Nebengebäude an der Grundstücksgrenze zum Wohnhaus umbauen?

5 Antworten

Auf alle Fälle beim Bauamt nachfragen! Das scheint ja schon was Größeres zu werden bei euch und somit würde ich hier keinerlei Risiko eingehen! Sollte hinterher irgendeine Genehmigung fehlen oder so, kann das sehr teuer werden!

Nach meinem Kenntnisstand kann eine Garage außerdem nicht einfach als Werkstatt genutzt werden!

Eine Auskunft die nicht sehr viel Geld kostet bekommst Du, wenn Du zuerst eine Bauvoranfrage einreichst. Wird Diese genehmigt, kannst Du den Bauplan ohne weiteres einreichen. Wenn nicht kannst Du schauen, ob Du die Hinderungsgründe abstellen kannst.

Für den Anbau brauchst du sowieso eine Baugenehmigung die du beim Bauamt einreichen musst Vielleicht hast du Glück und Das Nebengebäude ist genehmigt sonst wirdst du wohl Schwierigkeiten bekommen

Ich würde auf jeden Fall mit dem Nachbarn die Pläne besprechen, damit er weiß, was auf ihn zukommmt. Dass er Arbeiten an bestehenden Gebäuden dulden muss, wird er wissen. Er muss sogar den Zugang über sein Grundstück gewähren, wenn es anders nicht möglich ist.

Es ist übrigens völlig unerheblich, wozu der Raum hinter der bestehenden Wand genutzt werden soll. Wichtig ist nur, dass mit Fenstern die Privatsphäre des Nachbarn nicht gestört wird, aber das hast Du ja bereits ausgeschlossen.

Versuch einfach, die Sache so kooperativ wie möglich mit dem Nachbarn anzugehen. Das erspart den Streit hinterher. Zustimmen muss er allerdings nicht, nur informiert werden.

Wieso muß ich drauf achten, daß mit Fenstern die Privatsphäre des Nachbarn nicht gestört wird??? Soweit gehen die Bestimmungen aber nicht, sonst würd ich meine Nachbarn bitten, ihre Fenster zuzumauern :-)

@Klabauter

Doch, doch, das ist schon ein Aspekt, wenn man bestehende Gebäude verändern will. Ist die Mauer jetzt ohne Fenster und geht direkt (da ja auf der Grundstücksgrenze) z.B. zur Terrasse des Nachbarn, kann der seine Zustimmung verweigern.

Wenn kein Weg zwischen den Grundstücken ist, must du den Nachbarn informieren. Frag in der Gemeinde nach über die Nutzungsänderungsbedinungen, den so ohne weiteres darf man dies nicht in Wohnraum ändern. Ein kleiner Tip, wenn du im Antrag dies mit Eigennutzung begründest, geht es meist ohne Probleme. Im übrigen gilt, wer viel fragt.. kommt zu wenig.

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