Großeltern möchte Töchter übergehen und an einen Enkel übergeben

5 Antworten

geht zum RA, das ist kompliziert. Soweit ich weiß gibt es eine Frist. Falls die Großeltern innerhalb dieser Frist versterben, wird die Schenkung als Erbmasse angesehen und er müsste allen Berechtigten zumindest den Pflichtteil ausbezahlen. Ist diese Frist abgelaufen, gehört die Schenkung nicht mehr zur Erbmasse.....aber bin kein RA

Die Frist ist 10 Jahre. Leben die Großeltern noch 10 Jahre, ist der Anspruch der Töchter am Haus futsch. Leben sie noch 5 Jahre, ist die Hälfte des Hauses für die Töchter futsch, auf die andere Hälfte haben sie noch einen anteiligen pflichtteilsanspruch

10 jahre.

warum macht er nicht einen kaufvertrag und verkauft seinem enkel das haus. ein anwalt hilft ihm sicher dabei, dass es so günstig wie möglich verläuft und gut ist. kauf in form einer lebenslangen rente. ist alles möglich. dann ist nix mehr zum vererben da und die töchter haben pech gehabt.

VIelen Dank für die vielen Antworten.

Bei Ihm stellt sich eben die Frage, ob er das Haus normal kaufen soll oder einen Teil Schenkung und den Rest als Kauf (in diesem Fall wäre es die Finanzierung des Umbaus). Dies passiert auf jedenfall noch zu Lebenzeiten der Großeltern. Er hat im Internet auch diese Frist von 10 Jahren gelesen und dies verunsichert ihn, da sicherlich auch nicht der aktuelle Wert des Hauses als Kaufpreis angenommen wird.

Na darum macht man das ja schriftlich. Wozu gibts Anwälte.

Die Töchter werden keinen Pflichtteilsverzicht gegenüber den Großeltern unterschrieben haben. Somit sind sie pflichtteilsberechtigt. Wenn die Beteiligten noch friedlich miteinander reden können wäre das das Beste. Der Enkel soll den Töchtern einen finanziellen Ausgleich anbieten und dafür machen die einen Pflichtteilsverzicht.

Das ist viel besser als wenn man nach dem Tod juristisch mit Anwälten und Gutachtern rauft. V.a. weil das sehr teuer wird (abh. vom Streitwert). Und jeder weiß, wie er dran ist, der Enkel kann dann beruhigt investieren.

Wenn er das Haus zum marktgerechten Preis, allenfalls 10% günstiger kauft, hätten die plichtteilsberechtigten Töchter der Verkäuferin keinerlei Ansprüche daran.

Zum Schnäppchenpreis oder ganz geschenkt bekommen, können sie 10 Jahre lang Ergänzung gem. § 2325 BGB beanspruchen: http://dejure.org/gesetze/BGB/2325.html

Und der Sozialhilfeträger die Schenkung widerrufen, wenn die Schenker pflegebedürftig würden und sich mit der voreiligen Schenkung zum Sozialhilfefall gemacht hätten. davon sollte er besser die Finger lassenb, bevor er sein Geld für Restaurierung verbrennt.

G imager761

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