wer zahlt die miete wenn man 6 monate auf therapie ist

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sobald eine hilfebedürftige Person in der Wohnung wohnen bleibt, ist die Miete in voller Höhe weiter zu tragen, da die Verpflichtung zur vollen Mietzahlung unverändert bestehen bleibt.
Das heißt, auch wenn der Ausschluss des § 7 Abs. 4 SGB II für deinen Sohn greift, so verbleibt der volle KdU-Anspruch zzgl vollem Regelsatz bei dir.

Bzgl. des Übergangsgeldes gilt: da diese in der Regel erst nachträglich berechnet und gezahlt wird (wenn die tatsächliche Therapie-Dauer feststeht), wäre hier seitens des Jobcenters vorzuleisten und Erstattungsanspruch beim Maßnahmeträger (evtl. RV) anzumelden.

Vorgehen: schriftlich Widerspruch gegen Kürzung (sobald Bescheid) ergangen ist, ggf. Gespräch mit Vorgesetztem (notfalls bis zum Jobcenterleiter; ersetzt den Widerspruch nicht); Mail an das Beschwerdemangement; Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Sozialgericht; und als Sahnehäunbchen Dienst-/Fachaufsichtsbeschwerde.

Auf jeden Fall Widerspruch gegen die Kürzung einlegen.

Entweder das Amt muss weiterzahlen oder zumindest in Vorleistung treten bis entschieden ist,welche Stelle die Mietkosten zu tragen hat!

Vielen dank für eure antworten. Ich bin nun schon beim berzirk oberbayern angelangt. Mal sehen was die dazu sagen. Auf jeden fall, habe ich auch widerspruch gegen diesen bescheid eingelegt, denn nicht mal die therapie hat so etwas schon mal gehört, das keiner mehr die miete bezahlen will. Danke nochmal LG Redstiefelchen

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