Muss ich dem Vater mein 9 monate altes Kind stundenweise mitgeben?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Liebe passerotto88,

das klingt nicht gut!

Also so wie du ihn beschreibst, scheint er gar nicht in der Lage sich um ein Säugling zu kümmern. Von deiner Seite aus bist du ihm mehr als entgegen gekommen (Umzug, Besuche, Hebamme, Vertrauensvorschuss). Meine Tochter ist selbst erst 6 Monate alt und ich würde sie zur Zeit unter keinen Umständen alleine mit ihrem Vater lassen. Zum einen muss man dann wirklich sicher sein, dass der Vater sich verantwortungsvoll um ein Baby kümmern kann. Aber dein Ex scheint das gar nicht zu können! Es wäre höchst unverantwortungsvoll ihn mit eurem Kind weiterhin alleine zu lassen. Jemand der vergisst seinem Kind das Fläschchen zu geben, oder gar nicht daran denkt das Fläschchen auf eine trinkbare Temperatur abkühlen zu lassen oder gar einfach kaltes Wasser aus dem Hahn in die Flasche hinzuzugießen... mir feheln die Worte!! Skandalös!! Ich kenn das selbst, wenn das Kind den Bezug zum Vater verliert und fremdelt. Das dein Kind nach dem Spaziergang völlig verstört war ist Indiz genug ihm zu misstrauen. Und für seine Unfähigkeit. Glaub mir, er versucht zur Zeit einfach nur sein Egoismus raushängen zu lassen und dir zu zeigen wer von euch beiden der Stärkere ist. Ihm gehts schlicht um Macht. Doch anscheinend ist er zu einfältig um zu erkennen, dass er das auf dem Rücken eures Kindes austrägt.

Er kann dir gar nichts. Mach dich nicht verrückt. Schildere alles deinem Anwalt. Und führe aufjedenfall Protokoll über jeden seiner Besuche und selbst auch über alle Gespräche in Bezug auf das Thema Kind/ Erziehung. Denn wenn es später weiter geht vor Gericht und Anwalt kannst du deine Argumente und Befürchtungen damit untermauern. Denn es wird immer viel gesprochen und dabei vergisst man dann einiges. So bist du auf der sicheren Seite. Ich mach das auch.

Und erkläre genau was die letzten Male passiert ist und fordere einfach dabei zu sein, wenn er das Kleine sehen will. Denn es entspricht nicht dem Kindeswohl, wenn es irritiert nach Hause kommt und du das ganze hinterher ausbaden musst. Lass dich aufkeinen Fall in die Ecke drängen. Es geht um dein Kind. Du willst ja auch nicht den Kontakt vermeiden. Sondern einfach nur dass es deinem Kind gut geht. Kinder in diesem Alter sind sehr sehr sensibel und man muss sehr behutsam mit ihnen umgehen. Daher ist es ein MUSS dass du dabei bist.

Sollte sich irgendwann einmal zeigen, dass er erwachsen genug ist, um ein Kind zu betreuen, könnte man unter Umständen wieder anfangen, ihm sie für 1 Stunde zu überlassen. Nachdem er sich das alles geleistet hat, brauch er sich nicht wundern, dass er sich das nun Stück für Stück erarbeiten muss.

Also mach dich beim Anwalt schlau und notiere alles. Hast du auch Zeugen dafür, dass das Kind so verwirrt war? Ist auch wichtig!! Überlass da nichts dem Zufall.

Bei uns wäre Stunden weise mitgeben nicht möglich gewesen, da Tochter in dem Alter noch hauptsächlich stillte.

Aber wenn der Kindsvater zu blöd ist, seinem Kind die Flasche zu machen und zu geben, würde ich es nicht mit ihm alleine lassen.

Soll er doch vor Gericht gehen. Und das Jugendamt soll einen begleiteten Umgang organisieren, wenn die so viel Wert darauf legen, einem unfähigen und unzuverlässigen Vater einen Säugling an die Hand zu geben.

Das JA interessiert es leider nur nicht, die sagen ja ich soll drüber hinwegsehen und ihm die kleine mitgeben

@passerotto88

und noch dazu sagte mir die dame im JA das mich das, was dann beim KV passiert nicht zu interessieren hat, da es dann seine sache ist was er mit dem kind macht

@passerotto88

stillen ist glücklicher auch keine ausrede mehr! dann pumt man eben ab! und ja "passerotto", die zeit, die der kindesvater mit dem kind verbringt, geht dich auch nichts an! seine umgangszeit ist seine zeit, die er so gestalten kann, wie er es für richtig hält! DAS wirst du auch von dem richter hören! das ist tatsache! erstaunlich das es JA-mitarbeiter/innen gibt, die auch noch wahrheiten verbreiten!

Hallo,

grundsätzlich hat jeder Vater das Recht, sein Kind zu sehen. Und - grundsätzlich sollte jedes Kind seinen Vater kennen und besuchen dürfen. Bei Problemen sollte man das Jugendamt einschalten - und das, was du hier aufgeschrieben hast, dem Jugendamt mitteilen. Du hast berechtigte Sorge um dein Kind, der Vater hat berechtigtes Interesse an seinem Kind und das Kind wird berechtigtes Interesse an seinem Vater entwickeln. Denk an das Wohl des Kindes und nicht so sehr daran, dass du den Vater nun ablehnst, den du einmal geliebt haben musst, denn sonst wäre das Kind nicht entstanden. Versuche, den Vater zu überzeugen, einen Termin bei einer Beratungsstelle mit dir wahrzunehmen, damit ihr beide euch dazu entwickeln könnt, beide für das Wohl des Kindes sorgen zu können. Wenn er das nicht will, schalte das Jugendamt ein, damit dieses ihm diese Auflage macht, mit dir gemeinsam zu Beratungsgesprächen zu gehen, damit er das Kind besuchen und auch mitnehmen kann.

Es ist wichtig, diese Unterstützung zu holen und eure Beziehung zum Wohl des Kindes zu klären und auf eine Ebene zu bringen, auf der ihr euch wenigstens freundlich begegnen könnt, um gemeinsam für das Wohl des Kindes sorgen zu können. Anders geht so etwas nicht, alles andere geht auf Kosten des Kindes. Was euer Problem ist, ist die ungeklärte Beziehung und Machtkampf. Ist die Beziehung geklärt und der Machtkampf ausgeschaltet, wird der Vater sicher auch besser mit dem Kind umgehen können. Nicht verbieten, etwas dafür tun, damit es besser wird, das müsst ihr beide.

Viel Erfolg wünscht

maratonga

Das haben wir ihm ja alles schon vorgeschlagen in Form von Mediation oder wie das heisst, er will aber nicht

er muss dir garnichts beweisen. such dir bloß nen vernünftigen anwalt. der vater des kindes hat anspruch auf umgang: 1-2 nachmittage die woche von 15-19 uhr, jedes zweite wochenende von fr-so mit übernachtungen, hälftige ferien und feiertage, drei wochen ferien. diesen anspruch hat er seitdem du abgestillt hat. wenn er nur drei stunden fordert dann solltest du froh sein, darüber eine umgangsvereinbarung treffen und ihn ziehen lassen. geht er vor gericht, wird er noch ganz anders gebrieft und bekommt umgang wie oben beschrieben. du solltest deinen inneren egoismus ablegen und hier zum wohle des kindes agieren.

wie oft er umgang haben kann weiss ich selber da ich mich deswegen schon erkundigt habe, und so wie du es schreibst ist es garantiert nicht, und was bitte hat es mit egoismus zu tun wenn er das kind nicht versorgt? sorry, aber ich kanns ned brauchen wenn da leute mitreden die null ahnung haben!

Zeig doch mal den Link, in dem das so steht.

Wer seinem Kind bei Hunger einen Stöpsel in den Mund steckt, handelt doch nicht etwa zum Wohle des Kindes oder glaubst du das etwa allen Ernstes?

@kiniro

es geht hier ja nicht darum das ich mich weigern will ihm umgang zu geben sondern ich weigere mich ihm die kleine mitzugeben da er sie NICHT versorgt. Mir ist es auch relativ egal wie lange der Umgang sein wird, ob 2 oder 3 oder 4 Stunden, MIR GEHT ES EINZIG UND ALLEINE DARUM, DAS DER KV UND DIE KLEINE WIEDER BEZUG ZUEINANDER HABEN UND DAS ER SICH ANSTÄNDIG UM DIE KLEINE KÜMMERT DANN HABE ICH GANZ BESTIMMT AUCH NICHTS DAGEGEN WENN ER DIE KLEINE MITNIMMT. Das er nicht zum Wohle des Kindes handelt ist mir klar, umsonst bestehe ich nicht darauf das der Umgang begleitet sein soll. Nur ER will das nicht, er will die Kleine ALLEINE mitnehmen. Und da muss er sich nicht wundern wenn ich dem NICHT zustimme

@passerotto88

@passerotto, das ist nunmal die gängigste rechtssprechung - umgangszeiten von timbatal! was du gelesen hast, ist die eine sache.... andere leute saßen vielleicht schon vorm richter und wissen im gegensatz zu "belesenen", wovon sie reden!!!!

@passerotto88

schrei nicht so rum. lass den vater seinen umgang wahrnehmen und zwar so wie vorgesehen ist. er darf die kleine mitnehmen und das ist sein RECHT. wenn er klagen geht, dann bekommt er das recht bestätigt. brauchst du erst haftandrohung bevor du endlich begreifst was deine PFLICHT ist.

ja richtig, der vater wird sein umgangsrecht zugesprochen bekommen! auch ohne dich werden die umgänge stattfinden! mittlerweile scheint das problem eindeutig zu sein, er hat keine lust auf dich! kann man dem kindesvater nicht verübeln. bereite dich auf den gerichtstermin vor und lass dich lieber noch einmal von deiner anwältin beraten, was für sätze etc. du lieber vorm richter zu unterlassen hast!

ich glaube du hast auch nicht verstanden um was es geht, nach allen versäumnissen von ihm, so wie er mit dem kind umgeht etc. will ich BEGLEITETEN UMGANG das hat nichts damit zu tun das ich unbedingt dabei sein will, noch hat es was damit zu tun das er null bock auf mich hat, von meiner seite is es genauso... das interessiert mich wie ne wasserstandsmeldung, das einzige was mich interessiert ist das mein kind gut aufgehoben ist!!!!!

@passerotto88

ich will.... mich interessiert..... - genau da fang mal an.... sowas geht nach hinten los! richter haben solche storys täglich und sie wissen ebenfalls worum es im endeffekt gehen sollte... nach dem willen der mutter gehts aber kein stück und das ist es, was du dir merken solltest! wenn der kindesvater keinen begleiteten umgang mit dir will, dann wirst du auch nicht dabei sein...!

@passerotto88

was du willst wird nur niemanden interessieren. du nennst nicht einen einzigen grund für betreuten umgang. darum wird er umgang bekommen wie er ihn beantragt. wenn er einen guten anwalt hat, beantragt er das gesamte spektrum und du bekommst androhung auf ordnungsgeld, haft und androhung sorgerechtsentzug, wenn du weiterhin keine bindungstoleranz zeigst. es ist nicht dein kind, es ist auch sein kind.

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