Wohnungsschlüssel verliehen, habe ich ein Recht auf Rückgabe? Wenn ja, wie?

5 Antworten

Sofern es keine Schließanlage ist (sehr teuer)tausche einfach die Schlösser aus...LG

also wenn du einen Zeugen hast, hast du Glück gehabt!!! ich würd es so machen, wie die anderen es schon vorgeschlagen haben, schreib ihm einen Brief, mit der Aufforderung den Schlüssel zurückzugeben (du hast irgendwie Herausgabeanspruch an Sachen die dir gehören BGB blablabla, erinner mich nicht mehr so gut an die Recht-Vorlesung) Weise deinen Freund auf jeden Fall darauf hin, dass, wenn er den Schlüssel nicht binnen 7 Tagen zurückgibt, du dich an einen Anwalt wenden wirst und die/den xxx als Zeugen für die Schlüsselübergabe nennen wirst. Und wenn er den Schlüssel nicht rausgibt, MACH DAS AUCH AUF JEDEN FALL. Ich kenne soviele Leute, die dann doch im letzten Moment bei sowas klein beigeben, weil sie den Ärger nicht haben wollen, aber damit bestätigst du so dreiste Typen ja nur noch darin, so weiterzumachen. Kosten hast du so oder so, wenn er dir den Schlüssel nicht rausrückt, da kannst du das Geld lieber dem Anwalt in die Hand drücken, als dem Schlüsseldienst. (Vll muss dein Freund sogar deine Anwaltskosten tragen, wenn du "den Fall gewinnst"???, sollte man sich mal schlau machen...)

Ich würde ihm doch meinen Zeugen nicht nennen. Da fängt er vielleicht an, den zu bedrohen. Wenn sein Gedächtnis Lücken hat, muß man die nicht früher füllen wie notwendig.

Hast du die Wohnung alleine gemietet, dann steht nur dir ein Schlüssel zu. Natürlich kann man mal einen SChlüssel für irgendwelche Sachen abgeben, eine Rückgabe steht dir zu. Mit welchem Recht behält der Freund den Schlüssel? Ich würde mit einer Anzeige drohen. Das wird unangenehm und teuer für ihn. Du bist im Recht.

Ja sicher kannst Du denn wieder verlangen,aber nur wenn es Deine Wohnung!

Und was ist, wenn er sagt, er hätte den Schlüssel nie erhalten?

  1. Ihr Freund ist, sollte er Entleiher im Rechtssinne sein - das vermag ich anhand Ihrer Schilderung nicht zu beurteilen - verpflichtet, die geliehene Sache ... zurückzugeben (Rechtsanspruch aus § 604 BGB).

  2. Diesen Herausgabeanspruch können Sie gerichtlich durchsetzen, wenn Sie alle dafür erforderlichen Tatsachen beweisen können. Sie müssen im Streitfall also beweisen (Quittung, Zeugen), daß der Entleiher den Schlüssel besitzt. Ihre Schilderung klingt so, als könnten Sie schon nicht beweisen, dem Entleiher den Schlüssel überlassen zu haben. Wenn das zutrifft, sind Ihre prozessualen Erfolgsaussichten schlecht.

Doch ich habe einen Zeugen, der bei der Schlüsselübergabe anwesend war.Eine Quittung oder einen ähnlichen Beweis habe ich jedoch sonst nicht. Wenn ich der Polizei glauben darf, besteht dann der Straftatbestand der Unterschlagung, wenn er den Schlüssel nicht zurück gibt. Oder liege ich da falsch?

@Ricadra

Die Unterschlagung ist ein Straftatbestand, der voraussetzt, daß sich der Täter die Sache (den Schlüssel) zueignen will; er muß sich eine eigentümergleiche Position verschaffen und genau das auch wollen. In der folgenden Beispielsvariante ist das nicht der Fall: Der Täter verweigert die Herausgabe als Druckmittel, etwa um seinerseits Gegenforderungen durchzusetzen.

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