Seit dem 1.7.2013 hat die Stiftung Warentest für die eigenen Marken - Test, Finanztest, Warentest.de - das Lizenzsystem geändert. In der Vergangenheit durften Firmen das Logo gegen eine Gebühr von 500 Euro nutzen.

Mit der neuen Regelung kostet die Lizenz zwischen 7000 und 25.000 Euro. Die Kosten sind u.a. davon abhängig, ob das Logo auch für die TV und Kinowerbung verwendet wird.

In den vergangenen Jahren finanzierte sich die Warentest Gruppe zu ca. 90% aus den Einnahmen der Vermarktung von eigenen Produkten, Logos und der Magazine Test, Finanztest usw. .

Die verbliebenen 10% (ca. 3,8 Millionen Euro) sind Steuergelder.

In 2012 verbuchte Warentest erstmalig einen Verlust in Höhe von 1 Millionen Euro. Dies dürfte durch die erhöhte Lizenz sicher schnell aufgefangen werden.

KRITIK: 90% des Umsatz von 38 Millionen Euro werden durch den Verkauf generiert. Dadurch ist man finanziell abhängig von einem erfolgreichen Produktverkauf.

In der Vergangenheit wurde mehrfach die Intransparenz der durchgeführten Tests, wurden mehrfach die Testkriterien kritisiert. Diese Kritik zieht sich durch alle Sparten.

Mit den 10% staatlichem Zuschuss aus Steuergeldern, kann keine Unabhängigkeit gewährleistet werden. Der Zuschuss verliert damit sein Ziel und ist zu ändern.

Das neue Lizenzsystem verschärft diese Diskrepanz !

Warentest gehört reformiert, muss transparent werden, die Kriterien müssen offen kommuniziert und für jeden Verbraucher ersichtlich und verständlich sein.

Die Regierung muss die Zahlung von Steuergeldern unmittelbar stoppen, so lange die genannten Punkte nicht erfüllt sind.

ENTWICKLUNG: In der Ausgabe 07.13 (neue Lizenzgebühren relevant) veröffentlichte Finanztest einen branchenweit beispiellos kritisierten Test von Berufsunfähgikeitsversicherungen. Kritisiert wurde die Reduzierung der Testkriterien auf ein fragwürdiges Minimum, die Intransparenz bzgl. der Auswahl der Kriterien, der Testkriterien selbst.

Eine eigens gegründete Facebook Gruppe, in der auch der Chefredakteur (Herr Tenhagen) von Finanztest anwesend war, versuchte Herrn Tenhagen mit den Kritiken zu konfrontieren und bot hier sogar einen runden Tisch an.

Leider ohne jeglichen Ansatz von Erfolg. Nicht auf einem der genannten Kritikpunkte wurde reagiert, noch wurde nur ein einziger Kritikpunkt überhaupt aufgegriffen.

So sollte man keine weiteren Steuergelder mehr verschwenden ! Jeder Bürger hat ein Recht auf Transparenz und versprochene Unabhängigkeit.

Jeder Volksvertreter müsste nach so einer Aktion zurücktreten.

HINTERGRUND: 75% der getesteten Berufsunfähigkeitsversicherungen bekamen in der Ausgabe 07/2013 ein "sehr gut"

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Ich muss hier meinem sehr geschätztem Kollegen "alfalfa" Recht geben. Dabei ging es ihm vor allem nicht um die alltäglichen Behandlungen, Medikamente, sondern um existenzbedrohende Risiken, bzw. hier vor allem Selbstbehalte.

Der Versuch, das jetzt selber nachzulesen, ist zwar verständlich, jedoch für den Laien ungefähr so hilfreich, wie der Versuch sich durch das Lesen der Pschyrembels selbst zu behandeln.

Selbstverständlich wird in den Bedingungen auch beschrieben, was erstattungsfähig ist. Dies sind zunächst einmal verschreibungspflichtige (!) und vom Arzt verordnete Medikamente. Ärzte sind es oft gewohnt, bei Kindern Rezepte für nicht verschreibungspflichtige Medikamente auszustellen. Diese werden in vielen Tarifen nicht erstattet.

Der R+V Agil Comfort unterscheidet hier nicht. Hier wird darauf hingewiesen, dass die Medikamente vom Arzt verordnet und aus der Apotheke bezogen werden. Darüber hinaus müssen sie von der Schulmedizin anerkannt sein.

Das mit den "Problemen" würde ich immer vorsichtig betrachten. Es gibt viele, überzogene Rechnungen, die zurecht gekürzt wird. Es gibt inhaltlich falsche Rechnungen. Ich habe schon von Heilpraktikerrechnungen gelesen, wo der Oberschenkel abgerechnet, der Arm behandelt wurde. Undurchsichtig, wenn auf der Rechnung nur eine Abrechnungsnummer steht.

Bei der Osteopathie ergeben sich mehrere Probleme. Zunächst einmal unterscheidet man zwischen den Behandlern. Man kann die Osteopathie mit einer "kleineren" Ausbildung im Rahmen als Heilpraktiker durchführen (wenig sinnig). Man kann aber auch auf einen richtigen Osteopathen mit 5 jähriger Ausbildung zurückgreifen. Dann muss die Rechnung natürlich der passenden GO für Heilpraktiker angepasst sein. Gerade in diesem Bereich sehe ich immer Rechnungen auf denen z.B. steht : "1 osteophatische Behandlung 75 Euro". Das sagt ungefähr so viel aus wie: "1 Auto gekauft." Einen Fiat Panda oder einen Maybach ? Damit die Kosten erstattet werden, muss eine Rechung verständlich sein, sich an der GO für Heilpraktiker (viele Tarife auch Hufelandverzeichnis) orientieren. Und genau hier gibt es die meisten Probleme. Bei diesem Thema tragen meist die Behandler die Schuld, wenn es Probleme bei der Abrechnung gibt.

Sie würden sich, wenn Sie einen Toaster kaufen, auch nicht mit der Angabe. "Kauf eines Elektrogerätes" zufrieden geben. Insbesondere dann nicht, wenn es zum Garantiefall kommt.

Wie Sie in meinen Ausführungen auch sehen können, ist es verständlich, dass Medikamente immer (!) eines Rezeptes bedürfen. Wobei der Agil Comfort hier eh weit gefasst ist, da er auch Medikamente erstattet, die nicht verschreibungspflichtig sind. Aber verordnet.

Die R+V erstattet das auch so bei Erwachsenen. Die GKV bei Erwachsenen nicht.

Denken Sie einfach auch einmal anders: Wenn man jede Rechnung, ohne Rezept, erstatten würden, dann würde bald jemand für die ganze Familie, Nachbarn, Freunde Kopfschmerztabletten, Nasentropfen usw. kaufen. Es gibt ja keinen Nachweis des Bezugs zu einer behandelten Person.

Und dann noch zur Frage: Ja, machen die Ärzte. Einfach darauf hinweisen.

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Wenn der Firmenwagen offiziell genutzt wird und dies vertraglich geregelt ist, wüsste ich nicht, wie der Chef das Verbot eines Kindersitzes vertraglich regeln will, bzw. ich habe meine Zweifel, dass so eine Klausel wirksam ist.

Wenn zudem noch eine private Nutzung vereinbart ist (du musst das ja auch versteuern), dann kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Oder besser gesagt: Mir erschließt sich nicht, warum ein Kindersitz verboten sein soll ? Wie sieht die Argumentation aus ?

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Wie hier schon berichtet, hat die Bank grundsätzlich Anspruch auf ein Vorfälligkeitsentgelt. Auf Mitgefühl darf man wenig hoffen.

Womöglich ist der zugrunde gelegte Zinssatz auch höher, als er heute bei Abschluss einer Finanzierung wäre. Die Bank kann also das Geld nicht zu den gleichen Konditionen weiter verleihen und würde einen kalkulatorischen Verlust hinnehmen müssen.

Wären die Zinsen für ein Darlehen heute höher als im laufenden Vertrag, bestünden eher Chancen. Denn dann könnte die Bank das Geld zu besseren Konditionen weiter verleihen.

Vielleicht kann man aber in einem geringerem Umfang entgegen kommen. Das z.B. das Darlehen zumindest z.B. 1 Jahr eher abgelöst wird. Ist denn im Darlehensvertrag nicht zumindest eine Sondertilgung in bestimmter Höhe vorgesehen ?

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Meiner Meinung nach kann ein gewerblicher Händler die Gewährleistung nicht ausschließen. Nach anhängendem Urteil geht das nur, wenn er als Gewerbetreibender sein privates Auto, welches nur privat genutzt wurde und privat zugelassen ist, veräußert. Als Privatmensch kann man die Gewährleistung ausschließen.

http://www.kanzlei.biz/nc/news-urteile/23-07-2007-ag-muenchen-212-c-23532-06.html

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Zunächst einmal: Die Wahl des Vermittlungsweges sagt nichts über die Qualität aus. Wenn Provision / Courtage gleich schlechtere Beratung bedeutet, dann dürfte keine Firma irgend etwas verkaufen und alle Anwälte und Ärzte rechnen immer fair ab und sind kompetent.

Tatsächlich wird auch ein Mensch auf Honorarbasis nur in einem bestimmten Bereich wirklich qualifiziert sein können. Ein Anwalt darf sich für max. 3 Bereiche Fachanwalt schimpfen und hat hier entsprechende Qualifikationen.

Ein Makler oder ein Honorarberater kann unterschiedliche Motivationen haben. Beide können gut, aber auch schlecht informiert sein. Die mir bisher vorgelegten Honorarberatungen zeugten nicht gerade von Kompetenz. Wie gesagt: Dies kann auf alles Beratungsformen zutreffen.

Es wird Honorargeier und Provisionsgeier geben. Der Honorargeier könnte z.B. ebenso bei den Gesundheitsfragen tricksen, Informationen weglassen, wenn er auf Erfolgsbasis bezahlt wird.

Wenn er nach Stundensatz bezahlt wird, kann er Kunden teuer beraten, die aufgrund von Risikozuschlägen oder Ablehnungen vielleicht nicht in einem PKV, BU kämen (bei mir fast 30%). Der Provisionsvermittler wird hier im VOrfeld prüfen, da er bei Ablehnung kostenlos beriet.

Wenn der Kunde mit der Beratung nicht zurfrieden war, bekommt er im Provisionsfall nichts, im anderen Fall schon.

Wie dem auch sei:

Systemisch bedingt kann der Honorarberater momentan auf einige wirkliche Nettotarife (also ohne Provisionen) zugreifen. Aber ebend noch nicht auf alle. Und selbst wenn könnte wäre er nur innerhalb der Tarife objektiv, die er wirklich kennt. Das mögen 100 von über 1000 sein, wenn er gut ist.

Überlegen Sie selber: Wie aufnahmefähig sind Sie ? 100 x 50 Seiten Bedingungen incl. der Bedeutung im Rahmen des VVG, VAG usw. ? Ich denke, da sind Grenzen gesetzt.

Oder aber man arbeitet im Netzwerk und multipliziert seine Fähigkeiten.

Die andere Geschichte:

Wenn ich für eine PKV bei einem Kunden z.b. 3000 Euro bekäme, dann habe ich zwar mit direkter Beratung (sicher über 10 Stunden zusammengefasst) und indirektem Aufwand (Produktanalysen, Auswertungen usw. ) einen sehr lukrativen Verdienst. Allerdings biete ich dem Kunden dann auch Unterstütztung bei der Privathaftpflicht, Hausrat usw. . Hier liegt der Stundensatz mit den indirekten Aufwendungen sicherlich bei unter 1-2 Euro.

Nehme ich ein Honorar, bekomme ich für die PKV Beratung weniger, kann aber gleichzeitig die anderen Produkte natürlich nicht für die Konditionen anbieten. Sprich, ich nehme dafür auch ein Honorar oder lasse den Kunden in diesen Bereichen alleine.

Gerade hier geht es aber auch oft um existenzielle Dinge.

Die Herren u. vereinzelt Damen Honorarberater tönen somit immer schön. Wer aber bietet denn für Hausrat, Haftpflicht, KFZ Unterstützung an.

Ich nenne das Rosinenpicken und nicht fair gegenüber den Kunden.

Allerdings wird dies gerade politisch auch noch unterstützt.

Wie dem auch sei. Jeder bekommt für seine Arbeit Geld und der Kunde sollte ganzheitlich betrachten welche Leistungen er für welche Konditionen bekommt.

Insofern ist es also schon möglich, dass Produkte ohne jegliche Provisionen zu bekommen sind. Doch viele Tarife sind nur scheinbar provisionsfrei und lediglich ohne Abschlussprovision.

Ob Makler oder Honorarberater. Beide können gut, kompetent sein. Oder auch nicht...

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Rein theoretisch bestünde die Möglichkeit die Versicherung zu kündigen.

Abgesehen davon, dass es aufgrund der Verluste überhaupt keinen Sinn macht, wird die Auszahlung aber eh kaum noch vor Weihnachten erfolgen. Eher im Januar ;-)

Bzgl. der Verluste: Rufen Sie doch einfach einmal an, welchen Betrag Sie bei einer vorzeitigen und bei einer regulären Kündigung erhalten. Sie werden erstaunt sein ;-)

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Die BU Rente wird zunächst weiter gezahlt.

Den hier erwähnten Punkt bzgl. der Lebensstellung möchte ich ein wenig klarer formulieren:

  1. Einige Bedingungen sehen vor, dass pauschal geleistet wird, wenn das letzte Einkommen eine fixe Grenze unterschritten wird.
  2. Dies schließt nicht aus, dass ein Gericht die Lebensstellung bei 90 % definieren kann und somit auch gezahlt werden muss, wenn das Einkommen 90% des letzten Einkommens beträgt.

Bei einem Einkommen von zunächst ca. 1600 Euro Brutto, als medizinische Fachangstellte in den ersten Berufsjahren (nach Tarifvertrag), gehe ich fast davon aus, dass die Grenze sicher deutlich über 70% liegen wird.

Die Annahme, dass die Grenze meist bei 70 - 80% liegt, mag vielleicht insgesamt passen, liegt aber real im niedrigen Lohnsektor deutlich höher.

Ansonsten unterstelle ich einmal, dass tatsächlich auf eine abstrakte Verweisbarkeit verzichtet wird. Hier herrschen leider oft, vor allem Altverträge betreffend, völlig falsche Einschätzungen.

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Ob Ansprüche bestehen könnten, sollten Sie im Vorfeld prüfen.

Fondsgebundene Versicherungen sind von dem Urteil nicht betroffen. Wenn die Police vor 2009 gekündigt wurde, sind die Ansprüche zudem verjährt.

Dann gibt es derzeit Streitigkeiten darüber, welche Verträge überhaupt betroffen sind. So ist der Deutsche Ring z.B. - gegen den der Prozess lief - der Meinung, dass nur Verträge mit den Bedingungen 2002 bis 2007 betroffen sein.

Dies ist dadurch erklärbar, wenn man sich anschaut, was (!) vom BGH bemängelt wurde. Es ging grundsätzlich einmal um die Auszahlungssumme insgesamt. Die Stornogebühr ist dabei nur ein Bestandteil, welcher zu einer insgesamt (!) zu geringen Auszahlung führen kann.

Im Detail dann wurde u.a. die Frage behandelt, ob z.B. auf die Stornokosten ausreichend hingewiesen wurde, genug Transparenz herrschte usw. .

Dadurch werden dann u.a. auch diese Kosten in Frage gestellt.

Es ist mitnichten so, dass das BGH gesagt hat: Stornokosten sind nicht erlaubt.

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Nein, die Einträge werden 3 Jahre nach dem Jahr der Begleichung gelöscht. Dann genau nach Kalenderjahr. Die Frist beginnt also mit 2010 und die Löschung erfolgt Anfang 2013.

Übrigens, bei der Gelegenheit auch prüfen ob die anderen - viel schlimmeren - Einträge bei Infoscore, Crediterform, Bürgel usw. gelöscht sind. Da gab es erst gestern einen interessanten Beitrag im Fernsehen. Endlich einmal.

Denn auch dies sind Auskunftsdateien, die Daten sammeln und tlw. extrem strenger bewerten als die Schufa. Und die Menschen wundern sich, dass sie trotz nur positiver Schufamerkmale keinen Kredit, keinen Handyvertrag bekommen und nicht auf Rechnung bestellen können.

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Keine Ahnung
  1. Es wird Honorargeier wie Provisionsgeier geben. Der Ansatz ist falsch und hat nichts mit Qualität zu tun. Ich habe selber Beispiele erlebt, in denen der Kunde in die PKV wechseln wollte. Honorar: 1000 - 1500 Euro. Es gab eine schöne, lange Beratung. Problem: Der Wechsel lohnt sich aufgrund von Risikozuschlägen nicht. Der Provisionsberater bekommt diese nur nach Erfolg. Er wird ein Interesse daran haben die Gesundheitsfragen im Vorfeld zu beantworten.

  2. Eine weitere Honorarberatung hat sich als mangelhaft erwiesen. Die Beratungsform ist kein Qualitätsmerkmal. Wenn man Verbraucherschutz betreiben möchte, dann bitte bei der Qualität ansetzen. Das jedoch setzt voraus, dass sich Politiker, Verbraucherschützer, Testzeitschriften zunächst selber einmal mit dem Thema befassen und Ahnung haben.

  3. Was nehme ich als Vermittler für ein Honorar bei der Vermittlung einer Hausrat, Haftpflich-, Kfz- usw. Versicherung ? Oder einer Krankenzusatzversicherung. Eine Handwerkerstunde kostet ab 40 Euro aufwärts. Zzgl. Anfahrt und dann natürlich Material usw. . Der Vermittler sollte viel Vorarbeit leisten. Eine Haftpflichtversicherung bedeutet incl. Vorarbeit, Antrag, jhrl. recherchieren usw. mind. 4-5 Stunden Aufwand. Nehmen wir eine Handwerkerstunde mit 40 Euro (ohne Anfahrt), dann kommen wir bei 4 Stunden allein auf 160 Euro Honorar für eine Haftpflichtversicherung mit z.B. 70 Euro Beitrag. Das kann als Provisionsvermittler nur funktionieren, wenn mehrere Versicherungen bestehen, oder /und in einigen Sparten mehr verdient wird.

  4. Betreuung: Der Honorarvermittler wird eine Betreuungspauschale berechnen müssen. Gängig sind zur Zeit vielleicht nochmals vielleich 30 - 60 Euro im Monat. Je nach Art und Umfang. Wo spart der Kunde ?

Was passiert: Der Kunde wird nicht bereit sein diese Arbeit zu vergüten. Tlw. hat er das Gefühl, und bekommt es fälschlicher Weise impliziert, er könne es selber. Den Nachweis konnte mir noch niemand (!) in 18 Jahren liefern. Es wird sein wie in z.B: GB: Flucht ins Netz. Dann die Erkenntnis, dass es im Schadenfall massive Probleme gibt. Nun beginnt man zu korrigieren, will zurückrudern. Ähnliche Denkweisen haben die USA, aber auch Frankreich, die hier z.B. Studien aus den USA anforderten und für sich verwerten.

Die andere Seite kommt dagegen mit der selben Rhetorik und den selben Beispielen wie 2008 daher. Auch damals sagte man der Provisionsvermittlung den Tod voraus. Man fügt auch die selben Länder an, ist froh nach 10 Jahren mit den Niederlanden ein weiteres Beispiel erwähnen zu können.

Dabei sind die vor allem zitierten skandinavischen Länder ein schlechtes Beispiel. Denn hier gab es früher überhaupt kein Wettbewerb. 2-3 Versicherer teilten sich den Markt. Man wollte mit einem Honorarmodel überhaupt erst einmal Wettbewerb installieren.

Entwicklung:

Schwer zu sagen. Ich bin für eine Installation beider Systeme. Der Kunde soll entscheiden. Es steht jedoch zu befürchten, dass die Versicherer nicht die notwendige Transparenz liefern werden. Auch dafür gibt es internationale Beispiele. Und dann wird es wieder politische Entscheidungen geben. Dies ist letztendlich wiederum schlecht für den Kunden. Kurzfristig sehe ich dagegen keine großen Änderungen. Denn momentan ist auch die Regierung darauf angewiesen, dass die Versicherer brav z.B: Anleihen kaufen, um die notwendige Stütze innerhalb der EU darzustellen. Und man wird sich hier zurückhalten, den Geldgebern ans Bein zu pi... . (siehe Banken).

Derweil kann man sich über die exakt gleichen Texte der Honorarberater freuen. Ich habe gerade meine Zeitschriften von 2007-2008 weggeworfen. Tlw. kann man in den Artikeln durchaus Plagiate erkennen.

Installieren wir eine Qualität, dann erübrigt sich die Frage. Denn letztendlich interessiert bei einem Möbelstück das Möbelstück in Qualität, Ausführung und mit den zur Wohnung passenden Maße. Der Kunde zahlt den Preis, den er für dieses seinen persönlichen Bedürfnissen entsprechende Möbelstück, den er zahlen möchte/kann. Niemand fragt, wie viel Provision da enthalten ist (60-70%).

Wenn aber lt. einer Studie die deutschen bereit sind für eine Altersvorsorgeberatung im Schnitt 60 Euro zu zahlen, dann sollte die geringe Wertschätzung der Arbeit zu denken geben. Macht man es hier richtig, entspricht dies einem Stundenlohn von unter 5 Euro. Jeder Handwerker würde dies als Beleidigung auffassen.

Statt sich also grenzenlos mit der Thematik der Vergütung zu befassen, sollte man sich mit der Qualität der Beratung befassen. Und man sollte endlich einmal die Menschen dazu bewegen, sich mit existenziellen Risiken zu befassen. Nicht die 50 Euro Zahnfüllung oder gar die 600 Euro für eine Krone bedrohen meine Existenz.

Wenn nur 10% der Deutschen eine BU haben und die dann noch zu 80% unterm Sozialhilfesatz liegt, dann sollte man sich fragen, warum dies bei einer ca. Wahrscheinlichkeit von 20% BU zu werden, so ist. Denkt mal an die Reaktion bei BSE ;-)

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Grundsätzlich einmal: ja. Allerdings werden die Altersrückstellungen in völlig unterschiedlicher Höhe getätigt.

Und das ist ein Punkt, warum z.B. Versicherer mit oberflächlich betrachtet ähnlichen Leistungen unterschiedliche Beiträge haben. Wie gesagt, EIN Punkt und nicht der alleinige Grund.

Wenn ein Tarif solide kalkuliert werden soll, dann muss er neben dem Leistungsspektrum die demographische Entwicklung und den eigenen Bestand incl. Zu-/Abgänge berücksichtigen.

Ein junger Tarif bekommt naturgemäß zunächst ausschließlich gesunde Kunden. Es reicht für die Gesellschaft dann wenig Rückstellungen zu bilden, um die Kriterien seitens Bafin und vielen Ratings zu erfüllen. Für den Kunden ist dies jedoch von Nachteil. Denn der Bestand wird im Schnitt altern, die Kunden im Durchschnitt kränker. Wenn ich ein Kollektiv von 10 Gesunden Menschen habe und es kommen jedes Jahr 10 gesunde Menschen hinzu, dann beträgt das Wachstum zwar eff. jedes Jahr 10 Menschen. Im ersten Jahr beträgt das Wachstum jedoch 100% und im 10. Jahr damit nur noch 10%.

Die zweite Frage wiederum kann man nicht so einfach beantworten. Es geht hier um ein existenzielles Risiko. Nach einem ausführlichen Vorgespräch sollten da zunächst die Gesundheitsfragen gestellt werden. Was nützt mir eine gute Beratung, wenn ich dann im Endeffekt nicht wechseln kann, bzw. aufgrund von Risikozuschlägen sich ein Wechsel nicht anbietet.

Danach kommt die Analyse der Leistungen. Ich selber gehe zunächst auf die existenziellen Risiken ein. Dann arbeitet man sich immer weiter vor.

Im Anschluss werden die Unternehmen, Rückstellungen, Altersstrukturen bewertet.

Nach einigen Stunden intensiver Arbeit - mit dem Kunden - und über 80 Seiten Beratungsprotokoll hat der Kunde dann bestenfalls eine Auswertung, die ihn auch nach Jahren befähigt zu beurteilen was versichert ist, was nicht.

Alles andere macht bei der Absicherung eines existenziellen Risikos keinen Sinn.

Als GKV Versicherter mit Wechselabsicht sollte die Beratung auch die GKV Komponente berücksichtigen. Denn macht man sich Gedanken über die PKV, so spricht kaum jemand über die Leistungen der GKV:

Ich rede jetzt nicht von Zahnersatz, von der Brille, Heilpraktiker. Es geht um z.B. Körperersatzstücke, die beste Chemotherapie, die Heimdialyse für 100.000 Euro p.a. .

Sie sehen, eine sehr komplexe Thematik.

Noch ein paar Worte zur unermesslichen Beitragssteigerung:

Die heutigen Rentner, bzw. diejenigen welche die letzten Jahre in Rente gegangen sind, hatten folgende Probleme - zumindest die, die nicht korrekt beraten wurden:

  1. Das größte Problem: Schlechte Beratung. Sehr häufig durch den Vermittler, häufig durch Beratungsresistenz aus dem Gefühl heraus es selber besser machen zu können. So wurde eine PKV Gesellschaft gewählt, nach 2-3 Jahren wurde gewechselt weil ein scheinbar günstigeres Angebot auf dem Markt kam. Das machte man, so weit es die Gesundheit zuließ, dann alle paar Jahre. Der Vermittler verdiente dabei die jeweils volle Provision. Dilemma: Dabei gingen die Altersrückstellungen immer komplett verloren.

  2. Die Versicherer bildeten schon immer unterschiedlich hohe Rückstellungen. Der Gesetzgeber führte dann eine zusätzliche 10%ige Rückstellung für Teilbereiche ein. Eine nett gedachte, schlecht gemachte Variante. Denn wer hindert die Gesellschaften daran, dafür weitere Rückstellungen zurück zu fahren. Die 10% wiegen dann manch Kunden in einer trügerischen Sicherheit. Es sollten nämlich schon deutlich mehr als 10%, nämlich bis ca. 40% sein.

Dann führte der Gesetzgeber etwas Neues ein. Die Portabilität der Rückstellungen. Damit sollten Rückstellungen von einem Anbieter auf den anderen übertragen werden können. Leider nur die Rückstellungen, welche sich im Basistarif ergeben, nicht die tatsächlichen Rückstellungen des Tarifes des Kunden. Ein eklatanter Unterschied.

Um die Auswüchse mancher Vermittler einzudämmen führte man etwas ein, dass etwas sinnvoll ist, jedoch ebenso etwas unreif scheint. Die Stornohaftung wurde verlängert. Nach Abschluss hat der Vermittler jeden Monat nur 1/60 seiner Provision verdient. Das reduziert den Anreiz einen Wechsel anzubieten deutlich.

Darüber hinaus wurde die Provision gedeckelt.

Aber auch da wurde seitens der Regierung der Fehler begangen Qualität mit Provision gleich zu setzen. Denn nun werden dann halt Honorare generiert. Da werben dann Vermittler damit, dem Kunden günstigere Beiträge zu generieren usw. . Der Kunde soll dafür ein Honorar zahlen, welches übrigens tlw. höher ist als ein Vermittler an Abschlussprovision bekommt.

All diese Dinge sind aber nicht notwendig und stellen kein Problem dar, wenn der Kunde sich einmal die eingangs erwähnten Gedanken machen würde und hier eine umfassende Beratung in Anspruch nehmen würde.

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Zunächst einmal sollte man die richtige Art der Risikolebensversicherung finden. Dann sollte man die Unternehmensdaten, die Kalkulation betrachten. Sind Tarifbeitrag und Zahlbeitrag realistisch weit auseinander. Letztendlich zählen auch die Bedingungen und man muss auf Fallstricke bei den Gesundheitsfragen achten.

Anhand dieser Kriterien hat man dann evtl. ein paar Anbieter gefunden, welche interessant sein können. Wer zum nächsten Vertreter, zur nächsten Bank rennt oder irgend etwas im Internet rechnet, zahlt trotz frühzeitigem Abschluss vielleicht mehr als später mit Unisex.

Hat man die richtigen Anbieter und Produkte in der engeren Auswahl, dann macht es bei Frauen sicherlich Sinn, hier einen Tarif zu wählen, der nicht nach Unisex berechnet wurde.

Bei immer mehr Anbietern kann man auch direkt vergleichen. Darüber hinaus geben vermehrt Versicherer die Garantie ab, dass man bis z.B. März 2013 seinen bereits geschlossenen Vertrag ändern kann, wenn z.B. Unisex günstiger wäre.

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Die KFZ Haftpflichtversicherung wird hier leisten. Man kann sich das auch nicht aussuchen.

Ich weis jetzt nicht was ThiloS mit 2005 meint und warum dies anders sein sollte.

Die Regelung wurde durch mehrere Urteile bestätigt. Auch ist der zitierte Bild Bericht z.B: von 2007, also auch später.

Aber davon abgesehen: Die KFZ Haftpflicht ist es

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Wie schon beschrieben, sind die Fahrzeuge in der Haftpflicht über den Autohandel versichert. Das hilft dir jedoch im Falle eine Kaskoschadens nicht.

Daher sollte man dringend diesbezüglich nachfragen !

Meist hat der Händler eine Kaskoversicherung geschlossen. Doch kann ich nicht bestätigen, dass sich die SB auf meist 500 Euro beschränkt.

1000 Euro sind sehr verbreitet. Bei Oberklassefahrzeugen oder Sportwagen sind es mitunter deutlich mehr.

Wer also einmal einen Porsche fahren möchte und beim Händler als cooler vermögender Interessent auftritt, sollte die 3000 - 5000 Euro SB im Schadenfall aufbringen können ;-)

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Zu Beginn sollte die Frage stehen: GKV oder PKV. Man muss hier zunächst die Systeme miteinander vergleichen. Dann muss die Lebensplanung mit berücksichtigt werden.

Danach geht es in bei mir zunächst um existenzielle Dinge. Leider laufen die meisten Beratungen danach ab, ob Chefarzt, 2 Bettzimmer usw. gezahlt werden.

Das sind jedoch keine (!!!) Leistungsmerkmale, sondern Ausstattungsmerkmale.

Interessant wird es dann wenn es um Körperersatzstücke, Psychotherapie, GO Anlehnung usw. geht. Da überlegt man dann evtl., ob man den 200 Euro mehr Zahnersatzleistung dem Vorzug gibt, oder der Heimdialyse für jhrl. 110.000 Euro.

Nach Abarbeitung der existenziellen Risiken geht es weiter mit den Details. 100% Heilprakiker sind nicht 100%. Und 50 Sitzungen Psychotherapie können weniger sein als 20 Sitzungen usw. usw. .

Im Ergebnis sind es dann über 80 Seiten Auswertung.

Und dann kommen noch die Auswertungen der Unternehmen, die Bewertung der Kalkulationen.

Die Rückstellungen im Tarif (nicht nur Unternehmen) sind mit entscheidend für die langfristige Beitragsentwicklung.

Pauschale Aussagen, auch wenn sie hier sicherlich wieder kommen werden, sind schlichtweg falsch.

Es gibt Tarife, welche bei einem 40 jährigen Mann z.B. bis heute p.a. 11% Beitragssteigerung erfuhren. Es gibt aber auch Tarife, welche mit 3,5% auskamen.

Alles hängt zusammen und muss ganzheitlich betrachtet werden. Und bitte nicht selber stricken, suchen oder auf Tests reagieren. Die Fragen aus den gesammelten Quellen beantworten sich in einer guten Beratung von alleine. Ist dies nicht der Fall, ist meist die Beratung unzureichend. Für die restlichen Fragen hilft das Nachfragen.

Ein Makler ist hier eigentlich verpflichtet weitestgehende Neutralität walten zu lassen. Er wird in diesem Falle auch alle oder die meisten Gesellschaften berücksichtigen.

Er wird dann nach erfolgreicher (!) Vermittlung durch Provisionen gezahlt. Das Thema Provision jedoch ist nach Befolgung oben genannter Dinge kaum ein Thema. Vorteil hier: Bereits im Vorfeld werden Gesundheitsfragen geklärt. Kommt es evtl. zu höheren Risikozuschlägen oder kann es zur Ablehnung kommen, kann man sich so die Vermittlung sparen. Viele Makler haben sicherlich ihre Favoriten.

Alternativ gibt es eine Beratung auf Honorarbasis. Die Berater könnten hier völlig unabhängig agieren. Da kaum Tarife wirkliche Nettotarife (also frei von wirklich allen Kosten) sind, lässt sich eine Kostenersparnis kaum nachweisen. Im Vorfeld müssen keine Gesundheitsfragen beantwortet werden. Man bezahlt für die Beratung. Unabhängig davon, ob man nun eine Versicherung abschließt, wird das Honorar auf jeden Fall fällig.

Das Einholen von Angeboten beim Versicherer, das Beraten über Banken, Vertriebe oder Außendienstmitarbeitern ist auch möglich. Dabei sind die Angestellten ausschließlich ihrem Arbeitgeber verpflichtet und müssen dessen Interessen vertreten. Der Audihändler wird einem Interessenten kaum vorschlagen einen Mercedes zu erwerben. Selbst wenn der in dem speziellen Fall vielleicht die bessere Wahl wäre.

Eine gute Beratung, ob Makler oder Berater, erkennt man also an eingangs erwähnten Kriterien.

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Die Cosmos Direkt hat als Lebensversicherer aktuell Stille Lasten in ihren Büchern und stand auch die letzten Jahre schon nicht gut da.

Nach der gültigen Rechtssprechung, aktuellen Urteilen aus München und der dringenden Empfehlung einer spezialisierten großen Anwaltskanzlei, hätte ich schon arges Haftungsproblem, wenn ich die Cosmos Direkt als Versicherer empfehlen würde.

Darüber hinaus steht die Cosmos mit einer an den GDV gemeldeten Eigenmittelquote von gut 125% auf der mtl., statt jhrl. Kontrolle der Bafin. Also nicht vermittelbar.

Niedrige Verwaltungskosten allein sollten nicht ausschlaggebend sein ;-)

Der VWL Vertrag hat nicht die gleichen Bedingungen wie eine normale fondsgebundene Versicherung.

Darüber hinaus sollte man auch einmal die Bedingungen bewerten lassen. ;-)

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Die Bedingungen werden hier nicht helfen.

Zunächst einmal ist der Auftrag der KV Kosten zu erstatten, die die Heilung beabsichtigen. Bereits die sinnvolle Prävention incl. Impfungen gehört somit nicht zu den ureigenen Aufgaben einer Krankenversicherung.

Einige PKV`s bieten Programme, welche Kunden kostenfrei oder mit reduziertem Eigenanteil nutzen können. Darauf hat man keinen Rechtsanspruch - auch nicht in der GKV. Diese Programme können von der Versicherung selber durchgeführt werden, oder aber man bekommt einen Zuschuss, Erstattungsbetrag, wenn man ein vorhandenes Programm nutzt.

Daher würde ich hier einfach einmal bei der PKV nachfragen. Als Makler würde ich hier für meine Kunden nachfragen und auch darauf hinweisen, dass eine Diabetes Beratung durchaus auch die Kosten für die Versicherung reduzieren kann.

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Zunächst einmal: Die Existenz einer Familie ist in seltensten Fällen aufgrund eines Todesfalls gefährdet. Auch nicht wenn eine Immobilie finanziert ist.

Zunächst sind es Krankheiten und dann Unfälle, die die Existenz der Familie gefährden. Es macht also zunächst Sinn die Risiken abzusichern, die am Häufigsten vorkommen.

Ansonsten ist Ihre Frage ja selbsterklärend. Was, wenn der Versorger, also der "Hauptbrötchenverdiener" ausfällt ? Und was, wenn die andere Person ausfällt ? Also hat zunächst ja Priorität den Hauptverdiener abzusichern.

Darüber hinaus kann man evtl. Einkommensverluste des anderen Elternteils absichern.

Man sollte dabei die Versicherungssummen allerdings nicht willkürlich wählen. Welche Verpflichtungen bestehen ? Welche Verdienstausfälle bestehen heute ? Man sollte auch einen Faktor "Zukunft" einbauen. Eine heute große Summe kann in einigen Jahren knäpplich werden. Was, wenn nach einem Todesfall der Hinterbliebene z.B. nicht arbeiten kann, seine Stelle verliert usw. .

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Die Prepaid Kreditkarte ist eine wirklich gute Ergänzung.

Aber auch Reiseschecks sind eine gute Alternative.

Der Vorteil der Prepaid Karte liegt in der Verfügbarkeit. Um Reiseschecks verwenden zu können, muss man zunächst eine Bank suchen, diese muss geöffnet sein und dann muss man die gewünschte Anzahl an Reiseschecks umtauschen. Das alles ist manchmal nicht sehr bequem umzusetzen.

Auf der anderen Seite haben die Prepaid Kreditkarten den Nachteil, dass die Aufschrift nicht "Hochgedruckt" ist. Damit wird die Karte 1. nicht überall anerkannt und funktioniert in vor allem älteren Geldautomaten in der Regel überhaupt nicht.

Kosten entstehen in beiden Varianten. Auch hier gilt es: Genau vergleichen !

Ansonsten ist die EC Karte manchmal einsatzfähiger als man denkt. In Ägypten z.B: hatte vor ein paar Jahren die Prepaid total versagt. Dafür ging die EC Karte einwandfrei.

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Beim Psychologen wird man nicht mal ebend behandelt. Man bekommt eine Therapie oder ebend nicht. Anfänglich wird der Psychologe beurteilen, ob eine Therapie sinnvoll ist. Dann wird geprüft ob Therapeut und Behandler zueinander passen.

Wird tatsächlich eine Therapie begonnen - nach ca. 4-8 Sitzungen - wird es bei allen BU Versicherern eigentlich unmöglich.

In diesem Falle muss die Therapie abgeschlossen sein und je nach Versicherer muss die Therapie selten 3, häufig 10 Jahre her sein, damit man überhaupt eine Chance hat aufgenommen zu werden.

Bzgl. der Auskunftsdatei:

Das ist so nicht unbedingt korrekt. Zunächst nehmen hier nicht alle Gesellschaften teil. Darüber hinaus bekommt man anonym oft keine verbindliche Aussage bzgl. des Gesundheitsstatus. Sinnvoller wäre eine Risikovoranfrage ohne Teilnahme an der Auskunftsdatei.

Wie der Fall jedoch geschildert ist, kann man sich das schenken.

Alternativen gibt es in weniger starkem Leistungsumfang schon. Hier sind allerdings wenig Tarif vorhanden, davon noch weniger sinnig. Oft werden gerade die häufigsten Erkrankungen, auch Krebsarten ausgeschlossen. Eine Beratung ist hier also auch sehr wichtig.

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In Ägypten gab es so schöne, tolle Geldautomaten. Meist irgendwo in einem Eck. Davor dann manchmal bewaffnete Polizei. Meist aber eine Betonwand mit diversen Einschusslöchern. Kein Scherz. Bei den Automaten, welche man verwenden kann/sollte, kostet es richtig. Vorausgesetzt sie funktionieren denn. Oft können die nämlich nur Uraltkarten einlesen.

In Bulgarien war ich mir nicht sicher, ob alle Automaten so richtig seriös sind. Bei den Banken geht es dort gut.. Allerdings zahlt man richtig schöne Gebühren für das Einlösen.

Und auch was die Haftung bei Verlust angeht, sollte man sich einmal genau die Bedingungen zu Gemüte führen. Denn es ist bei weitem nicht so, dass du grundsätzlich nicht haftest. Es gibt auch Unterschiede zwischen EC Karte und Kreditkarte.

Tja, dann wäre da noch das Thema mit dem rechtzeitigen melden. Erst einmal Telefon und Netz haben.....

Es gibt also sicherlich einige Argumente für Reiseschecks. Wir haben sie gerne genutzt. Die Sicherheit ist unschlagbar. Auch wenn es letztendlich Geld kostet. Nur sollte man, Sicherheitskosten und Reisekosten in einem gesunden Verhältnis sehen. Das gilt übrigens auch für die notwendigen Versicherungen.

Bei einer 1000 Euro Reise 5 Euro Kosten an der Sicherheit sparen macht wirklich keinen Sinn. Ist aber leider weit verbreitet.

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Ganz entschieden ist das Thema noch nicht. Zwar kann man davon ausgehen, dass ein Provisionsabgabeverbot wohl tatsächlich fällt, jedoch sagen die einen Juristen: Momentan noch nicht. Die anderen sagen: Ja, geht schon.

Grundsätzlich wäre dies nicht mein Weg. Als Makler lebe ich davon, dass ich meine Kunden regelmässig betreue. Gerade die Bereiche Haftpflicht, KFZ Versicherung, Hausrat bedeuten stundenlange Recherche, stundenlange Beratung und dann noch konsequente Hilfe im Schadenfall. Ergänzend kommen dann regelmäßige Informationen über Änderungen hinzu usw. usw. . In den Bereichen verdiene ich dann jhrl. je Vertrag zwischen ca. 10 - 50 Euro.

Das wird leider immer wieder vergessen. Würdest du für dann vielleicht 2-3 Euro Brutto die Stunde arbeiten, wenn du davon auch noch sämtliche Betriebsausgaben abziehen musst ?

Eine Umfrage hat ergeben, dass die Menschen bereit wären ein Honorar von ca. 100 Euro für eine Altersvorsorgeberatung zu zahlen. Der durchschnittliche Aufwand (ohne Betreuung) beträgt für mich je Kunde ca. 25-30 Stunden (einschließlich Schulungen usw. auf die Jahre 2009,. 2010, 2011 nach eigener Auswertung im Bestand ermittelt). Das bedeutet: Die Menschen sehen in einer Tätigkeit als Vermittler keinen Wert !

Letztendlich geht es um die Absicherung meiner Existenz (!!!) wenn ich eine Versicherung abschließe. Entsprechend ist es ein Unding, wenn man liest, dass sich die Deutschen mehr mit dem Autokauf als mit der Altersvorsorge beschäftigen. Auch bei anderen Versicherungen wird dann irgend etwas von irgend einem Freund abgeschlossen.

Eine Autowerkstatt kassiert locker 80 Euro die Stunde. Eine Markenwerkstatt auch über 100 Euro. Eine IT Servicestunde bei Siemens kostet ca. 190 Euro die Stunde. Ein Anwalt kassiert nach Gebührenordnung und Streitwert oft für 2 einfache Schreiben 760 Euro (eigenes Beispiel: 3 Schreiben, 10.000 Euro Streitwert, 742 Euro). Jedes Wort usw. wird nahezu extra bezahlt.

Rechtlich gesehen habe ich als Makler, im Gegensatz zum Vertreter, den gleichen Haftungsrang wie ein Anwalt oder Arzt.

Wenn ich es richtig mache, was sicherlich lange nicht jeder macht, dann kostet diese Dienstleistung Geld. Klar, ich muss halt wissen ob ich mir für 20 Euro die Hand auflegen lasse oder doch 200 Euro beim Arzt lasse.

Man sollte sich einfach einmal fragen was ich mit einer Versicherung absichern will ! Geht es um meine Existenz und ich oder die Familie will von dem Geld leben wenn mir etwas passiert, kann ich mir die doch meist fahrlässige Vorgehensweise einfach nicht erklären.

Doch liegt dies zum Teil natürlich auch an den Vermittlern. Ein guter Vermittler liefert dir die oben genannten Zeitfenster, er erstellt Beratungsprotokolle die auch einmal 50 Seiten und mehr umfassen. Er vergleicht mind. 10 Gesellschaften miteinander. Er ist spezialisiert auf einige Bereiche (nicht Privat, Gewerbe, bAV, Finanzierung usw. auf einmal). Er schafft es Leistungen so zu erklären (auch Nichtleistungen), dass es jeder (!) versteht. Er besteht darauf erst abzuschließen wenn derjenige es versteht.

Und wenn dann tatsächlich der Kunde z.B. einen Tarif abschließt an dem ich nichts verdiene, dann ist das egal. Denn er wird mich weiter empfehlen .Ich hatte das 2011 4x im Bereich der PKV. Jeweils über 20 Stunden Aufwand. Die 4 Kunden sind so glücklich, dass sie mich fleißig weiter empfehlen. Das hat sich mehrfach gerechnet und ist einfach angenehm.

Ich würde aber nie von mir aus sagen: Ich gebe etwas von meiner Provision ab. Wie verzweifelt muss der Vermittler sein ?

Ich wäre aber jederzeit bereit zu sagen: Entscheide du, was dir die Beratung Wert ist! Wenn er dann sagt, ich bin ihm nur 50 Euro wert, dann ist das ok. Wenn er eine schlechte Beratung empfunden hat, dann ist das völlig legitim. Wenn er einfach zu denen gehört die grundsätzlich nirgendwo etwas zahlen wollen aber viel fordern, dann muss er das mit seinem Gewissen vereinbaren.

Ein Kollege macht das in einem anderen Bereich (Honorar). Niemand sagt anschließend, dass er nur 50% oder so zahlen möchte.

Provisionsabgabe, Honorartarife usw. sind überhaupt kein Ansatz um die Qualität der doch oft dürftigen Beratung zu verbessern. Nur an den Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Beratungsqualität arbeitet niemand ernsthaft. Wie auch wenn die politischen Kräfte sich Berater ins Boot holen, die fast durchweg überhaupt kein Interesse daran haben.

Mein Tipp also: Nach genannten Kriterien einen passenden Berater suchen ! Der Discountberater wird sicherlich nicht an deiner Seite stehen wenn du am Ende in Zeitung stehst weil die Versicherung nicht zahlt und deine Existenz ruiniert ist.

Das sind tolle Schlagzeilen. Doch in den meisten Fällen hapert es tatsächlich im Vorfeld. Nur manchmal kann auch der seriöseste und beste Vermittler nur mit dem Kopf schütteln. Ich schreibe seit Jahren Menschen an, welche keine Leistung erhalten haben. Viele geben mir ausführlich Auskunft. Fast immer hakt es an mangelnder Betreuung.

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Wenn ich ein Risiko absichere und anschließend mein Geld herausbekomme, die Versicherung aber trotzdem im Leistungsfall zahlen kann, dann sollte der gesunde Menschenverstand einem sagen, dass hier etwas nicht stimmt.

Woher soll das Geld kommen wenn man seine Beiträge zurück bekommt, jemand anderes aber mit seinen 50 Euro Beitrag plötzlich 10 Jahre lang mtl. 1000 Euro Pflegerente bekommt ?

Eine Versicherung versichert Risiken. Ein Risiko ist, wenn mir etwas zustösst, dass ich mir nicht leisten kann. Gleichzeitig habe ich aber nicht genug Geld mir das alles selbst zu ersparen. Also brauche ich viele Menschen, welche alle einen kleineren Teil zahlen, den sie sich leisten können. Von diesem Geld wird dann den Menschen Geld gezahlt, die es letztendlich benötigen. Für die anderen ist das Geld natürlich, selbstverständlich "verloren". Dafür hatten sie ja den gleichen Schutz.

Sämtliche Produkte mit Rückgewähr sind deshalb Augenwischerei. Zusätzlich zum oben beschriebenen Risiko zahlt man nämlich einen Sparbeitrag. Und beides erkauft man sich bei diesen Produkten teurer als wenn man es einzeln abschließt.

Im Bereich der Pflege gibt es solche unsinnigen Produkte zum Glück nicht.

Aber dick Provision lässt sich mit verdienen. Denn hier kommen ja schön hohe Beiträge zusammen.

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Ein Beratungsprotokoll macht Sinn. Allerdings kann man die Regelung eines erstellen zu müssen als unsinnig, da für den Kunden gefährlich, bezeichnen.

Ein Beispiel:

  • Die Erstellung des Beratungsprotokolls dauert bei mir meist länger als die Beratung bei der Bank. Da diese, incl. Spasskassen strenge Zeitvorgaben haben, welche vielleicht einmal etwas überschritten werden, ist grundsätzlich keine Beratung qualitativ hochwertig. Das ist so und habe ich auch im Rahmen anonymer Banktests kommuniziert.
    • Ein Beratungsprotokoll kann 3-4 Seiten haben. Beim Thema BU und KV sind es bei mir z.B. über 80 Seiten. Beides ist ein Protokoll. Nur was hat mehr Wertigkeit im Streitfall ?

Es gibt also eine Pseudosicherheit. Wer eine abhängige Beratung bei einem Angestellten wählt wird systemisch bedingt immer einen Interessenvertreter des Arbeitgebers vorfinden. Mit entsprechen geringeren Haftungen. Das ist nicht verwerflich, so lange er sich an die Gesetzte hält, sondern logisch. Jeder der angestellt arbeitet vertritt die Interessen seiner Firma oder wird entlassen.

Was aber bringt da ein Beratungsprotokoll ?

Ähnlich sieht es bei einer Honorarberatung aus. Hier sagt die aktuelle Rechtssprechung, dass z.B. das Honorar bei mangelhafter Beratung nicht gekürzt werden kann. Darüber hinaus kann die Beratung z.B. provisonsfrei bleiben (dabei fällt dann auch die Betreuung weg oder man zahlt), jedoch gibt es nur wenige Tarife, welche angeboten werden können. Trotzdem ist die Haftung höher und damit das Beratungsprotokoll umfangreicher.

Beim Makler geht die Haftung extrem weit. Oder, um einmal einen Münchener Richter zu zitieren: "Sie müssen Ihre Kunden behandeln wie ihre eigenen Kinder". Da hat dann schon ein fehlender Satzteil im Protokoll negative Folgen.

Nur: Die meisten Makler sind sich dessen noch nicht bewusst und vernachlässigen hier sträflich die Protokollierung. Die Fälle vor Gericht gehen daher meist zu Gunsten des Kunden aus. Der Vertreter oder Banker landet nicht vor Gericht, weil er ja gar nicht die Haftung hat. ;-)

Im Ergebnis also bringt das Erstellen eines Protokolles wenig. Der Laie wird nie wissen was rein sollte, da er nicht alle Parameter kennt. Genau so wie ich nicht wissen kann was genau ein Orthopäde an Schritten einleiten muss wenn er mich operiert.

Nur wenn ich als Kunde im Nachhinein eine Möglichkeit habe, hier jemanden in die Haftung zu nehmen, wird es interessant.

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Bis zu einer Grenze von 1.200 Euro sind alle materiellen und immateriellen Schäden über die Fluggesellschaft versichert. Allerdings gilt dies als Mindestgrenze nur im Rahmen eines Abkommens zwischen derzeit gut 50 Ländern. Die Summe von 1200 Euro ist ca. und nicht fix. Hier gibt es ein Umrechnungsverfahren. Die Lufthansa zahlt z.B max. 1.600 Euro. Als mehr. Innerhalb der USA beträgt die Entschädigung 3000 Dollar.

Nicht enthalten ist übrigens Handgepäck !

Der Hausrat wäre übrigens im abgeschlossenen Hotel z.B. auch über die Hausratversicherung versichert.

"Lustig" ist übrigens, dass keine Haftung besteht, wenn nicht feststeht, dass das Gepäck in die Obhut der Fluggesellschaft gelangt ist. Also z.B. im Rahmen der Sicherheitskontrolle keine Übergabe stattgefunden hat. Das kann also zu einem Konflikt führen.

§47 des Luftverkehrsgesetz regelt übrigens die Haftungsfrage.

Das Problem: Ich bin mir nicht sicher, dass das so auch auf Namibia anwendbar ist. Ergo würde ich hier noch einmal genau nachfragen. Die Fluggesellschaft gibt hier sicher Auskunft.

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Sie können sich selbst privat versichern.

Wenn Ihre Frau ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen hat, dann ist Ihre Frau normal gesetzlich versichert.

Wenn Ihr Einkommen höher als das Ihrer Frau ist, muß das Kind über Sie versichert werden. Entweder mit einem eigenen Beitrag in der GKV oder aber privat.

Wenn Ihre Frau nicht berufstätig ist, dann zahlen Ihre Frau und Ihr Kind einen eigenen Beitrag in der GKV, oder Sie versichern beide oder eine Person privat.

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Ich gehe davon aus, dass der Schaden nicht versichert ist.

Allein der "Tatbestand" Sturm ist wohl eher nicht erfüllt. Denn hier bedarf es (bis auf wenige Ausnahmebedingungen) der Windstärke 8. Das muss anhand von Wetterdaten nachgewiesen werden.

Ich wüsste also auch unter anderen Gesichtspunkten nicht, welche Versicherung hier warum zahlen sollte.

Ist auch kein Querstellen des Versicherers, sondern schlicht nicht versichert dann ;-)

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Es ist wieder einmal erschreckend die Antworten zu lesen.

Grundsätzlich: Riester wurde eingeführt um damals gesetzlich gewollte Lücken der gesetzlichen Rentenversicherung zu schließen. So steht es auch im Alterseinkünftegesetz. Ergo ist Riester keine zusätzliche Altersvorsorge, sondern ein Ersatz von Kürzungen.

Sinnvoll ? Zwingend ist immer eine persönliche Analyse. Einkommen, familiäre Situation, Ziele, Wünsche usw. sind alles Faktoren die eine Rolle spielen. Im Ergebnis ist Riester dann evtl. eine sinnvolle Variante. Muss aber nicht.

Die Aussage bzgl. der Rendite ist absolut blödsinnig. Mit einem hohen Förderanteil kann die Rendite mit der hinterlegten Sicherheit so hoch sein, dass diese nur mit extrem spekulativen Anlageformen zu schlagen ist. Es kann aber auch absolut umgekehrt sein. Dafür ja die Analyse.

Welches Produkt Wenn man keine Ahnung von der Thematik hat, landet man bei Fondssparern und Banksparplänen. Einfach weil diese im ersten Moment günstig aussehen, letztendlich aber sehr teuer werden.

So kann man zwischen 2 Produkten unterscheiden. Fondssparpläne und Banksparpläne müssen ebenso wie Versicherungslösungen eine lebenslange Auszahlung garantieren. Dies können diese Produkte aber naturgemäß nicht ! Ergo schließt man einen Vertrag ab, bei welchem erst zu Rentenbeginn Geld in eine Versicherung gezahlt wird, welche dann ab in der Regel Alter 85 zahlt.

Und jetzt der Spassfaktor: Welche Versicherung das ist und was die Kostet ist die tolle Wette, welche man abschließt. Ein Blindpool, kann man sagen.

Im Ergebnis hat man vor 10 Jahren damit diese Sparpläne so berechnet: Ca. 10% vom Guthaben werden weggenommen und man hat einen Rechnungszins von 3,5% zugrunde gelegt. Tja, und diejenigen die damals die lt. u.a. Finanztest, die günstigsten Produkte hatten, bekommen nun 20-25% abgezogen und einen Rechnungszins von 1,75%. Denn garantiert ist bei den Sparplänen in der Regeln nichts.

Wenn ich jetzt dem Kunden sagen würde: Du hast ein Guthaben von 100.000 Euro und davon nehme ich dir 25.000 Euro weg, für eine Versicherung, welche ab 85 gilt, dann hätte ich wohl keinen Kunden.

Versicherungsverträge rechnen jedoch diese Risiken heute mit ein und erscheinen daher im ersten Moment teurer. Und auch hier gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede.

Die derzeitige, leider wieder pauschalisierende, Medienkritik bezieht sich vor allem auf die in der Vergangenheit meist empfohlenen Bank.- u. Fondssparpläne. Hier haben sich Verbraucherzentralen wohl selber ein Ei gelegt und suchen jetzt die Schuld bei anderen.

Im Ergebnis also kann und ist Riester für viele Sinnvoll, für manche unschlagbar, für einige untragbar.

Es muss auf jeden Fall immer eine umfangreiche Beratung Grundlage sein !

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Die Antwort auf mig ist falsch.

Die Antwort auf die Frage lässt sich so nicht beantworten.

Zunächst einmal sind Garantien nicht unbedingt Garantien. Was nützt mir ein Vertrag bei dem ich ein ganz tolles Guthaben habe und mir bei Eintritt der Rente 10,20,30... % weggenommen werden.

Es kann also durchaus sein, dass ein Vertrag - ohne diese Problematik - deutlich mehr Rente auszahlt, obwohl dies heute auf dem Papier nach weniger ausschaut.

Und wenn man einen Vertrag hat, der seinen Wünschen entspricht, muss man die kompletten Lebensumstände wie Einkommen, Familie usw. berücksichtigen. Auch ist es wichtig überhaupt zu schauen, ob Riester als Produkt nach den persönlichen Anforderungen in Frage kommt.

Ich analysieren zudem die Unternehmen (eine immer wichtigere Komponente), gehe dann mit den Kunden die Anlageklassen, Ziele, persönliche Situation durch. Stelle dann, wenn Riester relevant, 6 Riesterfragen. Es werden dann die Bedingungen durchgearbeitet und geschaut welcher Vertrag dann am Besten die Bedingungen erfüllt.

Rein mathematisch kann sich bei dem einen Riester ab 72 rechnen, bei anderen ab 75, bei anderen ab 90 und bei wieder anderen vielleicht nie.

Pauschale Aussagen in Richtung eines Produktes oder zum Riestersystem insgesamt sind unseriös.

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Sie sinken nicht laufend, sondern unterliegen Schwankungen. In den letzten Jahren ging es überwiegend nach Unten. Das ist aber mit allen (!) Anlageformen so.

Der Abstand zwischen den Anlageklassen ist immer gleich geblieben. Ergo ist eine Versicherung nicht attraktiver oder unattraktiver als früher.

Ein Vergleich aller gängigen Assetklassen über 20-30 Jahre zeigt, dass die Nettorendite einer Rentenversicherung inflationsbereinigt höher ist als bei allen anderen Assetklassen außer Aktien. Letztere lagen z.B. über 30 Jahre bei 6,2 % (nach Kosten und Inflation). Bei ungleich höheren Risiken gegenüber einer klassischen Rentenversicherung.

Auch die letzten Jahre betrachtet kommt man in der Summe auf gleiche Ergebnisse. Man darf sich nicht von einzelnen Jahren oder Momentaufnahmen irritieren lassen.

Gold z.B. hat sich knapp 35 Jahre überhaupt nicht bewegt. Dann ist es explosionsartig gestiegen. Wer jetzt noch einsteigt ist wohl entweder naiv oder mutig.

Ein derzeitiges, damit meine ich die letzten Jahre, überwiegendes Sinken der Rendite resultiert also aus der Volatilität (also den Schwankungen) der Märkte.

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Wie bereits erwähnt bietet die HUK hier keine Alternativen. Lediglich auf einen evtl. Beihilfeergänzungstarif (BEZ 1plus) könnte man verzichten. Was aber natürlich dann die nicht gewollten Leistungseinbussen zufolge hätte.

Allerdings verstehe ich jetzt nicht ganz die Problematik.

Zunächst sind die Leistungen in dem Tarif insgesamt schon max. mittelmäßig. Vor allem im Bereich einiger richtig interessanten DInge, die im Leistungfall richtig teuer werden können.

Im ambulanten Bereich sind keine lebenserhaltenen Hilfsmittel versichert. Im geschlossenen Hilfsmittelkatalog werden z.B. Körperersatzstücke, Prothesen nicht aufgeführt. Psychotherapie ist nicht im Delegationsverfahren (also z.B. durch Dipl. Psychologe) versichert. Ergo findet die Leistung in den meisten Fällen nicht statt.

usw. usw. usw.

Einzig die Kalkulation scheint in diesem Tarif einigermaßen zu stimmen. Die Beitragserhöhung betrug seit 2007 im Schnitt unter 5%. Das ist absolut im Rahmen dessen was die Mitbewerber bieten.

Ich glaube aber nicht, dass man den Tarif bewusst wählt. Zumindest war bisher bei mir kein Kunde mit solchen Leistungseinschränkungen einverstanden.

Ergo sollte man überlegen die Gesellschaft zu wechseln - wenn möglich. Ob sinnvoll würde eine entsprechende Analyse zeigen und ist natürlich individuell. Es gibt Menschen die sagen bei 50 Euro mehr ist mir das zu teuer. Andere sagen, wenn ich für 80 Euro mehr dafür Körperersatzstücke und Psychotherapie versichert habe, damit im Leistungfall vielleicht mal 20.000 Euro und mehr oder weniger spare, dann rechnet sich das.

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Das Thema könnte kompliziert werden. Grundsätzlich ist man ab dem 7. Lebensjahr schon deliktfähig. Jedoch wird hier sehr differenziert. So kommt es genau auf den Hergang an. Daraus wird dann abgeleitet, ob dein Sohn z.B: selber die "Reife" hätte, den Unfall zu vermeiden. Ist dem nicht so, stellt sich die Frage nach der Aufsichtspflichtverletzung. Wenn du also die Anweisung an den Sohn gibst, dass er auf den Einkaufswagen achtet, kann das im Ergebnis zweierlei bedeuten.

Kommt man zu dem Ergebnis, dass niemand haftbar gemacht werden kann, dann wärst du nicht zu Schadenersatz verpflichtet. Wenn du deine Aufsichtspflicht verletzt hast, dann bist verpflichtet den Schaden zu ersetzen.

Im ersteren Fall würde die Privathaftpflicht nur einspringen, wenn hier deliktunfähige Kinder mit versichert sind.

Interessant ist jetzt noch eine Möglichkeit: Das Be- und Entladen eines Fahrzeuges wird als Fahrzeug in Gebrauch definiert. Es wäre interessant ob die Privathaftpflicht daher nicht meint, die Haftpflicht des eigenen Fahrzeuges wäre zuständig. Das würde mich jetzt aber, in Anbetracht des Gesamtbildes, dann wiederum etwas überraschen. Was aber auch häufiger vorkommt :-)

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Grundsätzlich spricht nichts gegen die Variante.

Allerdings ist dies nur ein kleiner Aspekt, welcher in einer Beratung eine Rolle spielen sollte. In der genannten Variante schreibt die Gesellschaft die Überschüsse, welche sie erwirtschaften möchte, dem Kunden im Voraus gut. Werden diese Überschüsse nicht erwirtschaftet, so steigt der zu zahlende Beitrag, bis zum Tarifbeitrag. Reicht auch dieser Beitrag nicht aus und die Gesellschaft ist aufgrund der hohen Verpflichtungen gefährdet, so kann auch dieser Beitrag steigen.

Man sollte also nicht nur auf den Zahlbeitrag achten, sondern auch auf den Tarifbeitrag und das Unternehmen. Einige Tarife geben auf den Tarifbeitrag über 40% Rabatt. Das halte ich für unwahrscheinlich. Ist der Tarifbeitrag besonders hoch, der Zahlbeitrag niedrig, so kann mittelfristig der scheinbar günstige Zahlbeitrag teuer werden.

Fährt das Unternehmen quasi schon am "Limit" - was durchaus bei dem ein oder anderen Anbieter der Fall ist - dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Zahlbeiträge überproportional steigen. Also spielt die Unternehmenswahl eine Rolle.

Natürlich ist die Auswahl auch von der Laufleistung und dem Zweck des Abschlusses abhängig.

Man kann auch einen Tarif wählen, welcher die Versicherungssumme jhrl. reduziert. Das ist z.B. bei der Absicherung eines Finanzierungsdarlehens wichtig. Der Tarif kann so gestaltet werden, dass die Versicherungssumme mit dem Restdarlehen sinkt.

Wer nicht genau weis, wie lange er eine Risikolebensversicherung benötigt (Bsp. Finanzierung einer Wohnung mit beabsichtigten Sondertilgungen), der kann auch eine Police abschliessen, bei dem die Prämie jhrl. neu berechnet wird. Du hast also jhrl. ein neues Eintrittsalter. Diese Policen sind anfänglich sehr günstig, werden dann aber, mit zunehmender Laufzeit teurer.

Diese ganzen Varianten kann man auch tlw. kombinieren.

Und man sollte auch einen Blick auf die Bedingungen werfen lassen.

Übrigens, die Wahrscheinlichkeit zu sterben ist wesentlich geringer als dass man aufgrund von Krankheit, Unfall seinen Beruf nicht ausüben kann und deshalb kein Geld mehr reinkommt. Das wird leider meist vergessen wenn es um die Absicherung der Familie geht.

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Keine Lebensversicherung war selbst in den Krisenjahren so schlecht und hat nur 1,75% erwirtschaftet. Die Nettorendite (also die Kosten abgezogen) auf 20 Jahre, lagen bei den besten Anbietern bei knapp über 4%. Dabei sind mittlerweile in den 20 Jahren ja einige Krisenjahre berücksichtigt. Mit einer anderen Anlageform mehr zu erwirtschaften wird schwierig. Mit so geringem Risiko nahezu unmöglich (außer man hat sehr geschickt regelmässig umgeschichtet und den richtigen Zeitpunkt erwischt).

Die Todesfallabsicherung sollte man jedoch auf jeden Fall trennen und nicht in einem Produkt mit abschließen.

Wenn es um die Absicherung des Todes geht, dann hilft also die Risikopolice. Allerdings lebt der allergrößte Teil an Eltern mit 65 noch. Was aber wenn die Arbeitskraft ausfällt ? Was aber ist im deutlich wahrscheinlicheren Pflegefall ? Hier entstehen in der Praxis für die Eltern viel häufiger Kosten, welche absolut unterschätzt werden und existenziell sein können. Nur leider denkt jeder an den möglichen, aber seltensten Fall: Den Tod

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Die Einlagensicherung ist keine staatliche Institution. Vielmehr gibt es eine in den Ländern unterschiedliche Verpflichtung für die Banken, eine entsprechende Einrichtung einzurichten und entsprechende Rücklagen zu bilden. Also ähnlich wie eine Versichertengemeinschaft. Wenn es zu mehreren Bankpleiten kommt, wird dies also in vielen Ländern dazu führen, dass dies Geld nicht ausreicht. Die Verpflichtung zur Einlagensicherung ist also dann das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.

Auch bzgl. der beiden Einlagensicherungsfonds in Deutschland besteht seitens der Anleger kein Rechtsanspruch !

Ergo hat der Staatsbankrott auch nicht zwangsläufig Einfluss auf die Rückzahlung etwaiger Anlagen bei Banken.

In der Bevölkerung herrscht die Meinung die Einlagensicherung wäre eine staatliche Institution, der Staat würde hier haften.

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Ich habe einmal Grundsatzinformationen zur BU zusammengeschrieben. Ca. 45 DIN A4 Seiten. Derzeit stelle ich meinen Kunden ca. 100 Fragen. Dann kommen die Unternehmensdaten hinzu und die individuelle Auswertung, Befragung der Kundensituation.

In der Auswertung spielen die rechtlichen Grundlagen, Eventualitäten usw. eine Rolle. usw. usw. usw. .

Die Aussagekraft eines Onlinerechners ist somit gleich "Null".

Es gibt definitiv keinen, für diesen Bereich, sinnvollen Vergleich. Es gibt ja hier nicht einmal einen sinnvollen, geeigneten Test.

Leider sind aber die Anbieter dieser Vergleiche, Tests usw. überhaupt nicht in der Haftung. Probleme die im Leistungsfall auftreten, treten dann überwiegend aufgrund mangelhafter Beratung oder Beratungsresistenz auf.

Wenn man seine Existenz absichern möchte, sollte man sich da schon in professionelle und unabhängige Hände begeben. Wenn man einen Toaster kaufen möchte reicht vielleicht eine Warenhaus.

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Lustiger Weise ist es bewiesen, dass viele Patienten einen Facharzt konsultieren, welcher für die vermutete Krankheit nicht geeignet ist. Das Hausarztmodell sollte nun die Kosten dahingehend reduzieren, dass zunächst der Hausarzt das Krankheitsbild einordnen, evtl. selber behandeln kann.

Das Prinzip klappt in der PKV. Die Kosten konnte hier im ambulanten Bereich bis zu 20% gesenkt werden. Das wiederum ist doch ein klarer Vorteil für den Versicherten. Denn wer würde die 20% Mehrkosten letztendlich tragen ?

In der GKV klappt es wohl noch nicht so konkret. Dies liegt einmal daran, dass der GKV Versicherte noch kein richtiges Bewusstsein für die Leistungen seiner Versicherung hat und z.B. keine Rechnungen anfordert. Obwohl jeder Arzt verpflichtet ist diese mittlerweile auszuhändigen. Eigentlich wäre er auch verpflichtet diese anzusprechen. Mal erhlich: Kaufe ich irgend etwas ohne Preisauszeichnung und Rechnung ?

So werden munter Überweisungen ausgestellt und sicherlich unzählige Behandlungen abgerechnet, welche nicht durchgeführt werden (da Überweisung am Telefon gleich ausgestellt wird). Anders kann ich mir nicht erklären, warum dieses Model in der PKV erstaunlich gut funktioniert, in der GKV wiederum nicht.

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Ich poste hier einmal meine Antwort zu einer anderen Frage. Denn diese passt meiner Meinung nach auch hier.

Darüber hinaus ist deine Frage nicht seriös zu beantworten. Es kommt auf den Vertrag und die zum Renteneintritt gültigen Rechnungsgrundlagen an. Zudem: Ist der Anteil der Zulage im Verhältnis zur Eigenleistung hoch, rechnet sich das sicherlich eher ;-)

Bitte nicht von den Medien beeinflussen lassen !

Die derzeitige Kampagne kommt immer aus einer Richtung und ist fachlisch, inhaltlich falsch !

Hintergrund:

Die Verbraucherzentrale Hamburg ist eher linksorientiert, hat den DIW (lt. Wikipädia auch linksorientiert) beauftragt eine Studie durchzuführen. Diese wurde handwerklich falsch durchgeführt (bewusst ?). Der entscheidende Finanzmathematiker (Herr Kleinlein) hängt mit beiden zusammen und zusätzlich an Ökotest.

Im Verbund verbreitet man die falschen Aussagen über die eher linksorientierten Medienplattformen. Immer kommt der Name Kleinlein vor.

Hintergrund ist wohl folgender Gedanke: Die linksorientierten Parteien möchten ein System installieren, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die nächsten Jahre besser ausstattet. Nicht, dass dies langfristig hilft. Es reicht aber um für 2-3 Jahre gute Zahlen ausweisen zu können, gewählt zu werden. Ergo macht man eine Produktgattung schlecht und gleichzeitig den Vorschlag doch das Geld in eine staatliche, tolle, neue Rente einzuzahlen (Empfehlung DIW, Empfehlung Ökotest...man siehe ein paar Zeilen höher).

Wenn nun durch die geballte Medienmacht das Produkt Riester noch als schlecht dargestellt wird, dann freut sich die Bevölkerung auch noch, wenn dieses angeblich schlechte Produkt beseitigt wird.

Dabei reicht es Informationen zu streuen, die auf einige Verträge tlw. zutreffen und diese zu verallgemeinern. Also die subtile Art der Lüge. Denn man kann ja Fälle nachweisen in denen man Recht hat.

Riester ist ein kompliziertes Konstrukt. Und für die Produktauswahl ist eine sehr ausführliche Beratung notwendig. Diese sollte sowohl die Sparphase, wie auch die Rentenphase berücksichtigen. Dabei sollten angebliche Garantien auf Nachhaltigkeit beleuchtet werden und angebliche niedrige und angeblich hohe Kosten genau betrachtet werden. Das liefern leider nicht viele.

Kleine Anmerkung zu erwähnter DIW Studie. U.a. wird z.B. gesagt, dass sehr viele Menschen nicht einmal das Geld herausbekämen, welches sie einbezahlt haben. Dabei wird aber nicht der tatsächliche Eigenanteil in der Sparphase gerechnet (also das was man aus eigener Tasche gezahlt hat). Vielmehr wird die Förderung, welche man ja nicht selber zahlt sondern vom Staat bekommt, mit eingerechnet. Rechnet man nämlich was man eingezahlt hat und was man herausbekommt, sieht das Ganze ganz anders aus.

Weiter wird z.B. kritisiert, dass bei einer fondsgebundenen Riester viel weniger herauskommt als ursprünglich berechnet. Hier haben die Angebote damals mit z.B. 9% Rendite gerechnet. Dass dies in der derzeitigen Phase nicht realisierbar ist, ist doch selbstverständlich. Trifft auch alle anderen Sparformen. Auch auf Sparbüchern gab es mal 3% und auf Tagesgeldern 5%. Wo ist also die spezielle Riesterkritik ?

Dann wird kritisiert, dass die Versicherungen viel zu hohe Lebenserwartungen zugrunde legen. Man fordert aktuelle Zahlen zu hinterlegen. Das machen ja einige Produkte ! Viele nicht. Nur, was soll die Aussage ? Hier einmal die offiziellen Zahlen zur Dauer der Rentenzahlung http://www.bpb.de/files/9PYDMH.pdf. Richtig, die Zahlung erfolgt immer länger. Also in 20-30 Jahren voraussichtlich länger als heute. Die Versicherungen müssen (!) also diese Entwicklung mit berücksichtigen. Im Umkehrschluss sehen auch einige Tarife vor, dass sich die Rente erhöht, wenn sich diese Entwicklung einmal ändert.

Dann wird kritisiert, dass derjenige der wenig Einkommen hat, ja später eh in die Grundsicherung (also ergänzende Sozialhilfe im Alter) fällt. Und ? Ist das etwa mit Sparbüchern, Festgeldern, Zusatzrenten, Aktienvermögen anders ??? Ebend.

Mich regt am letzten Punkt vor allem die Lebenseinstellung auf, die dahinter steht: Warum selber etwas sparen wenn man doch eh Hilfe vom Staat bekommt ....

Meiner Mutter hatte man vor vielen Jahren, nach der Trennung von meinem Vater, einmal gesagt: Warum wollen Sie arbeiten, wenn Sie nicht mehr verdienen als die Sozialhilfe wäre. Meine Mutter hat bis zur Rente immer gearbeitet. Einfach weil Sie Verantwortung zeigt und genau durch solche Aussagen und solch eine Einstellung unsere sozialen Systeme erheblich belastet werden.

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Bitte nicht von den Medien beeinflussen lassen !

Die derzeitige Kampagne kommt immer aus einer Richtung und ist fachlisch, inhaltlich falsch !

Hintergrund:

Die Verbraucherzentrale Hamburg ist eher linksorientiert, hat den DIW (lt. Wikipädia auch linksorientiert) beauftragt eine Studie durchzuführen. Diese wurde handwerklich falsch durchgeführt (bewusst ?). Der entscheidende Finanzmathematiker (Herr Kleinlein) hängt mit beiden zusammen und zusätzlich an Ökotest.

Im Verbund verbreitet man die falschen Aussagen über die eher linksorientierten Medienplattformen. Immer kommt der Name Kleinlein vor.

Hintergrund ist wohl folgender Gedanke: Die linksorientierten Parteien möchten ein System installieren, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die nächsten Jahre besser ausstattet. Nicht, dass dies langfristig hilft. Es reicht aber um für 2-3 Jahre gute Zahlen ausweisen zu können, gewählt zu werden. Ergo macht man eine Produktgattung schlecht und gleichzeitig den Vorschlag doch das Geld in eine staatliche, tolle, neue Rente einzuzahlen (Empfehlung DIW, Empfehlung Ökotest...man siehe ein paar Zeilen höher).

Wenn nun durch die geballte Medienmacht das Produkt Riester noch als schlecht dargestellt wird, dann freut sich die Bevölkerung auch noch, wenn dieses angeblich schlechte Produkt beseitigt wird.

Dabei reicht es Informationen zu streuen, die auf einige Verträge tlw. zutreffen und diese zu verallgemeinern. Also die subtile Art der Lüge. Denn man kann ja Fälle nachweisen in denen man Recht hat.

Riester ist ein kompliziertes Konstrukt. Und für die Produktauswahl ist eine sehr ausführliche Beratung notwendig. Diese sollte sowohl die Sparphase, wie auch die Rentenphase berücksichtigen. Dabei sollten angebliche Garantien auf Nachhaltigkeit beleuchtet werden und angebliche niedrige und angeblich hohe Kosten genau betrachtet werden. Das liefern leider nicht viele.

Kleine Anmerkung zu erwähnter DIW Studie. U.a. wird z.B. gesagt, dass sehr viele Menschen nicht einmal das Geld herausbekämen, welches sie einbezahlt haben. Dabei wird aber nicht der tatsächliche Eigenanteil in der Sparphase gerechnet (also das was man aus eigener Tasche gezahlt hat). Vielmehr wird die Förderung, welche man ja nicht selber zahlt sondern vom Staat bekommt, mit eingerechnet. Rechnet man nämlich was man eingezahlt hat und was man herausbekommt, sieht das Ganze ganz anders aus.

Weiter wird z.B. kritisiert, dass bei einer fondsgebundenen Riester viel weniger herauskommt als ursprünglich berechnet. Hier haben die Angebote damals mit z.B. 9% Rendite gerechnet. Dass dies in der derzeitigen Phase nicht realisierbar ist, ist doch selbstverständlich. Trifft auch alle anderen Sparformen. Auch auf Sparbüchern gab es mal 3% und auf Tagesgeldern 5%. Wo ist also die spezielle Riesterkritik ?

Dann wird kritisiert, dass die Versicherungen viel zu hohe Lebenserwartungen zugrunde legen. Man fordert aktuelle Zahlen zu hinterlegen. Das machen ja einige Produkte ! Viele nicht. Nur, was soll die Aussage ? Hier einmal die offiziellen Zahlen zur Dauer der Rentenzahlung http://www.bpb.de/files/9PYDMH.pdf. Richtig, die Zahlung erfolgt immer länger. Also in 20-30 Jahren voraussichtlich länger als heute. Die Versicherungen müssen (!) also diese Entwicklung mit berücksichtigen. Im Umkehrschluss sehen auch einige Tarife vor, dass sich die Rente erhöht, wenn sich diese Entwicklung einmal ändert.

Dann wird kritisiert, dass derjenige der wenig Einkommen hat, ja später eh in die Grundsicherung (also ergänzende Sozialhilfe im Alter) fällt. Und ? Ist das etwa mit Sparbüchern, Festgeldern, Zusatzrenten, Aktienvermögen anders ??? Ebend.

Mich regt am letzten Punkt vor allem die Lebenseinstellung auf, die dahinter steht: Warum selber etwas sparen wenn man doch eh Hilfe vom Staat bekommt ....

Meiner Mutter hatte man vor vielen Jahren, nach der Trennung von meinem Vater, einmal gesagt: Warum wollen Sie arbeiten, wenn Sie nicht mehr verdienen als die Sozialhilfe wäre. Meine Mutter hat bis zur Rente immer gearbeitet. Einfach weil Sie Verantwortung zeigt und genau durch solche Aussagen und solch eine Einstellung unsere sozialen Systeme erheblich belastet werden.

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Die Antwort von gtbasket ist tendenziell richtig.

Wenn du verheiratet bist, dann bist du zwar nicht, außer in genannten Punkten, direkt haftbar, haftest aber indirekt. So bist du in der Ehe deinem Mann unterhaltspflichtig. Dieser Anteil wird dann deinem Mann angerechnet und somit erhöht sich dadurch der von deinem Mann zu zahlende mtl. Betrag in der Insolvenz. Für viele also durchaus schmerzhaft.

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Dann hast du schon einmal ganz richtig gelesen. Viele Fälle sind einfach ausgeschlossen. In gewisser Weise auch logisch. Der kauft sich der junge Mensch für 400 Euro ein Handy, nach 12 Monaten ist es out und er lässt es einfach fallen. Der Missbrauch wäre eklatant hoch.

Ergo sind die Summen begrenzt, Selbstbehalte eingebaut und / oder die Bedingungen so verfasst, dass viele Fälle einfach vom Schutz ausgeschlossen sind.

Insofern denke ich, macht diese Police meist keinen Sinn. Eine Ausnahme könnte sein, wenn eine besondere Police im Rahmen eines Vertrages bei einem Anbieter angeboten wird. Könnte, nicht mehr...

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Die Mitgliedschaft versicherungspflichtiger Studenten endet einen Monat nach Ende des Semesters. Das bedeutet, dass auch bei der Exmatrikulation vor Semesterende der Krankenversicherungsschutz noch bis zum regulären Semesterende erhalten bleibt.

Spätestens nach dem 14. Fachsemester oder nach dem 30. Lebensjahr endet die Versicherung ebenfalls. Während des Bezuges von Erziehungsgeld oder während Wehr- bzw. Zivildienst abgeleistet werden, bleibt die KV ebenfalls bestehen. Auch ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr kann die Frist verlängern.

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Die meisten Anbieter haben eine kostenlose Hotline. Allerdings haben wohl auch schon ein Großteil der Menschen eine Flatrate und zahlen auch nicht mehr für die normale Nummer.

Und ob einem geholfen wird:

Dafür sollte eigentlich der Vermittler der erste Ansprechpartner sein. Der Vertreter ist dabei, wie der in der Hotline weisungsgebunden und macht was der Arbeitgeber ihm sagt. Der Makler ist Interessenverwalter des Kunden ;-)

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Auch Riester macht manchmal Sinn, manchmal nicht. Und alle stürzen sich blind drauf. Auch bei der Pflege-Riester wird man den Bürgern im Endeffekt nichts schenken.

Also erst einmal abwarten. Wenn nur jeder Riester gemacht hätte, bei dem es Sinn macht, hätten wir sicherlich nur halb so viele Verträge.

Und dann kommt noch hinzu, dass sehr oft das Bild herrscht, eine Riesterzulassung wäre ein Qualitätsmerkmal. Großer Irrtum. So wurden leider sehr viele schlechtere Verträge geschlossen.

Komisch, die meisten Menschen trauen keinem Politiker, trauen keinem Banker. Wenn aber beide Rufen:" Macht Riester, ihr kriegt Förderung", dann stürzen sie sich blind drauf.

Also erst abwarten was tatsächlich kommt, wenn was kommt.

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Nee mig, er sucht doch eine Versicherung für Brandstiftung ;-)

Also dazu ist zu sagen, dass du deinen Brand leider nicht versichern kannst. Das absichtliche Zündeln ist ausgeschlossen.

Die Gegenseite, also der Inhaber des Hauses kann sich in der Wohngebäudeversicherung gegen solche Schäden versichern.

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Ich würde zunächst einmal schauen welche Fahrzeuge eine niedrige Typklasse haben. Die ist mit wichtig für günstigere Beiträge. Dann kann man weiter nach einer Versicherung suchen. Wenn du mind. 3 Jahre einen Führerschein hast, wirst du in der Regel in SF1 eingestuft (entspricht meist 100% - Prozente haben keine richtige Aussagekraft, nur SF Klassen. Theoretisch können 1000% weniger sein als 90%)

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Der Hinterbliebenenschutz bis zur Rente ist für Ehepartner und Kinder (Voraussetzung Kindergeldbezug) bereits serienmässig eingebaut.

Es geht also um den Hinterbliebenenschutz nach Eintritt der Rente. Hier gibt es dann verschiedene Laufzeiten, in denen die Rente an die Hinterbliebenen weiter gezahlt wird. Je länger die vereinbarte Laufzeit, desto mehr belastet dies die Rendite.

Man sollte sich das also einfach einmal durchrechnen. Es ist letztendlich immer eine persönliche, individuelle Entscheidung. Irgendwann kommt man auch an dem Punkt, an dem vielleicht eine Risikolebensversicherung günstiger ist als eine lange Hinterbliebenenrente.

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Berufe mit außergewöhnlicher Unfallgefahr, wie z.B: Gerüstbauer. Aber auch Künstler, Detektive, Kioske usw. . Oft werden diese Berufsgruppen aber auch gleich abgelehnt.

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Die Vermutung ist korrekt. Wenn du in der Gesetzlichen versichert bist und im Vorjahr negative Einkünfte erwirtschaftet hast, dann erhälst du kein Krankentagegeld. Da spielt es auch keine Rolle ob du, wie von Lissa angeführt, den erhöhten Beitrag zahlst und das Krankentagegeld grundsätzlich versichert ist. Auch spielt es keine Rolle, wenn du z.B. im August erkrankst und in diesem Jahr bisher positive Einkünfte erzielt hast. Vergleiche hier BSG, Urteil vom 06.11.2008, Az. B 1 KR 8/08 R (http://www.online-pkv.de/files/urteil_bsg_b_1_kr__8_08_r.pdf)

In der PKV wiederum ist vertraglich geregelt, welche vorherigen Einkünfte zugrunde gelegt werden. Die Regelungen können und sind hier daher häufig abweichend.

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Die Antwort von Matrix ist nicht mehr aktuell.

Grundlage der Beurteilung einer Fahrlässigkeit findet man im BGB §276. Als fahrlässig handelt, wer eine Obliegenheit verletzt. Also z.B. bei angekündigtem Sturm ein Fenster offen stehen lässt. Solche Obliegenheiten sind aber schnell verletzt. Hier kommt es regelmässig zu Streitigkeiten. Das neue VVG sieht nun in §81 keinen grundsätzlichen Ausschluss mehr vor. Sprich, eine Leistung kann bei grober Fahrlässigkeit nicht mehr komplett abgelehnt werden. Vielmehr definiert sich die Höhe der Erstattung anhand der Schwere der groben Fahrlässigkeit. Das Problem: Es wurde nicht definiert welcher Fall wie schwer wiegt. Vielmehr wird auf zahlreiche Vergangene und wahrscheinlich zukünftige Urteile verwiesen.

Versichert jetzt die Versicherung die grobe Fahrlässigkeit nicht grundsätzlich mit, wird es also häufig zu Streitigkeiten kommen.

Übrigens, wer so einen älteren Vertrag hat, in dem die grobe Fahrlässigkeit komplett ausgeschlossen ist, der unterliegt trotzdem den neuen Bedingungen.

Gut wiederum für den Versicherten: Die Beweislast obliegt hier dem Versicherer

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Die Aussagen sind absolut richtig ! Du kannst immer nur eine Momentaufnahme machen. Um so wichtiger ist es, seine Altersvorsorge rechtzeitig zu überprüfen und anzupassen. Auch kann es wichtig sein, dass man sich eine gewisse Flexibilität wahrt.

Eine Altersvorsorge ist also kein starres Konzept, sondern bedarf stetiger Überarbeitung, ist in jedem Falle komplex.

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Die Frage ist so kaum zu beantworten, da jedes Risiko individuell berechnet wird. Man muss also im Ergebnis schauen, ob sich das Wechselkennzeichen überhaupt rechnet. Das ist in der Praxis seltener der Fall.

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Man kann vielleicht ableiten, dass etwas gemacht werden muss, nicht aber unbedingt den Umfang der Massnahmen. Daher würde ich eher dahin tendieren mit "nein" zu antworten.

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Es gibt Ergänzungsversicherungen die für Brille und auch Kontaktlinsen zahlen. Ob diese jetzt unbedingt sinnvoll sind und abgeschlossen werden müssen ist ein anderes Thema.

Meiner Meinung nach sollte eine Versicherung Schäden zahlen, die meine Existenz ruinieren können.

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Nein.

Man muss auch ganz klar unterscheiden wenn der Marderbiss versichert ist.

Es gibt Policen die versichern nur den Biss selber. Sprich, der Gummischlauch für 13,20 Euro ist versichert, der Getriebeschaden der dadurch entsteht nicht.

Ergo ist es zielführender auch die Folgeschäden mit zu versichern. Hier unterscheiden sich die Versicherer die diese versichern z.B. auch in der Höhe der Erstattung. Manche versichern auch Tierbisse aller Art.

Und da wir gerade bei Tieren sind: Zusammenstoss mit Haarwild bedeutet nicht mit allen Tieren die Haare haben ;-) Es gibt noch unzählig mehr Fallen ! Auch in der KFZ Versicherung.

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Der VDA sammelt und veröffentlicht Informationen. Es gibt sogar einen deutschen Oldtimerindex.

Guckst du hier: http://www.vda.de/files/abt_Presse/110314-PD-Deutscher_Oldtimer_Index_fuer_das_Jahr_2010.pdf

Der läuft übrigens stabiler und besser als der DAX g

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Erstattet wird der Zeitwert (Nach den Tabellen in den Bedingungen) eines Reifens bis zu einer max. versicherten Summe. Dabei muss der Reifen durch das Überfahren von z.B. spitzen Gegenständen, Bordstein oder Diebstahl/Vandalismus bechädigt sein. Die Kosten für Montage/Demontage/Entsorgung Altreifen/ Wuchten sind nicht versichert.

Jetzt ist die Frage ob sich das für dich rechnet. Was kostet der Reifen, wie viel Millimeter sind noch an Profil vorhanden? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schadenereignis eintrifft ?

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Querkopf hat völlig korrekt beschrieben warum man eine Öltankversicherung haben sollte. Ich möchte daher nur auf die Frage selbst eingehen.

In der Privathaftpflicht sind selbstgenutzte Öltanks bis zu einer bestimmten Literzahl versichert. Sehr oft 5000 Liter, bei anderen 10000 Liter. Es ist die Frage ob die Literzahl ausreicht, oder ergänzt werden muss.

Bei vermieteten Wohnungen sieht es in der Haus-/Grundbesitzerhaftpflicht ähnlich aus.

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Pauschal kann man nicht sagen ob Riester sinnvoll ist oder nicht. Das muss die Beratung zeigen. Allerdings erhöht sich die Wahrscheinlichkeit durch die höhere Förderung. Allerdings fällt das Kind ja irgendwann heraus.

Man muss das Gesamtbild betrachten und Vor-/Nachteilen vergleichen, dann die Produkte analysieren.

Evtl. ist Riester eine ergänzende Lösung zur Altersvorsorge. Nie aber DIE alleinige Altersvorsorge.

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Öhm, die Versicherung die diese Schäden deckt wäre die Vollkasko.

Bzw., natürlich würde ich zunächst Anzeige gegen unbekannt erstatten. Der Schaden wird dann aufgenommen, aufgrund Fahrerflucht fotografiert, vermessen usw. . Grundsätzlich ist natürlich der Unfallverursacher haftbar.

Wenn er nicht ermittelbar ist, hätte eine Vollkasko gezahlt.

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Die Frage sollte wohl lauten: Wie finde ich die billigste Versicherung ? Denn günstig ist die Versicherung immer nur, wenn du im Schadenfall Geld bekommst. Es wird zwar immer wieder suggeriert, man könne eine Versicherung mal ebend über das Internet abschliessen, jedoch gibt es definitiv keinen Vergleich der dem Laien das notwendige Leistungsspektrum vermittelt. Man bewegt sich also in einer Art Blindflug über die Straße und kann hoffen, dass der Unfall dann zu den Versicherungsbedingungen passt. Suchst du aber einfach nur die billigste Versicherung und dir ist egal ob diese zahlt, soll ja welche geben die aus wohltätigen Gründen einfach Geld spenden, dann findest du diese ebenfalls kaum im Internet. Sondertarife, Sonderkonditionen von verschiedenen Maklern sind nicht eingebaut. In der Regel findest du nur die normalen Standartberechnungen - selbst die nie vollständig.

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Es gibt ganz enge Zyklen in denen sich ein Bausparer rechnet. Hierzu muss man die ganze Finanzierungsplanung durchgehen. In der Regel kann man sagen das 7 Jahre angespart werden und mind. 11 Jahre Tilgung möglich sind. Dazu sollten nicht mehr als 40% Ansparung, also 60% Darlehen, möglich sein.

Die Zinsen sind derzeit noch immer auf einem historisch niedrigen Stand. Viele können sich gar nicht mehr an Zeiten erinnern als die Finanzierungszinsen zweistellig waren. Diese Zeiten können aber wieder kommen. Und dann kann der Bausparer erhebliche Vorteile aufweisen. Natürlich nicht nur erst bei zweistelligen Zinsen.

Bedenken muss man beim Bausparen auch, dass die Tilgung eines Bausparvertrages recht hoch ist.

Aufgrund der niedrigen Zinsen macht evtl. auch eine Zinsbindung über die Gesamtlaufzeit, evtl. in Kombination mit einem Bausparer, oder mehreren Verträgen Sinn. Das alles lässt sich seriös pauschal aber nicht beantworten.

Eine umfassende und unabhängige Beratung macht hier Sinn und ist alleine zielführend.

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Nein, die elektronischen Gesundheitskarten werden von den Kassen automatisch verschickt. Dabei werden hier nacheinander Regionen abgearbeitet. Das Ganze ist eine logistisch ziemlich aufwendige Aktion. Die Karten müssen den Sicherheitsmerkmalen incl. Lichtbild entsprechen. Die Arztpraxen müssen hier ein neues Gerät erwerben, da die alten Lesegeräte die Karte nicht einlesen können. Natürlich auf eigene Kosten ;-) Bis Jahresende müssen die Kassen dann mind. 10% ihrer Kunden mit der Karte ausgestattet haben, da sonst die Förderungen hierfür gekürzt werden.

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In der stationären Behandlung muss der Kunde grundsätzlich nicht in Vorleistung treten. Wir im Krankenhaus ein Antibiotikum verschrieben, welches später aus der Apotheke bezogen wird, wird hier ebenfalls dieses Rezept noch stationär abgerechnet.

Genannte Beträge fallen eigentlich nur im Rahmen einer stationären Versorgung an!

Ambulant muss der Kunde in der Regel in Vorleistung treten. Sollten sich die Summen auf höhere Beträge addieren kann auch die Apotheke Medikamente selbstverständlich auf Rechnung herausgeben, der Kd. evtl. eine Leistungszusage des Versicherer einholen, vorlegen, bzw. die Apotheke anfordern.

Wie gesagt, meist handelt es sich um deutlich geringere Beträge im ambulanten Bereich.

Aktuell laufen Versuche auch hier z.B. in Form einer Abtretung (wie im stationären Bereich) den Kunden zu entlasten.

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Bei Versicherungen ohne Gesundheitsprüfung kannst du grob davon ausgehen das diese auch grob ohne Leistungen sind.

Es gibt keine adäquate Pflegeversicherung ohne Gesundheitsprüfung.

So gibt es ganz wenige Tarife die hier nur die Pflegestufe 3 versichern. Absolut gesehen betroffen sind hier dann derzeit ca. 17% der Pflegebedürftigen. Dazu kommt das die Pflegestufe evtl. auch jhrl. wechseln kann. Spricht wer dann von 3 auf 2 fällt bekommt gar nichts.

Dann gibt es vereinzelte Angebote die ab Stufe 2 mal zahlen und eine vereinfachte Gesundheitsprüfung haben. Hier werden aber in der Regel, wie bei den anderen auch, im Antrag bereits vorhandene Krankheiten und deren Folgen ausgeschlossen.

Wie gesagt, grundsätzlich macht es keinen Sinn eine Pflegeversicherung auf Stufe 3 abzusichern.

Die meisten Pflegefälle sind in Stufe 1 oder Stufe 0. Wer z.B. Dement ist erreicht keine Pflegestufe, wird aber kaum in der Lage sein ohne Pflege auszukommen. Es gibt da nur wenige Tarife die das mit versichern.

Dann muss geprüft werden wer denn die Einstufung vornimmt. Das Unternehmen selber, der medizinische Dienst ? Und wie oft wird geprüft ? Werden jeweils die gleichen Kriterien zugrunde gelegt ? usw. usw.

Und es stellt sich die Frage ob auch häusliche Pflege versichert ist, auch durch z.B. verwandte die deshalb im Beruf kürzer treten und Einkommensverluste hinnehmen müssen usw. usw. .

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Du bist grundsätzlich nicht beim Hersteller versichert sondern bei einer Versicherung die mit einem Hersteller kooperiert. Bei Volkswagen /Audi und co. ist das z.B. die Allianz.

Einige Produkte sind so gestaltet das du eine feste Schadenfreiheitsklasse hast. Egal ob du nun einen Unfall baust oder nicht. Du bleibst in der gleichen Klasse. Kann für jemanden interessant sein, muss es aber nicht.

Erfahrungsgemäß macht es aber deutlich mehr Sinn die Leistungen (verlängerte Neuwertentschädigung, grobe Fahrlässigkeit, Abzu alt für neu usw. usw. usw.) unabhängig zu vergleichen. Selten machen die Abschlüsse über den Händler oder im Rahmen einer Kooperation mit dem Hersteller Sinn.

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Isoliert von Girokonten kannst du z.B. für 23 Euro jhrl. bei der Postbank eine Karte wählen. Die Kreissparkasse München z.B. bietet für glaube ich 17 Euro eine an. Auch andere Sparkassen teilen bundesweit dieses Angebot. Die LBB (Landesbank Berlin) bietet eine Karte für 39 Euro. Dafür gibt es einen kleinen Guthabenzins. Ich würde bei diesen Anbietern auch die sonstigen Kosten vergleichen und mich dann entscheiden. Hinweis: Alle Prepaidkarten funktionieren nicht bei älteren Geräten zum Durchziehen. Auch einige Automaten in Ländern wie z.B. Ägypten können Probleme bereiten. Die Karten werden dann nicht erkannt weil die Schrift nicht hoch geprägt ist.

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Die Deutschen sind recht klagefreudig. Einige Anwälte scheinen dabei Honorargeier zu sein und auch bei wenig Erfolgsaussichten gleich zu klagen (vielleicht sollten sie auf Provisionsbasis arbeiten - sorry, kleine Spitze).

Die Gerichte sind zudem teils erheblich überlastet.

Der Entwurf sieht nur vor für kleinere Dinge eine Art Musterregelung zu finden und eine Mediation zwingend zu machen. Die "Urteile" aus der Mediation sollen dann auch für beide Parteien bindend sein. Es sollen damit unnötige Klagen vermieden werden.

In der Vergangenheit wurde tlw. aber auch geklagt weil die Rechtsschutzversicherer zum Großteil keine Mediation versicherten. Somit wurde dann empfohlen gleich zu klagen, was durch durch die Versicherung gedeckt ist.

In neuen Verträgen ist die Mediation mal mehr mal weniger gut versichert. Die große Masse an Versicherten dürfte aber noch Altverträge ohne Mediation haben. Wobei es durchaus ab und an auch Gründe gibt Altverträge zu behalten (Bsp. Finanzgeschäfte).

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Dein Hausrat im abschliessbaren Hotelzimmer ist in der Regel gegen die üblichen Hausratrisiken versichert. Die Art und den Umfang bestimmen die Bedingungen bis hin zur AllRisk Police die auch einfachen Diebstahl versichert.

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Das kann man pauschal nicht sagen. Man muss wirklich genau deine Police näher betrachten.

Ist eine Garantie hinterlegt kommt es z.B. darauf an wie weit die Garantie gefasst ist, wie diese aufgebaut ist.

Dann kommt es darauf an wie die Kostenstruktur des Produktes ist.

Dann kommt es darauf an welche oder welcher Fonds hinterlegt wurde. Letztendlich kannst du ja Geldmarktfonds, Rentenfonds haben deren Rendite niedriger liegt.

Dann wiederum bleibt das Risiko anderer Fonds.

Unter optimalen Voraussetzungen der oben genannten Kriterien gibt es eine realistische Chance.

Eine gute Rentenversicherung im klassischen Sinne hab über 30 Jahre eine Rendite von über 4% Netto erzielt. Dazu die Rentenphase. Welche Fondsanlage kann das über diesen Zeitraum nachweisen ? Selbst wenn der Vermittler von sich behauptet hier am Ball zu sein....sofern er denn Wunder voraussagen kann.

Dann muss man auch immer noch beachten das man in den letzten Jahren vor Eintritt der Rente z.B. immer mehr Kapital sichert, sprich hier auch weniger Rendite erzielt. In der Rentenphase dann erst Recht.

Der Zeitraum in dem man also z.B. wirklich überwiegend in Aktien investiert ist dann auch noch reduziert.

Deshalb ist die Investition in eine fondsversicherung nicht schlecht. Sie ist nur anders und ein Vergleich pauschal nicht möglich.

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Deine Vermutung ist richtig. Diese eigentlich überflüssige Zusatzvariante wird bei bestimmten Unternehmen geschult zu nehmen. So relativiert sich die in Tests gut ausgewiesene Rendite deutlich. Die Vermittler werden gehalten die Variante mit anzubieten. In den entsprechenden Schulungen wird dann sogar klar gesagt das man die Renditen sonst nicht halten kann....

Somit erschließt sich für meinen geschätzen Kollegen NIklaus auch vielleicht wieder der Sinn.

Das oben Genannte habe ich damals bei einem Unternehmen so gelernt und wird nach meinen Informationen auch heute noch oft so rüber gebracht.

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Ich habe schon einige Informationen als Reaktion auf gtbasket`s Antwort gepostet.

Grundsätzlich gibt es viele osteuropäische Pflegekräfte mit tlw. guter Ausbildung die hier halblegal einen sehr guten und leider auch notwendigen Dienst verrichten. Notwendig weil es für viele Senioren gar keine andere Lösung gibt die finanzierbar ist.

Die Kräfte arbeiten dann oft für eine begrenzte Zeit hier (so wie erlaubt) und werden nach dieser Zeit ausgetauscht. Sie übernachten sogar bei den zu Pflegenden. Nicht richtig legal sind sie das sie offiziell für so günstige Preise nicht als Pflegekräfte arbeiten dürften. Somit sind sie offiziell z.B. Haushaltshilfen.

Es gibt aber auch viele wirklich offizielle Kräfte. Allerdings werden diese sehr oft über eine Agentur vermittelt. Und hier haben wir wieder das Dilemma das diese Leute quasi ausgebeutet werden. Einen nicht unerheblichen Teil des mtl. Geldes bekommt diese Agentur. Nur wenig bleibt bei den Mitarbeitern.

Wenn du es korrekt machen möchtest lasse dir Angebote geben die nicht an eine Agentur gebunden sind und offiziell hier arbeiten. Die genannten Anlaufstellen können dabei helfen.

Ob der Preis selbst realistisch ist lässt sich so nicht beurteilen. Man muss wirklich den Vertragsentwurf sehen und schauen was letztendlich die Art und der Umfang der Pflege für den Preis sind.

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Die PBV ist ein Teil der TALANX Versicherungsgruppe. Aufgrund der ganzen Umstrukturierungen ist man im Prinzip mit einem jungen Unternehmen konfrontiert. Im Bereich Leben bedeutet das: Man muss bisher nicht auszahlen sondern lediglich Geld einsammeln.

Da viele Ratings überwiegend Eigenmittel bewerten ist es daher nicht schwer ein gutes Rating zu erzielen - bis man auszahlt.

Entsprechend hoch ist die Eigenmittelquote aber auch Reservequote der PBV. Allerdings sagt das allein hier halt wenig aus.

Die Verwaltungskostenquote liegt deutlich über dem Branchenschnitt. Die derzeit in den Berechnungen zugrunde gelegten Verzinsungen kann man als unrealistisch bezeichnen. Die in den letzten Jahren ausgewiesene Verzinsung resultiert daraus das man sich aufgrund oben genannter Punkte derzeit solche Verzinsungen "leisten" kann, tatsächlich diese aber nicht erzielt werden.

Die realistisch kalkulierte Prognose aufgrund tatsächlicher Anlageerfolge, Kosten usw. sieht die PBV eher im unteren Mittelfeld.

Dies alles hat jetzt auch nichts mit der Produktqualität zu tun. Diese muss man gesondert betrachten.

Zur Aussage von gtbasket ist zu sagen: Solche Aussagen sind einfach unseriös.

Eine Kapitallebensversicherung ist sicherlich für fast niemanden sinnvoll. Eine private Rentenversicherung oder fond. Rentenversicherung ist dagegen in vielen Fällen durchaus sinnvoll und eine für viele sehr sinnvolle Alternative. Pauschale Aussagen für oder gegen etwas sind unseriös.

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Katholische Priester unterliegen nicht der Pflichtversicherung. Priester im Diözesandienst haben über ihr Bistum einen Beihilfeanspruch, während die Priester als Beamte im Staatsdienst ihren Beihilfeanspruch über die Bezirksfinanzdirektion erhalten.

Ergänzend zur Beihilfe können sich Priester also privat krankenversichern.

Das funktioniert also wie bei anderen Beamten auch.

Wer z.B. 50% Beihilfeanspruch hat bekommt 50% über die zuständige Beihilfestelle, die anderen 50% über seinen privaten Anbieter.

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Grundsätzlich kann man davon ausgehen das du dich mit dem Thema private Altersvorsorge beschäftigen möchtest. Ob Riester dabei der richtige Weg ist, ob dies ein Weg ist usw. sollte im Vorfeld eine Beratung zeigen.

Grundsätzlich muss man auch festhalten das Riester/Rürup lt. Alterseinkünftegesetz, vom Gesetzgeber so gewollt, keine (!) zusätzliche Altersvorsorge sind, sondern lediglich frühere Rentenkürzungen ersetzen sollen. Man sollte also zusätzlich privat vorsorgen.

Kommst du zu dem Ergebnis das Riester dann wirklich u.a. für dich in Frage sollte man die verschiedenen Möglichkeiten vergleichen. Dabei sollte man z.B. schauen ob Garantien wirklich garantiert sind. Man sollte auch die Rentenphase mit in die Überlegungen einbeziehen. Grundsätzlich ist nämlich bei Riester nur garantiert das zu Rentenbeginn das einbezahlte Kapital incl. Förderung zur Verfügung steht. Nicht das du dieses erhälst.

Nachdem man dann noch die Produkte die in Frage kommen analysiert, zerlegt hat und das passende Unternehmen gefunden hat (was auch nicht ganz einfach ist) kann man eine Entscheidung treffen.

Testberichte sind hier nicht hilfreich. So wird entweder die Rentenphase vergessen oder es werden z.B. nur Kosten bis zur Rente gerechnet. Oder aber es werden Garantien bewertet die keine sind usw. usw. usw.

Ich empfehle eine unabhängige Beratung. Diese sollten Makler und Honorarberater liefern. Ein Merkmal einer guten Beratung ist z.B. das diese oben genannte Punkte berücksichtigt, aus mind. 3 Terminen besteht und auch von dir als Kundin einen nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand erfordert. Doch letztendlich geht es um die Absicherung der eigenen Existenz. Und das sollte einem mehr Wert sein als ein paar Hefte zu lesen, im Internet zu googlen und dann durch Selbstmedikation 2-3 Angebote zu vergleichen.

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Wie jedes Unternehmen strukturieren auch Banken regelmäßig um. Dabei werden dann auch mal Teile ins Ausland verlagert oder man verkleinert oder trennt sich von Sparten. Auf der anderen Seite kommen dann vielleicht andere Bereiche hinzu usw. usw. .

Man darf nicht immer nur die Medienberichte über Entlassungen nehmen.

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Nein. Außer das Unternehmen akzeptiert diese Art der Kündigung und bestätigt dir den Eingang des Schreibens.

Eine Alternative wäre ein EBrief über EPost. Dort registrierst du dich einmalig mit PostIdent als Nachweis und kannst dann, natürlich kostenpflichtig, EBriefe senden.

Diese haben Gültigkeit und können sogar per Einschreiben gesendet werden.

Hat dein Gegenüber ein EPOstfach geht das elektronisch. Hat dein Gegenüber keines wird der Brief ausgedruckt zugestellt.

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Es gibt keine Beitragsrückerstattungen !

Jede (!) Versicherung funktioniert indem viele einzahlen damit einige Betroffene Geld bekommen. Wäre dem nicht so würde sich jeder sein Risiko selbst ersparen können.

Da also Versicherungen keine wundersame Geldvermehrung bewerkstelligen können - nämlich bei Unfall ganz viel zahlen und dem Rest sein Geld zurück geben - liegt der Haken woanders.

Du hast in einem Vertrag ein Risiko abgesichert (mit schlechten Unfallbedingungen aller Tarife mit Rückgewähr)und zusätzlich einen eingebauten Sparvertrag mit schlechter Verzinsung.

Gehst du z.B. zur Allianz und schliesst bei dieser Gesellschaft eine Unfallversicherung und Rentenversicherung getrennt ab hast du am Ende mehr als bei der Allianz Unfall mit Rückgewähr.

Die Bedingungen bleiben dabei schwach.

Zumindest würde ich mir auch erst einmal Gedanken darüber machen was ein Unfall im Sinne der Bedingungen ist ;-)

Da solche Fragen aber immer wieder aufkommen. Wenn 10 Menschen einen Vertrag abschliessen bei dem jeder 10 Kekse gibt und dann wieder 10 Kekse zurück bekommt, dabei 1 ein Los gezogen hat und 100 Kekse bekommt, wo kommen dann auf einmal die 90 mehr Kekse her ?

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Eine fachkundige Antwort bekommt man nach einem Vergleich von über 80 Leistungsfragen zzgl. kalkulatorischen Fragen, Bestandsaufnahme und Unternehmensbewertung bzgl. Nachhaltigkeit usw. . Alles andere und der persönliche Vergleich von 2-3 Angeboten bringen nichts.

Zur Frage selbst: 1. Die Ursache einer BU ist unerheblich. Also gehört auch Burn-Out dazu. Allerdings ist Burn-Out in der Regel nicht dauerhaft sondern vorübergehend. Und da geht es schon los. 2. Eine Dienstunfähigkeitsabsicherung für Beamte macht auf jeden Fall Sinn. Wenn du im Sinne der abgeschlossenen Bedingungen (sind extrem unterschiedlich) BU bist, bist du noch nicht Dienstunfähig. 3. Die Dienstunfähigkeitsklauseln sind sehr unterschiedlich gestaltet und nicht alle sind sinnvoll. 4. Wenn du voll verbeamtet bist hast du nach 5 Jahren einen Anspruch auf ruhegehaltfällige Bezüge. Diese betragen max. gut 70% des Einommens abzgl. max. 10,8% wenn du eher dienstunfähig wirst.

Zu Punkt 4 kann man also sagen das es durchaus fraglich sein kann ob du evtl. mit 60% deines letzten Gehaltes dein Leben umgestalten kannst, alles finanzieren kannst (KV, Miete, Leben...).

Es empfiehlt sich die BU jetzt höher abzuschliessen und in 5 Jahren eine Anpassung vorzunehmen.

Aber bitte nicht indem man 2 - 3 Angebote irgendwie vergleicht. Zur eigenen Sicherheit. Letztendlich will man seine Existenz absichern.

Für eine kostenlose Seite bei der die Leute hier völlig ehrenamtlich antworten kommen doch die Antworten recht schnell ;-)

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Muss ich da bezüglich der Versicherung etwas besonderes beachten? Die Leistungen sollten die Grundvoraussetzung sein. Es gibt keine gleichen Versicherungen. Haftpflicht ist nicht gleich Haftpflicht und Kasko nicht gleich Kasko.

Gibt es da große Preisunterschiede oder sind die ungefähr gleich? Die gibt es - sehr deutlich sogar. Einige Makler haben Sondervereinbarungen.

Kennt jemand eine gute Versicherung für Roller? Ja. Gut ist sie wenn die Leistungen deinen Vorstellungen entsprechen und deine Anforderungen an den Service im Schadenfall stimmen. Gut muss aber für dich nicht sein was andere hier für gut erachten.

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Man folge dem Tipp von Tina und beachte vor allem die Bedingungen unter denen eine Abmeldung akzeptiert wird.

Denn das geht fast eigentlich nur wenn du schon rein theoretisch keinen Zugang zum Fernsehen, Rundfunkt hast.

Da du gerade online bist wenn du dies liest und evtl. nicht im Internetcafe sitzt wird es schon eng....

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Ja werden sie. Und in einigen Fällen rechnet es sich, in vielen Fällen nicht.

Und einen nicht unerheblichen Steuervorteil kann ich, je nach Laufzeit, ja auch haben.

Nur ist jede Finanzierung individuell zu planen.

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Bekommt man doch.

Bei wenigen Unternehmen erst ab dem 3. Jahr. Üblich ist aber bereits eine Information nach dem 1. Jahr.

Dazu kann man individuell anfragen.

Und einige Makler können jederzeit den aktuellen Stand bei vielen Gesellschaften abfragen.

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Zunächst einmal stellt sich die Frage wie lange die Reise dauern soll.

Bei einer normalen Reisekrankenversicherung die Reisen bis 6 Wochen absichert sind z.B. folgende Punkte zu beachten:

  1. Versicherungsschutz sollte nicht nach 6 Wochen enden wenn die Behandlung im Ausland länger dauert als ebend diese 6 Wochen.
  2. Vorerkrankungen sollten im Urlaub mit versichert sein. Nicht das der Allergiker einen Asthmaanfall bekommt und nicht versichert ist. Es gibt auch viele andere Krankheiten und Gebrechen.
  3. Medizinisch sinnvoller Rücktransport sollte versichert sein, nicht nur der medizinisch notwendige Rücktransport. Denn wer möchte schon in Hinterpfuidaifi liegen während die Familie zuhause weilt - selbst bei wenn die osteuropäische Schwester netter anzuschauen sein mag.

usw.

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In der Regel steht in den Bedingungen das eine Bank den Vertrag kündigen kann wenn eine Weiterführung des Kontos aus wichtigen oder wirtschaftlichen Gründen für die Bank nicht mehr sinnvoll ist. Eine Formulierung in dieser oder ähnlicher Art ist, wie bei den Banken üblich, natürlich sehr schwammig. Was ist wichtig und wie definiert man dies ?

Letztendlich kann man genau die von dir geführten Dinge anführen. Ein bestehender Dispo muss dann zurückbezahlt werden. Auch hier lustig: Die Banken verlangen den Ausgleich in der Regel sofort innerhalb von z.B. 2 - 4 Wochen.

Dabei steht in jeden Bedingungen das dem Kunden ein seinem wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechender Rückzahlungsplan vorgestellt werden muss, bzw. dieser besprochen werden muss.

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Ich unterstelle jetzt einmal das du von einer Auslandsreisekrankenversicherung sprichst. Die GKV sieht ja hier keine Leistungen vor.

Wenn jemand im Urlaub erkrankt tritt der Versicherungsfall nur für diese Person ein. Sprich, der Rücktransport nur dieser Person wird bezahlt. Allerdings: Die meisten Versicherungen sehen eh nur einen medizinisch notwendigen (!) Rücktransport vor. Das wird in gut ausgestatteten Ländern schon schwierig. Theoretisch kannst du gut in Istanbul bleiben und operiert werden.

Was anderes ist es wenn auch bei einem medizinisch sinnvollem Rücktransport geleistet wird. Hier kann dann das Psychologische eine Rolle spielen. So spielt das familiäre Umfeld dann evtl. eine Rolle usw. . Auch ist hier die Wahrscheinlichkeit höher das du einen Linienflug nehmen kannst. Hier könnte also eher die Begleitperson kostenlos mitfliegen. Aber: Es wird trotzdem wohl relativ schwierig.

Gehe davon aus das in den meisten Fällen die Begleitperson den Rückflug selber zahlen muss.

Vielleicht kann man aber bei einem medizinischen Überflug durch die Flugrettung als Begleitperson kostenfrei mitfliegen. Könnte ich mir theoretisch vorstellen. Wäre einmal interessant herauszufinden....

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Zunächst bei der GKV. Hier wird der Erstattungssatz errechnet. Die Reiseversicherung springt dann für die evtl. Differenz ein. Dabei kann es sein das die GKV sogar alles zahlt. Ist aber z.B. die Rechnung nicht nachvollziehbar (z.B. Behandlung am .... ohne nähere Angaben), wird die GKV nicht zahlen. Hier würde dann die Reisekrankenversicherung einspringen, wenn deren Kriterien erfüllt sind. In den gängigen Urlaubsgebieten gibt es hier jedoch seltenst Schwierigkeiten.

Nur erklären Sie einmal einem Arzt in Mali wie eine Rechnung auszusehen hat ;-)

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Grundsätzlich kann diese Anlageform interessant sein. Allerdings muss man hier die Mietverträge, Garantie und Standort genau prüfen.

In Würtemberg wurde so ein Heim auch wunderbar geplant, mit modernster Einrichtung, guter Kalkulation usw. . Leider nur fanden sich keine Bewohner da dieser Standort bei den Senioren als übler Standort bei den Nazis galt... .

Wer Verträge schließt um später eine Option zum Bewohnen hat, sollte sich ebenfalls die Mietbedingungen, den Art und Umfang der Pflege, die Umgebung usw. genau anschauen.

Wenn alles nach reichlich Prüfung passt hast du eine gute Chance. Aber bei dem was in diesem Sektor derzeit investiert wird muss man schon genau hinschauen.

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Das Fahrzeug muss mit der Zulassung versichert sein. Den Fremdschaden wird die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs zahlen. Ob diese dann evtl. einen "Ersatz" vom Versicherungsnehmer (so wie sich das Anhört das Bonifatiuswerk) verlangt hängt davon ab ob du ein berechtigter Fahrer im Sinne der Bedingungen warst. Den Schaden am Fahrzeug zahlt die Kasko der KFZ Versicherung (wenn du berechtigter Fahrer warst). Wenn keine Deckung im Kaskobereich vorhanden ist wird man von dir Geld haben wollen, du wärst jedoch nicht zur Zahlung verpflichtet da derjenige der etwas verleiht die Haftung im Prinzip behält.

Wenn ihr allerdings einen richtigen Mietvertrag hattet kann das alles dort geregelt sein.

Und war es eine offizielle Klassenfahrt ist die Haftungssituation evtl. wieder anders ;-)

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Gute Honorarberater werden sich über die von Gandalf genannte Summe eher kaputt lachen. Zumal der angesetzte Zeitaufwand kaum eine seriöse komplette Beratung ermöglicht. Gehe einmal davon aus das du std. incl. Steuer 150-300 Euro ansetzen kannst und einen Aufwand von 10 Stunden rechnen solltest. Eine seriöse Anlageberatung ist anders nicht möglich. Möchtest du dann zudem betreut werden fallen ebenfalls Kosten an. Der Provisionsvermittler macht dies ohne Aufpreis.

In der Gesamtrechnung konnte mir noch keine Nachweis erbracht werden das Honorarvermittlung günstiger ist, auch nicht das sie besser ist. Bei den Vergleichen wird immer gerne die Betreuung von den Honorarberatern vergessen.

Im Versicherungsbereich kann man auch gerne eine KV Beratung durchführen obwohl man schon ahnt das der Kunde mit Übergewicht nicht genommen wird. Hauptsache Honorar kassieren. Einem Kunden von mir passiert. Waren dann mal ebend 1800 Euro.

Übrigens auch ein niedriger Betrag über den ein hochqualifizierter Thorulf Müller wohl eher lächelt.

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Einen ähnlichen Schutz wie eine BU gibt es nicht. Dabei muss man zunächst einmal festhalten das die BU Bedingungen untereinander auch nicht unbedingt ähnlich sind. Da gibt es erhebliche Unterschiede.

Es gibt Versicherungen die versichern bestimmte Krankheiten oder/und den Verlust bestimmter Fähigkeiten.

Die bilden nicht das Spektrum einer guten BU ab, sind dafür klar definiert und die Gesundheitsprüfung ist oft nicht so streng.

Grundsätzlich ist es aber für die Versicherung immer eine Frage der Kalkulation. Je weniger Gesundheitsprüfung desto geringer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit das die Gesellschaft leisten muss.

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Zunächst einmal muss ich vorab die Frage stellen warum sie sich auf einmal gesetzlich versichern kann. Ändert sich am Status nichts ist das nämlich nicht möglich.

Die GKV bietet zu 95% gleiche Leistungen. Allerdings machen die 5% im Vergleich schon einiges aus. Leistungen die man nicht sofort spürt. Es ist also angebracht sich auch hier umfassend und unabhängig beraten zu lassen. Ansonsten wird einem nur jeder seine Vorteile aufzeigen aber die Nachteile verschweigen.

Bzgl. der Zusatzversicherung: Die Debeka ist schon in den Vollschutztarifen mittelmässig stark (z.B. ist der med. Fortschritt im Bereich der lebenserhaltenen Massnahmen quasi ausgeschlossen. Will keiner, trotzdem größter Versicherer ;-) ). Die Zusatztarife schwächeln aber insgesamt. Natürlich sind hier einige Dinge ohne Gesundheitsprüfung möglich. Steht der Gesundheitszustand nicht im Wege sollte man sich allerdings lieber auch hier umfassend neutral beraten lassen.

Die Debeka BKK zeichnet sich jetzt nicht durch besonders hervorzuhebenen Service aus. Auch die Zusatzleistungen sind jetzt nicht gerade überdimensioniert.

In die GKV kann man grundsätlich ohne Gesundheitsprüfung. Daher steht auch bei "schlechtem" Gesundheitszustand einem Vergleich nichts im Wege.

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Grundlage einer Leistung aus einer Unfallversicherung ist die Definition des Unfallbegriffes. Nicht alles was man selbst als Unfall definiert ist im Sinne der Bedingungen ein Unfall.

Die GKV, ich gehe jetzt einmal davon aus das du in der GKV bist, leistet hier noch relativ umfangreich.

Man muss grundsätzlich zwischen Anschlussheilbehandlung, Reha u. Kur unterscheiden.

Eine Kur in der GKV genehmigt zu bekommen ist schwierig. In der privaten Unfallversicherung werden meist auch nur Anschlussheilbehandlung und Rehamassnahmen versichert.

Eine Anschlussheilbehandlung ist in der GKV relativ schnell zu bekommen. Die Reha Massnahmen hängen von der Art der Reha und der Notwendigkeit ab. Hier kommt es regelmässig zu Streitigkeiten. Noch schwieriger wird es eine Kur genehmigt zu bekommen.

Grundsätzlich lässt sich dieser eine Punkt auch nicht in einer Unfallversicherung einschliessen. Man sollte sich anschauen was die Unfallversicherung wirklich leistet, wie Unfall definiert und kann dann einen Tarif wählen der dies mit beinhaltet.

Allerdings besteht auch die Möglichkeit Kurtagegelder abzuschliessen die halt nicht nur nach einem Unfall zahlen. Ob das jetzt sinnig ist muss eine Beratung zeigen. Letztendlich sollte man, meiner Meinung nach, immer zunächst existenzielle Risiken absichern. Und dazu ist heutzutage kaum noch jemand ausreichend in der Lage.

Dagegen sichert man in der Realität "kleinere" Risiken ab und vernachlässigt die "großen" Risiken.

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Du bist im Grunde dort versichert wo dein Wohnsitz ist. Wenn dieser in Deutschland ist und du lediglich in der Schweiz arbeitest kannst du dich dauerhaft nicht in der Schweiz versichern. Die Schweizer haben zudem ein ganz anderes System. Hier gibt es eine Grundversorgung zu einem festen Beitrag. Diese ist nicht ansatzweise mit der Versorgung der deutschen GKV vergleichbar. Dafür gibt es in der Schweiz - für die die es sich leisten können und die gesund sind - Ergänzungsversicherungen.

Alles andere als sozial. Das System ist wesentlich teurer, noch maroder usw. .

Eigentlich loben es auch nur die Ärzte. Denn die verdienen dort viel mehr.

Eine Alternative zur Versicherungspflicht besteht somit nicht.

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Ich glaube die bisherigen Antworten zielen etwas an der Frage vorbei.

50% der Kosten im gesamten Gesundheitswesen entstehen in den sogenannten todesnahen Jahren. Wenn jemand also erst mit 60 wieder in die GKV wechselt und seinen Beitrag leistet und dies zuhauf passieren würde, wäre das eine erhebliche finanzielle Belastung und kaum tragbar.

Gut, die GKV ist auch so nicht mehr tragbar, aber das wäre ein zusätzliches Problem.

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Zunächst einmal wird vor 2013 nicht passieren. Danach wird man sich auf irgend etwas einigen.

Ich kenne den Wortlaut des Urteils. Der ist ziemlich wenig aussagekräftig.

Im Endeffekt werden beide Seiten benachteiligt.

Es ist wichtig das richtige Produkt zu finden. Hier scheitern über 90% und nahezu 100% die es selber versuchen. Da wird dann auf den langjährig bekannten Vertreter gehört, da werden Berichte gewälzt usw. .

Das Weniger in der Ablaufleistung macht in der Regel viel mehr aus als ein Angleichen der Tarife je wettmachen kann.

Ich kannte einmal eine Dame die hat 3 Jahre Bauspartests gewälzt und konnte keine Entscheidung treffen, hörte auf solche Tipps. Nach den 3 Jahren wäre sie mit dem schlechtesten Produkt vor 3 Jahren besser gefahren.

Es sind immer wieder die selben unseriösen Quellen die eigentlich immer vom Warten reden. Jedes Jahr mit einem anderen Argument.

Wichtiger ist eine richtige Beratung ! Das hat vielmehr Einfluss. Wenn du 25 Jahr sparst und davon 2,5 Jahre wartest musst du im Ergebnis ja schon 10% mehr (ohne Zinseszins usw.) erreichen als wenn du früher angefangen hättest.

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Nein. Die Frage nur im Ansatz zu beantworten wäre unseriös.

Ich gehe mit meinen Kunden über 100 Leistungsfragen durch, dazu kommen Kalkulationen, Unternehmensdaten, Rückstellungen, Abwicklung der Leistungen usw. usw. .

Daraus ergeben sich völlig unterschiedliche Ergebnisse. Die Beste PKV ist dabei die, die zu dem jeweiligen Kunden am besten passt.

Tatsache ist aber das keiner weis was er nicht versichert hat und dies garnicht weis. Wer weis schon sicher ob seine PKV z.B: einen offenen Hilfsmittelkatalog im zumindest Bereich lebenserhaltende Massnahmen hat. Schaue ich mir an wer wo versichert ist zeigt sich das Bild das die meisten PKV Versicherten diesen Punkt nicht abgesichert haben. Aber bisher fand ich keinen der das nicht wollte.

Ohne offnen oder "fast" offnen Hilfsmittelkatalog ist die Teilnahme am medizinischen Fortschritt ausgeschlossen. Man kann hoffen das nichts Ernsthaftes passiert.

Bewertet werden aber leider 2-Bettzimmer, Heilpraktiker usw..

Aber ich schweife zu sehr ab :-)

Definitv: Keine Aussage möglich !

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Gut beraten ist man wenn man sich gut beraten lässt. Und das möglichst unabhängig bei einem Makler.

Im Bereich Zahnzusatz bieten die zumindest sehr umfangreiche Leistungen in bestimmten Paketen an. Die Kalkulation dazu ist allerdings in der Vergangenheit mächtig daneben gegangen - was zu erwarten war. Die Beiträge wurden und werden somit eklatant erhöht.

Schlimmer jedoch die kleinen versteckten Fallen in den Anträgen.

Trotzdem ist das Angebot nicht schlecht. Schlecht kann nur sein wenn man pauschal hier mal auf die Schnelle eine Entscheidung trifft und dann irgend etwas hat was vielleicht garnicht passt.

Frag mal Michael Schumacher ob Mercedes ein gutes Auto ist, du aber nur 15000 Euro hast.

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