Zahlt die Reiserücktrittsversicherung auch bei Betrug?

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4 Antworten

Nein in der Regel nicht. Hier muss der betrügende Veranstalter zur Haftung gezogen werden, wenn nötig vor Gericht um die Reisekosten zurückzuerstatten nebst einer Entschädigung.

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Wieso sollte sie? Und wieso sollte das überhaupt notwendig sein? Dafür gibt es doch den Sicherungsschein und wer vor Erhalt der Sicherungsscheins Geld zahlt ist selber schuld.

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Die Leistungen der Reiserückstrittsversicherung sind in den Bedingungen klar definiert. Dazu gehört kein Betrug durch den Veranstalter.

Seit 1994 muss jeder Reiseveranstalter (wenn er denn wirklich einer ist) einen Reisesicherungsschein ausstellen. Reisebüros vermitteln hier eigentlich nur über akkreditierte Anbieter. Denn so ist gesichert, dass der Kunde, bei einer Pleite des Veranstalters, sein Geld zurück bekommt.

Daher ist zunächst die Frage: War es wirklich ein Veranstalter ? Welche Form von Betrug wurde begangen ?

Ein Betrug sollte selbstverständlich angezeigt werden.

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Nein, warum auch!?

Das würde ja den Reisepreissicherungsschein (letztlich ebenfalls eine Versicherung) ersetzen, der praktisch JEDEN Reisebüro-Kunden schützt. Die Rücktrittsversicherung schützt gegen die abgedeckten Gefahren ja nur ihren Versicherten; und das noch gegen Prämie.

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