Frau gegen den Willen des Mannes schwanger geworden?

5 Antworten

Kümmern muss er sich nicht zwingend. Um den Unterhalt wird er nicht herum kommen, denn das Kind kann nichts dafür, dass es auf diese Art entstanden ist. Und der Unterhalt ist für das Kind und nicht für die Mutter. 

Im Übrigen steht es jedem Mann frei, Kondome zu benutzen, wenn er nicht das Risiko eingehen will Vater zu werden. Verhütung ist nicht nur Frauensache!

Dein Problem! Wenn DU kein Kind willst, kümmern dich selber um die Verhütung! Dafür kannst du niemanden verantwortlich machen, wenn DU kein Kind willst, musst DU dich um die Verhütung kümmern.

Entweder Kondom, oder -wenn du Nachwuchs per se ausschließt- die vasketomie!

Kondome haben zudem den Vorteil, sie schützen vor HIV & co

Mit abgeschlossener Familienplanung ist die vasektomie die bequemste Lösung... und glaub mir: es entspannt TOTAL wenn man 100% sicher sein kann, das da nix passieren KANN!

Auch eine Vasektomie bringt keine 100 Prozent.

Meine Freundin bekam ihr viertes Kind nachdem ihr Mann sich hat sterilisieren lassen.

@Menuett

Und er ist wirklich der Vater?

@Menuett

Dann würde ich an Stelle des Mannes mal einen Vaterschaftstest machen lassen!

Wenn die dritte sperma Probe nach 3 -6 Monaten negativ ist, ist der Mann zeugungsunfähig!

Wenn die natürlich die Dinger durchschnippeln lassen, und sofort los rammeln wie die brünftigen steinmarder, dann kann durchaus noch aktives sperma im Samenleiter sein.

Der Urologe gibt sein abschließendes "ok" ja nicht umsonst erst nach der besagten dritten Probe nach dem 3-6 Monaten.

Wenn DANACH noch ein Kind gezeug wird, sollte sich die Frau ne gute Erklärung einfallen lassen ...

Vater eines Kindes ist nach dem Bürgerlichen  Gesetzbuch (BGB) der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt 

- mit der Mutter verheiratet ist, 

- der die Vaterschaft anerkannt hat oder 

- dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist. 

Also nach der Geburt einfach einen Vaterschaftstest per Gerichtsbeschluss bewirken. 

Bis dahin Namen der Dame und Datum (oder Daten) des letzten Geschlechtsverkehrs vor Kenntnis der Schwangerschaft festhalten. 

Was schwierig sein wird, zu beweisen, dass Du kein Kind wolltest (was ist mit Verhütung von Deiner Seite?) und dass die Dame gesagt hat, sie nähme die Pille. Da steht dann Aussage gegen Aussage. 

Anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, denn alles, was hier durch uns Hobby-Juristen gesagt, ist wahrscheinlich falsch, nicht relevant und deshalb in die Tonne zu treten. 

Du kannst Dich natürlich auch mal an den Feiertagen durch die entsprechenden Gesetze arbeiten. Wer poppen kann, kann auch mal die einschlägigen Paragraphen lesen, obwohl: 

"Der Mensch ist der einzige Computer, der auch von ungelernten Arbeitskräften produziert werden kann." 

Es ist völlig unerheblich, ob die Mutter ihn angelogen hat oder nicht.

Daraus ergeben sich keinerlei rechtliche Konsequenzen für die Mutter.

Es ist völlig schnuppe, ob da Aussage gegen Aussage steht.

Er zahlt.

@Menuett

Aber doch nur, wenn er der Vater ist bzw. bis die Vaterschaft festgestellt wurde. 

Ist auch egal, da es nicht mein Geld ist. Und vor dem Rammeln sollte man immer noch mal kurz das Hirn einschalten ;-) auch wenn es zwackt und drängt. 

"Jetzt von der Seite des Mannes gesehen - Welche rechtliche Möglichkeiten
hat der Mann sich NICHT um das Kind kümmern zu müssen und NICHT
Unterhalt zahlen zu müssen?"

Exakt die gleichen Möglichkeiten wie jeder andere Mann auch; ob und wie verhütet wurde und ob eine der beiden Parteien die andere dabei getäuscht hat, hat keine Auswirkung.

In der Praxis zahlen nur sowas wie 50% der Väter Unterhalt; heißt also mit gezielt davor drücken hat man gewisse Chancen davon zu kommen; die Motivation dazu dürfte bei Lügen hinsichtlich Verhütung größer sein.

Keine. Er hätte sich ja trotz allem selbst um Verhütung kümmern können.

Es geht um die Ansprüche des Kindes und nicht um Ansprüche der Frau.

Das Kind konnte keinerlei Einfluss nehmen und hat daher den vollen Schutz des Gesetzes.

Die Mutter hat ebenfalls einen Anspruch auf Unterhalt. Bis zum dritten Geburtstag des Kindes.

@Menuett

Natürlich, aber eben nur, weil sie das Kind versorgen muss. Alle Ansprüche haben die Basis durch das Kind.

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