden. Verhütung ist nicht nur Frauensache!

Es kann ihn niemand zwingen, sich um das Kind zu kümmern.

Um den Unterhalt kommt er in keinem Fall herum.

Vater eines Kindes ist nach dem Bürgerlichen  Gesetzbuch (BGB) der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt 

- mit der Mutter verheiratet ist, 

- der die Vaterschaft anerkannt hat oder 

- dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist. 

Also nach der Geburt einfach einen Vaterschaftstest per Gerichtsbeschluss bewirken. 

Bis dahin Namen der Dame und Datum (oder Daten) des letzten Geschlechtsverkehrs vor Kenntnis der Schwangerschaft festhalten. 

Was schwierig sein wird, zu beweisen, dass Du kein Kind wolltest (was ist mit Verhütung von Deiner Seite?) und dass die Dame gesagt hat, sie nähme die Pille. Da steht dann Aussage gegen Aussage. 

Anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, denn alles, was hier durch uns Hobby-Juristen gesagt, ist wahrscheinlich falsch, nicht relevant und deshalb in die Tonne zu treten. 

Du kannst Dich natürlich auch mal an den Feiertagen durch die entsprechenden Gesetze arbeiten. Wer poppen kann, kann auch mal die einschlägigen Paragraphen lesen, obwohl: 

"Der Mensch ist der einzige Computer, der auch von ungelernten Arbeitskräften produziert werden kann." 

Es ist völlig unerheblich, ob die Mutter ihn angelogen hat oder nicht.

Daraus ergeben sich keinerlei rechtliche Konsequenzen für die Mutter.

Es ist völlig schnuppe, ob da Aussage gegen Aussage steht.

Er zahlt.

@Menuett

Aber doch nur, wenn er der Vater ist bzw. bis die Vaterschaft festgestellt wurde. 

Ist auch egal, da es nicht mein Geld ist. Und vor dem Rammeln sollte man immer noch mal kurz das Hirn einschalten ;-) auch wenn es zwackt und drängt. 

Was möchtest Du wissen?