Wenn dem Arbeitsamt bekannt wird, dass Du eine Weiterbeschäftigung abgelehnt hast, droht mit ziemlicher Sicherheit eine Sperre.

Verständlich, wenn Du Dir jetzt vom AG veräppelt vorkommst! Zudem es noch sein kann, dass am Ende der Azubi übernommen wird und Du nach 6 Monaten dass Unternehmen verlassen musst.

Schau Dir den Vertrag genau an. Wenn die Befristung mit - aus wichtigem Sachgrund - angegeben ist, kann der AG beliebig oft die Befristung verlängern.

Normalerweise benötigt ein befristeter Arbeitsvertrag keine Kündigungsfrist, da er automatisch ausläuft. Es kann für Dich aber auch von Vorteil sein, da für Dich die Möglichkeit besteht, vorher zu kündigen.

Besser mit Job nach einem anderen umsehen, als ohne. Und denk dran - Das Arbeitsamt wird Dir auch Jobangebote zukommen lassen. Ob die besser sein werden als Dein jetziger AG?

Alles Gute!

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Normalerweise bist Du mit 16 nur beschränkt geschäftsfähig, aber es gibt für berufstätige Jugendliche Ausnahmen. Wenn Deine Eltern den Job genehmigt haben, bist Du berechtigt, Deinen Lohn in bar abheben zu können. Für Überweisungen brauchst Du jedoch das Einverständnis Deiner Eltern.

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Muss eine Kündigung schriftlich ausgestellt werden oder reicht eine mündliche Kündigung aus?

Guten Tag, ich habe ein wichtiges Anliegen und einige offene Fragen.

ich studiere derzeitig und habe nebenbei seit 18 Monaten als studentische Aushilfe in der Gastronomie gejobbt. in dem Laden kam mir immer schon etwas spanisch vor ...

nach knapp einem Jahr habe ich mich das erste mal krankgemeldet und ein Attest eingereicht, aber der Arbeitgeber zahlt die studentischen Aushilfen nicht aus wenn sie krank sind.

Wir hingegen zahlen normal steuern; versichern uns selbst und müssen Zahlungen nachgehen, im Krankenfall hingegen stehen wir alleine da.

Wieso muss ich bei Krankheit ein Attest einreichen, das ich wiederum ohnehin nicht bezahlt bekomme?

nun, das war erst der Anfang. Ich bin leider krank geworden und musste mich selbst um Ersatz kümmern, obwohl ich so gesehen ja eine Aushilfe bin. Keinen gefunden - mit knapp 40 grad Fieber stand ich dann alleine auf der Matte und musste arbeiten. Einen Tag später habe ich ein Attest für eine Woche eingereicht und wurde die Woche darauf aus dem Dienstplan ausgetragen. In der Zwischenzeit kommunizierte ich per WhatsApp mit meinem Chef, der wiederum meine Nachrichten als respektlos aufnahm und mich als Reaktion darauf mündlich kündigte.

aber erst nachdem er mich hat knapp 3 Wochen warten lassen und den Kündigungstermin rausgezögert hat. Über die letzte Lohnabrechnung die ich Mitte des Monats abgeholt habe, konnte ich einsehen dass er mich bereits drei Wochen zuvor abgemeldet hat ohne mich davon zu informieren.

Als I tüpfelchen, will er mir keine schriftliche Kündigung für die Arge ausstellen, sodass ich mir kein arbeitslosengeld einholen könnte, somit wurde mir nur mündlich Ciao gesagt und mir sind nun die Hände gebunden.

Meine Fragen: kann ich mich gegen ihn wehren?

Muss er mir eine Kündigung ausstellen oder reicht es so aus?

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Eine mündliche Kündigung ist nicht wirksam.

Lese Dir die §-en 125 und 623 BGB durch.

Du musst schnell handeln, damit Du Deine Rechte durchsetzen kannst, da Du sogar ein Recht auf Weiterbeschäftigung hast/hättest.

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Bevor ich mir darüber Gedanken machen würde, würde ich mich zuerst einmal fragen, wie er innerhalb von 10 Monaten 180.000 € plus 420.000 € zusammen gebracht hat ...

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Arbeitszeugnis aus CH - eure Einschätzung?

Liebe Community,

gerne möchte ich euch nach eurer Einschätzung zu dem folgendem Arbeitszeugnis fragen. Das Zeugnis wurde in der Schweiz geschrieben, nach einem Jahr als Assistenzarzt im Krankenhaus. Was würdet ihr darüber denken, wenn man sich mit dem Zeugnis in Deutschland in einer Klinik bewerben würde? 

Freue mich auf ein Feedback von euch. 

Herzliche Grüße 

—-

1.   Persönliche Angaben 

2.   Tätigkeitsbeschreibung (Facharzt Radiologie 1. Jahr) 

Herr --- verfügte über das nötige Fachwissen sowie eine angemessene Beobachtungsgabe verbunden mit praktischer Erfahrung.

Er setzte seine Kenntnisse im Sinne eines ganzheitlichen Betreuungsverständnisses um. 

Im Umgang mit Patienten war er korrekt und begegnete Ihnen mit Respekt. 

Die Berichte und Entscheide waren zweckmäßig formuliert und nachvollziehbar. 

Es gelang ihm, die Handlungen auf die Interessen der Organisation auszurichten und die Vorgaben einer professionellen Berufsausübung zu beachten. 

Herr --- engagierte sich für die Patienten und achtete auf deren Wohlergehen.

Der Arbeitsaufwand und die Arbeitsergebnisse waren weitgehend aufeinander abgestimmt und die Vorgaben wurden meistens eingehalten. 

Er besass ein stufengerechtes Verständnis für interdisziplinäre und wirtschaftliche Zusammenhänge.

 

Im Umgang mit den Patienten war Herr --- höflich und respektvoll. Er informierte zeitgerecht und angemessen und berücksichtigte dabei die Interessen der Beteiligte. Er war teamfähig, vertrag eigene Ideen und nahm an Fachdiskussionen teil. 

Er war freundlich und hilfsbereit und daher bei Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden, Patienten und Angehörigen anerkannt. 

Herr --- verlässt unser Unternehmen nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses. Wir danken ihm für seine Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

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Unbedingt anfechten, sonst stillschweigendes Einverständnis!

Selber etwas ausarbeiten und vorbringen, verhandeln ...

Allein schon der Schluss ist übel.

Wir danken ihm für seine Mitarbeit    ...

Bedeutet ungefähr - Das Unternehmen ist ganz und gar nicht traurig über das Ausscheiden des Arbeitnehmers.

Wünschen ihm für die Zukunft alles Gute 

Ist Note 4

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