Ich habe meine Girokonto - und nur das! - bei der Postbank. Ich mache alle Aktionen online und bin mit dem Service (wenn man es dann so nennen kann) voll zufrieden.

Vor allem bin ich deshalb vor Jahren zur Postbank gewechselt, weil ich dann die Geldautomaten der cash-group nutzen kann. Und da in meiner Nähe mehrere der Großbanken Filialen haben, ist ein Automat immer in der Nähe.

Auf den Gang zur Tankstelle oder zum Supermarkt fürs Geldholen bin ich daher nicht angewiesen.

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Bei einer Bestellung über die Seite wird die Bestellung automatisch in eine Liste mit den verkauften Produkten aufgenommen...

Ich kenne das Portal nicht und werde auch nicht darauf klicken aber ich gehe davon aus, dass dies der Hinweis für den Verkäufer ist, dass diese Ware verkauft wurde.

Dann sollte auf jeden Fall diese Seite ausgedruckt werden und als Beweis für den Verkauf gelten. Im Übrigen gehört es natürlich zu einem ordentlich Unternehmen dazu, dass die Verkäufe auch in einer Buchführung (anfangs wohl am besten Einnahme-Überschuss-Rechnung) festgehalten werden.

Einzureichen brauchst deine Freundin übrigens dem Finanzamt vorerst keine diesbezüglichen Unterlagen, aber die Belege zu der Buchführung müssen natürlich aufbewahren und erst auf Verlangen dem Finanzamt vorgelegt werden.

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Die Behörde hat ganz offensichtlich Zweifel an deinen Angaben bezüglich Kapitaleinnahmen!

Um weiterhin Wohngeld zu beziehen, solltest du der Aufforderung nachkommen, sonst wird dir sicherlich das Wohngeld (vorerst) gestrichen. Ich glaube eine (spätere) Vorlage der Steuerbescheinigung lediglich für die Zinsen wird angesichts deiner bisher verschwiegenen Zinseinnahmen die Behörde nicht zufriedenstellen, da sie vermutet, dass du weitere Einnahmen haben könntest.

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Für die Fahrten von deiner Wohnung zur Arbeitsstätte kannst du Werbungskosten mit 0,30 Euro je Entfernungs-Kilometer ansetzen. Maximal werden dir 4.500,00 jährlich anerkannt. In der Einkommensteuererklärung musst du dafür die Anlage N ausfüllen.

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Wenn du die Erträge bei einem ausländischen Broker erwirtschaftest, dann bringt es nichts, wenn du hierfür deiner deutschen Bank einen Freistellungsauftrag gibst. Denn die "Quelle" ist die ausländische Bank und die führt eh keine Abgeltungsteuer an den deutschen Fiskus ab. Ein Freistellungsauftrag wirkt nur für die Erträge, die du bei deiner deutschen Bank generierst.

Du musst also deine Erträge, die du im Ausland erzielst, in deiner deutschen Steuererklärung angeben - natürlich zusammen mit den "deutschen" Erträgen.

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Das wird nicht ganz einfach werden!

§ 33 EStG sagt, dass diese Aufwendungen zwangsläufig entstanden sein müssen und du dich ihnen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kannst. Für dich käme wohl nur ein sittlicher Grund infrage. Es wird sicher einer ausführlichen Begründung deines Antrages bedürfen. Und dann sind nur die Aufwendungen abzugsfähig, die eine "zumutbare Eigenbelastung" übersteigen.

Den Prozentsatz findest du in Absatz 3; er liegt je nach Familienstand und Einkommen zwischen 1 und 7 %.

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Wenn dein Arbeitgeber zum Jahresende nicht einen (internen) Lohnsteuerjahresausgleich vornimmt, dann musst du bis zum 31. Mai 2012 eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wenn du unter 8.004,00 Euro brutto verdient hast, dann genügt es einfach den Mantelbogen der Steuererklärung sowie die Anlage N auszufüllen.

Die Einkommensteuererklärung bezieht sich allerdings nur auf die einbehaltenen Steuerabzugsbeträge (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag u. ggf. Kirchensteuer). Andere gesetzliche Abzüge (Sozialversicherungen) werden nicht erstattet!

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braucht deutsch nicht zwingend, weil Konzernsprache englisch ist.

In Ergänzung zu @TobJob möchte ich anmerken, dass ein Sprachkursus zwar höchstrichterlich (BFH) steuerlich als Werbungskosten zu berücksichtigen sein könnte, insbesondere wenn eine berufliche Veranlassung vorliegt

Jedoch sollte man dann keinesfalls die Tatsache besonders herausstellen, dass die Konzernsprache ENGLISCH ist. Denn wenn man die Anerkennung als Intergrationsmaßnahme ("auferlegt durch die Regierung") anführt, könnte vom FA durchaus argumentiert werden, dass dies eben allein oder überwiegend im privaten Interesse des Einzelnen liegt und nicht beruflich veranlasst ist.

Hier findest du noch eine Zusammenstellung von Urteilen, die ich zur Vertiefung empfehlen würde!

http://www.123recht.net/Sprachkurs-steuerlich-absetzbar-__f124884.html

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Ob du dich strafbar gemacht hast, kann erst beantwortet werden, wenn du die Steuererklärungen eingereicht hast und dort eine Steuerschuld herausgekommen ist.

Wie dir bereits an anderer Stelle erklärt wurde, warst du nach dem von dir geschilderten Sachverhalt offensichtlich zur Abgabe von Steuererklärungen verpflichtet. Also reiche die Steuererklärungen für die letzten Jahre bis (vorerst) 2007 mal ein und vergiss nicht, alle Vergünstigungen wie z.B. Sonderausgaben und erhöhte Werbungskosten geltend zu machen!

http://www.finanzfrage.net/frage/wie-muss-ich-mich-verhalten-wenn-ich-das-letzte-mal-2004-einen-steuerbescheid-vom-fa-erhalten-habe

Allerdings wird sich die Tatsache, dass das FA dein Fehlverhalten bisher nicht erkannt hat, nicht positiv für dich auswirken. Jedoch könnte die Verjährung für dich "arbeiten", wenn nicht Steuerhinterziehung unterstellt werden könnte.

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Das sind astreine Betriebsausgaben!

Zur Vermeidung von möglichen späteren Unannehmlichkeiten mit dem Finanzamt, sollte er aber darauf achten, dass er diese Geschenke einzeln und getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben aufzeichnet. Auch sollte er die Empfänger benennen.

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Natürlich erhältst du für deine Fahrten zur Arbeitsstätte die "Pendlerpauschale"!

Zur Sicherheit kannst du ja mal ein paar Tickets aufbewahren und dann ggfs. auf Anforderung vorlegen. Aber normalerweise genügt es, wenn du in der Anlage N die entsprechenden Angaben machst!

Die Pauschale beträge 0,30 € pro Entfernungs-Kilometer. Mit deinen Werbungskosten musst du allerdings im Kalenderjahr über 1.000 € kommen, da dieser Betrag bereits in der Steuertabelle 2011 eingearbeitet ist. D.h. wenn du nur Fahrtkosten für 2 Monate hast und ansonsten keine anderen Werbungskosten geltend machen kannst, dann ist die Pauschale höher.

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Arbeitsecke und Bildschirmbrille ?

Moin Moin, ich habe gleich 2 Fragen und hoffe, dass man mir hier einige Tipps geben kann.

Frage 1: Ich bin Schiffsmaklerin und arbeite regelmässig abends und am Wochenende auch von zuhause. Meine Firma zahlt deshalb den Telefonanschluss incl. Internet, ich habe hier ein Firmennotebook, Firmenhandy etc etc. Nun bin ich Anfang des Jahres mit meinem Notebook und allem, was ich so beruflich brauche, endlich vom Wohnzimmer in mein Schlafzimmer umgezogen, in einen Eck/Arbeitsschrank, den ich nur dafür benutze, also in dem nur das Firmennotebook steht, DLAN, Firmendrucker etc etc. Kann ich diese Arbeitsecke prozentual absetzen ? ist nicht viel, aber warum etwas verschenken. Mein Chef wird sicher bestätigen, dass ich auch von zuhause arbeite (so wie wir alle) , da das in der Schiffahrt auch so üblich (und erforderlich!) ist.

Frage 2: im Büro habe ich eine Bildschirmbrille, die ich nur an diesem Monitor/PC benutze, weil ich sonst blind wie ein Maulwurf bin. Mit meiner privaten (teuren!) Gleitsichtbrille seh ich nicht vernünftig. Diese Arbeitsplatzbrille hat meine Firma bezahlt.

Nun brauche ich für zuhause (den Büroschrank/das Firmennotebook) auch so eine Brille, um vernünftig arbeiten zu können. Und wirklich nur dafür, denn man kann damit nur ca. 2 m weit gucken und wenn ich die aufbehalte, renne ich gegen die Wand. Beim privaten Notebook ist der Monitor nur ein paar cm entfernt, da brauche ich gar keine Brille.. Kann man so eine zweite Bildschirmbrille jetzt einfach bestellen und dann auch mit absetzen ?

PS: ich habe in diesem Jahr sehr hohe Kosten durch Krankheit, Implantate etc etc, so dass ich über den Eigenanteil/zumutbare Belastung komme und das natürlich ausnutzen möchte (natürlich im Rahmen des machbaren und der wirklich anfallenden Kosten..).

Puuh - sorry den langen Text / Danke für's Lesen und vielleicht für gute Tipps.

LG aus HH - Manuela

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Ich versuche mal dir zu antworten!

  1. Offenbar war der Eckschrank schon vorher in deiner Wohnung und wurde nicht extra für deine Tätigkeit zuhause angeschafft. In diesem Falle könntest du hierfür jährliche Abschreibungen geltend machen. D.h. den Wert, den der Schrank seit der beruflichen Nutzung hat, schreibst du jährlich einen Teil ab (nach den amtlichen Tabellen beträgt die Nutzungsdauer für Büromöbel 13 Jahre!). Außerdem kannst du anteilig die Kosten (Bruttomiete) für den Teil des Schlafzimmers ansetzen, der beruflich genutzt wird.

  2. Was spricht eigentlich dagegen, die dir vom Arbeitgeber bezahlte Bildschirmbrille auch zuhause bei deiner beruflichen Tätigkeit aufzusetzen?

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Du hast es schon ganz richtig erkannt, es ist von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich. Außerdem kommt es auch darauf an wie vollständig (umfangreich) deine Steuererklärung war.

Aber nach ca. drei Monaten Dauer könntest du wohl schon damit rechnen, dass deine Einkommensteuererklärung bearbeitet worden ist.

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Ich habe auch lange über deine Frage sinniert.

Eine stufenweise Schenkung macht nur dann Sinn, wenn es sich bei den Kindern um leibliche Kinder nur eines Ehegatten handelt (Patchworkfamilie). Ansonsten ist es völlig unnötig, den anderen Ehegatten dazwischen zu schalten.

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Als AG-Anfänger (AG steht wohl für Arbeitgeber oder etwa für Aktiengesellschaft???) mit einer offenbar "chaotischen" Buchführung solltest du schleunigst einen Steuerberater konsultieren!

Wenn jemand keine Ahnung von Buchführung oder Steuern hat, ist das eigentlich nicht so schlimm, da er sicher in seinem Beruf gute Arbeit leisten wird. Aber dann sollte zumindest das Geld für den Steuerberater übrig sein!

Im Übrigen, was nützt dir als "Steuerchaot" eine Idee für eine Begründung? Meinst du, dass du bis zum Januar 2012 (?) die Probleme in den Griff bekommst? Ich befürchte eher, dass bei Fristgewährung dein Problem kurz vor Ablauf des Termins nur noch größer geworden ist.

Und noch ein Nachsatz: Das Finanzamt freut sich immer, wenn die Buchführung nur aus wilden Zetteln besteht. Da ist der Weg zu einer großzügigen Schätzung nicht mehr weit!

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Ein ziemlich komplexes Thema. Offenbar eilt es bei dir.

Auf die Schnelle habe ich nach Eingabe von "Witwenrente und Pension" bei Herrn/Frau Guhgel dies gefunden:

http://www.bllv.de/fileadmin/Dateien/mittelfranken/pdf-Dateien/Pensionisten/Ruhegehalt_plus_Witwengeld.pdf

Falls es nicht zutrifft, ruhig mal selber im Netz die Lösung versuchen. Beamte können sowas!

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Deine Tochter hat in dieser Hinsicht mit dir steuerlich nichts zu tun!

Sie bekommt den Freibetrag und falls sie irgendwann in etwas späteren - minderjährigen - Jahren einmal viel mehr verdienen sollte, dann kommt das auch nicht in deine Einkommensteuererklärung, sondern dafür müsste dann ggf. deine Tochter eine eigene Steuererklärung abgeben.

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Da hast du leider "Pech" gehabt.

Eine steuerliche Geltendmachung dieses Verlustes ist nicht möglich, da die Anschaffung des Wertpapiers noch in die Zeit vor dem 1.1.2009 fiel und da nur Verluste geltend gemacht werden konnten, die innerhalb der Jahresfrist anfielen.

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In Ergänzung zu den Antworten von @TobJob und @qtbasket möchte ich noch bemerken, dass ein Ausweis der Umsatzsteuer durch den Handwerker nur zulässig, wenn er nicht unter die Kleinunternehmer-Regelung des UStG fällt.

Und du hast natürlich recht, wenn die Rechnung bei Rechnungsübergabe in bar gegen Quittung bezahlt wird, entfällt natürlich die steuerliche Geltendmachung nach § 35a EStG, weil dafür eine Überweisung auf das Konto des Betriebes notwendig ist.

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Die vierteljährlichen Vorauszahlungen wurden aufgrund der Steuerschuld aus dem letzten Steuerbescheid festgesetzt. In dem kam für euch beide offenbar eine Nachzahlung heraus! Um diese Nachzahlung künftig zu vermeiden, setzt das Finanzamt Steuervorauszahlungen fest.

Nachzulesen ist dies in § 37 Abs. 3 EStG

http://www.buzer.de/gesetz/4499/a62276.htm

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