Arbeitgeber kündigt weil Operation bevor steht

8 Antworten

Was er "ausführlich gesagt hat" bringt dir nur dann etwas, wenn es jemand vor dem Arbeitsgericht auch bezeugen kann, sonst steht Aussage gegen Aussage. Wenn er dir aus "betrieblichen Gründen" kündigt, bleibt allerdings zu prüfen, ob nicht jemand anders vor dir aus "betrieblichen Gründen gekündigt" werden müsste. Also wenn du langjähriger Mitarbeiter wärst oder aufgrund eines Sozialplans jemand anders -in derselben beruflichen Position- vor dir mit einer Kündigung dran wäre. Dann würde eine Kündigungsschutzklage Sinn machen.

Hast du die Kündigung schriftlich bekommen und wurde die Kündigungsfrist eingehalten?

Du kannst innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen. Lass dich von einem Fachanwalt beraten.

http://www.finanztip.de/arbeitsrecht-arbeitsgericht/

Du kannst auch in der Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichtes eine Kündigungsschutzklage formulieren lassen. Die prüfen, ob Du unter Umständen schon den erweiterten Kündigungsschutz genießt. Die Kosten für den Gütetermin, der als erstes stattfindet, sind überschaubar.

Wie groß ist der Betrieb, wie lange arbeitest Du schon dort?

Wenn Du schon länger als 6 Monate im Betrieb beschäftigt bist und es sich nicht um einen Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Vollzeitkräften handelt, solltest Du innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der (schriftlichen) Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Das geht kostenlos bei der Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts und bei der Klageformulierung wird Dir geholfen.

Was ist das für eine Firma?

Wie lange bist du angestellt?

Suche dir einen guten RA für Arbeitsrecht und klage auf Wiedereinstellung.

Bedenke aber das die Kosten des ersten gerichtlichen Termins von jeder Partei selber zu getragen ist. Dazu kommen für dich dann noch die Anwaltskosten.

Was möchtest Du wissen?