Das Pfandrecht geht automatisch auf denjenigen über, auf den die Forderung übertragen wird. Der neue Gläubiger kann von dem Altgläubiger die Herausgabe des Pfandes verlangen, siehe §§ 1250, 1251 BGB.

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Meine Erfahrung ist, dass du dem Richter Folge leisten solltest. Außer du bringt noch etwas neues, was in der Akte noch nicht enthalten ist und was für dich entscheidend günstig ist. Ansonsten würde ich den Einspruch zurück nehmen, da hiermit keine weiteren Kosten für dich anfallen.

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Die Bank hat zu viele Raten bekommen. Das ist nicht vertragsgemäß, also muss sie an dich zurück zahlen. Dafür hast du ja eine Versicherung, dass sie für dich zahlt. Daher darf die Bank nicht nochmals bei dir einziehen oder muss wie in deinem Fall die von dir eingezogenen Raten an dich zurück zahlen.

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Ich würde ebenfalls zuwarten, wie die Versicherung reagiert. Ich würde aber auch darauf bestehen, dass sie sich alsbald erklärt, dass sie mit dem Kostenvoranschlag einverstanden ist. Ansonsten müsstest du zu aller Vorsicht ein Gutachten in Auftrag geben, das aber kostet und die Versicherung die Kosten ebenfalls zahlen bzw. dir erstatten muss.

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Du darfst freilich höher verkaufen als der gutachterliche Restwert. Du muss dir aber dann diesen höhereren Verkaufspreis als Restwert bei der Totalschadenabrechnung gegenüber der Versicherung anrechnen lassen. Du hast dabei keinen Nachteil; denn der Totalschaden errechnet sich aus der Differenz zwischen Wiederbeschaffungsrestwert minus Restwert.

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Nein, die Rechtsanwaltskosten für die Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung muss weder sie noch die Rechtsschutzversicherung zahlen. Außer es liegt Verzug vor, dann kannst du einen Rechtsanwalt beauftragen, der dann auch von der Vollkaskoversicherung und Rechtsschutzversicherung gezahlt werden muss.

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Der Autofahrer muss bestimmt Schadensersatz leisten. Denn der Radfahrer hat ordentlich am Straßenverkehr teilgenommen und keine Fehler gemacht. Ein Mitverschulden hat er sich nicht anrechnen zu lassen. Der Autofahrer haftet allein. Möglicherweise ist ihm grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Daher wird er möglicherweise auch ein Problem mit seiner Kfz-Haftpflichtversicherung bekommen.

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Hierbei handelt es sich um einen sogenannten mittelbaren Schaden, der nicht zu ersetzen ist. Es etwas anderes würde gelten, wenn die Beiefahrerin auch verletzt worden wäre. Dann hätte sie einen eigenen Anspruch. Aber sie ist bisher nicht geschädigt worden, sondern lediglich das Auto der Geschädigten.

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Das Recht der Nachbesichtigung durch einen Gutachter besteht natürlich. Aber was bringt das? Wenn nämlich Fehler festgestellt werden, hat wohl der Erstgutachter ein Problem. Da er sich dann den Vorwurf gefallen lassen muss, sein Gutachten nicht richtig erstellt zu haben. Damit wird er sein Gutachten in jedem Fall rechfertigen, sodass man eine gute Handhabe gegen des Zweitgutachten der DEKRA erhält.

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Das kommt darauf an, wie der Schädiger selbst noch gegenüber seiner Versicherung Stellung nimmt. Erst wenn dieser auch eine Stellungnahme abgibt oder spätestens nach 1 Monat ohne sein Zutun wird die Versicherung zahlen. Das ist nämlich die sogenannte Regulierungsfrist, der ihr regelmäßig zugestanden wird. Ansonsten würde ich einen Kredit in Anspruch nehmen und dies vorher der Versicherung gegenüber androhen. Dann muss sie nämlich auch die Kreditkosten zahlen und die angefallenen Zinsen.

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Du bist der Auftraggeber des Gutachters und musst daher seine Kosten in jedem Fall zahlen. Etwas anderes ist, wenn du außerdem der Geschädigte bist, dann werden dir auch deine Gutachterkosten von dem Schädiger oder seiner Haftpflichtversicherung erstattet.

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Das Problem ist bei dir, dass du die Anwaltskosten nur bei Verzug der Vollkaskoversicherung erhalten wirst. Also setze der Versicherung eine letzte Frist zur Zahlung und verweise sonst auf die Beauftragung eines Anwalts. Dann wird sie nicht mehr auskommen können und muss auch den Anwalt verzugsbedingt zahlen, wenn freilich er dir auch sagt, dass tatsächlich ein Anspruch nach der Vollkaskoversicherung besteht.

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Ich würde auch zunächst versuchen, dass die Kosten des Gutachtens die Versicherung übernimmt. Und erst wenn sie dies ablehnt, würde ich einen kostengünstigen Kostenvoranschlag erstellen lassen und dann zunächst gegenüber der Kaskoversicherung abrechnen. Wenn dann immer noch Postitionen bestehen, auf denen du sitzen bleibst, wie Selbstbehalt und Verlust des Schadensfreiheitsrabatts, wäre eine Rechtsschutz nützlich. Denn dann könnte ohne Kostenrisiko auch geklagt werden.

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Ja, die Rechtslage ändert sich. Es geht jetzt nach der sogenannten Repräsentantenhaftung. Der Sohn wird in diesem Fall als Repräsentant seines Vaters , des Versicherungsnehmers, angesehen. Dadurch wird die Versicherung von der Leistung frei. Die grobe Fahrlässigkeit wird nämlich jetzt dem Vater zugerechnet.

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Ich würde hierbei so schnell noch nicht die Flinte ins Korn werfen und zuerst überprüfen, ob das Stoppschild angekündigt war, weil es da nämlich noch Ausnahmen gibt von dieser rigorosen Rechtssprechung zur groben Fahrlässigkeit bei einer Missachtung des Stoppschildes. Ansonsten sehe ich kaum Chancen, die Versicherungsleistung mit Aussicht auf Erfolg zu erhalten.

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Das ist in der Tat begründet durch die Schadensminderungsverpflichtung deiner Freundin. Denn umso länger sie zuwartet, um so größer wird auch auch der Nutzungsausfall von ihr. Denn ihn will sie ja ebenfalls geltend machen oder gleich die Kosten für einen tatsächlich benötigten Mietwagen.

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Die Gutachterkosten sind in jedem Fall zu zahlen. Der Sachverständige ist ja nicht der Erfüllungsgehilfe des Geschädigten bei der Schadensbeseitigung. Das Risiko, dass das Gutachten falsch ist, trägt also auch der Schädiger. Er bzw. seine Haftpflichtversicherung muss die Gutachterkosten so und so zahlen. Außer der Sachverständige macht die Kosten gegenüber dem Auftraggeber nicht geltend oder dieser bekommt Deckung von der Versicherung, sich gegen die Kosten zur Wehr zu setzen.

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Normalerweise hat der Auffahrende schuld. Dafür spricht der Beweis des ersten Anscheins. Dieser wird aber in deinem Fall widerlegt durch ein völlig unmotiviertes Bremsen des Vordermanns. Daher trägt dieser die Hauptschuld an dem Unfall, wenn nicht sogar die Alleinschuld.

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Das Standgeld ist sicher als Schadensersatz zu erstatten. Aber wie Bernd2009 bereits richtig anmerkte, unterliegst du natürlich auch der Schadensminderungspflicht, egal ob die Versicherung zahlt oder nicht. Du musst also schnell eine Klärung herbeiführen. Notfalls musst du einen Kredit aufnehmen und auch diese Kreditkosten der Gegenseite in Rechnung stellen. Diese muss aber vorher abgemahnt werden, damit sie vorgewarnt ist.

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Die Antwort von wfwbinder ist kurz wie zutreffend. Es geht um die Haftpflicht, für die jedenfalls Versicherungsschutz besteht. Doch bei einer Zahlung der Haftpflichtversicherung wird diese den Versicherungsnehmer in Anspruch nehmen.

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