Das wäre keine selbständige Tätigkeit sondern ein Gewerbebetrieb. Die Einkünfte daraus müsstest du in der jährlichen Einkommensteuererklärung erklären. Alle Einkünfte (auch der Midijob) werden dann zusammengerechnet und versteuert. Zusätzlich müsstest du eine Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung abgeben.
Was da so an Steuern zu zahlen wäre, kommt auf die Höhe deiner Einkünfte bzw. Umsätze an.

...zur Antwort

Aus diesen Angaben allein erkenne ich erstmal gar nicht, weshalb es überhaupt eine nennenswerte Erstattung geben sollte. Grundsätzlich dürfte bei fast gleichem Verdienst in Steuerklasse 4 der Lohnsteuerabzug so ziemlich zutreffend sein.

Habt ihr sehr hohe Werbungskosten, agB?

...zur Antwort

In 2017er Erklärung das ansetzen, was 2017 bezahlt wurde, in der 2018er Erklärung die Raten, die 2018 bezahlt wurden.

...zur Antwort

Handwerkerleistung: meinst du die Dienstleistungen für den eigenen Haushalt oder handelt es sich um eine Eingangsrechnung für dein Unternehmen? Wie ermittelst du den Gewinn: EÜR oder Bilanz?

...zur Antwort

Mutterschutzlohn bekommst du. Auf Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse hast du keinen Anspruch, da du nicht selbst pflichtversichert bist. Du hast ggf. lediglich Anspruch auf Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt (€ 210 einmalig).

...zur Antwort

Ist es ein Zweitstudium, sind es also tatsächlich Werbungskosten?

Wenn ja, dann werden alle tatsächlich angefallenen Werbungskosten zusammengerechnet (€ 800). Die liegen immer noch unter den € 1.000, sodass die Pauschale zum Ansatz kommt.

...zur Antwort

Der Arbeitgeber muss nach den Elstam-Daten abrechnen. Was ihm der Arbeitnehmer meldet oder auch nicht, ist völlig unerheblich für den Lohnsteuerabzug.

...zur Antwort

Das Verwandtschaftsverhältnis zwischen A und AB ist durch die Adoption erloschen. Herrn A steht der Kinderfreibetrag ab Adoption nicht mehr zu.

...zur Antwort

Antrag auf Kindergeld auch für den Übergangszeitraum ist gestellt?

Wenn der Ortszuschlag an die Auszahlung des Kindergeldes gebunden ist, musst du eben erstmal abwarten, bis der Antrag bearbeitet und bewilligt ist. Den Bescheid kannst du ja dann deinem Arbeitgeber vorlegen.

...zur Antwort

Zu Unrecht Kirchensteuer bezahlt. Elterngeld fällt dadurch weniger aus. Wie bekomme ich das Geld so schnell zurück?

Hallo,

Ich bin nie in die Kirche eingetreten und auch nicht getauft. Habe auch nie Kirchensteuer bezahlt.

Nun sind wir zum 1.9. umgezogen und ich habe im September rückwirkend für das gesamte Jahr Kirchensteuer bezahlen müssen. Das wurde automatisch von meinem Gehalt abgezogen. Daraufhin war ich beim Finanzamt, die haben mich auf die Stadt verwiesen, weil die Info von denen kam. Dort war ich auch und bin bei denen seit dem 21.08.2015 (kann ich mir nicht erklären, bin nie eingetreten) als evangelisch geführt. Die wollten das nicht löschen, sondern haben mich auf die Gemeinde in der Stadt verwiesen. Dort habe ich nachgefragt und da hat man mir bestätigt, dass ich dort warum auch immer gelistet bin. Haben mich aber auf die Kirchensteuerstelle in Bielefeld verwiesen, die das ausschließlich rückgängig machen kann. Nach Rückfrage in Bielefeld kann das Geld nur mit der Steuererklärung zurück gezahlt werden, aber erst muss geklärt werden, warum ich da gelistet bin.

Einige Tage später habe ich einen Brief der Stadt in der ich wohne erhalten, dass man die Konfession herausgenommen hat, da ich in den Wohnorten zuvor auch als Konfessionslos geführt worden bin. Zumindest zahle ich dann ab Oktober keine Kirchensteuer.

Ich bin schwanger und gehe in wenigen Tagen (31.10.) in Mutterschutz. Das Geld, was ich während des Mutterschutzes berechnet wird, richtet sich durchschnittlich nach den letzten drei Abrechnungen. Also auch zwei Monate betreffend in denen ich unrechtmäßig Kirchensteuer gezahlt habe. Meine erste Frage: Wie bekomme ich diese Differenz im Mutterschutz wieder?

Das Elterngeld richtet sich nach dem Einkommen der letzten 12 Monate. Hier habe ich 9 Monate unrechtmäßig Kirchensteuer bezahlt. Wie kann das aktualisiert werden? Kann man Elterngeld zwei mal beantragen?

Aktuell warte ich aber immer noch auf die Info von der Kirchensteuerstelle, dass ich das Geld auch wirklich zurück bekomme.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich es schaffe, dass sich mein Elterngeld nicht auf dieser Grundlage berechnet...

Vielen Dank vorab und viele Grüße, Lisa

...zur Frage

Sobald du in der Elstam-Datenbank (Finanzamt) als nicht kirchensteuerpflichtig geführt wirst, werden deine Lohnabrechnungen (auch rückwirkend)korrigiert, da der Arbeitgeber diese Daten monatlich abfragen und verarbeiten muss. Damit ändern sich dann automatisch die Berechnungsgrundlagen für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld und für das Elterngeld.

...zur Antwort

Erzähle halt nicht, dass du schwanger bist! Das ist schön blöd von dir oder aber es sagt aus, dass du eh nicht arbeiten willst. Es wäre für dich auch günstiger noch eine recht gut bezahlte Arbeit zu finden, da dann Mutterschutz-und Elterngeld höher ausfallen.

Ich habe übrigens selbst schwanger noch eine neue Arbeit gefunden.

...zur Antwort

Bis zu einem Jahresumsatzes von 17.500 greift die Kleinunternehmerregelung, Umsatzsteuer wird nicht erhoben. Du darfst sie aber auch nicht ausweisen und keine Vorsteuer ziehen.

Der Gewinn wird mit deinen weiteren Einkünften zusammengezaehlt.

Der Besuch eines Steuerberaters ist anzuraten.

...zur Antwort
Wie füllt man einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung aus?

Man liest sich die gestellten Fragen durch, kreuzt an den zutreffenden Stellen an, unterschreibt das Ganze und führt den Antrag wieder dem zuständigem Finanzamt zu. Wo ist das Problem?

...zur Antwort

Jahrelang Falsche Steuerklasse dazu Steuerbescheide falsch veranlagt?

Hallo, Seit 2010 wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in meiner Steuererklärung nicht berücksichtigt. Auch wurde ich von Anfang an in Steuerklasse 1 gestuft statt Steuerklasse 2. 2017 wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende dann zum 1. mal berücksichtigt, deswegen ist es überhaupt erst aufgefallen, dass ich die ganze Zeit falsch veranlagt wurde. Leider habe ich dem Finanzamt vertraut, bei meinem Einkommen kann man nicht sonderlich viel falsch machen, dachte ich. Somit habe ich das Kauderwelsch aus den Bescheiden nicht nachgeprüft. Allerdings ist mir irgendwann mal aufgefallen, dass Elster zu meinen Gunsten höher gerechnet hat, hab mir bedauerlicherweise nichts weiter dabei gedacht. Mein Fehler, kann man so sehen und ich habe so gesehen wohl keine rechtliche Handhabe. Wobei mir die eine Dame, als ich dann endlich mal nachhakte, sagte, bis 2014 könnte man noch was machen, da ich alles korrekt eingetragen habe und es trotzdem nicht berücksichtigt worden ist. Der andere Herr, dem ich die alten Steuererklärungen dann schickte, teilte mir das Gegenteil mit. 

Aber wie kann das sein, dass dem Finanzamt seit 2010 der selbe Fehler unterläuft? Vielleicht kann ich nichts mehr für mich machen, aber ich möchte verhindern, dass dies anderen passiert. Ich möchte wissen, wie ich 6 Jahre um mein Geld gekommen bin, außer, dass ich dem Finanzamt zu sehr vertraut habe oder dem Arbeitgeber von wegen Steuerklasse?. Wem oder welchen Umstand habe ich das zu verdanken, obwohl ich alles korrekt angekreuzt und den Entlastungsbetrag / kompletten Freibetrag beantragt habe. Wenn ich schon in der falschen Steuerklasse bin , ich es doch mit der Erklärung zurückholen hätte können. Wo kann ich diese Auskunft bekommen oder mich gegebenenfalls beschweren oder eventuell sogar klagen?

Die andere Frage wäre, wenn ich beim Finanzamt nichts mehr machen kann, könnte ich das denn beim Arbeitgeber? Dieser hat mich doch in Steuerklasse 1 gestuft oder legt die Steuerklasse fest?

Das Finanzamt kann 5 Jahre lang Steuern zurück holen, wenn einer falsch eingestuft ist,oder ?. Kann ich das auch ???

Vielen Dank im Voraus

...zur Frage

Dein Arbeitgeber legt nicht die Steuerklasse fest. Wenn du meinst, die Steuerklasse 2 beanspruchen zu können, musst du dieses beantragen. Das hast du ja offensichtlich nicht getan. Dein Arbeitgeber ruft lediglich die gespeicherten Daten der Elstam-Datenbank ab und muss auch zwingend mit diesen abrechnen. Ist da die Steuerklasse 1 gespeichert, muss er die auch verwenden.

Wenn Fehler in der Veranlagung passieren, kann man Einspruch einlegen. Das hast du mangels Wissen unterlassen. Fehlendes Fachwissen ist aber kein Änderungsgrund, da es ja so etwas wie Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine gibt, die man beauftragen könnte.

Hast du tatsächlich alles korrekt ausgefüllt in den Erklärungen, also auch in der Anlage Kind alle Angaben zum Entlastungsbetrag? Bist du auch tatsächlich alleinerziehend oder lebst du mit einem/r anderen Volljährigem/n zusammen? Hast du elektronisch versendet oder Papiererklärungen abgegeben?

...zur Antwort

Wenn du nur 1-2mal die Woche regulär arbeitest, wieso nimmst du dann soviel Urlaub? Pro Woche frei musst du auch nur max. 2 Tage Urlaub nehmen bzw. nur 2 Tage dürfen dir angerechnet werden.

...zur Antwort

Das kommt u.a. darauf an, wie stark die Gehaltsschwankungen sind.

Schau mal hier: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

...zur Antwort

Warum gibst du unter diesen Umständen (erwartete Nachzahlung) überhaupt eine Steuererklärung ab?

...zur Antwort