Die Bank hat zu viele Raten bekommen. Das ist nicht vertragsgemäß, also muss sie an dich zurück zahlen. Dafür hast du ja eine Versicherung, dass sie für dich zahlt. Daher darf die Bank nicht nochmals bei dir einziehen oder muss wie in deinem Fall die von dir eingezogenen Raten an dich zurück zahlen.

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Ich würde ebenfalls zuwarten, wie die Versicherung reagiert. Ich würde aber auch darauf bestehen, dass sie sich alsbald erklärt, dass sie mit dem Kostenvoranschlag einverstanden ist. Ansonsten müsstest du zu aller Vorsicht ein Gutachten in Auftrag geben, das aber kostet und die Versicherung die Kosten ebenfalls zahlen bzw. dir erstatten muss.

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Du darfst freilich höher verkaufen als der gutachterliche Restwert. Du muss dir aber dann diesen höhereren Verkaufspreis als Restwert bei der Totalschadenabrechnung gegenüber der Versicherung anrechnen lassen. Du hast dabei keinen Nachteil; denn der Totalschaden errechnet sich aus der Differenz zwischen Wiederbeschaffungsrestwert minus Restwert.

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Nein, die Rechtsanwaltskosten für die Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung muss weder sie noch die Rechtsschutzversicherung zahlen. Außer es liegt Verzug vor, dann kannst du einen Rechtsanwalt beauftragen, der dann auch von der Vollkaskoversicherung und Rechtsschutzversicherung gezahlt werden muss.

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Der Autofahrer muss bestimmt Schadensersatz leisten. Denn der Radfahrer hat ordentlich am Straßenverkehr teilgenommen und keine Fehler gemacht. Ein Mitverschulden hat er sich nicht anrechnen zu lassen. Der Autofahrer haftet allein. Möglicherweise ist ihm grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Daher wird er möglicherweise auch ein Problem mit seiner Kfz-Haftpflichtversicherung bekommen.

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Hierbei handelt es sich um einen sogenannten mittelbaren Schaden, der nicht zu ersetzen ist. Es etwas anderes würde gelten, wenn die Beiefahrerin auch verletzt worden wäre. Dann hätte sie einen eigenen Anspruch. Aber sie ist bisher nicht geschädigt worden, sondern lediglich das Auto der Geschädigten.

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Das Recht der Nachbesichtigung durch einen Gutachter besteht natürlich. Aber was bringt das? Wenn nämlich Fehler festgestellt werden, hat wohl der Erstgutachter ein Problem. Da er sich dann den Vorwurf gefallen lassen muss, sein Gutachten nicht richtig erstellt zu haben. Damit wird er sein Gutachten in jedem Fall rechfertigen, sodass man eine gute Handhabe gegen des Zweitgutachten der DEKRA erhält.

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Das kommt darauf an, wie der Schädiger selbst noch gegenüber seiner Versicherung Stellung nimmt. Erst wenn dieser auch eine Stellungnahme abgibt oder spätestens nach 1 Monat ohne sein Zutun wird die Versicherung zahlen. Das ist nämlich die sogenannte Regulierungsfrist, der ihr regelmäßig zugestanden wird. Ansonsten würde ich einen Kredit in Anspruch nehmen und dies vorher der Versicherung gegenüber androhen. Dann muss sie nämlich auch die Kreditkosten zahlen und die angefallenen Zinsen.

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Das Problem ist bei dir, dass du die Anwaltskosten nur bei Verzug der Vollkaskoversicherung erhalten wirst. Also setze der Versicherung eine letzte Frist zur Zahlung und verweise sonst auf die Beauftragung eines Anwalts. Dann wird sie nicht mehr auskommen können und muss auch den Anwalt verzugsbedingt zahlen, wenn freilich er dir auch sagt, dass tatsächlich ein Anspruch nach der Vollkaskoversicherung besteht.

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Ich würde hierbei so schnell noch nicht die Flinte ins Korn werfen und zuerst überprüfen, ob das Stoppschild angekündigt war, weil es da nämlich noch Ausnahmen gibt von dieser rigorosen Rechtssprechung zur groben Fahrlässigkeit bei einer Missachtung des Stoppschildes. Ansonsten sehe ich kaum Chancen, die Versicherungsleistung mit Aussicht auf Erfolg zu erhalten.

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Normalerweise hat der Auffahrende schuld. Dafür spricht der Beweis des ersten Anscheins. Dieser wird aber in deinem Fall widerlegt durch ein völlig unmotiviertes Bremsen des Vordermanns. Daher trägt dieser die Hauptschuld an dem Unfall, wenn nicht sogar die Alleinschuld.

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Ich habe auch schon mal einen Prozess über 25 Euro allgemeine Unkostenpauschale nach einem Verkehsunfall geführt und mit meinem Anwalt gewonnen. Das Urteil war für die Gegenseite nicht mehr anfechtbar, weil, wie der Anwalt mir sagte, der Beschwerdewert von 600 Euro nicht erreicht wurde.

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Das sehe ich auch so wie wfwbinder. Schon bei über 100 km sind die Abschleppkosten regelmäßig regelmäßig nicht mehr erstattungsfähig. Wenn ausnahmsweise die Preise in dieser Werkstätte zu Hause günstiger wären, könnte allenfalls eine längere Wegstrecke toleriert werden, ab sicher nicht bei 700 km.

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